Erfahrene Gärtner helfen Anfängern gerne beim Anbau von frischem, aromatischem Dill. Sie wissen, wo man ein Beet anlegt, was man hineinpflanzt und wie man die Samen richtig aussät, damit die Dolden nicht blühen. Die Blätter der Pflanze sind reich an Nährstoffen und ihr Duft ist appetitlich, weshalb sie sehr geschätzt und beliebt sind und gerne Salaten und Okroschka beigemischt werden. Fein gehackter Dill schmeckt hervorragend in einer leichten Gemüsesuppe oder einem herzhaften Borschtsch.
Wie man Dill so aussät, dass er lange nicht blüht
Sie können eine einfache Methode ausprobieren, die viele Gärtner anwenden. Bereiten Sie im April ein kleines Beet vor. Füllen Sie es mit Humus. Ziehen Sie flache Furchen quer durch das Beet, nicht tiefer als 1 cm.
Kaufen Sie im Voraus eine Packung fertige Blumenerde. Verteilen Sie diese dünn in vorbereiteten Furchen. Streuen Sie die Samen darauf. Säen Sie sie dicht, bedecken Sie sie leicht mit Erde (2–3 mm) und gießen Sie gründlich. Damit ist die Aussaat abgeschlossen. Gießen Sie das Beet täglich, bis grüne Rispen erscheinen. Wenn Sie zu dicht säen, bilden die Pflanzen erst nach längerer Zeit Dolden.
Das könnte Sie auch interessieren:Nicht jedem gelingt es, üppiges Grün anzubauen. Es ist paradox: Manche Gärtner wissen nicht, was sie mit ihren kräftigen Dillstängeln anfangen sollen – sie wuchern überall im Garten wie Unkraut. Andere legen jedes Frühjahr Beete an und säen Dill aus, doch die daraus wachsenden Pflanzen sind kümmerlich und bläulich, sodass sie sich nur schwer ernten lassen.
Wenn man ein paar Tricks kennt, ist der Anbau von saftigem Dill nicht schwierig:
- Wähle einen sonnigen Ort;
- ausgraben, Humus oder reifen Kompost hinzufügen – 5-10 kg/m²;
- Die trockenen Samen auf der Oberfläche verstreuen, nicht mit Erde bedecken;
- Großzügig anfeuchten, mit einem Stück Spinnvlies abdecken.
Entfernen Sie das Abdeckmaterial erst, wenn die Sämlinge erscheinen. Um das Auflaufen zu beschleunigen, können Sie das Beet jeden Abend gießen. Ernten Sie die jungen Blätter, sobald sie wachsen. Wenn eine junge Dolde erscheint, brechen Sie die Spitze der Pflanze oberhalb der oberen Blattachsel ab. Dies verzögert vorübergehend das Altern. Schon bald wachsen neue Blätter aus der Blattachsel, die Sie ebenfalls ernten können.
Die richtige Sorte auswählen
Dill wächst schnell. Die Blätter sind in der Regel 40 Tage nach der Keimung erntereif. Es gibt Buschsorten, die von der Keimung bis zur Ernte etwa 10 Tage länger benötigen. Sie können fast einen Monat lang ihre ursprüngliche Form behalten. Das ist sehr praktisch, wenn Dill wegen seines Grüns angebaut wird.
Eine Sorte mit dem ungewöhnlichen Namen „Alligator“ verdient besondere Beachtung. Sie bildet zunächst eine üppige, erhabene Rosette aus zahlreichen Blättchen. Der Blütenstiel, an dem sich die Dolde entwickelt, fehlt.
Buschdill wird nicht mit der Wurzel ausgerissen. Von jeder Pflanze werden fünf bis sechs Blätter von bis zu 20 cm Länge gepflückt. Die kürzeren Blätter aus der Mitte bleiben stehen. Ein einzelner Busch liefert einen ansehnlichen Bund weicher, aromatischer Blätter. Bereits nach 7 bis 10 Tagen kann der Dill wieder geerntet werden.
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