Der Trichterling ist einer der häufigsten Pilze in unseren Wäldern. Pilzsammler schätzen ihn sehr wegen seines hervorragenden Geschmacks und weil er keine giftigen Doppelgänger hat. Nach dem Betrachten von Fotos und Beschreibungen ist der Trichterling leicht zu erkennen: Es handelt sich um kleine, trichterförmige Pilze, die in Gruppen wachsen. Sie kommen meist in Laubwäldern vor. Üblicherweise wird nur der Hut verzehrt.
Charakteristische Merkmale von Sprechern
Sprechende Pilze gehören zur Familie der Trichomaceae und zur Gattung Govorushki (Cypripedium edulis). Es gibt einige Unterschiede zwischen den einzelnen Arten, die man kennen sollte, um essbare von ungenießbaren zu unterscheiden. Da es in dieser Gattung auch giftige Arten gibt, ist das Sammeln dieser Pilze nur erfahrenen Pilzsammlern zu empfehlen.
Aussehen und Foto
Alle Arten bilden mittelgroße bis kleine Fruchtkörper. Der durchschnittliche Hutdurchmesser beträgt 3–7 cm. Der Hut ist meist hell, manchmal gräulich, und weist in der Mitte eine kleine, trichterförmige Vertiefung auf.
Der Hut ist glatt und fühlt sich trocken an. Der Stiel ist dünn und hoch. Auf der Hutunterseite befinden sich dünne, weiße Lamellen, die bis zur Stielspitze reichen. Das Sporenpulver ist hell, manchmal cremig.
Verteilungsort
Sprecherpilze findet man am häufigsten in Laubwäldern. Dort bilden sie Mykorrhiza mit Bäumen. Die Organismen wachsen in Gruppen, die oft als Feenkreise bezeichnet werden. Dieses Phänomen zeichnet sich durch das kreisförmige Wachstum zahlreicher Pilze mit einem Hohlraum in der Mitte aus.
Neben Wäldern ist diese Art auch auf Grasflächen wie Wiesen oder in Parks anzutreffen. In Russland ist dieser Pilz in gemäßigten Klimazonen weit verbreitet und kommt auch in den Wäldern Sibiriens und der Region Primorje vor.
Sammlungsregeln
Erfahrene Pilzsammler empfehlen, die sogenannten „Talkers“ von Mitte August bis Oktober zu sammeln. Die Hauptsaison ist Mitte September. Viele Talker-Arten wachsen in Büscheln, was die Ernte deutlich erleichtert.
Der Sammelort der Vögel hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten von ihnen wachsen in Wäldern in der Nähe von Bäumen, wo es eine große Menge an Laub oder Moos gibt.
Essbare Kommunikatoren mit Fotos
Um essbare und giftige Sorten nicht zu verwechseln, ist es wichtig, sie anhand ihres Aussehens unterscheiden zu können. Im Folgenden finden Sie Beschreibungen und Merkmale essbarer Sorten sowie Fotos.
gebückter Redner
Dieser Pilz wächst sowohl einzeln als auch in großen Gruppen und ist meist an Waldrändern, in der Nähe von Wegen und in dichten Gebüschen zu finden. Er hat einen großen, glatten Hut, der oft über 12 cm im Durchmesser misst. Die Farbe ist schmutziggelb. Die Lamellen sind weiß und nehmen mit der Zeit einen rosafarbenen Schimmer an.
Der Stiel ist dicht und hoch, etwa 15–20 cm lang. Er hat die gleiche Farbe wie der Hut. Das Fleisch ist trocken. Bei jungen Pilzen ist es weiß, verfärbt sich aber mit zunehmendem Alter braun und entwickelt einen unangenehmen Geruch. Daher sollten nur junge Pilze geerntet werden. Die Hauptsaison für die Ernte ist im Spätsommer und dauert bis Oktober. Nur junge Pilze eignen sich zum Kochen, entweder eingelegt oder gekocht.
Grau
Der Hut dieser Sorte ist kleiner als der vorherige und hat einen durchschnittlichen Durchmesser von 8–15 cm. Er ist dick und fleischig und kann verschiedene Grautöne aufweisen. Die Lamellen sind typischerweise ebenfalls grau. Der Stiel ist breit, dicht und niedrig und hat die gleiche Farbe wie der Hut.
Das Fruchtfleisch verströmt einen seifenartigen Duft. Der Pilz wächst meist in großen Gruppen in Misch- und Nadelwäldern. Er ist vom Spätsommer bis November im Wald anzutreffen. Vor dem Einlegen oder Salzen muss der Graue Knollenblätterpilz 30–40 Minuten lang gekocht werden.
Kelchförmig
Diese Sorte zeichnet sich durch ihren kelchförmigen Hut mit einem Durchmesser von etwa 7–8 cm aus. Er hat nach innen gewölbte Ränder, eine glänzende Oberfläche und ist braun bis aschgrau. Die Lamellen sind spärlich und braun. Das Fleisch ist dünn und wässrig.
Der Stiel ist etwa 10 cm lang und hat in Bodennähe einen flaumigen, verbreiterten Abschnitt. Die kelchförmige Variante findet man in Nadel-, Misch- und Laubwäldern mit humusreichem Waldboden. Die Hauptfruchtbarkeitsphase liegt zwischen August und September. Der Pilz wird gekocht oder gesalzen verzehrt.
Orange
Orangebauch-Pfifferlinge wachsen oft in kleinen Gruppen oder einzeln. Sie tragen Früchte vom Spätsommer bis Oktober. Man findet sie in feuchten Gebieten von Nadel- oder Mischwäldern, wo die Laubstreu reich an Moos und verrottetem Laub ist.
Der Pilz ist klein, gelb-orange und verblasst mit der Zeit. Die Lamellen verschmelzen allmählich mit dem Stiel und dunkeln bei Druck nach. Der Stiel ist kurz, durchschnittlich 5 cm lang, abgerundet und verjüngt sich zum Boden hin. Das Fleisch ist gelblich und geruchlos. Nur der Hut wird gegessen, gebraten oder gekocht.
trichterförmig
Die Sorte verrät bereits ihren Namen: Der Hut ist trichterförmig und misst etwa 8 cm im Durchmesser. Die Oberfläche ist trocken, die Ränder sind gewellt, und die Farbe ist schmutziggelb. Die Lamellen gehen fließend in den Stiel über. Das Fruchtfleisch duftet stärkehaltig. Der Stiel ist hoch, 8 cm lang, dünn und fest.
Trichterlinge gehören zu den häufigsten Arten dieser Pilzart und sind auf herabgefallenem Laub an Waldwegen, in Büschen, in kleinen Gruppen oder einzeln zu finden. Sie werden vor dem Kochen erhitzt. Diese Art kann getrocknet und zusammen mit anderen Pilzen verzehrt werden.
Anis
Anis-Pilzchen sind eine seltene Varietät dieser Pilzart. Ihr Hauptmerkmal ist die variable Hutform. Anfangs ist der Hut nach innen gewölbt, begradigt sich aber mit der Zeit. Die Farbe ist überwiegend grün mit einem grauen Schimmer. Der Stiel ist niedrig und abgerundet.

Das Fleisch ist dünn, wässrig und duftet nach Anis, daher der Name. Diese Pilzart wächst vom Spätsommer bis Oktober einzeln oder in kleinen Gruppen in Misch- oder Nadelwäldern. Der Anispilz kann gebraten, gekocht oder eingelegt werden, nachdem er etwa eine halbe Stunde in kochendem Wasser eingeweicht wurde. Durch das Kochen verschwindet der intensive Anisduft nahezu vollständig.
Riese
Riesen-Tintenfische findet man in offenen Gebieten, wo sie von August bis Oktober wachsen. Der Hut ist trichterförmig mit nach außen gebogenem Rand. Der Durchmesser beträgt 12–15 cm, manche Exemplare erreichen jedoch bis zu 30 cm. Die Oberfläche fühlt sich angenehm an, ist seidig und milchig. Der Stiel ist dicht und hoch.

Das Fleisch ist fest, beigefarben und duftet leicht mehlig; mit zunehmendem Alter wird der Pilz bitter. Dieser Pilz kann gesalzen, eingelegt oder verschiedenen Gerichten beigefügt werden. Es ist sehr wichtig, den Fruchtkörper vor dem Kochen gründlich zu erhitzen. Diese Sorte enthält natürliche Antibiotika, die Tuberkulosebakterien abtöten.
Ungenießbare Pilzarten
Die charakteristischen Merkmale ungenießbarer Pilzarten sind recht auffällig; selbst ein unerfahrener Pilzsammler kann sie erkennen. Diese Merkmale hängen von der jeweiligen Pilzart ab.
Umgekehrt
Das Hauptmerkmal dieser Art ist ihr deutlich rötlicher oder ziegelroter Hut. Der Hut ist trichterförmig mit einer tiefen Grube in der Mitte und nach innen gebogenen Rändern.

Der Fruchtkörper und der Stiel sind klein. Die Lamellen sind spärlich und reichen bis in den oberen Teil des Stiels. Er enthält für den Menschen gefährliche Giftstoffe.
Wachsartig
Diese Art besitzt anfangs einen gewölbten Hut, der mit der Zeit flacher wird und gewellte Ränder aufweist. Die Hutoberfläche ist matt und hellgrau.

Der Stiel ist schmutzig-weiß, kurz und an der Basis leicht behaart. Das Fruchtfleisch riecht unangenehm. Der Verzehr kann zu schweren Vergiftungen führen.
Weißlich
Der Weiße Sprechende Pilz ist ein kleiner, weißer Pilz mit grauen Zonen an den Rändern seines unregelmäßig geformten Hutes. Auf der Oberfläche kann sich außerdem ein pudriger Belag mit kleinen Rissen bilden.

Die Lamellen sind überwiegend weiß. Das Fleisch hat einen schwachen, mehligen Duft. Der Stiel ist niedrig und zylindrisch. Die Pflanze wächst meist an offenen Standorten.
Rötlich
Die Kappe ist klein, in der Mitte vertieft, rötlich-braun von Farbe, die Oberfläche ist oft mit einer weißen Schicht bedeckt, die Risse bildet und konzentrische Zonen bildet.
Der Stiel ist bis zu 4 cm hoch. Das Fleisch ist dünn und geruchs- sowie geschmacklos. Die Lamellen sind anfangs rötlich-weiß und werden mit der Zeit weiß.
Rotbraun
Der Pilz hat einen breiten, trichterförmigen Hut von rostfarbener Färbung mit bräunlichem Schimmer. Die Lamellen sind cremefarben und spärlich.

Der Stängel ist niedrig. Diese Sorte wächst bis zum ersten Frost in Nadel- oder Laubwäldern.
Nützliche Eigenschaften und Grenzen von sprechenden Pilzen
Talkers sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Sie wirken sich positiv auf die Verdauung aus und stärken das Immunsystem. Aufgrund ihres niedrigen Kaloriengehalts werden Talkers häufig in Diäten verwendet.
Diese Variante dient der Ausscheidung von Abfallstoffen, Giftstoffen und Metallsalzen aus dem Körper. Sie senkt außerdem den Cholesterinspiegel und verringert dadurch das Risiko von Blutgerinnseln.
Der Verzehr ungenießbarer und giftiger Pilzarten ist nicht ratsam, da er schwere Vergiftungen verursachen kann. Kinder unter 12 Jahren, Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen sowie Schwangere und Stillende sollten auf den Verzehr von Pilzen verzichten.
Verarbeitung
Nur die als essbar gekennzeichneten Pilzarten sind genießbar. Vor dem Verzehr werden die Pilze gewaschen, geputzt und gekocht. Dazu werden sie 30–40 Minuten in kochendem Wasser gegart. Die entstehende Brühe wird nicht verwendet. Anschließend können die Pilze weiterverarbeitet werden.
Rezepte
Für gebratene Govorushki die Pilze kochen und in eine vorgeheizte Pfanne geben. Während des Bratens gehackte Zwiebeln, Salz und Pfeffer hinzufügen. Saure Sahne kann am Ende untergerührt werden. Warm servieren und mit frischen Kräutern bestreuen.

Erfahrene Köche empfehlen, Govorushki-Pilze mit Fleisch und Kartoffeln zu backen. Dazu die Pilze vorbereiten, klein schneiden und auf ein Backblech legen. Anschließend Fleisch und Kartoffeln darauf verteilen und mit Gewürzen bestreuen. Govorushki-Pilze können sowohl als eigenständiges Gericht als auch als Beilage zu Vor- und Hauptgang serviert werden.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Die am häufigsten gestellten Fragen betreffen die Toxizität, Vergiftung und Vorbereitung von Rednern:
- Verdauungsstörungen;
- Schwindel und Benommenheit;
- Verwirrung und Bewusstlosigkeit;
- Unwohlsein;
- ein starker Blutdruckabfall;
- verstärkter Speichelfluss.
Sprechende Pilze sind eine weit verbreitete Pilzart, zu der sowohl essbare als auch giftige Sorten gehören. Sofern man keine Erfahrung im Pilzesammeln hat, sollte man diese Pilze besser meiden. Die essbaren Sorten hingegen besitzen zahlreiche positive Eigenschaften und werden häufig in der Küche verwendet.





























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