Merkmale und Eigenschaften beim Anbau der Tomatensorte „Golden Rain“

Tomaten

Die Beliebtheit der Tomatensorte „Golden Rain“ bei Hobbygärtnern beruht darauf, dass man von nur wenigen Sträuchern eine wahre Fülle leuchtend gelber Beeren mit eleganter Form und einem milden, süßen Geschmack ernten kann.

Es wird empfohlen, solche Tomaten in unbeheizten Gewächshäusern oder im Freiland anzubauen.

Merkmale der Sorte

Die Fruchtreife dauert etwa 90–110 Tage. Eine reife Tomate wiegt durchschnittlich 15–30 Gramm. Diese Sorte ist indeterminiert (unbegrenzt im Wachstum und Fruchtansatz) und die Sträucher erreichen je nach Wachstumsbedingungen eine Höhe von 1,5–1,8 Metern. Die erste Ernte dieser mittelfrühen Tomatensorte erfolgt 135–140 Tage nach dem Austrieb. Von der Aussaat bis zur ersten reifen Frucht vergehen in der Regel etwa 80 Tage.

Die Blätter der Sträucher sind mittelgroß und hellgrün. Die Fruchtstände sind komplex aufgebaut und neigen dazu, überreichlich Früchte zu tragen. Bei richtiger Pflege und Anbau können Sie etwa 3,5 kg Tomaten pro Quadratmeter ernten. Eine wichtige Eigenschaft dieser Sorte ist ihre erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit. Tomaten gedeihen am besten in sandigem Lehmboden oder lehmigen Böden.

Beschreibung der Früchte

Die Tomaten sind tropfenförmig und verdicken sich nach unten hin. Die Beeren sind hellgelb. Eine einzelne Frucht wiegt maximal 30 g. Das Fruchtfleisch ist saftig und süß. Die Reifung der Beeren erfolgt allmählich, und sie lösen sich leicht vom Stiel. Die Haut ist fest, aber nicht rau, wodurch sie sich sowohl zum Frischverzehr als auch zum Einkochen für den Winter eignen (die Tomaten platzen beim Kochen nicht). In Soßen und Pasten verleihen sie den Gerichten einen süßen Geschmack und eine überraschend leuchtende Farbe.

Zunehmende Empfehlungen

Eine reiche Ernte leuchtend roter, köstlicher Tomaten hängt allein von der richtigen Pflege und dem richtigen Anbau ab. Bei der Anzucht aus Samen empfiehlt sich die Aussaat Mitte März. Das Saatgefäß sollte in einem Raum mit einer Temperatur von mindestens 18 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von maximal 65 % stehen. Die Sämlinge benötigen täglich 14 bis 18 Stunden Licht. Sie können ab der zweiten Maidekade oder nach den letzten Nachtfrösten an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden.

Beim Pflanzen von Sträuchern im Freiland oder im Gewächshaus sollte ein Abstand von 60 cm zwischen den Sträuchern und etwa 70 cm zwischen den Reihen eingehalten werden. Zur Stärkung des Wurzelsystems empfiehlt es sich, dem Boden beim Pflanzen Doppelsuperphosphat oder einen anderen Mineralstoffkomplex beizumischen. Schützen Sie den Boden vor dem Austrocknen, indem Sie den Wurzelbereich mit Stroh, Gras oder einem anderen dunklen, nicht gewebten Material abdecken.

Werden Tomaten im Gewächshaus angebaut, sollte die Luftfeuchtigkeit 60 % nicht überschreiten. Zu hohe Temperaturen können zur Sterilisation der Pollen führen, wodurch die Fruchtbildung und -reifung verhindert wird. Die Bodenfeuchtigkeit sollte mäßig sein, damit die Wurzeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Gießen Sie die Pflanzen daher erst, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist.

Ein wichtiger Aspekt beim Anbau dieser Sorte ist das regelmäßige Ausgeizen der Seitentriebe und das Erziehen der Pflanzen auf maximal drei Triebe. Aufgrund der schweren Fruchtlast müssen die Trauben sorgfältig und sicher angebunden werden. Bei anhaltendem Regen sollte das Tomatenbeet mit einer Schutzfolie abgedeckt werden.

Besonderheiten der Bodenvorbereitung

Der Boden für die Pflanzung sollte gesund und gedüngt sein. Am besten eignet sich Boden, auf dem zuvor Kohl, Rüben oder Hülsenfrüchte angebaut wurden. Es wird nicht empfohlen, Tomaten auf Flächen anzubauen, auf denen zuvor Kartoffeln oder Paprika standen.

Beim Anbau von Tomaten in Gewächshäusern empfiehlt es sich, den Boden zuvor mit Gründüngung durch die Aussaat von Hafer, Roggen oder Erbsen zu bearbeiten, um die Fähigkeit des Bodens zur Abwehr pathogener Pilze und Mikroben zu verbessern.

Schädlinge und Krankheiten

Der ausgewogene Geschmack und der hohe Ertrag dieser Tomatensorte gehen mit ihren anspruchsvollen Wachstumsbedingungen einher. Dies gilt insbesondere für ihre Anfälligkeit für Schwarzbeinigkeit und Krautfäule. Für einen wirksamen Schutz ist eine optimale Luftfeuchtigkeit unerlässlich (hohe Luftfeuchtigkeit bietet optimale Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen). Vorbeugende Maßnahmen können beispielsweise das Besprühen der Pflanzen mit einer Natronlauge 10–15 Tage nach dem Pflanzen oder ein zweitägiger Knoblauchaufguss sein. Alternativ kann eine 3%ige Wasserstoffperoxidlösung (200 ml auf 10 Liter Wasser) verwendet werden.

Anwendungsprinzipien

Ihre dicke Schale reißt selbst bei hohen Temperaturen nicht, wodurch sie sich ideal zum Einmachen eignen. Die Frucht selbst ist sehr gesund, da sie Myocin enthält, einen Stoff, der die Blutgefäßwände stärkt. Tomaten enthalten außerdem Vitamin A, das zur Blutreinigung beiträgt und die Ausscheidung schädlicher Substanzen aus dem Körper fördert. Leuchtend gelbe Tomaten sind oft ein Segen für Menschen mit Allergien gegen rotes Obst und Gemüse.

Rezensionen

Ekaterina, 42 Jahre alt

Beim Anbau dieser Tomatensorte im Gewächshaus ist eine ausreichende Belüftung entscheidend. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Die Pflanzen vertragen kurzfristige Trockenheit besser als Staunässe, insbesondere bei der Gefahr von Krautfäule oder anderen Pilzkrankheiten. Ein Eintauchen der Wurzeln vor dem Pflanzen in eine Kaliumpermanganatlösung kann Schwarzbeinigkeit vorbeugen. Unverrotteter Kompost sollte als Dünger vermieden werden, da er häufig Pilzsporen enthält. Die Zugabe von Asche zum Boden kann den Säuregehalt reduzieren.

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