Tropfbewässerungssystem zum Selberbauen für Gurken: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Gurken

Moderne Hobbygärtner, die sich die Gartenarbeit erleichtern möchten, können die Tropfbewässerung nutzen. Dazu benötigt man lediglich ein einfaches System: einen Wassertank und Schläuche, die zu jedem Beet führen. Die Feuchtigkeitszufuhr erfolgt entweder durch Schwerkraft oder mithilfe einer Pumpe. Diese Methode hat je nach gewählter Konstruktionsart sowohl Vor- als auch Nachteile.

Vorteile der Tropfbewässerung für Gurken im Gewächshaus

Mit der Tropfbewässerungsmethode können Sie alle Ihre Pflanzen mithilfe von Tropfern bewässern. Diese Methode reduziert den Wasserverbrauch.

Bitte beachten Sie!
Auf diese Weise können Düngemittel und Präparate zur Krankheitsbekämpfung an die Wurzeln ausgebracht werden.

Vorteile:

  • Jeder Busch erhält Feuchtigkeit in abgemessenen Dosen;
  • Der Boden ist immer locker;
  • Es bildet sich keine Kruste auf dem Boden;
  • Da sich keine Flüssigkeit mehr auf den Blättern befindet, kann keine Fäulnis auftreten;
  • kein Unkraut;
  • Es wird weniger Wasser benötigt;
  • Die Erntemenge erhöht sich.

Nachteile des Bewässerungssystems:

  • Die Pipette verstopft oft;
  • Das System kann durch Tiere oder Nagetiere beschädigt werden;
  • Finanzanlagen.

Bitterkeit bei Gurken entsteht durch Wassermangel. Ausreichend Wasser ist daher unerlässlich. Bei heißem Wetter kann mehrmals täglich gegossen werden. Am besten verwendet man eine Gießkanne, um die Oberfläche zu vergrößern. Eine sachgemäße Tropfbewässerung kann viele Probleme vermeiden.

Grundregeln für das Gießen von Gurken

Beim Gießen von Gurken ist Vorsicht geboten und die besonderen Bedürfnisse der Pflanze zu berücksichtigen. Die Wurzeln befinden sich in der obersten Bodenschicht. Dort bleibt die Feuchtigkeit nicht lange erhalten, und die Oberfläche trocknet schnell aus, was zu Wassermangel an den Wurzeln führt. Die Blätter sind recht groß und verdunsten viel Wasser. Die Fruchtbildung benötigt viel Wasser.

Aufmerksamkeit!
Die Grundregel der Bewässerung lautet: reichlich und ausreichend häufig den Boden bewässern.

Grundvoraussetzungen:

  • Die Bewässerung sollte in Wurzelnähe erfolgen;
  • Zum Bewässern sollte warmes Regenwasser verwendet werden;
  • Einhaltung der Bewässerungsmenge - 1 Liter pro 1 m²;
  • Wenn die Blätter austrocknen, sollte die Feuchtigkeitsmenge erhöht werden.
  • Bei kühlem Wetter die Wasserzufuhr reduzieren.

Werden Gurken nicht ausreichend gegossen, schmecken sie bitter. Bei zu viel Wasser fault die Erde und die Pflanze kann sich infizieren. Erfahrene Gärtner empfehlen, die Pflanzen abends zu gießen. Nachts verdunstet die Feuchtigkeit nicht, und der Boden kann sie optimal aufnehmen. Gießt man morgens, trocknet die Erde schnell aus, und die Gurken leiden unter Trockenheit.

Die Einhaltung der richtigen Temperatur ist für eine gute Ernte unerlässlich. Die optimale Wachstumstemperatur liegt nachts bei 15–17 °C und tagsüber bei 20–25 °C. Plötzliche Temperaturschwankungen können zum Absterben der Pflanzen führen. Zur Temperaturregelung können spezielle Geräte eingesetzt werden.

Wassertemperatur und Wachstumsphasen

Das Wasser sollte gut erwärmt sein, etwa 20–25 °C. Die Flüssigkeit kann abends zubereitet werden. Im Laufe des Tages erwärmt sie sich auf Raumtemperatur. Sie sollte nicht hart sein. Um das Wasser weicher zu machen, können Sie Zitronensäure oder Essig hinzufügen. Bei heißem Wetter können Sie mit kaltem Wasser gießen. Dies ist notwendig, um die Pflanze zu revitalisieren. Achten Sie jedoch darauf, dass die Blätter nicht nass werden. Bei Kälte stellen die Wurzeln die Wasseraufnahme ein. Gießen Sie niemals kochendes Wasser in die Erde, da dies die Pflanze abtötet.

Bewässerungstechniken und Wasserverbrauch hängen vom Wetter und dem Alter der Pflanze ab. Es gibt zwei Hauptstadien der Pflanzenentwicklung:

  • Wachstumsperiode;
  • Fruchtzeit.

Jede Stufe hat ihre eigenen Merkmale. Folgende Stoffe werden zur Feuchtigkeitszufuhr verwendet:

  • Gießkanne, befeuchtet Boden und Luft;
  • Schlauch vorsichtig verwenden, um den Busch nicht zu beschädigen;
  • Mit einem Eimer spart man Zeit, man kann unter jedem Busch gießen.

Direkt nach dem Einpflanzen sollte gegossen werden. Ein kräftiges Gießen verankert den Sämling im Boden. Danach die Wassermenge reduzieren. Regelmäßig gießen, bis die Blüte beginnt. Etwa 4 Liter Wasser pro Quadratmeter sind ausreichend. Diese Feuchtigkeitsmenge ermöglicht der Pflanze, sich zu entwickeln und genügend Fruchtknoten zu bilden. Sobald das Laub zu wachsen beginnt, die Wassergabe reduzieren.

Sobald die kleinen Gurken keimen, benötigen sie mehr Wasser; gießen Sie sie jeden zweiten Tag. Verwenden Sie etwa 10 Liter pro Quadratmeter.

Beratung!
Wenn die Blätter austrocknen, können Sie mehr gießen. Bei kühlem und regnerischem Wetter sollten Sie die Wasserzufuhr reduzieren.

Befeuchtung im Gewächshaus

In einem Polycarbonat-Gewächshaus verdunstet nur wenig Feuchtigkeit. Bei kühlem Wetter ist es im Gewächshaus wärmer als draußen. Bei heißem Wetter steigt die Temperatur jedoch an und Tropfbewässerung im Gewächshaus notwendig. Bei heißem Wetter wird empfohlen, die Fenster des Gebäudes mit Folgendem zu behandeln:

  • Kalklösung;
  • Orthophosphorsäure.

Dadurch wird die Temperatur leicht gesenkt und der Wasserverbrauch für die Tropfbewässerung reduziert. Sobald die ersten Blätter erscheinen, werden die Gurken mit 2 Litern pro Quadratmeter bewässert. Mit dem Fruchtansatz verdoppelt sich die Wassermenge. Die Einhaltung der Richtlinien für den Wasserverbrauch bei der Tropfbewässerung ist unerlässlich.

Stellen Sie das Fass ins Gewächshaus. Füllen Sie nur so viel Flüssigkeit ein, wie nötig. Bei heißem Wetter alle zwei Tage gießen, bei kühlem Wetter alle vier Tage. Gurken im Freiland werden mit Tropfbewässerung mit 5 Litern pro Quadratmeter bewässert.

Während der Fruchtbildung die Wassermenge verdoppeln. Bei heißem Wetter die Gurken täglich gießen. Bei Regenwetter ist keine Bewässerung nötig. Nach Abschluss der Fruchtbildung das Gießen einstellen.

Wie man selbst einen Gurkenpflanzkasten baut

https://youtu.be/96Ivpedq5ts

Tropfbewässerung Die Bewässerung im Gewächshaus oder im Freiland ist nicht schwer zu organisieren. Sie sollten sich vorher über das Pflanzmuster im Klaren sein, Ihre Möglichkeiten zur Überwachung des Prozesses einschätzen und die Zeit zum Befüllen der Behälter berücksichtigen. Bei der Tropfbewässerung wird jede Pflanze über einen Schlauch mit Wasser versorgt. Der Abstand zwischen Pflanze und Tropfer sollte etwa 5 cm betragen. Das Wasser wird mithilfe einer Pumpe oder durch Schwerkraft aus einem Fass zugeführt. Die Schläuche können mit speziellen Klemmen befestigt werden, um eine gleichmäßige Wasserabgabe zu gewährleisten.

Für das System benötigte Materialien:

  • große Kapazität;
  • Containerständer;
  • klopfen;
  • Timer zum Zählen der Litermenge;
  • Steckverbinder;
  • SchläucheRöhren.

Wenn die Bewässerung mit einer Pumpe erfolgen soll:

  • Kapazität;
  • Pumpe;
  • Schläuche und Tropfer;
  • Druckregler;
  • Filter.

Das Tropfbewässerungssystem wird nach dem Pflanzen installiert. Die Schläuche, die vom Pflanzgefäß zu den Pflanzen führen, werden auf dem Boden verlegt. Die Schläuche werden 5 cm von den Pflanzen entfernt platziert. In die Schläuche werden Löcher geschnitten, die mit Klemmen verschlossen werden können.

Bitte beachten Sie!
Die Tropfbewässerung kann mithilfe von Plastikflaschen realisiert werden. Man platziert eine Flasche an einem Pfahl in der Nähe jeder Pflanze. Die Flasche wird mit Wasser gefüllt, das dann am Pfahl herunterfließt.

Bei Verwendung einer Pumpe sollte diese in der Nähe des Behälters installiert werden. Die Flüssigkeit wird durch Schläuche zugeführt. Dünger kann den Pflanzen über Tropfbewässerung zugeführt werden. Die Düngung mit Orthophosphorsäure hat sich als wirksam erwiesen. Sie erhöht die Anzahl der Fruchtknoten um ein Vielfaches. Ein weiterer Vorteil von Orthophosphorsäure ist, dass sie Verunreinigungen aus dem Bewässerungssystem entfernt.

Rezensionen

Viele Gärtner nutzen diese Systeme regelmäßig und sind sehr zufrieden damit. Sie berichten, dass Gurken in einem Polycarbonat-Gewächshaus häufiger gegossen werden müssen, weshalb die Installation eines solchen Systems eine sinnvolle Option darstellt.

Ekaterina Nikolaevna, 65 Jahre alt

Ich baue schon lange Gurken an. Das tägliche Gießen wurde mir zu mühsam. Mein Mann hat deshalb in unserem Garten ein Tropfbewässerungssystem mit Schläuchen installiert. Auf einem Hochbeet steht ein Fass, in das das Wasser fließt. Tagsüber erwärmt es sich. Abends drehe ich den Wasserhahn auf, und das Wasser fließt durch die Schläuche zu den Pflanzen. Jetzt muss ich keine schweren Gießkannen mehr zwischen den Beeten hin und her schleppen. Die Ernte ist reichlich, und die Gurken sind köstlich und überhaupt nicht bitter. Ich spare dadurch viel Zeit und Mühe. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Nikolai Iwanowitsch, 41 Jahre alt

Letztes Jahr habe ich mir ein Gartenbeet gekauft. Ich kann es aber nur am Wochenende besuchen. Ich wollte Gurken anbauen, hatte aber Probleme mit der Feuchtigkeit. Eine Freundin empfahl mir eine Tropfbewässerung. Ich kaufte ein Fass und verlegte Schläuche zu den Pflanzen. Der Boden um das Fass herum ist feucht, und die Gurken brauchen kein zusätzliches Wasser. Jetzt habe ich immer Gurken. Probier es aus, es wird dir gefallen!

Für eine reiche Ernte ist es unerlässlich, die Bewässerungsempfehlungen zu befolgen. Richtige Pflege, Düngung und Bewässerung sind der Schlüssel zu einer guten Ernte. Tropfbewässerung trägt zusätzlich zu einer gleichmäßigen Bodenfeuchtigkeit bei.

Tropfbewässerung von Gurken
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