Die Familie der Champignongewächse (Agaricaceae) umfasst viele essbare Pilze. Ein besonders begehrter Pilz ist der Weiße Schirmling. Dieser seltene Champignon verdankt seinen Namen seiner auffälligen Ähnlichkeit mit einem geöffneten Sonnenschirm.
Man findet sie in Misch- und Laubwäldern in ganz Russland sowie in Europa, Asien und Amerika. Diese Frucht wird hauptsächlich von erfahrenen Pilzsammlern gesammelt, da es mehrere giftige und ungenießbare Arten gibt, die leicht mit einem echten Schirmling verwechselt werden können.
Charakteristische Merkmale des weißen Regenschirms
Die meisten Schirmlinge ähneln sich, doch es gibt einige charakteristische Merkmale, die die Identifizierung der weißen Sorte erleichtern. Dies ist entscheidend, um den Pilz von seinen giftigen Doppelgängern zu unterscheiden.
Aussehen und Foto
Junge weiße Doldenblütler (Felddolden) haben einen eiförmigen Hut, der sich mit zunehmendem Alter öffnet und einem geöffneten Regenschirm ähnelt. Optisch ähneln sie den bunten Doldenblütlern, ihre weißen Früchte sind jedoch reinweiß mit helleren Schuppen.
Wie alle seine Verwandten besitzt auch dieses Exemplar einen membranösen Ring, der sich leicht vertikal bewegen lässt.
Struktur- und Artenunterschiede
Der fleischige Hut hat einen Durchmesser von 6 bis 12 cm. Junge Früchte bilden einen länglichen, eiförmigen Hut, der mit zunehmender Reife flacher und ausladender wird. Charakteristisch für den Pilz ist ein kleiner, hellbrauner Warzenhöcker in der Hutmitte. Die matte Oberfläche ist weiß bis cremefarben. Die Hutmitte ist glatt, der Rest der Oberfläche mit kleinen Schuppen bedeckt. An den Rändern sind feine, flockige Fasern zu erkennen.
Die Kiemen stehen dicht beieinander und besitzen einen dünnen, knorpeligen Kragen. Ihre Färbung ist überwiegend weiß, bei älteren Exemplaren verfärben sie sich jedoch bräunlich oder cremefarben.
Der zylindrische Stängel erreicht eine maximale Höhe von 12 cm. Seine Wandstärke variiert zwischen 0,6 und 1,2 cm. Der Stängel ist hohl und weist nahe der Basis eine knollenartige Verdickung auf. Seine Oberfläche fühlt sich glatt an und ist weiß, zur Basis hin jedoch braun oder gelb.
Das Fruchtfleisch ist weiß und verfärbt sich an der Schnittstelle nicht. Der Stiel enthält längsfaseriges Fruchtfleisch. Dies ist der Hauptgrund, warum der Stiel oft entfernt wird. Der Duft ist pilzartig und sehr angenehm. Die rohe Frucht hat einen leicht säuerlichen Geschmack.
Das Sporenpulver ist weiß. Die Sporengröße variiert zwischen 12 × 8 und 15 × 9 µm. Die Sporen sind pseudoamyloid und weisen mehrere fluoreszierende Tröpfchen auf.
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Verteilungsort
Diese Art ist in ganz Europa verbreitet. In Russland wird sie häufig in Sibirien (Region Krasnojarsk und Altai) gesammelt. Weiße Schirmtanne ist auch in Chabarowsk und der Region Primorje häufig anzutreffen und kommt in Burjatien vor. Sie wächst außerdem in Zentralasien sowie in Nord- und Südamerika. Weiße Schirmtanne ist auch in Australien, Afrika, Kuba und auf den Philippinen begehrt.
Waldfrüchte gedeihen auf gut gedüngten, humusreichen Böden. Man findet sie auch häufig auf Viehweiden, Feldern, Steppen und an lichten Waldrändern.
Verbrauch
Der seltene und köstliche weiße Schirmling eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Gerichten. Er kann gekocht, gebraten, gebacken und sogar für den Winter konserviert werden. Sein Geschmack ähnelt dem seines Verwandten, des Champignons, daher passt er hervorragend zu jedem Gericht. Nur der Hut wird gegessen, da der Stiel recht zäh und faserig ist.
Nachdem Sie die Beschreibung und das Foto der Wildfrucht gelesen haben, können Sie sich mit einem erfahrenen Pilzsammler auf eine ruhige Suche begeben.
Regeln, Merkmale und Orte zum Pilzesammeln
Diese Pilze kann man schon Anfang Juni suchen. Sie wachsen bevorzugt auf humusreichen Böden mit viel Laub. Am besten findet man sie nach starken Sommerregen und anschließendem schönem, sonnigem Wetter. Man findet sie vor allem in lichten Waldgebieten (sowohl Nadel- als auch Laubwäldern), auf Lichtungen und Waldschneien.
Unterscheidung von falschen, ungenießbaren Pilzen
Unerfahrene Pilzsammler können den Weißen Schirmling leicht mit giftigen und essbaren Pilzen verwechseln.
Am häufigsten wird sie mit ihren nächsten Verwandten, den Sonnenschirmen, verwechselt, die als essbar gelten:
- Der bunte Schirmling ist relativ groß, und die Farbe des Fruchtkörpers ist überwiegend braun;

Buntschirm - Der Conrad-Schirmpilz hat eine braune oder weißliche Haut, die den Hut nicht vollständig umschließt und sternförmig aufreißt;

Conrads Sonnenschirmpilz - Die mammilläre Dolde zeichnet sich durch ein weniger dichtes Fleisch aus, und auf dem Hut bildet sich ein spitzerer Höcker.

Parasolpilz
Die Verwechslung eines Wildpilzes mit einem essbaren Verwandten ist meist harmlos, doch das Gleiche gilt nicht für seine giftigen Doppelgänger. Der giftige Leopita ist ein hochgiftiger Pilz. Er zeichnet sich durch seinen kleinen Fruchtkörper aus, der maximal 6 cm hoch wird. Der Hut dieses Exemplars ist gräulich-rosa, und die Schnittfläche weist einen rosafarbenen Schimmer auf.

Ähnlich dem Weißen Schirmling findet sich auch der tödlich giftige Fliegenpilz, der ausschließlich in Waldgebieten vorkommt. Er zeichnet sich durch eine freie Volva nahe der Stielbasis aus, die auch im Boden zu finden ist. Der Hut ist weiß und oft mit dünnen Schuppen überzogen.
Nützliche Eigenschaften und Nutzungsbeschränkungen
Neben seinem hervorragenden Geschmack besitzt Parasol eine Reihe positiver Eigenschaften. In der Volksmedizin wird es zur umfassenden Behandlung von Krebs, Rheuma sowie Herz-Kreislauf- und Nervensystemerkrankungen eingesetzt.
Die Frucht enthält Substanzen, die für den Körper von Vorteil sind:
- Phosphor, Kalzium, Magnesium, Eisen, Natrium, Kalium;
- Beta-Glucane;
- Tyrosin;
- Arginin;
- Melanin.
Trotz seiner vielen positiven Eigenschaften kann der Verzehr dieses Produkts allergische Reaktionen hervorrufen. Personen mit einer Unverträglichkeit gegenüber dem Produkt sowie Schwangere und Stillende sollten auf Pilze verzichten. Auch für Kinder unter fünf Jahren wird vom Verzehr abgeraten. Man sollte bedenken, dass Früchte schädliche Substanzen aus der Umwelt aufnehmen, daher ist es besser, alte Früchte nicht zu essen.
Rezepte und Zubereitungsmethoden für Pilze
Aus jungen Feldschirmlingen lässt sich eine köstliche und leichte Pilzsuppe zubereiten. Sie benötigen folgende Zutaten:
- 300 g Pilze;
- eine Karotte;
- zwei Zwiebeln;
- drei Kartoffeln;
- 2,5 Liter Wasser;
- 6 Esslöffel Sonnenblumenöl;
- Kräuter, Gewürze und Salz nach Geschmack.
Das geerntete Gemüse waschen, schälen und mehrere Stunden in leicht gesalzenem Wasser einweichen. Anschließend das eingeweichte Gemüse waschen und klein schneiden. Zwiebeln und Kartoffeln schälen und hacken, die Karotten fein raspeln. Zwiebeln und Karotten in eine vorgeheizte Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei schwacher Hitze braten, bis die Karotten weich sind.

Die vorbereiteten Sonnenblumenkerne in einen Topf geben, mit Salzwasser bedecken und auf den Herd stellen. Sobald das Wasser kocht, 20 Minuten kochen lassen. Die Kartoffeln hinzufügen und weich kochen. Anschließend die gebratenen Zwiebeln und Karotten zusammen mit den Gewürzen dazugeben, aufkochen lassen und den Herd ausschalten. Das fertige Gericht vor dem Servieren etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Wenn die Pilzsuche erfolgreich war, ist es nun an der Zeit, die Pilze für den Winter haltbar zu machen. Zum Einlegen eignen sich am besten junge Pilze. Entfernen Sie alle Waldreste und spülen Sie sie gründlich unter fließendem Wasser ab. Geben Sie die gesammelten Pilze in einen Topf und lassen Sie sie 40 Minuten in Salzwasser köcheln.
Bereiten Sie nun die Marinade für 1 kg Früchte zu:
- 1 Liter Wasser;
- 8 Esslöffel Tafelessig;
- zwei Esslöffel Salz und Zucker;
- 1-2 Lorbeerblätter;
- 5-7 Stück Piment und schwarzer Pfeffer (Erbsen);
- ein paar Nelken.

Die gekochten Pilze in ein Sieb geben und gründlich abspülen. Anschließend etwas abtropfen lassen. Wasser in einen sauberen Topf gießen und alle Zutaten außer dem Essig hinzufügen. Sobald das Wasser kocht, vorsichtig die benötigte Menge Essig dazugeben.
Die Pilze in die kochende Flüssigkeit geben und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Die Pilzmischung in sterilisierte Gläser füllen und mit der heißen Lake übergießen. Die Gläser verschließen und nach dem Abkühlen kühl lagern.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Jeder Pilz, selbst die wertvollsten und essbarsten, wirft bei Pilzsammlern unzählige Fragen auf. Wir beantworten die am häufigsten gestellten Fragen:
Die meisten unerfahrenen Pilzsammler meiden den Wiesen-Schirmling, da sie ihn mit dem giftigen Fliegenpilz verwechseln. Mit einem erfahrenen Partner lohnt es sich jedoch, den Korb mit diesem wertvollen Pilz zu füllen, denn wer ihn einmal probiert hat, wird ihn bestimmt wieder suchen wollen. Sein hervorragender Geschmack ermöglicht die Verwendung in einer Vielzahl von Gerichten.



















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