Ursprünglich aus Indien und Amerika stammend, werden scharfe Paprika heute in vielen Ländern angebaut. Sie tragen viele Namen: scharf, würzig, Chili, bitter – und es gibt ebenso viele Paprikasorten, die sich sowohl im Aussehen als auch in ihrer Schärfe unterscheiden.
Beschreibung und Eigenschaften von Chili
Diese Pflanze ist in russischen Gärten eher selten anzutreffen, obwohl in letzter Zeit viele Interesse am Anbau von Chilischoten gezeigt haben. Das liegt daran, dass die traditionelle russische Küche nicht für ihre Schärfe bekannt ist und Paprikapulver im Supermarkt zum Würzen gekauft werden kann. Heutzutage ziehen es Gärtner jedoch vor, ihre eigenen Chilischoten anzubauen, insbesondere da die Sortenvielfalt es leicht macht, die passenden Schoten zum Würzen, Trocknen und Einlegen zu finden.
Diese wärmeliebende Pflanze wächst als verzweigter Strauch und erreicht eine Höhe von 30–40 bis 100 cm. Die Blätter sind eiförmig und an der Spitze leicht zugespitzt. Die Blattfarbe variiert je nach Paprikasorte und -sorte und kann hell- oder dunkelgrün, olivgrün oder violett getönt sein. Die Blüten befinden sich in den Astgabeln – einzeln oder in Büscheln – mit weißen, gräulichen oder grünlichen Blütenkronen.
Die Früchte der Pflanze sind hohle Beeren in verschiedenen Formen, Farben und Größen. Sie können schotenförmig sein – lang oder kurz, dickwandig oder mit dünner Schale, schmal oder breit. Paprika gibt es auch in einer Vielzahl von Farben, und obwohl die klassische Schote (bei biologischer Reife) rot ist, können sie auch andersfarbig sein:
- Gelb;
- orange;
- lila;
- braun.
Die Schale der Frucht ist entweder glatt oder leicht runzelig, und auch beim Schärfegrad gibt es noch größere Variationen.

Der amerikanische Wissenschaftler William Scoville klassifizierte Paprika anhand ihres Capsaicin-Gehalts. Er entwickelte eine Skala, die alle bekannten Chilisorten nach ihrer „thermonukleären Intensität“ bzw. ihrem Schärfegrad einteilt. Es gibt scharfe, mittelscharfe, milde und süß-scharfe Sorten. Bei der Auswahl von Paprika für den Anbau ist es wichtig, auf dieses Merkmal zu achten. Sortenbeschreibungen geben zwar immer den Schärfegrad an, doch handelt es sich dabei um Standardwerte. Der Grund dafür ist, dass der Capsaicin-Gehalt der Früchte je nach Klima, Pflege und Nährstoffversorgung variieren kann. Experten weisen darauf hin, dass dieselbe Paprikasorte in kühlen und in heißen, feuchten Klimazonen unterschiedlich scharf sein kann.
Es gibt unzählige Paprikasorten und noch viel mehr Varianten, und ständig kommen neue hinzu. Lange, schmale Paprika, flache Habaneros, krümelige Chilischoten und eine Vielzahl weiterer Paprikasorten, die jeder anbauen kann. Übrigens gibt es auch scharfe Paprikasorten, die dank ihres kompakten Wuchses gut in Innenräumen gedeihen. So hat man gleichzeitig eine Zimmerpflanze und ein Gewürz.
Eigenschaften
Scharfe Paprika werden aufgrund ihrer Eigenschaften in der Küche, Medizin und Kosmetik verwendet. Neben dem Alkaloid Capsaicin enthalten ihre Früchte eine Vielzahl an Vitaminen, ätherischen Ölen, Mineralstoffen und Enzymen.
Dank seines hohen Vitamin-C-Gehalts gilt Pfeffer als starkes Antioxidans, das den Alterungsprozess verlangsamt. Capsaicin, Lycopin und Vitamin P beugen der Entstehung von Arteriosklerose, verschiedenen Tumoren und Thrombosen vor.
Der Verzehr von Pfeffer (natürlich in Maßen) ist wichtig für die Verbesserung der Funktion aller inneren Organe und die Normalisierung des Stoffwechsels. Pfeffer trägt zur Verbesserung des Sehvermögens, des Zustands von Haut, Nägeln und Haaren bei und kann bei Bedarf den Hämoglobinwert erhöhen.
Scharfer Pfeffer ist ein Gewürz, das sich sehr positiv auf die Bauchspeicheldrüse und den gesamten Magen-Darm-Trakt auswirkt. Er regt den Appetit an und wird daher auch in verschiedenen Diäten zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Scharfer Pfeffer findet breite Anwendung in der Volksküche und ist zudem Bestandteil vieler Medikamente.
Bedenken Sie jedoch, dass der Schärfegrad von Paprika stark variieren kann. Seien Sie daher beim Verzehr stets vorsichtig. Manche Sorten haben eine leicht süße Fruchtwand, wobei die Schärfe in den Kernen und den Trennhäuten „versteckt“ ist, während andere extrem scharf sind. Achten Sie beim Würzen mit Paprika immer auf die Sorte und den Schärfegrad, um Verbrennungen der Schleimhäute zu vermeiden. Spülen Sie ein Brennen im Mund (nach dem Verzehr einer sehr scharfen Paprika) niemals mit Wasser herunter; es hilft nicht. Trinken Sie stattdessen besser Milch oder Trinkjoghurt oder essen Sie ein Stück Brot.
Sorten von scharfen Paprika
Die Auswahl an Paprikasorten ist schier unglaublich, und Hobbygärtner sind experimentierfreudig und möchten am liebsten alles gleichzeitig anbauen. Es ist jedoch wichtig, einige Eigenschaften der jeweiligen Pflanze zu kennen und diese bei der Auswahl des Saatguts zu berücksichtigen:
- Achten Sie beim Auswählen der Paprikasorte auf deren Schärfegrad. Überlegen Sie sich, wie und wo Sie die Paprika verwenden möchten: zum Kochen, für medizinische Zwecke (z. B. zur Herstellung einer Tinktur) oder einfach nur als Dekoration.
- Der Ertrag einer Sorte ist ein wichtiger Indikator. Oft genügen schon ein paar Chilipflanzen, um die Familie und die gesamte Verwandtschaft mit Gewürzen zu versorgen.

- Beachten Sie die Reifezeit der Früchte für die jeweilige Sorte. Frühe Sorten eignen sich am besten für den Anbau in unserem russischen Klima (mit Ausnahme der südlichen Regionen).
- Vergessen Sie nicht die Wuchshöhe der Paprikapflanze. Kompakte Sorten eignen sich für den Anbau im Freiland und im Topf, während höhere Paprikasorten im Gewächshaus angebaut werden können.
- Wenn Sie die Schoten trocknen möchten, wählen Sie dünnwandige Sorten. Dickwandige Paprika eignen sich zum Einlegen und Marinieren.
Dieser Überblick stellt verschiedene Chilisorten vor, die von Hobbygärtnern erfolgreich angebaut werden.
Wunder der Moskauer Region
Diese frühreife Sorte gedeiht am besten im Gewächshaus, wächst aber auch in Hochbeeten gut. Der Strauch ist wüchsig, bildet jedoch nur wenige Blätter. Die Paprikaschoten sind längliche, hängende Hülsen von etwa 22–25 cm Länge und wiegen ungefähr 30–50 Gramm. Dank ihrer dünnen Wände eignen sie sich hervorragend zum Trocknen.
Der Geschmack der Frucht ist angenehm würzig, nicht besonders scharf, aber die Sorte hat ein sehr starkes, intensives Aroma.
Gärtner schätzen die Paprikasorte „Wunder der Moskauer Region“ wegen ihrer Pflegeleichtigkeit, frühen Reife und hohen Erträge. Eine einzelne Pflanze kann bis zu 18–20 Paprika gleichzeitig produzieren. Sie eignen sich für Salate, zum Trocknen und zum Einmachen. Ein Quadratmeter Anbaufläche kann bis zu 4 kg Paprika liefern, was einen sehr guten Ertrag darstellt.
Jalapeño
Ein etwa einen Meter hoher Strauch dieser Paprikasorte kann bis zu 25–30 Früchte tragen. Diese scharfe Paprika stammt ursprünglich aus Mexiko, wird aber mittlerweile auch auf anderen Kontinenten angebaut.
In Mexiko schätzen Liebhaber scharfer Paprika diese Sorte wegen ihres hohen Ertrags und der intensiven Schärfe ihrer Früchte. Grüne Jalapeños sind übrigens schärfer als reife rote. In Mexiko werden grüne Jalapeños zur Herstellung der legendären Chipotle-Würzmischung verwendet.
Die Früchte dieser Sorte sind pralle, längliche Hülsen von bis zu 8–9 cm Länge. In Russland wird sie typischerweise in Gewächshäusern und Frühbeeten angebaut. Sie benötigt ausreichend Wärme und Feuchtigkeit, da Wassermangel zum Abfallen von Blüten und Früchten führt.
Habanero
Diese Paprikasorte zählt zu den schärfsten, doch ihre Früchte verströmen ein süßes, zitrusartiges und fruchtiges Aroma. Die Habanero ist nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ungewöhnlich. Ihre Früchte – kleine, eingedellte, herzförmige Paprikaschoten – sind rot, cremeweiß, orange, gelb oder dunkelviolett. Jede herzförmige Paprika wiegt etwa 20 Gramm.
Paprikasorten unterscheiden sich in ihrem Schärfegrad. Weiße Habanero-Paprika beispielsweise haben einen leicht süßlichen Geschmack ohne jegliche Bitterkeit, während rote Habanero-Paprika aus Kalifornien oder der Karibik extrem scharf sind.
Diese Sorte zeichnet sich durch hervorragende Erträge aus, wobei jede Pflanze eine große Anzahl von Früchten produziert. Habanero eignet sich für den Anbau in Töpfen, benötigt aber reichlich und regelmäßige Bewässerung.
Astrachan 147
Eine der bekanntesten Sorten in Russland ist die Astrachan 147 Chili. Sie gedeiht gut im Freiland und liefert in verschiedenen Regionen des Landes gute Erträge.
Die Sträucher sind sehr kompakt und niedrig wachsend und erreichen eine Höhe von maximal einem halben Meter. Die Pflanze trägt zahlreiche Früchte, allesamt hängende Zapfen mit einem Gewicht von bis zu 8–10 Gramm. Die Hülsen sind lang, bis zu 9 cm, dünnwandig, glänzend und glatt. Diese Sorte ist mittelfrüh und benötigt etwa 120–122 Tage bis zur Reife (technische Reife). Die Hülsen sind zunächst sattgrün und färben sich später leuchtend rot.
Die Ertragszahlen sind gut; man kann bis zu 3 kg pro Quadratmeter ernten.
Die Früchte dieser Sorte werden zum Trocknen, als Gewürz, zum Einmachen und für Marinaden verwendet.
Doppelte Fülle
Der Name dieser Chilisorte ist Programm: Sie ist wirklich sehr ertragreich. Sie kann in Hochbeeten angebaut werden, erzielt aber die besten Ergebnisse im Gewächshaus, wo sie in mehreren Etagen Früchte trägt.
Das Pflanzmuster sollte beibehalten werden, mit maximal drei Pflanzen pro Quadratmeter. Jede Pflanze produziert bis zu 35–45 längliche, stammförmige Paprikaschoten. Die Paprikaschoten sind durchschnittlich 21–22 cm lang und wiegen etwa 70–80 Gramm. Aufgrund ihrer dicken Wände eignet sich diese Sorte weniger zum Trocknen, ist aber hervorragend für Salate und zum Einmachen geeignet.
Gleichzeitig lassen sich Paprikaschoten, wenn sie richtig getrocknet werden, mehrere Jahre lang lagern, ohne ihr Aussehen oder ihren Geschmack zu verlieren. Zu den besonderen Merkmalen dieser Sorte zählen frühe Reife und lange Fruchtbildung, Resistenz gegen viele Krankheiten und Trockenheitstoleranz.
Ein feuriger Blumenstrauß
Wenn Sie diese Chilisorte Mitte Februar vorziehen, können Sie nach etwa 110 Tagen grüne Chilischoten ernten. Die Sorte „Hot Bouquet“ wird Sie mit ihrem hohen Ertrag und ihrer Pflegeleichtigkeit begeistern.
Diese Sorte eignet sich für den Anbau in Gewächshäusern, Frühbeeten und Freilandbeeten und wird von Gärtnern in ganz Russland erfolgreich kultiviert. Sie ist ertragreich und krankheitsresistent. Die Sträucher erreichen eine Höhe von etwa 70 cm und tragen hängende Schoten mit einem Gewicht von bis zu 3–4 Gramm. Die kegelförmigen Schoten haben dünne Wände und eignen sich daher ideal zum Trocknen und zur Pulverisierung. Die Paprika haben einen mittelscharfen Geschmack mit pikanten Noten.
Die Sorte wird frisch, zum Trocknen und auch für Marinaden aller Art verwendet.
Chinesisches Feuer
Diese Paprikasorte wächst buschig und trägt bis zu 30 lange, leuchtend rote Schoten. Die Hybride „Chinese Fire“ zeichnet sich durch hohe Schärfe, reichen Fruchtertrag und Resistenz gegen zahlreiche Krankheiten aus.
Die Sträucher erreichen eine Höhe von bis zu 60 cm und erzielen die besten Erträge unter Plastikabdeckungen. Die Früchte sind bis zu 23 cm lange Schoten mit einem Gewicht von 50–70 Gramm.
Diese Hybride ist im staatlichen Sortenregister der Russischen Föderation eingetragen und wird für den Anbau in allen Regionen des Landes empfohlen. Sie reift mittelfrüh und erfordert sorgfältige Pflege, liefert aber sehr stabile Erträge.
Die Früchte werden zum Trocknen und Einmachen verwendet und schmecken in Marinaden sehr gut.
Trinidad kleine Kirsche
Eine interessante Paprikasorte ist die Trinidad Small Cherry, deren Früchte einen würzig-säuerlichen Geschmack mit Kirschduft haben. Diese Paprika ist sehr früh reif und kann bereits 70–90 Tage nach der Keimung geerntet werden. Zum Verzehr müssen die Früchte jedoch voll ausgereift sein, da sie ihr volles Aroma erst bei biologischer Reife entwickeln.
Die kleinen Kirschen aus Trinidad sind rund und ähneln roten Kirschen (im unreifen Zustand grün). Sie sind leicht und erreichen einen Durchmesser von etwa 2–3 mm.
Die Sorte wird zur Zubereitung von Gewürzen verwendet und kann auch als Zierpflanze zur Innendekoration angebaut werden.
Indischer Elefant
Die Sorte „Indian Elephant“ weckt aufgrund ihres Namens Assoziationen mit der exotischen indischen Küche. Da es aber auch in Russland viele Liebhaber scharfer Speisen gibt, empfehlen wir, den Anbau dieser mittelscharfen Paprikasorte einmal selbst auszuprobieren.
Die Sträucher erreichen eine Höhe von etwa 60–70 cm und wachsen kompakt. Die Früchte sind zunächst grün und färben sich mit zunehmender Reife leuchtend rot. Ihre Oberfläche ist glatt und glänzend. Die Hülsen sind länglich und wiegen etwa 23–25 Gramm.
Der Ertrag ist gut, und diese Sorte ist mittelfrüh (bis zu 130 Tage Reifezeit). Bei optimalen Anbaumethoden können bis zu 3 kg Paprika pro Quadratmeter geerntet werden.
Die Früchte werden frisch verwendet (sie werden beim Kochen verschiedenen Gerichten als Gewürz hinzugefügt) und eignen sich auch zum Einmachen.
Cayennepfeffer
Diese Sorte gehört zur Gruppe der scharfen Cayennepfeffer, die sich durch ihre hohe Schärfe und länglichen Früchte auszeichnen. Die Sträucher sind hoch und während der Fruchtzeit mit zahlreichen Schoten bedeckt.
Die Früchte reifen ungleichmäßig, sodass eine einzelne Pflanze grüne, leicht rötliche oder dunkelrote (reife) Paprikaschoten hervorbringen kann. Die kegelförmigen Schoten sind bis zu 12–13 cm lang, klein im Durchmesser und dünnwandig. Ihre Haut ist glatt und glänzend.
Die Sorte eignet sich zur Zubereitung von Gewürzmischungen und Marinaden und wird zum Einmachen verwendet.
Die Wahl der richtigen Paprikasorten ist eine persönliche Entscheidung, da viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Die große Vielfalt an Paprikasorten ermöglicht es Ihnen jedoch, aus allem von würzig bis feurig zu wählen.
Regeln für den Anbau von Chilischoten
Der Anbau dieser Kulturpflanze ist im Allgemeinen unkompliziert. Um eine gute Ernte zu gewährleisten, empfiehlt es sich jedoch, einige Regeln zu beachten.
- Es ist wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat von Chilisamen zur Anzucht von Setzlingen zu bestimmen. Üblicherweise erfolgt die Aussaat von Mitte Februar bis Ende März, wobei die spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Sorte und das lokale Klima (das Klima des Anbaugebiets) berücksichtigt werden müssen.
- Paprika lässt sich nicht gut verpflanzen, daher ist es am besten, auf das Umpflanzen zu verzichten und sie direkt in einzelne Töpfe zu säen. Töpfe aus Plastik, Papier oder Torfsubstrat eignen sich alle.
- Paprikasamen keimen bei einer Temperatur von 25 °C bis 28 °C. Sobald die Keimlinge erscheinen, sollte die Temperatur für etwa fünf Tage auf 18 °C gesenkt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Paprikapflanzen lang und dünn wachsen.
- Der Boden muss nährstoffreich und durchlässig sein.
- Scharfe Paprika, wie ihre Verwandten, die Gemüsepaprika, gedeihen am besten in Wärme und Feuchtigkeit. Achten Sie daher beim Anziehen der Setzlinge auf der Fensterbank darauf, dass sie volle Sonne bekommen und vor Zugluft geschützt sind.
- Zehn Tage bevor Sie Ihre Chilipflanzen ins Gewächshaus oder ins Gartenbeet umpflanzen, sollten Sie sie an die frische Luft gewöhnen. Beginnen Sie mit 15–20 Minuten und verlängern Sie die Zeit dann allmählich. Diese Abhärtung ist für die Pflanzen von Vorteil, da sie sich dadurch schneller etablieren und weniger anfällig für Krankheiten sind.
- Die erste Blütenknospe sollte entfernt werden. Dies regt die Bildung der nachfolgenden Fruchtknoten an.
- Es ist notwendig, die Pflanzmuster einzuhalten, und süße Paprika sollten in großem Abstand von scharfen Sorten angebaut werden.

- Gießen Sie Paprika regelmäßig, damit die Erde nicht austrocknet. Sie können auch eine Methode namens „Schreckensmethode“ anwenden. Setzen Sie dazu das Gießen kurzzeitig aus, um die Pflanze zu stressen. Dadurch wird die Paprika angeregt, mehr Capsaicin zu bilden (was zu schärferen Paprika führt).
- Die Paprikaschoten können geerntet werden, sobald sie die technische Reife erreicht haben. Zu diesem Zeitpunkt sind sie noch grün, haben aber bereits an Gewicht und Länge zugenommen und die gewünschte Form erreicht. Durch die Ernte wird die weitere Blüte und die Bildung neuer Fruchtknoten angeregt. Die Paprikaschoten reifen gut in Innenräumen nach, und die Pflanze produziert weiterhin Früchte.
- Dickwandige Paprika werden typischerweise als Gewürz und Salatbeilage verwendet. Paprika mit dünner Schale eignen sich ideal zum Trocknen (sie können dann zu Pulver gemahlen werden), für Marinaden und zum Einmachen. Hausfrauen verwenden oft lange, scharfe Paprika als Zutat auf Gurken- und Tomatenplatten, wo sie dem Gemüse eine pikante Note verleihen.
Bei richtiger Pflege wird die Pflanze Sie sicherlich mit einer reichen Ernte belohnen, und wer weiß, vielleicht haben Sie nächstes Jahr sogar noch ein paar weitere Sorten scharfer Paprika in Ihrem Garten.
Rezensionen
Nadeschda, Rostow am Don
Ich habe die Sorte „Chudo Podmoskovya“ angebaut; die Beschreibung und die Fotos hatten mir sehr gefallen. Sie wurde als mild-scharfe Paprika beschrieben, aber meine entpuppte sich als Reinfall. Die Pflanzen wuchsen zwar hoch und trugen jeweils viele Früchte (was auf einen guten Ertrag hindeutet), aber die Früchte waren überhaupt nicht scharf. In der Nähe wuchs eine andere scharfe Paprikasorte, die erwartungsgemäß scharf war. Diese hier hingegen nicht. Die Frucht sah zwar schön aus; ich habe sie geerntet, und sie reifte zu Hause wunderbar nach. Die Schale war fest, und die Farbe war natürlich leuchtend rot. Aber das war auch schon alles; sonst hatte sie nichts zu bieten. Also habe ich sie, rein aus ästhetischen Gründen, in Spalten für Marinaden und Pickles geschnitten. Ich muss wohl eine andere Sorte anbauen; ich bin enttäuscht.
Inna, Oblast Wologda
Letztes Jahr haben wir mit Jalapeños experimentiert. Sie sind eine tolle Sorte, die ohne viel Pflege auskommt (zumindest empfanden wir sie als recht pflegeleicht) und einen guten Ertrag bringt. Wir legen sie grün ein, und sie sind so köstlich, dass man sich die Finger ablecken möchte. Sie sind mäßig scharf, aber vielleicht ist es hier kühler, weshalb sie nicht so scharf sind. Die reifen roten Paprikaschoten waren würzig und angenehm scharf, während die grünen deutlich schärfer waren.
Sie sind bei uns sehr gut gekeimt; wir haben sie im Gewächshaus vorgezogen und auch ein paar Sträucher im Freiland angepflanzt. Nächstes Jahr werde ich nur diese Sorte anbauen; mein Mann hat mehr Gurken bestellt.
Oksana, Tyumen
Ich bestellte eine Habanero-Chili. Sie wuchs zu einer wunderbar scharfen, gelben Chili heran. Ich probierte die erste reife, in der Annahme, sie wäre schärfer. Doch es stellte sich heraus, dass es nur die Spitze war; der Stielansatz war unglaublich scharf. Mein ganzer Körper brannte – meine Zunge und meine Lippen. Ich verwende sie für Marinaden und als Gewürz. Angeblich werden die Chilis sogar geräuchert, nicht nur getrocknet.



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