Die frühreife, selbstbefruchtende Gurkensorte „City Cucumber F1“ wurde von russischen Züchtern entwickelt. Sie kann im Gewächshaus, auf dem Balkon oder im Freiland angebaut werden. Die Sortenbeschreibung ist im Einheitlichen Staatsregister enthalten. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei bis zu 12 kg pro Quadratmeter. Dies bestätigen Erfahrungsberichte von Gärtnern. Der Anbau auf der Fensterbank oder dem Balkon ist sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf möglich. Die geerntete Pflanze lässt sich bis zu vier Wochen lagern.
Merkmale der Sorte
Die Gurkensorte „City Cucumber F1“ erfreut sich aufgrund ihrer Resistenz gegen Gurkenmosaik, Olivenfleckenkrankheit und Echten Mehltau großer Beliebtheit. Sie ist anfällig für Falschen Mehltau und benötigt daher regelmäßige vorbeugende Behandlungen. Die ersten Früchte können 41–43 Tage nach dem Auflaufen geerntet werden. In südlichen Regionen verkürzt sich die Erntezeit auf 38–39 Tage. Diese wüchsige Sorte hat wenig Laub. Weitere Merkmale:
- Gurkendurchmesser: von 2,1 bis 2,7 cm;
- Länge: von 9 bis 12 cm;
- Gewicht: von 75 bis 90 g;
- dünne Haut, die mit Höckern und Stacheln bedeckt ist;
- Standardgeschmack und knuspriges Fleisch;
- Geeignet zum Schneiden, für Salate und zum Einmachen.
Der Strauch ist überwiegend weiblich. Die Fruchtknoten sitzen in Büscheln am Stamm. Die Sorte „City Cucumber F1“ eignet sich besonders für Anfänger. Sie ist anspruchslos, was die Wachstumsbedingungen angeht. Der Gärtner muss lediglich für ausreichendes Gießen und Düngen sorgen.
Vorbereitung zur Landung
Die Aussaatdichte bestimmt die Keimfähigkeit der Sämlinge und die spätere Erntemenge. Im Gewächshaus sollten nicht mehr als 2,5–3 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden. Beim Anbau der Sorte „City Cucumber F1“ im Freien empfiehlt sich eine Aussaatdichte von 4 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter. Komplizierter gestaltet sich die Situation bei der Anpflanzung auf einem Balkon oder einer Fensterbank. Hier ist der verfügbare Platz entscheidend. Der empfohlene Abstand zwischen den Sämlingen beträgt 10 cm.
Das könnte Sie auch interessieren:Saatgut wird gekauft, nicht selbst gewonnen. Erfahrungsgemäß verliert Saatgut mit jeder Generation einen Teil seiner Erbanlagen. Dies betrifft insbesondere Immunität und Geschmack. Gekauftes Saatgut muss daher zwingend desinfiziert werden, auch wenn dies auf der Verpackung ausdrücklich angegeben ist. Das Saatgut wird zwei Stunden lang in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht.
Das weitere Vorgehen:
- Um minderwertiges Saatgut auszusortieren, geben Sie warmes Wasser in eine große Tasse oder Schüssel. Fügen Sie 3–4 Esslöffel Speisesalz hinzu. Legen Sie die Samen in die Lösung. Nach maximal 25 Minuten sinken einige ab. Entfernen Sie alle Samen, die an der Oberfläche schwimmen. Sie keimen nicht.
- Wachstumsbeschleuniger – in Regionen mit warmem und kaltem Klima werden die Samen 1–2 Stunden lang in die Lösung getaucht. Die Zusammensetzung des Beschleunigers ist unerheblich. Er ist im Gartencenter erhältlich.
Das könnte Sie auch interessieren:Die Samen werden in Torftöpfe gesät und gegossen. Der Boden des provisorischen Anzuchtgefäßes sollte ein Abflussloch haben. Das Auspflanzen an den endgültigen Standort ist nur möglich, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens müssen mindestens zwei voll entwickelte Blätter vorhanden sein. Zweitens muss die Lufttemperatur konstant über 20 °C liegen.
Anwendung der Sämlingsmethode
In warmen Klimazonen ist die Anpflanzung der Gurkensorte „City Cucumber F1“ aus Jungpflanzen effizienter. Dies sollte erfolgen, sobald die Bodentemperatur mindestens 18 °C und die Lufttemperatur mindestens 20 °C erreicht hat. Eine Woche vor dem Pflanzen sollte der Boden umgegraben und aufgelockert werden. Pro Quadratmeter sollten 1,5–2 % organische Substanz eingearbeitet werden. Weitere Empfehlungen:
- Zuerst werden die Setzlinge in Töpfe mit einem Volumen von 200 bis 300 ml gepflanzt;
- Gekaufte Erde mit einer ausgewogenen Nährstoffzusammensetzung wird in den Behälter gefüllt;
- Die Sorte 'City Cucumber F1' verträgt keine Zugluft, daher werden die Töpfe auf der sonnigen und geschützten Seite aufgestellt;
- Die Verpflanzung ins Freiland erfolgt, sobald der Strauch 2-3 Blätter entwickelt hat.
Unmittelbar nach dem Einpflanzen werden wasserlösliche Nährstoffe hinzugegeben. Das Verhältnis beträgt 3 g pro Liter warmes, abgestandenes Wasser. Jede Pflanze benötigt 500 ml der zubereiteten Mischung.
Agrartechnische Empfehlungen
Eine gute Rankhilfe ist entscheidend für eine reiche Ernte. Neben jedem Strauch wird ein Rankgitter angebracht. Dieses verhindert Beschädigungen und Schädlingsbefall. Zweitens: Kontrollieren Sie regelmäßig die Bodenfeuchtigkeit in 10–15 cm Tiefe. Wenn das Wasser nicht abfließt, gießen Sie nicht. Drittens: Schützen Sie die Sämlinge im Freiland, im Gewächshaus oder auf dem Balkon vor Frost. Bei Frostgefahr decken Sie die Pflanzen ab.
Das könnte Sie auch interessieren:Sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland ist die Desinfektion der verwendeten Geräte und eine regelmäßige Düngung unerlässlich. Düngen Sie alle 3–4 Tage. Ab der zweiten Lebenswoche bevorzugen die Pflanzen einen Mehrnährstoffdünger. Pro Pflanze werden 2,5 kg Dünger ausgebracht. In kälteren Klimazonen werden organische Dünger verwendet. Dies bietet zwei Vorteile: Erstens erzeugt die biologisch aktive Mischung Wärme, die die Wurzeln schützt. Zweitens ist es für Anfänger schwierig, diesen Dünger zu überdosieren.
Rezensionen
Wladimir
Ich ziehe die Gurkensorte „City Cucumber F1“ auf dem Balkon. Der Ertrag liegt bei 9–10 kg pro Quadratmeter. Sobald die Außentemperatur 24 °C erreicht hat, pflanze ich die Samen an ihren endgültigen Standort. Ich säe sie 2 cm tief in die Erde und stelle den Topf auf eine nach Südosten ausgerichtete Fensterbank.
Tamara
Eine korrekte Buschformung ist entscheidend für eine gute Ernte. Ich entferne die Knospen und Seitentriebe an den ersten drei Knoten. An den nächsten beiden Knoten lasse ich nur die Knospen stehen. Alle verbleibenden Triebe werden zunächst auf zwei Blätter zurückgeschnitten. Nach einer Woche kürze ich sie auf drei oder vier Blätter. Sobald die Spitze des Busches den Rand des Spaliergitters erreicht, kürze ich auch diesen Bereich.
Dmitry
Was mir an dieser Sorte nicht gefällt, ist ihr unansehnliches Aussehen. Wer eine perfekt zylindrische Gemüseform gewohnt ist, wird enttäuscht sein. Das ist aber auch schon der einzige Nachteil.
Die frühreife Hybridgurke „City Cucumber F1“ wurde von russischen Botanikern entwickelt. Sie eignet sich für Gewächshäuser, Gemüsegärten und die Anzucht auf der Fensterbank. Bei richtiger Pflege liegt der Ertrag zwischen 9 und 11 kg pro Quadratmeter. Die Pflanze ist robust, dennoch sollten vorbeugende Maßnahmen fortgesetzt werden. Die Sorte „City Cucumber F1“ wird sowohl kommerziell als auch für den Eigenbedarf angebaut.

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