Buschgurken sind Hybriden, die sich durch ihren kompakten Wuchs und ihre schwache Verzweigung auszeichnen. Die kurzen Stängel dieser Pflanzen bilden typischerweise zahlreiche Fruchtknoten, die sich schnell zu Früchten entwickeln und ebenso schnell reifen. Äußerlich ähneln die Sträucher einem Blütenstand mit zahlreichen Früchten im Inneren.
Buschsorten sind toll geeignet für offene FlächenSie zeichnen sich durch ihren geringen Pflegeaufwand aus, was für den Anbau im Garten unerlässlich ist. Darüber hinaus verfügen Buschgurkenhybriden über eine gute Immunität und sind daher resistent gegen verschiedene Krankheiten. Selbstbefruchtende Buschgurkensorten verdienen besondere Beachtung. Diese Art eignet sich besonders gut für Gewächshäuser und Frühbeete.
Merkmale selbstbestäubender Buschgurkensorten
Die Entdeckung selbstbestäubender Sorten gilt als bedeutender Erfolg für Pflanzenzüchter. Die Fruchtknotenbildung bei diesen Pflanzen ist nicht von Insekten abhängig, sondern erfolgt auf natürliche Weise. Daher liefern Gurken einen deutlich höheren Ertrag als Sorten, die zur Bestäubung Bienen benötigen.
Selbstbestäubende Sorten weisen folgende charakteristische Merkmale auf:
- Die Bestäubung erfolgt ohne die Hilfe von Bienen.
- Die Blüte enthält sowohl einen Stempel als auch ein Staubblatt, die bei Kontakt mit Feuchtigkeit, wie zum Beispiel Tau, bestäubt werden.
- Universelle Sorten, die sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland gut Früchte tragen.
- Frühe Fruchtreife.
- Hoher Ertrag.
Bei Einhaltung aller Empfehlungen zum Pflanzenanbau können auf 1 m² Fläche, die mit selbstbefruchtenden Gurkensträuchern bepflanzt ist, bis zu 20 kg Gurken geerntet werden.
Selbstbestäubende Sorten bezeichnen oft selbstfruchtbare (parthenokarpe) Gurken. Tatsächlich handelt es sich dabei um völlig unterschiedliche Pflanzenarten, die jedoch die gemeinsame Eigenschaft besitzen, keine Insekten zur Fruchtbildung zu benötigen. Parthenokarpe Sorten tragen Früchte ohne Bestäubung. Sie unterscheiden sich außerdem von anderen Gurken dadurch, dass sie völlig kernlos sind.
Merkmale des Anbaus selbstbefruchtender Gurkensorten
Der Anbau von selbstbefruchtenden Buschgurken ist nicht schwierig. Diese Sorten sind sehr pflegeleicht und benötigen nur minimale Aufmerksamkeit.
Landung
Um die Keimung zu beschleunigen, werden Gurkensamen 20 Stunden lang in Wasser eingeweicht. Anschließend werden die gequollenen Samen auf einem feuchten Tuch an einem warmen Ort mit hellem, aber nicht direktem Licht ausgebreitet.
Die Aussaat erfolgt Ende Mai. Die Jungpflanzen werden Ende April oder Anfang Mai gesät. Der Pflanzabstand variiert je nach Sorte und liegt zwischen 15 und 30 cm. Dicht gepflanzte Pflanzen sind anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.
Bewässerung und Düngung
Gurken sind feuchtigkeitsliebende Pflanzen und müssen daher regelmäßig und reichlich gegossen werden. Das Wasser sollte warm sein: Temperaturunterschiede zwischen Erde und Feuchtigkeit sind unerwünscht. Zu trockene Pflanzen wachsen schlecht und verlieren Blätter. Überwässerung führt oft zu Wurzelfäule und Pilzbefall. Gärtner müssen daher beim Gießen ein gesundes Mittelmaß finden.

Buschgurken wachsen deutlich schneller als langstielige Sorten und benötigen daher etwas häufigere Düngung. Während langstielige Pflanzen 3–4 Düngergaben benötigen, ist bei Buschgurken eine etwas häufigere Düngung erforderlich. sie ernähren 5-6 Mal pro Saison.
Während der Wachstumsphase ist die Verwendung stickstoffhaltiger Dünger wichtig. In der Blüte- und Fruchtphase benötigen die Pflanzen Dünger mit erhöhtem Kaliumgehalt. Es empfiehlt sich, mineralische Dünger mit organischen Substanzen abzuwechseln.
Pflege
Die Pflege von Buschsorten ist weniger schwierig als die ihrer langstämmigen Verwandten.

Es wird empfohlen, die Erde um die Pflanze herum unmittelbar nach dem Gießen aufzulockern. Gemüsegärtner sollten dabei äußerst vorsichtig sein: Das Wurzelsystem der Pflanze befindet sich nahe der Bodenoberfläche und kann beim Auflockern leicht beschädigt werden.
Unkräuter beeinträchtigen das normale Pflanzenwachstum, indem sie Licht blockieren, den Gasaustausch stören und den Boden auslaugen. Sie begünstigen zudem häufig Krankheiten und Schädlingsbefall. Daher ist rechtzeitiges Jäten unerlässlich.
Die besten Sorten von selbstbefruchtenden Buschgurken für den Freilandanbau
Nicht alle selbstbefruchtenden Pflanzen eignen sich für den Anbau im Garten. Die besten Sorten für Freiland Folgende Hybriden kommen infrage: Patti, April, Korolek, Prestige und Stella.
Patty
Patti ist eine relativ neue Hybride, die sich durch hohe Erträge auszeichnet. Sie ist kälte- und krankheitsresistent. Die Fruchtbildung beginnt 40 Tage nach der Pflanzung.

Gurken erreichen eine Länge von 11 cm und wiegen zwischen 60 und 90 g. Die Früchte sind dunkelgrün mit feinen hellen Streifen. Ihre Oberfläche ist mit kleinen Noppen und Stacheln bedeckt.
Sie schmecken süß und sind nicht bitter. Die Früchte sind knackig und behalten auch nach dem Einlegen ihre Festigkeit und ihren Biss. Diese Gurken eignen sich sowohl zum Einmachen als auch zum Rohverzehr.
April
Die Sorte April wurde in Russland entwickelt. Die Hybride eignet sich für den Anbau im ganzen Land und zeichnet sich durch höhere Erträge aus. Die Vegetationsperiode dauert 1,5 Monate.
Die Frucht stellt ihr Wachstum ein, sobald sie eine Größe von 25 cm und ein Gewicht von 240 g erreicht hat. Danach behält sie ihr Aussehen und ihren Geschmack, ohne übermäßig groß zu werden. Die Oberfläche ist uneben, die Stacheln sind hell. Die Grundfarbe ist dunkelgrün.

Aufgrund ihrer Größe werden die Früchte hauptsächlich roh verzehrt. Sie behalten jedoch ihren Geschmack, wenn sie eingelegt oder konserviert werden.
Kinglet
Die Sorte Korolek bringt mittelgroße Früchte von hoher Handelsqualität hervor. Sie zählt zu den mittelfrühen Sorten, da die Früchte bereits zwei Monate nach der Pflanzung reifen. Korolek ist resistent gegen viele gefährliche Krankheiten.

Die Früchte sind groß. Sie erreichen eine Länge von bis zu 22 cm und ein Gewicht von bis zu 200 g. Sie sind zweifarbig: Hellere Streifen, die bis zu einem Drittel der Gurkenlänge reichen, heben sich deutlich vom dunkelgrünen Grund ab. Die Oberfläche ist mit wenigen, aber großen Noppen bedeckt. Die Sorte Korolek eignet sich zum Rohverzehr.
Prestige
Die Sorte Prestige eignet sich ideal für kleine Beete. Die Sträucher wachsen sehr kompakt, liefern aber dennoch einen hohen Ertrag. Bei richtiger Pflege können bis zu 20 kg Gemüse pro Quadratmeter geerntet werden. Diese Hybride ist eine mittelfrühe Sorte.
Die Frucht ist nicht länger als 10 cm. Sie ist glatt und gleichmäßig gefärbt. Die Noppen sind nicht durchgehend und tragen helle Stacheln.

Unreife Früchte werden häufig zum Einlegen verwendet. Dank ihres angenehmen Geschmacks, des völligen Fehlens von Bitterkeit, des charakteristischen Gurkenknacks, der auch nach dem Kochen erhalten bleibt, und ihrer Vielseitigkeit wird die Prestige-Hybride als Königin der Gurken bezeichnet.
Stella
Die Sorte Stella zeichnet sich durch ihre Wuchskraft und ihren guten Ertrag aus. Bei richtiger Pflege bilden sich bis zu acht Fruchtknoten an einem einzigen Knoten. Stella ist eine mittelgroße Hybride, da die Früchte erst im zweiten Monat reifen.

Große, weiche, grüne Früchte mit feinen Noppen. Stachellos. An der Spitze befindet sich eine gelbe Blüte. Der Geschmack ist ausgezeichnet, das Fruchtfleisch saftig und knackig.
Aufgrund ihrer Größe eignen sich die Gurken ideal für Salate und andere Gerichte, die frisch verzehrt werden. Einige Hobbyköche schaffen es jedoch auch, die 23 Zentimeter langen Stella-Gurken einzulegen.
Welche selbstbefruchtenden Buschgurkensorten eignen sich für Gewächshäuser?
Für Gewächshäuser werden kompakte Pflanzen mit hohem Ertrag und der Fähigkeit zur Selbstbestäubung ohne Bienen ausgewählt. Buschige, selbstbestäubende Hybriden eignen sich ideal für diesen Zweck.
Am besten geeignet Sorten für den Anbau im Gewächshaus Folgende Hybride werden berücksichtigt:
- Zozulya. Sie ist pflegeleicht. Die Samen werden im Mai ausgesät, die ersten Früchte reifen jedoch erst im Frühsommer. Die Früchte erreichen eine Größe von bis zu 15 cm und werden hauptsächlich frisch verzehrt.

Kuckuck - Mut. Eine frühreife Gurkensorte, die als vielseitig gilt. Dank ihrer kompakten Größe und ihres hervorragenden Geschmacks eignet sie sich sowohl für Salate als auch zum Einmachen. Bei optimaler Pflege kann eine einzelne Pflanze bis zu 9 kg Gemüse liefern.
- Ant. Eine frühreifende Hybride für den allgemeinen Anbau. Die Früchte erreichen eine Länge von 9–12 cm und wiegen 100 g. Das Fruchtfleisch ist knackig, fest und frei von Lufteinschlüssen. Es hat einen süßlichen Geschmack ohne wahrnehmbare Bitterkeit.
- Domovenok. Eine späte Gurkensorte, die bis Mitte Herbst geerntet werden kann. Die Wachstumsperiode dauert 60 Tage. Dank ihrer geringen Größe (6–7 cm und 80 g) sind die Früchte der Sorte Domovenok ideal. geeignet zum Einlegen oder EinmachenDie

Brownie - Nezhinsky. Eine spät reifende Hybride, die sich durch hohe Erträge und Robustheit auszeichnet. Im Gegensatz zu den meisten Buschsorten wächst die Nezhinsky-Hybride zu einem kräftigen, 2 Meter hohen Strauch mit stark verzweigten Trieben heran. Die Früchte erreichen einen Durchmesser von 10 cm.
- Tom Thumb. Diese frühreifende Hybride trägt bereits 35 Tage nach der Pflanzung reife Früchte. Die Pflanzen sind sehr kälteresistent. Die kleinen Früchte, maximal 8 cm groß, eignen sich ideal zum Einlegen und Marinieren.
- Krepyshok. Eine ertragreiche Salatgurke, die zu den mittelfrühen Sorten zählt. Die Sträucher tragen reichlich Früchte. Die Gurken haben einen angenehmen Geschmack, verlieren aber beim Kochen ihr Aroma.

Kraftprotz
Gewächshaussorten sind nicht für die Auspflanzung im Freiland geeignet. Der Anbau an ungeschützten Standorten führt zu geringeren Erträgen und längeren Reifezeiten.
Rezensionen von Gärtnern
Gärtner teilen gerne ihre Erfahrungen mit dem Anbau selbstbefruchtender Strauchhybriden:
Andrej, 53 Jahre alt: „Wir bauen diese Sorte schon seit einigen Jahren an. Sie ist ideal für kleine Gärten. Ein großer Vorteil ist, dass sie keine Rankhilfe benötigt und sehr pflegeleicht ist. Die Sträucher wachsen kompakt, brauchen wenig Platz und sehen dekorativ aus. Die Früchte reifen 50 Tage nach der Pflanzung. Wir ernten sie fast gleichzeitig. Wir verwenden die Gurken zum Einlegen und Marinieren. Im Winter haben wir feste, knackige und köstliche Gurken im Glas.“
Larisa, 33 Jahre alt: „Ich habe mehrere Sorten gleichzeitig gepflanzt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Gurken sind klein und haben kurze Ranken. Sie lassen sich leicht ernten und benötigen keine Stütze. Die Gurken wachsen nicht übermäßig, sondern bleiben klein und grün und behalten so lange ihre Frische. Der Ertrag ist durchschnittlich, aber die Früchte sind süß, aromatisch und saftig.“
Pavel, 47 Jahre alt: „Ich halte Buschsorten für unser Klima für ungeeignet. In heißen Sommern vergilben die Blätter schnell und vertrocknen. Hinzu kommt, dass die Sträucher weniger als einen Monat lang Früchte tragen. Aussehen und Geschmack sind durchschnittlich, und viele Früchte schmecken am Stielansatz bitter. Der Ertrag ist eher gering. Ich rate daher vom weiteren Anbau dieser Sorte ab.“
Selbstbefruchtende Buschhybriden stellen eine neue Generation von Gurken dar, die keine Insekten zur erfolgreichen Fruchtbildung benötigen. Diese Hybriden zeichnen sich durch hohe Erträge und geringen Pflegeaufwand aus.







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