Wie man im Herbst Weintrauben mithilfe von Stecklingen pflanzt

Traube

Der Anbau eines Weinbergs ist alles andere als einfach, insbesondere wenn es um die Vermehrung geht. Gärtner halten den Herbst für die beste Zeit dafür. Denn so können die neuen Pflanzen im Frühjahr kräftig austreiben. Die erste Ernte kann bereits im zweiten Jahr erfolgen. Dazu müssen die Reben im Herbst aus Stecklingen gepflanzt werden. Dabei sind viele Details zu beachten.

Weinanbau

Wichtige Nuancen

Die Feinheiten des Weinanbaus zu Hause

Um im Herbst Rebstecklinge zu pflanzen, können Sie diese entweder kaufen oder selbst vorbereiten. Entscheiden Sie sich für die zweite Option, achten Sie darauf, gesunde und kräftige Stecklinge zu erhalten. Die Stecklinge werden von Mutterpflanzen mit besonders guten Erträgen geschnitten und sollten frei von Krankheitsanzeichen sein.

Stecklinge mit auch nur geringfügigen mechanischen Beschädigungen eignen sich nicht für die Herbstpflanzung von Weinreben. Auch solche mit verlängerten Internodien sind ungeeignet. Dünne oder krumme Stecklinge sollten ebenfalls aussortiert werden. Beim Kauf von Stecklingen empfiehlt es sich, solche von Pflanzen zu wählen, die in der jeweiligen Anbauregion bereits gute Früchte getragen haben. Akklimatisierte Stecklinge wurzeln deutlich besser.

Es ist wichtig, Pflanzgut nur von ausgewachsenen Reben zu entnehmen. Dafür gibt es mehrere Anzeichen. Mit ihrer Hilfe können Sie dies verstehen.:

  1. Die Zweige der Pflanze werden hellbraun.
  2. Sie können einen Trieb pflücken. Ein grüner Trieb ist viel kühler als ein bereits schnittreifer.
  3. Der Mindestdurchmesser der Stecklinge beträgt 10 mm. Sie sollten mindestens 3 lebende Knospen haben.
  4. Man kann die Reife der Pflanze testen, indem man sie in eine Jodlösung stellt. Ausgewachsene Triebe verfärben sich und färben die Lösung bläulich.
  5. Dicke Triebe eignen sich nicht zur Stecklingsvermehrung, da sie kein Wurzelsystem ausbilden können.
  6. Die Länge des Triebs sollte etwa einen halben Meter betragen.
Wichtig!
Die Mutterreben sollten im Voraus ausgewählt werden, um Verwechslungen im Herbst zu vermeiden; es empfiehlt sich, sie zu markieren. Die Stecklingsvorbereitung beginnt, sobald alle Blätter im Weinberg abgefallen sind. Sie sollten nur von Reben genommen werden, die in dieser Saison eine gute Ernte gebracht haben.

Der richtige Zeitpunkt

Herbstpflanzung von Weinreben

Viele Gärtner glauben, dass man Weinreben ganzjährig pflanzen oder umpflanzen kann, außer im Winter. Manche Hobbygärtner schaffen das sogar im Winter. Das richtige Pflanzen von Stecklingen im Herbst ist allerdings eine recht arbeitsintensive Angelegenheit.

Zum Umtopfen von Pflanzen muss man zunächst die richtige Sorte auswählen und ihre Eigenschaften kennen. Ist die Art zu wärmeliebend, bringt das Umtopfen im Herbst nichts.

Wilde Weinreben sind sehr anpassungsfähig und können daher zu jedem beliebigen Zeitpunkt gepflanzt werden. Man muss lediglich einen geeigneten Standort wählen. Von dort aus entwickeln sie sich von selbst. Im Garten eignen sich wilde Weinreben jedoch nur zur Dekoration von Gartenpavillons.

Bei der Pflanzung von Weinreben im Herbst empfiehlt es sich, eine frostresistente Sorte zu wählen. Dies erhöht die Sicherheit im Winter, wenn draußen starker Frost auftritt.

Bei der Wahl einer Abgabezeit Mehrere Faktoren müssen berücksichtigt werden.:

  1. Die Herbstpflanzung sollte nur vor dem ersten Frost und dem Absinken der Bodentemperatur erfolgen. Andernfalls stirbt die Pflanze ab, und alle Mühe war umsonst.
  2. Als beste Zeit gilt Mitte September oder Anfang Oktober.
  3. Die meisten Weinbauern glauben, dass man Stecklinge am besten bei zunehmendem Mond schneidet. Wahrscheinlich handelt es sich dabei aber nur um Aberglauben.
  4. Alle beim Pflanzen verwendeten Werkzeuge sollten mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt werden. Dadurch werden sie desinfiziert und eine Infektion der zukünftigen Reben durch verschiedene pathogene Pilze verhindert.
  5. Stecklinge sollten nur morgens und bei trockenem, windstillem Wetter gepflanzt werden.
Beratung!
Für ein optimales Ergebnis befolgen Sie die Anweisungen genau. Dann erhalten Sie im nächsten Jahr prächtige kleine Sträucher. Experimentieren Sie daher besser nicht.

Stecklinge bewurzeln

Hobbygärtner verwenden hauptsächlich zwei Methoden zum Pflanzen von Stecklingen. Die erste Methode besteht darin, die Rebstecklinge direkt in die Erde zu pflanzen. Die zweite Methode erfordert, dass die Stecklinge zuerst bewurzelt werden, damit sie über den Winter wachsen können.

Bewurzelung von Rebstecklingen

Es ist wichtig zu beachten, dass Rebenstecklinge nur dann erfolgreich überwintern, wenn sie in einer Region mit mildem Klima stehen. Der Boden sollte im Winter nicht zu tief gefrieren. In nördlichen Regionen sollte man sie nur dann ins Freiland pflanzen, wenn im Haus kein Platz mehr ist. Lagerung von StecklingenDie

Die Herbstpflanzung ermöglicht den Anbau von Sorten, die mit der herkömmlichen Frühjahrspflanzung praktisch nicht wurzeln. Dieser Prozess muss jedoch so genau wie möglich nachgeahmt werden. Algorithmus zur Durchführung der Operation:

  1. Das Pflanzmaterial abschneiden.
  2. Bereiten Sie es vor. Stellen Sie ein Ende des Stecklings für einige Tage in ein Glas mit Wasser.
  3. Bereiten Sie den Boden vor. Er sollte locker und feucht sein.
Gesund!
Die Anleitung ist recht einfach, aber es ist wichtig, sie zu befolgen. So können Sie die fertigen Stecklinge einpflanzen.

Abschneiden der Triebe

Schneiden von Weintrieben

Steif Pflanzmaterial muss vorbereitet werdenDer endgültige Rückschnitt erfolgt nach dem Laubfall und vor dem ersten Frost. Nach der Standardmethode sollte jeder Zweig 3–4 Knospen haben. Die durchschnittliche Länge beträgt 30–40 cm. Manchmal werden auch andere Methoden angewendet. So werden beispielsweise Kletterpflanzen, die 80 cm bis 2 Meter lang werden können, von Gärtnern bewurzelt.

Grundanforderungen für Weinreben:

  1. Die Triebe müssen ein Jahr alt, aber ausgereift und von normaler Stärke sein.
  2. Das Holz muss glatt und glänzend braun sein.
  3. Die optimale Dicke beträgt etwa 10 mm.
  4. Es dürfen keine äußeren Anzeichen der Krankheit vorhanden sein.
Beratung!
Experten wissen genau, wie man Stecklinge richtig von der Hauptrebe schneidet, damit sich die Enden nicht vermischen. Man muss verschiedene Schnitte machen. Oben (etwa 2 cm über der Knospe) kann man gerade schneiden, unten schräg, nahe der Knospe.

Zubereitung und Kilchevanie

Kilchevanie-Rebstecklinge

Kilchevanie fördert das Wurzelwachstum deutlich. Werden die Stecklinge vor dem Winter ins Freie gepflanzt, ist diese Maßnahme nicht notwendig. Allerdings werden die jungen Wurzeln, die austreiben, die Kälte im November, die den Boden stark abkühlt, wahrscheinlich nicht überstehen.

Um das Pflanzgut für die Herbstpflanzung vorzubereiten, weichen Sie die Stecklinge 1–3 Tage in Wasser ein. Spülen Sie sie anschließend mit Kupfersulfat oder einer sehr schwachen Kaliumpermanganatlösung ab. Dies beugt verschiedenen Pilzkrankheiten vor, die häufig in feuchtem, kaltem Boden auftreten.

Sobald die Stecklinge in warmen Töpfen im Haus eingepflanzt sind, müssen sie Wurzeln schlagen. Dazu können Sie ein Glas Wasser oder etwas angefeuchtetes Substrat verwenden. Normaler Sand eignet sich gut. Stellen Sie das Glas auf eine Heizung. Der Boden ist warm, die Oberseite kühl.

Boden für einen Weinberg

Stecklinge können im Herbst in jeden Boden gepflanzt werden. Weinreben sind diesbezüglich sehr anspruchslos. Dennoch sollten einige Besonderheiten beachtet werden. So benötigen beispielsweise Tafel- und Dessertweinsorten unterschiedliche Böden. Auch die Pflanzung variiert.

Boden für einen Weinberg

Wenn Sie sich entschieden haben, eine Tafelkürbissorte durch Stecklinge zu vermehren, ist humusreicher Boden die beste Wahl. Flaches Grundwasser ist sogar noch besser.

Weinberge gedeihen gut in dunklem Boden. Das Licht ermöglicht eine bessere Erwärmung, da der Boden weniger Sonnenenergie reflektiert.

Der am besten geeignete Boden:

  1. Lehmig.
  2. Kastanie.
  3. Grauer Boden.
  4. Karbonat. Weinberge gedeihen am besten auf leicht karbonathaltigen Böden.
  5. Schwarzerde.
  6. Rote Erde.
  7. Grauer Boden.

Das Wichtigste ist, dass der Boden leicht, gut durchlüftet und sehr fruchtbar ist. Während der gesamten Vegetationsperiode Stecklinge pflanzen Der Boden sollte ständig aufgelockert werden.

Wichtig!
Es ist wichtig zu beachten, dass der Anbau von Weinreben in wassergesättigten Böden dringend abgeraten wird. Das Wurzelsystem erhält nicht genügend Sauerstoff, was zum Absterben der Pflanze führt.

Die Pflanzlöcher sollten im Voraus vorbereitet werden, damit sich der Boden gut setzen kann.

Auswahl eines Standorts

Vorbereitung eines Standorts für den Weinanbau

Um beim Weinbau optimale Ergebnisse zu erzielen, ist es notwendig, die richtigen Sorten auszuwählen. ein guter LandeplatzDiese Pflanze liebt die Sonne. Daher ist es wichtig, einen möglichst sonnigen Standort zu wählen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Trauben vor kaltem Wind geschützt sind und genügend Platz für eine gute Luftzirkulation haben.

Es ist wichtig zu beachten, dass Weinberge viel Platz zum Wachsen und Gedeihen benötigen. Vermeiden Sie es, die Reben zu dicht beieinander zu pflanzen.

Vor dem Einpflanzen der Stecklinge ist es wichtig, den Boden vorzubereiten. Entfernen Sie alle Unkräuter, lockern Sie den Boden auf und geben Sie organischen Dünger sowie Phosphor- und Kaliumdünger hinzu. Nach einigen Tagen empfiehlt es sich, den Boden erneut aufzulockern.

Erst danach können Sie mit dem Ausheben spezieller Löcher oder Gräben zum Einpflanzen der Stecklinge beginnen. Dies ist unerlässlich, damit die Weinreben Wurzeln schlagen.

Das richtige Pflanzloch

Vorbereiten eines Pflanzlochs für Rebstecklinge

Stecklinge in ein Pflanzloch oder einen Graben setzen. Beim Ausheben die Erde zu beiden Seiten schaufeln. Die obersten 30 cm der Erde auf eine Seite legen – das ist die fruchtbare Erde. Die restliche Erde auf die andere Seite schaufeln. Nach dem Einpflanzen kann die restliche Erde vollständig entfernt werden. Der Graben sollte mindestens 80 cm breit sein.

Beim Pflanzen in Löchern sollten diese einen Durchmesser von 80 cm haben. Die Mindesttiefe beträgt ebenfalls 80 cm. Da Weinreben ein sehr ausgedehntes Wurzelsystem besitzen, benötigen sie ausreichend Platz und müssen sich frei bewegen können.

Am Boden wird eine Drainageschicht eingebracht. Feiner Schotter eignet sich hierfür ideal. Anschließend wird eine Humusschicht aufgetragen. Mineraldünger kann ebenfalls hinzugefügt werden. Dies ist notwendig, um ein Nährstoffpolster zu schaffen, das den Weinberg bis zum nächsten Jahr mit essenziellen Nährstoffen versorgt.

Der Kompost muss gründlich mit dem Dünger vermischt werden. Die nächste Schicht besteht aus separat entsorgter, fruchtbarer Erde. Stecklinge dürfen nicht direkt auf die Nährschicht gepflanzt werden. Dies führt zu schweren Verbrennungen und tötet die Pflanze ab. Warten Sie, bis sich die Erde gesetzt hat, bevor Sie pflanzen.

Stecklinge pflanzen

Das Pflanzen von Stecklingen erfordert viel Geduld und Sorgfalt, da es keine leichte Aufgabe ist. Die spätere Traubenernte hängt von einer fachgerechten Pflanzung ab.

Pflanzung von Rebstecklingen im Herbst

 

Landealgorithmus:

  1. Die Pflanzung sollte Anfang Oktober erfolgen. Alles muss vor dem ersten Frost erledigt sein.
  2. Zwischen den zukünftigen Sträuchern sollte ein Abstand von 2,5 Metern eingehalten werden.
  3. Der Mindestabstand zwischen den einzelnen Reihen beträgt 3 m.
  4. Der Einschnitt muss vertieft werden. Setzen Sie die Pflanze in die Erde und vergraben Sie sie. Die Erde um die Pflanze herum sollte gut verdichtet werden. Die Pflanztiefe sollte so gewählt werden, dass mindestens zwei Knospen über der Erdoberfläche sichtbar bleiben.
  5. Stülpen Sie über jeden Steckling eine aufgeschnittene Plastikflasche und wässern Sie die Erde anschließend gründlich. Gießen Sie beim Einpflanzen mindestens 40 Liter Wasser in jedes Pflanzloch.

Nachdem das Wasser aufgesogen wurde, sollte der Boden leicht aufgelockert werden. Dies ist notwendig, um die Belüftung der tieferen Bodenschichten wiederherzustellen. Bei der Herbstpflanzung müssen die Stecklinge sofort mit Kiefernnadeln bedeckt werden, da die Umgebungstemperatur bereits nahe am Gefrierpunkt liegt. Alternativ können auch Torf oder Sägemehl verwendet werden. Für eine effektive Isolierung sollte die Abdeckung mindestens 30 cm dick sein. Lassen Sie etwas Abstand zwischen dem Pflanzloch und den Kiefernnadeln.

Bereits im ersten Pflanzjahr entwickeln die Stecklinge ein sehr gutes Wurzelsystem. Im darauffolgenden Frühjahr beginnt die Pflanze aus dem jungen Sämling kräftig zu wachsen. Nun bleibt nur noch die regelmäßige Pflege des Weinbergs.

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