Heute erfreuen sich besondere Tomatensorten, wie beispielsweise schwarze, zunehmender Beliebtheit. Eine dieser Sorten ist die japanische Sorte, die als „Schwarze Trüffel“ bekannt ist.
Diese hochwüchsige Hybride ist eine mittelfrühe Sorte. Die Zeit vom Austrieb bis zum Fruchtbeginn beträgt etwa 105–115 Tage.
Fruchteigenschaften
Reife Früchte sind violett. Die Tomaten sind nicht sehr groß und wiegen etwa 250 g. Sie sind birnenförmig und lange haltbar.
Welche Regionen eignen sich für den Anbau?
Diese Sorte bevorzugt Wärme und Licht. Im Süden Russlands kann sie im Freiland angebaut werden. Bei der Anzucht im Gewächshaus spielt die Region keine Rolle.
Anwendungsmethoden
Die Früchte sind nicht nur schön anzusehen, sondern schmecken auch hervorragend. Sie eignen sich perfekt für frische Salate und sind dank ihrer geringen Größe auch ideal zum Einlegen und Einmachen.
Produktivität
Diese Tomatensorte liefert hervorragende Erträge. Unter optimalen Wachstumsbedingungen kann eine einzelne Pflanze 5–6 kg Früchte tragen. Bei einer Pflanzung mit zwei Pflanzen sind sogar 10–12 kg möglich.
Vor- und Nachteile der Vielfalt
Zu den Vorteilen zählen wir:
- Resistenz gegen die wichtigsten Krankheiten, die Tomaten befallen;
- ausgezeichnete Geschmackseigenschaften;
- ausgezeichnete Haltbarkeit der Früchte.

Folgende Nachteile ergeben sich:
- Unempfindlichkeit gegenüber Temperatur- und Lichtverhältnissen;
- Da die Pflanze recht zerbrechliche Zweige hat, benötigt sie ständige Unterstützung.
Merkmale der Sorte
Das Hauptmerkmal der schwarzen Trüffel ist ihre tomatenrote Farbe. Diese Tomaten sind zudem reich an den Vitaminen B und PP, was für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen wichtig ist.
Eine weitere Besonderheit dieser Sorte ist ihre Resistenz gegen Parasiten und Krankheiten.
Anbau
Um eine gute Ernte zu erzielen, sollten Sie zunächst gesunde Setzlinge heranziehen.
Es ist überhaupt nicht schwierig, es müssen nur einige Bedingungen erfüllt sein.
- Hochwertiges Pflanzgut. Die zukünftige Ernte hängt von den verwendeten Samen ab. Daher ist es wichtig, einen seriösen Saatgutanbieter zu finden. Recherchieren Sie den Anbietermarkt, lesen Sie Bewertungen und beraten Sie sich mit erfahrenen Gärtnern.
- Der richtige Boden. Sieben Tage vor dem Pflanzen der Setzlinge sollten Sie mit der Vorbereitung des Bodens beginnen. Unabhängig davon, ob Sie Setzlinge aus dem Garten oder aus dem Handel wählen, müssen Sie diese mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung desinfizieren.
Als Nächstes können Sie die Samen keimen lassen. Dazu benötigen Sie ein weiches Tuch. Wattepads oder Gaze eignen sich gut. Befeuchten Sie das Tuch mit Wasser und legen Sie die Samen darauf. Decken Sie es anschließend ab und stellen Sie es an einen warmen Ort.
Legen Sie eine 1–2,5 cm dicke Schicht Drainagematerial (z. B. feiner Kies oder Sand) auf den Boden der Anzuchtschale. Geben Sie anschließend eine 4–5 cm dicke Schicht Erde hinzu, drücken Sie diese leicht an und gießen Sie sie mit warmem Wasser an. Ziehen Sie nun im Abstand von ca. 3 cm Furchen. Setzen Sie die gekeimten Samen vorsichtig in diese Furchen. Bedecken Sie die Schale mit einer 1–1,5 cm dicken Schicht Erde, decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort.
- Die „richtige“ Temperatur. Für gleichmäßiges Keimen ist eine Temperatur von 23–25 Grad Celsius erforderlich. Sobald die ersten Triebe erscheinen, sollten die Anzuchtbehälter jedoch umgehend an einen kühleren Ort gestellt werden (ungefähr 12–16 Grad Celsius tagsüber und 10–12 Grad Celsius nachts).
- Bewässerung. Sobald die Sprossen ausgewachsen sind, sollte die Bewässerung ausschließlich durch Besprühen mit einer Sprühflasche erfolgen.
- Pikieren. Dieser Vorgang wird durchgeführt, sobald die Pflanze 2–3 echte Blätter hat. Dies geschieht üblicherweise 12–18 Tage nach dem Austrieb. Beim Pikieren wird die Pflanze in einen größeren Topf umgepflanzt. Torftöpfe eignen sich hierfür ideal.
- Düngen. Ohne rechtzeitiges Düngen ist es unmöglich, gesunde Pflanzen zu erhalten. Es ist wichtig, alle diese Schritte genau zum richtigen Zeitpunkt auszuführen.
Die erste Düngung erfolgt unmittelbar nach dem Umpflanzen. Dazu wird eine Lösung aus 8–12 g Ammoniumnitrat, 40 g Superphosphat und 7–10 g Kaliumsalz pro 10 Liter Wasser zubereitet.
Die zweite Düngung erfolgt 8–10 Tage nach der ersten. Verwenden Sie hierfür entweder fermentierten Hühnermist, gemischt mit Superphosphat im Verhältnis 1:10, oder Mineraldünger. Zum Beispiel: 15–18 g Ammoniumnitrat, 40 g Superphosphat, 60 g Kaliumchlorid.
- Beleuchtung. Der beste Platz für die Anzucht von Setzlingen ist ein nach Süden ausgerichtetes Fensterbrett. Falls Ihre Wohnung keine solchen Fenster hat, können Sie mit Leuchtstoffröhren zusätzliches Licht verwenden.

- Abhärtung. Dies ist ein entscheidender Schritt im Wachstumsprozess; er hilft der Pflanze, sich an Temperaturschwankungen anzupassen.
Dazu müssen Sie es eine Weile nach draußen bringen.
Erst nach Abschluss dieses Vorgangs können Sie die Pflanzen an ihren endgültigen Standort setzen.
Vorbereitung des Gartenbeets
Dies sollte 10 Tage vor dem Einpflanzen der Setzlinge erfolgen. Zuerst muss die Erde umgegraben und mit einem Rechen gründlich geebnet werden.
Pflanzen sollten erst dann in den Boden gepflanzt werden, wenn dessen Temperatur 10-15 Grad erreicht hat.
Wie man Tomaten pflegt
Bewässerung
Verwenden Sie hierfür entweder Quell- oder Regenwasser, und es sollte warm sein. Verbrauch: Für Sämlinge mit 5–6 Blättern beträgt der Richtwert 4 Liter pro Quadratmeter.
Topdressing
- Wenn die Pflanzen zu lang werden, sollten sie mit mineralischen Düngemitteln versorgt werden;
- Das Düngen von Sträuchern mit Mist kann zu einer Zunahme des Blattwachstums führen, was wiederum das Fruchtwachstum verzögern kann;
- Für den Anbau von Tomaten im Gewächshaus eignet sich ein spezieller Kohlendioxid-Dünger; er trägt dazu bei, die Reifung der Tomaten zu beschleunigen.
- Nach starken Regenfällen werden große Mengen an Nährstoffen aus dem Boden ausgewaschen und müssen wieder zugeführt werden;

- Asche eignet sich als Dünger; sie sollte grau sein. Streuen Sie sie um den Strauch herum auf die Erde. Das Verhältnis beträgt eine Streichholzschachtel pro Strauch.
Strumpfband
Diese Sorte hat recht zarte Triebe, die unter dem Gewicht der Früchte brechen können, weshalb sie ständig gestützt werden müssen.
Am besten formt man den Busch in zwei Stämme.
Rezensionen
Elena, 43 Jahre alt
Die Tomate ähnelt in ihrer Form einer birnenförmigen Pflaume. Besonders angetan war ich von ihrer rötlich-braunen Farbe. Die Tomaten sind schmackhaft und leicht süß. Sie platzen nicht, und die Hybride hat sich als resistent gegen verschiedene Fäulnisarten erwiesen. Ich habe sie in einem Gartenbeet angebaut und im Ganzen in Gläsern eingelegt. Insgesamt gefiel mir die Sorte sehr gut. Sie lassen sich gut lagern.
Natalia, 51 Jahre alt
Ich habe Schwarze Trüffel in einem Plastikgewächshaus angebaut. Ich hatte Setzlinge gekauft, aber nächstes Jahr möchte ich versuchen, sie aus Samen zu ziehen. Ich habe den Strauch in zwei Stämme erzogen. Mir gefielen Geschmack, Größe und die ungewöhnliche Farbe der Früchte. Die Tomaten lassen sich gut lagern.




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