Warum heißen Pfifferlinge so, wie sind sie zu beschreiben und wo wachsen sie (+25 Fotos)?

Pilze

Pfifferlinge sind die bekanntesten Vertreter der Pfifferlingsfamilie. Ihr auffälliges, unverwechselbares Aussehen macht sie selbst für unerfahrene Pilzsammler leicht zu finden. Pfifferlinge zeichnen sich durch einen ausgezeichneten Geschmack und heilende Eigenschaften aus. Darüber hinaus schätzen Pilzsammler sie wegen ihrer Resistenz gegen Insektenbefall, da der Fruchtkörper Chinomannose enthält, eine Substanz, die für Helminthenlarven tödlich ist.

Charakteristische Merkmale der Pfifferlinge

Pfifferlinge sind unter den vielen Pilzen in unseren Wäldern recht leicht zu erkennen, obwohl es sehr ähnliche Arten gibt, die nicht immer essbar sind. Daher ist es wichtig, die detaillierte Beschreibung und die Fotos jeder Art sorgfältig zu lesen.

Aussehen und Foto

Der Fruchtkörper bildet eine einzige Struktur, das heißt, Stiel und Hut gehen nahtlos ineinander über. Sogar ihre Farbe ist einheitlich: von Hellgelb bis zu einem tiefen Orange.

Die Früchte wachsen üblicherweise in großen Gruppen, was auf dem Foto deutlich zu erkennen ist.

Reife Früchte weisen in der Mitte des Hutes eine kleine Vertiefung auf. Dieses Merkmal verleiht dem Pilz sein trichterförmiges Aussehen.

Warum heißen sie so?

Es gibt zwei Möglichkeiten, warum diese Art diesen Namen erhalten hat:

  • Die Früchte verdanken ihren Namen ihrer Ähnlichkeit mit einem Rotfuchs. Leuchtend gelbe Pilze, die wie Fuchsohren aussehen, ragen aus dem trockenen Laub hervor;
  • Der Name stammt vom altrussischen Wort „Fuchs“, was gelb bedeutet.

Struktur- und Artenunterschiede

Der Hut des Pfifferlings zeichnet sich durch seine gewölbte Form aus. Junge Pfifferlinge haben einen glatten Hut. Mit zunehmendem Alter wächst der Stiel nach oben, und der Hut bekommt eine strukturierte, gewellte Oberfläche. Der Hut kann einen Durchmesser von bis zu 8 cm erreichen. Der Pfifferling ähnelt einem umgedrehten Regenschirm.

Die Lamellen wachsen entlang der Basis, vom Hut bis zum Stiel. Sie bilden dichte Reihen. Die Lamellenbreite kann bis zu 0,5 cm erreichen.

Beschreibung des Pilzes
Beschreibung des Pilzes

Der Stiel der Frucht ist massiv und weist keine Höhlungen auf. Hut und Stiel gehen fließend ineinander über. Die Stiellänge variiert zwischen 5 und 7 cm, der Durchmesser beträgt 1 bis 2 cm. Die Größe des Exemplars hängt jedoch vom Standort ab; so findet man beispielsweise in Sumpfgebieten recht große Pfifferlinge. Hut und Stiel sind gleichfarbig, wobei der Stiel manchmal einen Hauch heller ist.

Das Fruchtfleisch ist gelblich und dunkelt beim Anschneiden nicht nach. Es ist recht fest, zerbröselt schlecht und riecht nach Trockenfrüchten. Ältere Früchte haben festeres Fruchtfleisch, das Feuchtigkeit sehr schnell aufnimmt.

Das Sporenpulver ist hellgelb und misst bis zu 8,5 x 5 µm. Die Sporen sind elliptisch geformt.

Wo wachsen Pfifferlinge?

Diese Pilze kommen in den nördlichen Breiten vor. Die häufigste Art in Russland ist der Gemeine Pfifferling. Er bildet Pilze mit einer Vielzahl von Bäumen, bevorzugt aber Eichen, Kiefern, Fichten und Buchen. Man findet ihn sowohl in Mischwäldern als auch in Nadelwäldern.

Die günstigsten Gebiete für das Pilzwachstum sind folgende:

  • Tsernyshevsky;
  • Olkhovsky;
  • Uryupinsk.

Pfifferlinge wachsen in der Region Wolgograd in Hülle und Fülle. Die Wolgainseln, das Dorf Subarevka und die Gegend um den Stausee von Zimljansk gelten als gute Sammelgebiete für Pilze.

Verbrauch

Essbare Pilze werden in fast jeder Form verzehrt. Man kann sie kochen, braten, salzen, einlegen und trocknen. Pfifferlinge werden oft roh in Rezepten verwendet. Manche Sorten haben festes Fleisch und benötigen eine längere Kochzeit.

Pilzarten und ihre Beschreibungen mit Fotos

Fast jeder weiß, wie Pfifferlinge aussehen. Doch nicht jeder weiß, dass die Familie der Pfifferlinge trotz ähnlicher Merkmale mehrere verschiedene Arten umfasst. Die folgenden gelten in Russland als die beliebtesten:

  1. Der Gemeine Pfifferling ist ein Speisepilz. Seine Hüte erreichen einen Durchmesser von 2 bis 10 cm. Der Fruchtkörper ist rötlich. Die Schnittfläche ändert ihre Farbe kaum und wird nur geringfügig heller. Die Erntezeit ist von Juni bis August.

    Gemeiner Pfifferling
    Gemeiner Pfifferling
  2. Der weiße Pfifferling ist sehr selten. Pilzsammler schätzen ihn wegen seines angenehmen Geschmacks. Der Hutdurchmesser variiert zwischen 2 und 5 cm, manche Exemplare erreichen jedoch eine Größe von bis zu 10 cm. Der Hut ist trichterförmig mit gewellten Rändern. Das Fleisch ist fest.

    Weißer Pfifferling
    Weißer Pfifferling
  3. Der Schwarze Pfifferling gehört ebenfalls zur Familie der Pfifferlinge, obwohl man es ihm äußerlich nicht ansieht. Der Pilz ist tiefschwarz. Der Hut ist röhrenförmig, der Stiel hohl und geht allmählich in einen hohlen Stiel über. Die Hutränder sind nach innen gewölbt und gezackt. Die Erntezeit im Wald ist von Juli bis Mitte September.

    Schwarzer Pfifferling
    Schwarzer Pfifferling
  4. Der röhrenförmige Pfifferling ist klein, sein Hutdurchmesser beträgt bis zu 5 cm. Junge Pilze haben einen glatten, leicht gewölbten Hut. Ausgewachsene Pilze entwickeln einen trichterförmigen Hut. Die Hutfarbe kann dunkelgelb oder leuchtend orange sein. Auch Exemplare mit braunen Farbtönen kommen vor. Der Hutbecher ist zylindrisch.

    Trompetenpfifferling
    Trompetenpfifferling

Regeln und Treffpunkte

Diese Waldgaben unterscheiden sich von den meisten ihrer Verwandten durch ihr gleichmäßiges Wachstum. Man sollte sie nach Gewittern sammeln. Sie sind nicht nur in Wäldern, sondern auch in Sumpfgebieten und Forstplantagen zu finden.

Beratung!
Charakteristisch für diese Art ist ihr gruppenartiges Wachstum. Finden Sie also nur eine Pfifferling, sollten Sie die Umgebung sorgfältig untersuchen. Suchen Sie nach den Früchten im Gras, unter Blättern und Moos. Pfifferlinge wachsen bevorzugt in der Nähe von Kiefern, Fichten, Buchen und Eichen.

Die Früchte sind keine typischen Herbstpilze; sie können vom Frühsommer bis zum Spätherbst gesammelt werden. Es empfiehlt sich, in Begleitung eines erfahrenen Pilzsammlers in aller Ruhe auf Pilzsuche zu gehen. Es gibt gefährliche und giftige Doppelgänger, die leicht mit essbaren Pilzen verwechselt werden können.

Abgrenzung von falschen Pfifferlingen und anderen ungenießbaren Pilzen

Unerfahrene Anfänger sollten wissen, dass es Doppelgänger des Gemeinen Pfifferlings gibt: den Orangenpfifferling (ungenießbar) und den Olivenpfifferling (giftig).

Experten heben einige wichtige Unterschiede zwischen falschen und essbaren Exemplaren hervor, die in der Tabelle dargestellt sind.

FALSCH Essbar
Farbe Kupferrot, leuchtend orange, rotbraun. Die Kappe weist Flecken in verschiedenen Formen auf. Hellgelb oder Hellorange.
Hut Mit glatten Kanten. Mit zerrissenen Rändern
Bein Dünn, deutlich vom Deckel getrennt. Dickflüssig, ohne klare Abgrenzung zur Kappe.
Zellstoff Verändert die Farbe nicht. Wird rot, wenn man drückt.

Echte Pfifferlinge wachsen in Büscheln und verströmen einen angenehmen Duft, im Gegensatz zu ihren unechten Verwandten. Pfifferlinge sind bekannt für ihre Schädlingsresistenz, während ungenießbare Sorten oft von Würmern befallen sind.

Nützliche Eigenschaften, Rezepte und Verzehrbeschränkungen

Diese Pilzart enthält zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine und besitzt antibakterielle Eigenschaften. Das im Pilz enthaltene Ergosterol wirkt sich positiv auf Hepatitis, Hämangiome und Lebererkrankungen aus. Der Verzehr roter Pilze ist für Krebspatienten vorteilhaft.

Menschen mit Sehschwäche und Übergewicht wird der Verzehr von Pfifferlingen empfohlen. Sie werden zur Behandlung von Wurminfektionen eingesetzt, da die Pilze Chinomannose enthalten, die eine schädliche Wirkung auf die Eier von Arthropoden und Helminthen hat.

Diese Pilze zählen zu den schmackhaftesten und nährstoffreichsten. Sie sollten nur bei einer individuellen Unverträglichkeit vom Speiseplan gestrichen werden. Außerdem sollten Pilze nicht an Kinder unter drei Jahren verfüttert werden.

Pilzsuppe

Pfifferlingssuppe mit Schmelzkäse ergibt eine köstliche und zarte Suppe. Sie benötigen folgende Zutaten:

  • 400 g Pilze;
  • 100 g Schmelzkäse;
  • zwei Kartoffeln;
  • zwei mittelgroße Karotten;
  • 20 g Butter;
  • Dill, Frühlingszwiebeln und Salz nach Geschmack.
Pfifferlingssuppe mit Sahne
Pfifferlingssuppe mit Sahne

Die Pilze werden geschält, gewaschen und gehackt und anschließend etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln gelassen. In der Zwischenzeit Zwiebel und geriebene Karotten in einer Pfanne anbraten. Die gewürfelten Kartoffeln zur Pilzmischung in den Topf geben. Sobald die Kartoffeln fast gar sind, die restliche Mischung aus der Pfanne, Salz und Schmelzkäse hinzufügen. Sobald die Suppe kocht, den Herd ausschalten und die Suppe mit frischen Kräutern bestreuen.

Pilzomelett

Ein schnelles und einfaches Pilzomelett ist köstlich und mal etwas anderes. Hier ist, was Sie dafür benötigen:

  • ein paar Stücke Baguette;
  • etwa 300 g Pfifferlinge;
  • eine Zwiebel;
  • zwei Eier;
  • Paprika;
  • ein paar Knoblauchzehen;
  • Olivenöl.

Öl in einer vorgeheizten Pfanne erhitzen und fein gehackte Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Dann gehackte Champignons, Pfeffer und Salz hinzufügen. Nach einigen Minuten die verquirlten Eier dazugeben und weitere 3–5 Minuten braten. Das Baguette in Stücke schneiden und in einer separaten Schüssel leicht anbraten. Die fertigen Omelettstücke auf dem Baguette anrichten und mit frischen Kräutern garnieren.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Pfifferlinge werfen viele Fragen für unerfahrene Pilzsammler auf:

Wie viele Kalorien enthalten Pfifferlinge je nach Zubereitungsart?
100 g frische Champignons enthalten 20 kcal. Getrocknete Champignons enthalten 260 kcal, eingelegte Champignons 19,6 kcal, gebratene Champignons 72 kcal und gekochte Champignons 32 kcal.
Wie lange sind frische Champignons haltbar?
Nach der Ernte kann das Obst und Gemüse bei einer Temperatur von maximal 10 °C gelagert werden. Die Lagerzeit (auch im Kühlschrank) sollte 24 Stunden nicht überschreiten. Es wird empfohlen, die Verarbeitung unmittelbar nach der Ernte zu beginnen.
Wie entfernt man den bitteren Geschmack aus Pfifferlingen?
Die Bitterkeit lässt sich durch Einweichen der Beeren in Wasser entfernen. Dieser Vorgang sollte nicht länger als 60 Minuten dauern. Anschließend werden die Beeren gekocht und das Wasser abgegossen. Alternativ können sie auch in Milch gekocht werden.
Kann man sie roh essen?
In Deutschland sind rohe Champignons sehr verbreitet. Sie sind essbar, haben aber einen recht eigentümlichen Geschmack – sie sind klebrig, zäh und stechend. Ein scharfer Nachgeschmack bleibt nach dem Kauen lange im Mund.

Pfifferlinge sind in unserem Klima recht häufig; sie schmecken nicht nur hervorragend, sondern bieten auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Beim Sammeln dieser Pilzart ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, da Anfänger leicht einen falschen Pilz mit einem echten Pfifferling verwechseln können.

https://www.youtube.com/watch?v=McmZGwfLz20

Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten