Gurke „Farmer f1“: Pflanz- und Anbauregeln

Gurken

Die bienenbestäubte Gurke „Farmer f1“ ist eine von russischen Züchtern entwickelte Hybride der ersten Generation. Sie wurde im Jahr 2000 in das staatliche Register der Züchtungserfolge aufgenommen. Diese Sorte wird für den Anbau in allen Regionen empfohlen. Sie eignet sich sowohl für die Aussaat im Freien als auch im Haus. Ihre Wachstumsbedingungen ähneln denen im Garten- und Gemüsegarten. „Farmer f1“ ist eine mittelfrühe Sorte: Laut Gärtnern reifen die Früchte 50–55 Tage nach der Keimung. Die Sorte gilt als vielseitig. Auf den Fotos sind Gurken der Sorte „Farmer f1“ zu sehen.

Aussehen und Eigenschaften

„Farmer f1“ ist eine unbestimmte Sorte (der Stängel wächst unbegrenzt). Die Sträucher erreichen eine Höhe von 1,7–2 m. Die Anzahl der Zweige ist durchschnittlich, und die Blätter sind grün. Die Blüten sind überwiegend weiblich. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen. An jedem Knoten befinden sich zwei Fruchtknoten. Die Sorte liefert im Freiland 10–12 kg pro Quadratmeter und unter Gewächshaus 14 kg pro Quadratmeter. Weitere Eigenschaften von „Farmer f1“:

  • Die Früchte sind dunkelgrün mit hellen Streifen;
  • Gurken sind höckerig, mit weißen Stacheln auf den Höckern;
  • Gurken sind 9-12 cm lang und wiegen 80-110 g;
  • Gurkendurchmesser 3 cm;
  • Das Fruchtfleisch ist nicht bitter.

Diese Sorte eignet sich zum Einlegen, Marinieren, für Salate und zum Rohverzehr. Sie ist resistent gegen zahlreiche Krankheiten wie Mehltau, Olivenfleckenkrankheit und andere durch Viren und Bakterien verursachte Erkrankungen.

Notiz!
Da diese Sorte bienenbestäubt ist, empfiehlt es sich, bienenfreundliche Pflanzen wie Ringelblumen in der Nähe anzupflanzen.

Vor- und Nachteile der Sorte

Zu den Nachteilen der Sorte „Farmer f1“ gehört ihr hoher Wasserbedarf. Erhalten die Pflanzen nicht genügend Wasser, schmecken die Früchte bitter und sehen unansehnlich aus. Wachsen die Gurken zudem zu groß, wird ihre Schale hart und sie verlieren ihren Saft. Diese Nachteile werden jedoch durch zahlreiche Vorteile ausgeglichen, darunter:

  • Kältebeständigkeit;
  • Krankheitsresistenz;
  • langfristige Fruchtbildung;
  • reiche Ernte; ausgezeichneter Geschmack;
  • Vielseitigkeit der Anwendung.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Pflanzen, die im Freiland wachsen, keine Buschbildung benötigen.

Methoden und Merkmale der Aussaat

Die Gurkensorte „Farmer F1“, die aus Samen oder Setzlingen gezogen wird, gedeiht im Freiland und im Gewächshaus. Beide Methoden haben ihre Vorteile. Die Aussaat im Freiland macht die Gurken widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen. Die Anzucht von Setzlingen hingegen sorgt für eine frühere Fruchtreife.

Samen pflanzen

IN Die Samen werden im Freiland ausgesät. In warmem Boden mit tagsüber über 15 °C und nachts mindestens 9 °C gedeihen die Samen am besten. Die Aussaat erfolgt ab Anfang Mai in Gewächshäusern und Folientunneln (aus Glas oder Folie). Die Pflanzlöcher werden mit einem Gemisch aus Torf, Komposthumus, Flusssand und Mineraldünger gefüllt, bewässert und die Samen 1,5–2 cm tief eingepflanzt. Laubdecke Torf oder verrotteter Mist Und falls die Aussaat im Freien erfolgt, sollte sie mit Folie abgedeckt werden.

Notiz!
Fruchtwechsel ist wichtig. Baut man dieselbe Pflanze Jahr für Jahr am selben Ort an, entzieht sie dem Boden bestimmte Nährstoffe und verschlechtert so allmählich dessen Struktur. Daher ist es am besten, Gurken dort zu pflanzen, wo zuvor Paprika, Kohl, Zwiebeln und Kartoffeln angebaut wurden.

Pflanzen Sie 2–3 Samen pro Loch. Sobald die Sämlinge erscheinen (nach etwa einer Woche), entfernen Sie die überzähligen, sodass nur die kräftigsten und am weitesten entwickelten stehen bleiben. Der Pflanzabstand sollte 40 cm betragen. Gießen Sie die Samen und die jungen Sämlinge vorsichtig, damit das Pflanzloch nicht ausgespült wird. Jäten Sie regelmäßig.

Sämling

Säen Sie die Samen für die Anzucht von Jungpflanzen einen Monat vor dem Auspflanzen ins Freiland, vom 20. bis 30. April. Die Erde kann aus Humus, Torf und verrottetem Kiefernsägemehl im Verhältnis 2:2:1 gemischt werden. Es empfiehlt sich, die Jungpflanzen in speziellen Torftöpfen vorzuziehen. So können sie direkt hineingepflanzt werden, ohne dass sie aus der Erde genommen werden müssen und die empfindlichen Wurzeln beschädigt werden. Die Samen werden 1,5–2 cm tief in die Erde gelegt und mit zimmerwarmem Wasser angegossen. Die Keimlinge keimen nach 6–7 Tagen. Gießen Sie sie alle 4–5 Tage und geben Sie ihnen einen mineralischen Volldünger.

Notiz!
Wenn sich das Pflanzen der Setzlinge im Garten aus irgendeinem Grund verzögert, kann man die Entwicklung der Setzlinge verlangsamen, indem man sie in einen kühleren Raum stellt und die Bewässerung reduziert.

Sobald die Sämlinge 2-3 echte Blätter gebildet haben, sind sie bereit für Einpflanzen in den BodenVor dem Auspflanzen sollten die Pflanzen abgehärtet werden – zunächst tagsüber bei windstillem Wetter an ein offenes Fenster gestellt, später auf den Balkon. Gurken pflanzt man am besten an einem bewölkten Tag oder abends. Der Wurzelhals sollte frei bleiben, um Fäulnis vorzubeugen. Die Sämlinge sollten in den ersten zwei Wochen tagsüber beschattet werden. Nach dem Pflanzen großzügig gießen und nach 2–3 Tagen erneut. Sobald sich 6–7 Blätter gebildet haben, empfiehlt es sich, ein Rankgitter neben der Pflanze anzubringen. Wickeln Sie die Gurken zunächst um das Rankgitter.

Pflege

Die Sorte „Farmer f1“ ist recht pflegeleicht. Sie benötigt Wasser, Düngung mit mineralischen und organischen Düngemitteln, Schutz vor Pilzbefall und eine zeitnahe Ernte (Gurken dieser Sorte sollten nicht zu groß werden). Gurken gießen Nur an den Wurzeln anwenden, die grünen Pflanzenteile nicht gießen. Alle 2–3 Tage mit warmem, abgestandenem Wasser gießen, bei heißem Wetter jeden zweiten Tag. Die Beete alle 7 Tage jäten. So schützen Sie die Gurken vor Schädlingen, die sich im Unkraut aufhalten.

Die Wurzeldüngung erfolgt nach dem Umpflanzen der Sämlinge an ihren endgültigen Standort, das Besprühen während der Blüte und des Fruchtansatzes. Junge Pflanzen benötigen Stickstoff und Magnesium. Ein Stickstoffüberschuss sollte vermieden werden, da er übermäßiges Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung verursacht. Während der Blüte benötigen Gurken Kalium und Magnesium. Magnesiumdünger wird am besten zusammen mit dem Gießwasser an die Wurzeln gegeben, Kaliumdünger hingegen am besten auf die Blätter gesprüht. Aufgüsse aus Vogelkot oder Königskerze, die an die Wurzeln gegeben werden, eignen sich als organische Düngemittel. Gurken sollten maximal viermal pro Saison gedüngt werden.

Zum Schutz vor Pilzbefall sollten Sie unbedenkliche Fungizide genau nach Gebrauchsanweisung verwenden. Falls chemische Mittel unerwünscht sind, kann Molke eingesetzt werden – sie enthält Milchsäure, die das Pilzwachstum hemmt. Es wird außerdem empfohlen, „Farmer f1“ während der Blütezeit mit einer Zucker-Honig-Lösung zu besprühen, um bestäubende Insekten anzulocken.

Rezensionen

Vitaly

Ich habe die Gurkensorte „Farmer F1“ letzten Frühling zum ersten Mal angebaut. Sie war sehr pflegeleicht, nur Gießen, Unkraut jäten und Düngen. Das einzige Problem war, dass einige Gurken zu groß wurden und bitter schmeckten. Man darf bei diesen Gurken keine Zeit verlieren, sonst wachsen sie zu groß, und dann kann man sie nur noch einlegen.

Yachthafen

Ich habe die „Farmer f1“-Sämlinge auf der Fensterbank vorgezogen, und sie sind wunderbar gekeimt. Auf der Samenpackung stand, man solle sie reichlich und häufig gießen, aber ich habe es nicht öfter als einmal pro Woche geschafft und sie außerdem viermal im Sommer gejätet. Und trotzdem hatte ich eine ordentliche Ernte.

Die Hybridgurke der ersten Generation, „Farmer f1“, lässt sich leicht im eigenen Garten anbauen. Rechtzeitiges Pflanzen, Gießen und Ernten sind entscheidend für den Erfolg. Dank ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten können Sie diese Gurken nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst und Winter genießen.

Gurkenbauer f1
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