Butterpilze sind beliebte und gesunde Speisepilze, deren Aussehen ihrem Namen alle Ehre macht. Der Hut besitzt einen auffälligen Ölfilm, der den Fruchtkörper vor dem Austrocknen schützt. Dieser Film zieht leicht Schmutz, Kiefernnadeln und Blätter an, was die Reinigung oft erschwert. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, Butterpilze zu reinigen, wodurch sich die Weiterverarbeitung und das Kochen der Pilze beschleunigen lassen.
Merkmale der Art und Nutzen
Obwohl es viele Arten von Butterpilzen gibt, sehen sie sich alle sehr ähnlich. Der glatte Stiel ist zylindrisch, und das Fleisch kann hellgelb oder weißgrau sein. Beim Anschneiden oder Brechen kann sich das Fleisch blau oder rot verfärben.
Der Hut junger Butterpilze ist halbkugelförmig, flacht aber mit zunehmendem Alter ab. Sowohl Hut als auch Stiel sind essbar. Ein charakteristisches Merkmal der Butterpilze ist der röhrenförmige Hymenophor. Die Röhren an der Hutunterseite helfen, Butterpilze von giftigen Fruchtkörpern zu unterscheiden.
Große Ansammlungen dieser Pilze findet man am häufigsten in Nadelwäldern. Sie wachsen typischerweise an offenen, sonnigen Standorten auf Moos, alten Kiefernnadeln und sandigem Boden. Auf offenen Flächen ohne Gras oder Sträucher sind sie nicht anzutreffen. Die beste Sammelzeit ist von Mai bis Oktober.
Butterpilze werden aufgrund ihres hohen Nährwertes und ihres reichen Gehalts an Nährstoffen, Ballaststoffen und Aminosäuren häufig in der Küche verwendet. Der Körper kann 80 % der Aminosäuren aufnehmen. Junge Menschen verfügen über einen höheren Aminosäuregehalt als ältere. Butterpilze sind außerdem reich an Kalium, Eisen und Phosphor und enthalten die Vitamine A, B, B1, PP und C. Zu ihren positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper zählen die Vorbeugung von Kopfschmerzen und die Behandlung von Gicht.
Vorbereitung von Butterpilzen für die Reinigung und Handhygiene
Vor der Reinigung muss die weitere Zubereitungsmethode festgelegt werden. Zum Trocknen beispielsweise ist es nicht nötig, den Ölfilm zu entfernen. Es genügt, etwaige Rückstände mit einer steifen Bürste von Hut und Fruchtkörper abzubürsten.
Soll das Produkt weitergegart werden, muss die klebrige Haut vollständig entfernt werden. Vor dem Entfernen der Haut müssen die Pilze mehrmals gründlich mit Wasser gewaschen werden, um Sand und andere Verunreinigungen vollständig von der Oberfläche zu entfernen.
Am besten wäscht und putzt man die Pilze so schnell wie möglich nach dem Pflücken. Geerntete Butterpilze können bis zu 12 Stunden ohne Verpackung im Kühlschrank aufbewahrt werden. Verpackt und gekühlt sind sie nach dem Auftauen unbrauchbar.
Wie lässt sich der Belag von Champignons schnell und effektiv entfernen?
Um den Schleim von Butterpilzen schnell zu entfernen, denken Sie daran, dass Sie sie nur im trockenen Zustand schälen können. Wenn Sie sie vorher einweichen, saugen sie die Flüssigkeit auf, wodurch der Schleim aufquillt. Reinigen Sie frische Pilze trocken. Wenn sie bei feuchtem Wetter geerntet wurden, lassen Sie sie einige Stunden lang auf Küchenpapier trocknen.
Mit einem Messer
Bei nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit lässt sich die Folie sogar direkt am Sammelort abziehen. Nehmen Sie dazu ein scharfes Messer, fassen Sie die Folie am Rand und ziehen Sie sie heraus.
Denken Sie daran, die Haut am Hutrand abzulösen, um die glatte Oberfläche des Pilzes nicht zu beschädigen. Frisch gepflückte Steinpilze lassen sich so leicht schälen. Bei feuchtem Wetter kann die Haut jedoch erst nach dem Trocknen mit einem Messer entfernt werden.
Ohne die Hilfe eines Messers
Um die Haut richtig zu entfernen, kann man den Hut halbieren. Durch den entstehenden Spalt werden die Ränder der Haut sichtbar, an denen man sie abziehen kann. Diese Methode ist einfacher als das Schälen mit einem Messer, verhindert aber, dass der Pilz im Ganzen gekocht wird.
Mit kochendem Wasser
Teilen Sie die Pilze für diese Methode in mehrere Portionen. Stellen Sie den Topf auf den Herd und warten Sie, bis das Wasser kocht. Geben Sie die Pilze dann einzeln in ein Sieb und halten Sie dieses 30 Sekunden lang über das kochende Wasser.

Man kann die Pilze ein paar Minuten in kochendem Wasser in einem Sieb einweichen und anschließend schnell mit kaltem Wasser abspülen. Danach lässt sich die Haut ganz leicht abziehen.
Verwendung von Pflanzenöl
Bereiten Sie ein sauberes Tuch vor und tränken Sie es mit Pflanzenöl. Reiben Sie die Hüte aller Pilze, die Handschuhe und ein Messer mit diesem Tuch ab. Heben Sie die Haut mit der Messerspitze an und ziehen Sie sie langsam zu sich heran. So lässt sie sich leicht und ohne Einreißen entfernen, und der Hut bleibt glatt. Sollte die Haut einreißen und sich ungleichmäßig ablösen, kratzen Sie die restlichen Hautreste vorsichtig mit einem Messer ab.
Mit einem trockenen Schwamm reinigen
Mit einem Küchenschwamm lässt sich die Haut nicht nur von alten, sondern auch von jungen, schwer zu schälenden Champignons schnell entfernen. Reiben Sie die Hutoberfläche mit einem trockenen, sauberen Schwamm ab. Verwenden Sie am besten die raue Seite des Schwamms. Reiben Sie den Hut vorsichtig ab, damit er nicht zerbricht.
Andere Methoden
Es gibt mehrere wirksame Methoden, die Haut von Steinpilzkappen zu entfernen. Dazu gehören die Reinigung mit Mulltuch und Essig. Bei der ersten Methode drückt man ein Stück Mulltuch fest, aber sanft auf die Kappe. Der Ölfilm sollte am Mulltuch haften bleiben. Anschließend zieht man ruckartig am Rand des Tuchs. Alternativ kann man auch ein Papiertuch verwenden.

Für die zweite Methode benötigen Sie 5 Esslöffel Essig pro Liter Wasser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen, geben Sie den Essig hinzu und legen Sie die Pilze mit der Hutseite nach unten in ein Sieb. Halten Sie die Pilze maximal 20 Sekunden über das kochende Wasser. Anschließend können Sie die Haut abziehen. Die Essigsäure erleichtert nicht nur das Schälen, sondern hilft auch, anhaftende Verunreinigungen zu entfernen.
Butterpilze lassen sich genauso gut mit Salz reinigen. Bereiten Sie dazu eine Lösung aus 200 Gramm Speisesalz auf einen Liter Wasser zu. Weichen Sie die Pilze erst nach dem Entfernen der Haut ein. Durch das Einweichen öffnen sich die Poren des Pilzes, was eine gründlichere Reinigung ermöglicht.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Weichen Sie Ihre Hände maximal 5 Minuten in dieser Lösung ein, waschen Sie sie anschließend mit Seife und tragen Sie eine reichhaltige Handcreme auf. Bei leichten Flecken können Sie Natron oder Waschmittel verwenden. Wirksamere, aber nicht empfehlenswerte Methoden sind die Reinigung der Hände mit Aceton oder Ölentferner.
Manche Feinschmecker bevorzugen hingegen Speisen mit einem bitteren Geschmack, daher ist es Geschmackssache, ob man diese Pilze schält oder nicht. Es wird jedoch empfohlen, die Häutchen zu entfernen, um Verdauungsbeschwerden vorzubeugen. Junge Butterpilze benötigen diese Behandlung überhaupt nicht: Ihre Häutchen lassen sich nur sehr schwer entfernen und geben den Speisen keinen bitteren Geschmack.
Butterpilze sind ein Produkt, das bei richtiger und rechtzeitiger Verarbeitung einen außergewöhnlichen Geschmack besitzt. Nach der Zubereitung können sie zum Kochen verwendet, gebraten, getrocknet und eingelegt werden.














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donut-förmiger Deckel
Zuerst die Hüte von der schleimigen Haut abziehen und anschließend in einem Sieb mit Wasser abspülen. Die Butterpilze NICHT in Wasser einweichen. Danach können Sie sie nach Belieben verwenden.
Offenbar hat der Autor nie Butterpilze gesammelt oder konserviert, denn, wie man so sagt: „Er hörte das Klingeln, weiß aber nicht, woher es kam…“
Irina Leonidovna
Es ist ganz einfach. Meine Familie bringt mir mehrere Körbe voller Pilze aus dem Garten. Ich sitze dann da und sortiere sie. Zuerst lege ich die Täublinge beiseite – die koche ich einfach und lege sie dann in Gläser zum Einlegen ein. Separat koche ich alle Milchlinge, spüle sie ebenfalls ab und spüle sie anschließend unter fließendem Wasser ab (falls welche übrig bleiben, lege ich sie beschwert ein). Dann kommen die Steinpilze und Porcini – ich entferne die Stiele – und dann die Pilze, die man mag. Normalerweise friere ich sie in Beuteln ein, und zuletzt die Butterpilze. Während sie einfrieren, trocknet die Haut auf ihren Hüten aus. Dann lassen sie sich ganz einfach mit den Fingern schälen, ohne irgendwelche Hilfsmittel. Ich mariniere sie in einer leichten Marinade und fülle sie in kleine Gläser. Liebe Pilzsammler, ich empfehle euch, es genauso zu machen – sie sind köstlich.
Valeri Mishnov
Ich bin immer wieder erstaunt über Pilzsammler, die Pilzreste aus dem Wald mit nach Hause bringen. Ich nehme nur die Hüte aller Pilzarten. Die Stiele sind ungenießbar – sie bestehen nur aus Ballaststoffen. Der Körper kann Ballaststoffe nicht verdauen – sie sind reiner Abfall, überflüssig. Als wir Kinder waren, verbot uns meine Großmutter strikt, Pilzstiele aus dem Wald mitzubringen. Und ich putze meine Butterpilze direkt im Wald. Ich habe einen Weidenkorb mit zwei Fächern für Pilze und ein separates für Butterpilze. Ich bin auch immer wieder erstaunt darüber, wie Pilzsammler alte und wurmstichige Pilze transportieren. Kein Wunder, dass sie sich vergiften.