Einer der auffälligsten Vertreter des Pilzreichs ist der Netzfußpilz (Dictyophora double). Wer das Glück hat, dieses seltene Exemplar bei einem Waldspaziergang zu entdecken, kann es unmöglich übersehen. Als Erstes fällt die unverwechselbare Form seines Fruchtkörpers ins Auge, die sich deutlich von anderen Pilzen des Reiches unterscheidet.
Der Netzfußpilz ist eine gefährdete Art und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Er wächst in gemäßigten Klimazonen und gilt aufgrund seines charakteristischen Geruchs als bedingt essbar. Im Volksmund ist er als „Schleierpilz“ bekannt, was auf das netzartige Geflecht unter seinem Hut anspielt. Es ist unmöglich, nicht zu erwähnen, dass der im Netz gefangene Fisch nur einen Tag lebt, aber jede Minute um 5 mm wächst. Die große Anzahl an positiven Eigenschaften dieser Pilzart weckt das Interesse vieler Pilzsammler.
Charakteristische Merkmale der Sorte
Dictyophora dyadensis lässt sich durch ihre charakteristischen äußeren Merkmale und ihre Morphologie leicht von anderen Vertretern des Reiches unterscheiden. Diese Art gehört zur Gattung Veselka und zur Familie Veselkov.
Ein charakteristisches Merkmal von Dictyophora ist seine zweiphasige Entwicklung, wobei jede Phase ihre eigenen Charakteristika aufweist. Da Phallus duplicatus zu den Gasteromyceten gehört, bleibt der Fruchtkörper bis zur Sporenreife vollständig geschlossen. Derzeit ist die Art im Bestand rückläufig.
Beschreibung des Doppelnetzes und Foto des Pilzes
Der Pilz ist klein. Er hat einen kegelförmigen, olivfarbenen Hut mit glatter, schlüpfriger Oberfläche. Vom Hutrand wächst ein feines Netz, das den Stiel vollständig bedecken kann. Das Netz ist weiß und färbt sich nachts grün.
Der Stängel ist tonnenförmig und hoch, bis zu 20 cm lang. Äußerlich ähnelt die Netzfuß-Gänseblümchen der Hadrian-Stinkmorchel, der Gemeinen Stinkmorchel und der Glockenblume (Dictyophora). Fotos und eine detaillierte Beschreibung der Art finden Sie weiter unten.
Morphologie
An der Stelle des Fruchtkörpers bildet sich zunächst eine abgerundete Basis, die eine gallertartige Masse enthält. Diese Masse enthält die Anlagen des Fruchtkörpers. Die abgerundete Basis nimmt dann die Form eines Zylinders oder eines Hühnereis an (daher der Spitzname „Hexenei“) und erreicht eine Höhe von 7 cm. Die Formation ist anfangs weiß und verfärbt sich allmählich gelb und bräunlich. Schließlich spaltet sich die Basis in zwei Teile, aus denen der reife Fruchtkörper hervortritt.
Der Hut ist wabenförmig, kegelförmig und mit einer schleimigen, glitschigen Schicht überzogen. Sobald der Fruchtkörper freigelegt ist, verströmt er einen unangenehmen, fauligen Geruch, der Pilzsammler abschreckt, aber Insekten anlockt. Dieser Geruch lockt oft Fliegen an, die Sporen verbreiten, während die netzartige Oberfläche die Angriffsfläche für Insekten vergrößert.
Der Hut erreicht eine Höhe von 5 cm. An der Spitze befindet sich ein scheibenförmiger Schlitz. Vom Hutrand erstreckt sich ein Velum, das den Pilz halb oder vollständig bedecken kann. Das Velum besteht aus gleichmäßig gerundeten Zellen. Der Stiel ist hoch, porös, schwammartig und zylindrisch. Er verbreitert sich zur Mitte hin und hat einen Durchmesser von etwa 2–3 cm.
Verteilungsort
Der Netzpilz wächst am häufigsten in Laub- oder Mischwäldern und bevorzugt Standorte in der Nähe von Pappeln, Tannen und Sträuchern. Man findet ihn auch in Forstplantagen nahe Städten, Wohnhäusern und Ferienhäusern. Der Pilz wird von humusreichen Substraten angezogen. Diese Art wächst einzeln und trägt selten Fruchtkörper. Die Fruchtkörperbildung erreicht ihren Höhepunkt im Hoch- und Spätsommer. Er ist in ganz Russland verbreitet, jedoch äußerst selten.
Essbar oder ungenießbar
Das Netzkraut gilt als essbar, solange es sich in einem frühen Entwicklungsstadium befindet und nicht größer als ein Hühnerei ist. In diesem Stadium wird es verzehrt.
In der Volksmedizin gab es zahlreiche Rezepte zur Behandlung von Gicht mit diesem Pilz. Er wurde auch gebraten oder gekocht mit einer Soße aus Sauerrahm und Gewürzen verzehrt. Reife Pilze wurden aufgrund des charakteristischen Geruchs, der von Stiel und Netzhaut ausging, nicht gegessen.
Wann und wie man richtig sammelt
Der Dictyophora-Pilz kommt zweimal täglich vor, vom Frühsommer bis zum Hochsommer. Da es sich um eine seltene und gefährdete Art handelt, ist das Sammeln strengstens verboten.
Diese Pilze stehen unter Naturschutz, und das Sammeln wird mit Verwaltungsstrafen und einem Bußgeld geahndet. Wenn man heute das Glück hat, einen zu entdecken, kann man ihn nur bewundern und weitergehen.
Wie kann man ihn von ähnlichen Pilzen unterscheiden?
Dictyophora ähnelt einigen Vertretern der Gattung Veselka, unterscheidet sich aber in der Färbung. Am häufigsten werden Netzrüsselpilze mit dem Hadrian-Veselka verwechselt, der sich aus einem rosavioletten Ei entwickelt und dessen reife Pilze einen angenehmen, hefeartigen Duft verströmen.
Anwendung
Die Brennnessel wurde oft mit einem blühenden Farn verglichen, war aber aufgrund ihrer medizinischen Verwendung begehrt. Diese Art ist weithin bekannt für ihre wohltuenden Eigenschaften, die in der Volksmedizin aktiv genutzt wurden.
Medizinische Eigenschaften und Anwendungsbeschränkungen
Die wichtigsten Indikationen für die Behandlung sind:
- Gastritis und Magengeschwür;
- Thrombophlebitis;
- Nierenfunktionsstörung;
- Tuberkulose;
- Asthma bronchiale;
- gutartige und bösartige Neubildungen.

In der Volksmedizin wurden Abkochungen und Aufgüsse häufig zur Behandlung gutartiger und bösartiger Tumore eingesetzt. Fischernetze sind reich an Polysacchariden, welche die Perforinsynthese im Körper beeinflussen. Perforin wiederum schädigt die Zellmembranen von Krebszellen und führt so zu deren Absterben.
Seine positiven Eigenschaften senken den Cholesterin- und Blutdruckspiegel und tragen so zur Behandlung von Bluthochdruck bei. Dictyophora hat zudem zahlreiche positive Bewertungen für seine Wirksamkeit bei der Behandlung von Gicht und Rheuma erhalten.

Der Pilz wurde häufig bei Hautentzündungen und -erkrankungen, schlecht heilenden Wunden, Insektenstichen, Geschwüren, Wundliegen und Tumoren eingesetzt. Er enthält Phytonzide mit antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften. Auch bei Magen-Darm- und Nierenerkrankungen fand er Anwendung. Zur Behandlung dieser Beschwerden wurde eine Tinktur auf Wodkabasis hergestellt.
Fischernetze gelten auch als starkes Aphrodisiakum und spenden Energie in Phasen der Erschöpfung und Regeneration. Schwangeren und stillenden Frauen, Kindern unter 5 Jahren, Menschen mit Überempfindlichkeit und Diabetikern wird von der Anwendung des Pilzes abgeraten.
Rezepte und Kochtipps
Diese Sorte kann nur im Eistadium verzehrt werden, gebraten, gekocht oder getrocknet. Ursprünglich wurden die Früchte nach der Ernte gebraten und geschält. Anschließend wurden sie mit Gemüse, Sauerrahm und Gewürzen geschmort. Zum Trocknen wurde der Netzbeutel gründlich gewaschen und gereinigt, halbiert und auf einen Faden aufgehängt. Das Trocknen sollte an einem kühlen, dunklen Ort erfolgen. Anschließend werden die Früchte in einem Behälter aufbewahrt und luftdicht verschlossen. Diese Konserven sind bis zu drei Jahre haltbar.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Am häufigsten werden Fragen zur Verbreitung, zu den Regeln für das Sammeln und zum Verzehr von Brennnesseln gestellt:
Der Doppelnetzpilz ist in der Volksmedizin besonders wertvoll, da er dort zur Behandlung zahlreicher Beschwerden eingesetzt wird. Diese gefährdete Art gilt als eine der schönsten und ungewöhnlichsten.
















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Gennady
Ich würde sie sehr gerne in meinem Garten anpflanzen. Ich glaube nicht, dass es schwieriger ist als bei anderen Stinkmorcheln, wie der Gemeinen Stinkmorchel und der Adriana-Stinkmorchel, die ich bereits in meinem Garten habe. Falls jemand etwas Myzel abgeben könnte, wäre ich sehr dankbar.