Das Pikieren von Paprikapflanzen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um die Sämlinge nicht zu beschädigen, überlegen Gärtner sich den Zweck und die Besonderheiten des Vorgangs und entscheiden dann, ob er sinnvoll ist. Wer sich bei der Wahl des optimalen Pikiertermins an den Mondphasen orientiert, wird sich für die Frage interessieren, wann man Paprika im Jahr 2020 nach dem Mondkalender ernten sollte. Dies ist für jeden Gärtner eine große Hilfe, da es die Bestimmung der günstigsten Tage für Paprika im Jahr 2020 erleichtert.
Lohnt sich ein Tauchgang?
Aufgrund ihrer Wurzelstruktur reagieren Paprikapflanzen empfindlich auf Bodenveränderungen und benötigen nach dem Umpflanzen eine längere Erholungsphase. Viele Gemüsegärtner sind sich daher unsicher, ob sie diese anspruchsvollen Pflanzen besser umpflanzen oder an ihrem jetzigen Standort belassen sollen. Das Umsetzen der Pflanzen aus einem gemeinsamen Topf in separate kleine Töpfe ermöglicht es ihnen, mehr Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen und den Wurzeln mehr Platz zum Wachsen zu geben. Diese Anbaumethode birgt jedoch das Risiko, die empfindlichen Wurzeln zu beschädigen, was häufig zu Paprikakrankheiten führt.
Daher empfiehlt es sich, nur junge Sämlinge umzutopfen, da dies für sie im Gegensatz zu ausgewachsenen Sämlingen schmerzlos ist. Es wird außerdem dringend empfohlen, Paprikapflanzen, die in kleinen Anzuchtschalen oder zu zweit oder dritt in einem Topf ausgesät wurden, zu trennen. In diesen Fällen wird die sogenannte „Umtopfmethode“ angewendet: Die Sämlinge werden zusammen mit der Erde in einen neuen Topf umgesetzt, wodurch das Risiko einer Wurzelbeschädigung minimiert wird.
Die Vor- und Nachteile des Tauchens
Bei der Entscheidung die Durchführbarkeit des SitzplatzverfahrensSommergäste wägen die Vor- und Nachteile ab. Zu den Vorteilen gehören:
- Ertragssteigerung durch Aussaat großer Mengen an Pflanzgut;
- Stärkung des Stängels;
- das Wachstum eines Wurzelsystems, das den oberirdischen Teil der Kulturpflanze bei schlechtem Wetter festhält;
- verstärktes Wachstum von Faserwurzeln, die dafür verantwortlich sind, die Keimlinge mit Feuchtigkeit und nützlichen Mikroelementen aus dem Boden zu versorgen;
- Auswahl der gesündesten Setzlinge, die eine gute Ernte ermöglichen;
- Platzersparnis beim Transport vom Säen zum Standort;
- Abhärtung der Sämlinge, wodurch deren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten erhöht wird.
Das Pikieren hat jedoch auch Nachteile. Es ist arbeitsintensiv, da die Wurzeln leicht beschädigt werden. Häufiges Umtopfen und Wurzelverletzungen können Infektionen begünstigen, die sich auf den gesamten Sämling ausbreiten und ihn letztendlich zerstören. Ein weiterer Nachteil ist die verzögerte Fruchtreife aufgrund des langsameren Wachstums des oberirdischen Pflanzenteils. Manchmal kann die Ernte bis zu einem Monat später erfolgen.
Der Einfluss der Mondphasen auf Pfeffer
Jede der vier Mondphasen beeinflusst die biologischen Prozesse in Sämlingen auf unterschiedliche Weise. Die Phasen des zunehmenden und abnehmenden Mondes gelten als günstig für alle Gartenarbeiten, einschließlich des Umpflanzens. Bei der Wahl des optimalen Zeitpunkts sollte der Zustand der Pflanzen berücksichtigt werden. Sind die Stängel lang, sollten Paprikapflanzen bei abnehmendem Mond umgepflanzt werden. Sind die Sämlinge noch nicht gut angewachsen, empfiehlt sich ebenfalls das Umpflanzen bei abnehmendem Mond. Bei Voll- und Neumond sollten die Pflanzen hingegen in Ruhe gelassen werden.
Bei der Erstellung von Mondkalendern berücksichtigen Astrologen auch das Tierkreiszeichen, in dem sich der Mond befindet. Als günstig gelten die Zeiträume, in denen der Mond in den Sternzeichen Stier, Krebs, Waage, Steinbock, Skorpion, Fische und insbesondere Jungfrau steht. Befindet sich der Mond in den als „unfruchtbar“ geltenden Zeichen Widder, Löwe oder Wassermann, wird die Pflanzung verschoben. Dies sind allgemeine Regeln, an die sich Gärtner im ganzen Land zu halten versuchen.
Lesen Sie auch

Im Spätwinter oder Frühjahr ausgesäte Paprikasamen keimen schnell, und die Sämlinge durchlaufen dann einen wichtigen landwirtschaftlichen Vorgang: die Ernte. Dieser mühsame Prozess hat seine Vor- und Nachteile…
Tage zum Tauchen
Paprikasämlinge werden üblicherweise 17–20 Tage nach der Aussaat in neue Töpfe umgepflanzt. Die Pflanzen sind bereit, sobald sie das dritte Laubblatt gebildet haben. Manchmal werden auch junge Sämlinge im Keimblattstadium oder bereits überwachsene Pflanzen mit 4–6 Laubblättern umgepflanzt. Experten raten jedoch von zu frühem oder zu spätem Umpflanzen ab, da beides das ohnehin schon beträchtliche Risiko einer Wurzelschädigung erhöht.
Bei der Bestimmung des optimalen Zeitpunkts zum Umpflanzen orientieren sich viele Gemüsebauern am Mondkalender. Dieser zeigt günstige Tage für landwirtschaftliche Arbeiten an. Die folgende Tabelle zeigt die Daten für 2020, an denen das Umpflanzen am ertragreichsten und am wenigsten ertragreich ist.
| Monat | Ein guter Zeitpunkt zum Umpflanzen von Sämlingen | Ungünstige Zeit |
| Marsch | 4, 8, 10-15, 17, 19, 23, 25-26 | 2-3, 5-7, 9, 16, 20-22, 24, 31 |
| April | 2-4, 6-7, 9, 11, 16, 24-25 | 1, 5, 8, 15, 18-20, 23, 30 |
| Mai | 2-3, 8-10, 15-17, 23-26, 28, 31 | 4-7, 14, 19, 20, 22, 29, 30 |
Um den richtigen Zeitpunkt zu wählen, sollte die Anbauregion berücksichtigt werden. Im zentralen Teil des Landes, einschließlich der Regionen Moskau, Leningrad und Wolga, ist das Umpflanzen für den Zeitraum vom 15. bis 20. März geplant. Die Setzlinge können dann Mitte Mai unter Plastikfolie oder in Gewächshäuser umgepflanzt werden. Im Ural, in Sibirien, im Fernen Osten und in den nördlichen Regionen… Paprikapflanzen werden angepflanzt Von Ende März bis Mitte April. Die Bewohner südlicher Regionen (zum Beispiel der Region Krasnodar) verzichten auf das Umpflanzen.
Wie man Paprika richtig verpflanzt
Vor Beginn des Vorgangs wird die Erde angefeuchtet: Dadurch haftet der Wurzelballen besser an den Wurzeln und die Pflanze lässt sich leichter umpflanzen. Bereiten Sie anschließend neue Gefäße vor, z. B. Becher, Töpfe oder mehrteilige Pflanzgefäße. Die Gefäße und die Erde werden zuvor desinfiziert, beispielsweise mit einer Kaliumpermanganatlösung. Füllen Sie jedes Gefäß zu einem Drittel mit einer Schicht Blumenerde, drücken Sie diese fest und beginnen Sie mit dem Einpflanzen der Setzlinge.
- Stechen Sie ein kleines Loch in frische Erde und gießen Sie Wasser hinein.
- Nehmen Sie die Sprossen vorsichtig mit einem Löffel oder Spatel aus dem gemeinsamen Behälter. Sie werden einzeln umgefüllt.
- Die Paprika wird in die Öffnung in der gleichen Tiefe eingelegt wie im ursprünglichen Behälter.
- Sie achten darauf, dass die Wurzeln nach unten wachsen und sich nicht verbiegen. Manchmal wird der Sämling etwas tiefer eingepflanzt und dann wieder herausgezogen, um sicherzustellen, dass das Wurzelsystem die richtige Position einnimmt.
- Bestreuen Sie die Wurzeln mit Erde und drücken Sie diese leicht an.
- Gieße die Pflanze mit warmem Wasser.
Das Umpflanzen von Sämlingen ist im Prinzip einfach, doch jeder Schritt erfordert äußerste Sorgfalt. Die Behälter mit den umgepflanzten Sämlingen werden an einen warmen, dunklen Ort mit einer Temperatur zwischen 20 °C und 22 °C gestellt.
Hilfreiche Tipps
Sobald die Setzlinge in neue Töpfe umgepflanzt sind, ist die richtige Pflege entscheidend. Experten geben einige Tipps, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Gärtner hilfreich sind:
- Stellen Sie die Pfeffergläser auf Tabletts und rücken Sie sie näher ans Fenster, jedoch nicht in direktes Sonnenlicht. Ein nach Süden oder Südosten ausgerichtetes Fensterbrett ist ideal.
- Hinsichtlich der Temperaturkontrolle sollte in der ersten Woche nach dem Umpflanzen tagsüber eine Raumtemperatur von 20 °C bis 22 °C und nachts nicht unter 14 °C gehalten werden. Anschließend kann die Temperatur tagsüber auf 23 °C bis 22 °C und nachts auf 18 °C bis 20 °C erhöht werden.
- Befeuchten Sie die Erde erst 4–6 Tage nach dem Umtopfen. Gießen Sie die Sämlinge einmal wöchentlich morgens mit warmem, abgestandenem Wasser (die optimale Temperatur liegt bei etwa 27 °C). Achten Sie darauf, dass in jedem Topf ein Abflussloch vorhanden ist, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
- Die Kultur liebt frische Luft, daher wird der Raum oft gelüftet.
- Vor dem Auspflanzen werden die Sämlinge zweimal gedüngt. Die erste Düngung erfolgt zwei Wochen nach dem Umtopfen. Hierfür werden 1 Teelöffel Harnstoff und 2 Esslöffel Doppelsuperphosphat in 10 Litern Wasser aufgelöst. Die zweite Düngung erfolgt drei Tage vor dem Auspflanzen. Sie besteht aus 1 Esslöffel Kaliumsulfat und 3 Esslöffeln Doppelsuperphosphat, ebenfalls in 10 Litern Wasser gelöst.
Bei richtiger Pflege entwickeln sich die Sämlinge zu gesunden, leuchtend grünen Trieben ohne hängende Blätter oder verlängerte Stängel. In diesem Fall sind die Sämlinge 80–85 Tage nach der Ernte bereit zum Umpflanzen ins Gewächshaus oder ins Gartenbeet.
Das richtige Umpflanzen von Paprikasämlingen führt zu gesünderen Pflanzen. Die Wahl eines günstigen Tages ist entscheidend. Ein Mondkalender kann bei der Bestimmung des Datums helfen. Bei richtiger Pflege nach dem Auspflanzen ins Freiland liefern die Sämlinge eine reiche und schmackhafte Ernte.

Victoria-Pfeffer: Sortenbeschreibung mit Fotos und Bewertungen
TOP 10 der frühreifenden Paprikasorten
Pfeffer in einer Schnecke – Setzlinge pflanzen, ohne sie zu pflücken
Was tun, wenn Paprikasämlinge nach der Keimung umfallen?
Sergej
Guten Tag! Ich habe eine Frage: Die unteren Blätter meiner Paprika-Sämlinge verfärben sich gelb. Die Sämlinge sind erst einen Monat alt. Sollte ich die Paprika-Sämlinge umpflanzen, und wenn ja, wann ist der beste Zeitpunkt dafür im April?