
Blumenkohl ist köstlich und unglaublich gesund. Er hat den höchsten Nährwert aller Kohlsorten. Da er frühreif ist, kann er zudem zweimal im Jahr geerntet werden. Sie möchten Blumenkohl mit minimalem Aufwand anbauen und trotzdem große Röschen mit maximalem Nährstoffgehalt ernten? Dann erfahren Sie mehr über den Anbau und die Pflege von Blumenkohl im Freien.
Auswahl von Saatgut
Das Hauptproblem bei der Saatgutauswahl ist die Wahl der „richtigen“ Sorte. Es gibt frühe, mittelfrühe und späte Sorten. Der Hauptunterschied liegt in der Reifezeit. Frühe Kohlsorten benötigen beispielsweise bis zu vier Monate bis zur Ernte, mittelfrühe bis zu fünf Monate und späte etwa sechs Monate. Daher sollten Sie bei der Auswahl das Klima Ihrer Region berücksichtigen. In manchen Regionen haben späte Sorten beispielsweise nicht genügend Zeit zum Reifen.
Wichtig ist auch zu beachten, dass frühe Sorten zwar direkt ins Freiland gesät werden können, es aber ratsam ist, mittelfrühe und späte Sorten über Sämlinge vorzuziehen.
Vorbereitung vor der Aussaat
Vor der Aussaat müssen die Samen vorbereitet werden. Wählen Sie große Samen und legen Sie diese für 2 Stunden in eine Thermoskanne mit heißem Wasser (bis zu 55 Grad Celsius). Anschließend die Samen aus dem Wasser nehmen und trocknen lassen.
Zum Aussäen der Samen benötigen Sie ein Gefäß und spezielle Erde. Eine große, geräumige Kiste oder kleine, einzelne Becher (auch mit Torf gefüllte) eignen sich gut. Sie können die Erde im Handel kaufen oder selbst aus Torfmoos, Sand, Humus und Sägemehl mischen.
Sicherheitshalber können Sie die Mischung im Backofen bei bis zu 80 Grad Celsius etwa 5 Minuten lang backen. Dadurch werden alle Krankheitserreger abgetötet.
Sämlinge heranwachsen
Die Aussaat der Setzlinge erfolgt Mitte März.
- Füllen Sie die Kiste mit Erde (nachdem Sie am Boden für Drainage gesorgt haben) oder mit Bechern.
- Säen Sie die Samen aus und vergraben Sie sie etwa einen halben Zentimeter tief.
- Bestreuen Sie die Samen leicht mit Erde und Sand.
- Leicht wässern.
- Stellen Sie das Lager an einen warmen, sonnigen Ort.
Nach etwa 5 Tagen sollten die Keimlinge erscheinen. Anschließend müssen die Behälter mit den Sämlingen an einen kühleren Ort gestellt werden.
Werden die Sämlinge im selben Behälter gehalten, sollten sie etwa 10 Tage nach der Keimung in einzelne Töpfe umgepflanzt werden. Am 20. Tag nach der Keimung empfiehlt es sich, die Sämlinge mit einer Nährlösung aus Wasser, Kaliumdünger und Superphosphat im Verhältnis 10 Liter : 10 Gramm : 20 Gramm zu düngen.
Bewässern Sie, sobald der Boden trocken ist.
Standortwahl und -vorbereitung
Standortanforderungen:
- Für Blumenkohl ist ein sonniger Standort, der vor starken Windböen geschützt ist, besser geeignet;
- Der Boden sollte vorzugsweise lehmig und humusreich sein;
- Hinsichtlich des Säuregehalts wird ein leicht saurer Boden oder ein Boden mit neutralem pH-Wert empfohlen.
- Die besten Vorgänger sind Kartoffeln und Hülsenfrüchte.
Im Herbst die Fläche umgraben, Unkraut entfernen und Dünger ausbringen (70 kg Mist pro 10 m²). Die Fläche nicht ebnen.
Im Frühjahr, etwa eine Woche vor der Pflanzung, Humus (1 Eimer) und Nitrophoska (1 EL) pro Quadratmeter hinzufügen.
Setzlinge pflanzen und Samen aussäen
Frühe Sorten können ab Mitte April im Freien ausgesät werden. In nördlichen Breitengraden sollten die Sämlinge mit Plastikfolie abgedeckt werden.
Die Sämlinge sollten etwa 1,5 Monate nach der Aussaat verpflanzt werden. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Keimlinge 4-5 Blätter und ein entwickeltes Wurzelsystem haben.
Zum Umpflanzen benötigen Sie:
- Die Löcher vorbereiten und darauf achten, dass der Abstand zwischen ihnen mindestens 25 cm beträgt;
- Düngen Sie jedes Loch mit Humus und gießen Sie es mit abgestandenem Wasser;
- Nachdem die Feuchtigkeit aufgesogen wurde, setzt man die Sprossen in die Löcher, indem man sie zusammen mit dem Erdklumpen aus den Töpfchen nimmt und bis zum ersten Blatt vertieft;
- Eingraben und gießen;
- Laubdecke;
- Für ein paar Tage Schatten.
Pflege
- Bewässerung. Blumenkohl sollte etwa einmal pro Woche gegossen werden. Wichtig ist, Staunässe zu vermeiden, da die Pflanze sonst ihre Wurzeln übermäßig ausbreitet, anstatt Röschen zu bilden.
- Mulchen. Da die Wurzeln des Blumenkohls nahe an der Oberfläche liegen, empfiehlt es sich, den Boden nach dem Gießen mit Torf oder Humus abzudecken. Dies schützt die Wurzeln vor Überhitzung und Frost.
- Aufhellung. Damit die Blumenkohlröschen weiß bleiben, können Sie sie mit normalen Blättern bedecken und mit einer Wäscheklammer fixieren.
- Topping. Zehn Tage nach der Pflanzung und dann alle zwei Wochen sollte der Kohl mit einem Aufguss aus Königskerzen oder Vogelkot gedüngt werden.
Eine gute Blumenkohlernte zu erzielen ist gar nicht so schwer. Befolgen Sie unsere Tipps, und Sie werden diesen Herbst sicher mehrere große, schneeweiße Röschen ernten.

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