Diese Tomatensorte verdankt ihren ungewöhnlichen Namen ihrem hohen Feuchtigkeitsbedarf. Sie zeichnet sich durch ihren niedrigen Wuchs und die saftigen Früchte aus. Entwickelt wurde sie von russischen Züchtern. Diese Tomaten besitzen heilende Eigenschaften und werden auch in Babynahrung verwendet.
Der Wert der Früchte liegt darin, dass sie eine große Menge Beta-Carotin enthalten, und dieser Stoff ist für unseren Körper von großem Nutzen.
Eigenschaften der Tomate
Die Sträucher haben einen standardmäßigen, niedrigen Wuchs. Die Pflanzenhöhe liegt zwischen 55 und 70 cm. Im Gewächshaus können einzelne Exemplare jedoch bis zu 1 m hoch werden. Die Blätter sind spärlich und sattgrün. Die Pflanzen benötigen weder Stütze noch einen Rückschnitt.
Diese Sorte ist zudem anspruchslos an die Temperaturbedingungen und kann selbst in Regionen mit eher kaltem Klima wachsen.
Die Sorte Utenok eignet sich sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland und ist resistent gegen Krautfäule und andere Tomatenkrankheiten. Dies ist auf die hohe Immunität der Tomate zurückzuführen. Für den Anbau der Sorte Utenok sollte ein sehr fruchtbarer Boden gewählt werden.
Fruchteigenschaften
Die Tomaten dieser Sorte sind oval mit einer kleinen Einbuchtung am Rand. Aus der Ferne ähneln sie einem Herzen. Das durchschnittliche Fruchtgewicht liegt bei 60–85 g. Sie eignen sich sowohl zum Frischverzehr als auch zum Einlegen. Die Früchte lassen sich gut transportieren, auch über weite Strecken, ohne ihr Aussehen zu verlieren. Sie sind zudem gut lagerfähig.
Vor- und Nachteile der Sorte:
- Kompakter Strauch. Dank dieser Eigenschaft benötigt Utenok nicht viel Platz und liefert dennoch hervorragende Erträge;
- schonende Reifung der Früchte;
- Tomaten werden zu medizinischen Zwecken verwendet;
- besitzt eine ausgezeichnete Immunität und ist daher resistent gegen Krankheiten, die Tomaten befallen;

- Abgesehen von reichlichem und häufigem Gießen ist sie pflegeleicht, sodass auch Anfänger gesunde Tomaten anbauen können.
Der einzige Nachteil, der festgestellt werden kann, ist, dass die Pflanze pro Strauch keinen sehr hohen Ertrag liefert.
Aussaat von Setzlingen
Säen Sie die Samen für die Anzucht Anfang April aus. Bereiten Sie zuerst den Boden vor. Sie können dem Gartenerde Dünger beimischen. Pflanzen Sie die Samen 1,5–2 cm tief. Decken Sie den Topf anschließend mit Frischhaltefolie ab und lassen Sie ihn so stehen, bis die ersten Keimlinge erscheinen.
Anschließend werden die Kisten auf die hellste Fensterbank gestellt oder mit Lampen zusätzlich beleuchtet.

Gießen Sie die Sämlinge außerdem nicht zu viel. Selbst wenn die oberste Erdschicht trocken ist, kann es im Inneren des Topfes noch recht feucht sein.
Auch bei strahlendem Sonnenschein sollte man Staunässe vermeiden. Denn nach Sonnenuntergang sind die jungen Sämlinge über Nacht Kälte und Feuchtigkeit ausgesetzt.
Es ist wichtig, mäßig zu gießen. Die Sämlinge sollten etwa sieben Tage später zum ersten Mal gegossen werden.
Vergessen Sie nicht die Abflusslöcher am Boden des Behälters.
Sobald die ersten richtigen Blätter an den Pflanzen erscheinen, sollten sie pikiert werden. Die Tomaten sollten in einen größeren Topf, am besten einen separaten, umgepflanzt werden. Dies fördert das Wachstum und die Vitalität der Pflanzen.
Sämlinge düngen
Die erste Düngung sollte 2–3 Wochen nach dem Erscheinen der ersten Triebe erfolgen, danach alle sieben Tage. Der Düngeplan sollte je nach Bodenqualität individuell angepasst werden.
Bei richtiger Pflege der Sämlinge erhält man bis zum Ende der zweiten Woche eine kräftige, stämmige, hellgrüne Pflanze.
Die Pflanzen werden Mitte Juni in Freilandbeete gesetzt. Die Pflege der Entlein-Pflanze umfasst regelmäßiges und reichliches Gießen, Auflockern des Bodens und Entfernen von Unkraut und Schädlingen. Die Pflanze ist resistent gegen alle Krankheiten, dennoch sollte der Boden mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung behandelt werden.
Utenok ist eine frühreifende Sorte; die erste Ernte erfolgt 101 Tage nach dem Erscheinen der Keimlinge.

Mögliche Probleme
Trotz all ihrer positiven Eigenschaften kann der Anbau dieser Sorte einige Herausforderungen mit sich bringen. Das liegt daran, dass jeder Gärtner seine eigene Anbaumethode hat und die Bodenbeschaffenheit in jedem Beet unterschiedlich ist.
Ein solches Problem kann der Blüten- und Fruchtknotenfall sein. Bei der Anzucht im Gewächshaus kann dies durch unzureichende Belüftung verursacht werden.
Um diese Ursache auszuschließen, sollten Sie die Türen und Lüftungsöffnungen im Gewächshaus unmittelbar nach dem Gießen öffnen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich diese Sorte als hervorragend erwiesen hat und bei Gärtnern sehr beliebt ist. Kinder lieben die Früchte, und dank ihrer gelben Farbe sehen sie im Winter im Glas wunderschön aus.
Rezensionen
Irina, 43 Jahre alt
Ich kann nur sagen, dass diese Sorte wunderbar ist. Sie hat sich im Garten bewährt. Meine Kinder waren von den Tomaten begeistert. Auch mir gefielen sie im Glas sehr gut.
Olga, 61 Jahre alt
Ich bin der Sorte „Duckling“ zum ersten Mal 2009 begegnet. Ich pflanzte sie in ein offenes Beet unter Einmachgläsern und deckte die Sämlinge zusätzlich mit Plastikfolie ab. Sowohl die Folie als auch die Gläser entfernte ich für den Tag. Mitte Mai schneite es dann unerwartet. Deshalb ließ ich die Plastikfolie diesmal dran. Doch ein Windstoß riss mein Gewächshaus auf, und einige der Sträucher erfroren. Trotzdem trieben sie Seitentriebe und erfreuten mich mit ihrer Fruchtbildung. Insgesamt gefiel mir „Duckling“ sehr gut.
Victoria, 46 Jahre alt
Ich baue diese Sorte nun schon seit einigen Jahren an. Die Pflanze gedeiht prächtig im Garten. Die Früchte lassen sich gut lagern und schmecken köstlich.


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