Pfifferlinge sind sehr beliebte Pilze, die im Wald leicht zu finden sind. Sie werden wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften und ihres angenehmen Geschmacks geschätzt. Im Wald findet man auch ähnliche Pilze, die jedoch keine gesundheitlichen Vorteile bieten.
Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen ihnen zu kennen, um Probleme zu vermeiden. Obwohl es keine giftigen Arten mit ähnlicher Struktur und ähnlichem Aussehen gibt, ist es dennoch ratsam, solche zu wählen, die für die menschliche Gesundheit förderlich sind.
Charakteristische Merkmale der Pfifferlinge
Der Pilz ist essbar und trägt den lateinischen Namen Cantharellus cibarius. Er wächst von Mitte Juni bis zum ersten Frost. Sein Verbreitungsgebiet ist recht weit, und er ist in allen Waldgebieten anzutreffen.
Folgende charakteristische Merkmale der Art werden unterschieden:
- Der Hut ist orange oder gelb, unregelmäßig gewölbt und hat gewellte Ränder. Einige Varietäten weisen auch eine dunkelgraue oder schwarze Färbung auf. Meist ist die Hutoberfläche zur Mitte hin nach innen gewölbt. Der Durchmesser variiert je nach Alter und Klima (3–14 cm).
- Der Stiel erreicht eine Höhe von 10 cm und nimmt eine ähnliche Farbe wie der Hut an, ist dick und verbreitert sich von unten nach oben, mit einem Durchmesser von bis zu 3 cm.
- Das Fleisch ist recht fest und fleischig und kann leicht faserig sein. Beim Drücken nimmt es eine rosa Färbung an.
- Die Oberfläche des Hymenophors wird durch wellenförmige Falten dargestellt, die zum Stiel hin absteigen.
Es gibt über 60 bekannte Arten, und Mykologen stufen die meisten davon als essbar ein. Erfahrene Pilzsammler benötigen weder Fotos noch Beschreibungen, um sie im Wald zu finden, Anfänger sollten jedoch Vorsicht walten lassen.
Beschreibung und Unterschiede der falschen Pfifferlinge mit Fotos
Falsche Pfifferlinge sind nicht mit dem Echten Pfifferling (Cantharellus cibarius) verwandt und gelten als bedingt essbar. Obwohl sie nach der Verarbeitung nicht giftig sind, bieten sie keinen gesundheitlichen Nutzen und haben einen eher mittelmäßigen Geschmack. Diese Pilze ähneln Pfifferlingen, weshalb man sie manchmal in Körben findet.
Sie unterscheiden sich deutlich von Pfifferlingen:
- gleichmäßige Kanten der Kappe;
- Die Farbpalette ist gesättigter oder im Gegenteil blasser (kupferrot, rotbraun, hellgelb);
- ein dünner Stiel, der sich deutlich vom Hut abhebt;
- Die Platten sind sehr dünn und reichen nicht in das Bein hinein;
- Mangel an angenehmem Geruch bei einem feuchten Körper;
- Das Fruchtfleisch ist gelb und ändert seine Farbe auch beim Drücken nicht;
- Wurmbefallene Früchte sind sehr häufig.
Kennt man diese Merkmale von Doppelgängern, kann man jederzeit überprüfen, ob der gefundene Pfifferling echt ist. Natürlich ist ein solches Exemplar nicht giftig, aber Gerichte daraus sind nicht gerade ein Genuss.
Orte, an denen falsche Pilze wachsen
Es gibt Fruchtkörper, die sich als Pfifferlinge tarnen, doch mit etwas Wissen lassen sie sich deutlich von den echten Pfifferlingen unterscheiden. Gewöhnliche Pfifferlinge wachsen in Familien, und wenn man einen Fruchtkörper findet, sollte man unbedingt die Umgebung absuchen, um die übrigen Arten der Familie zu entdecken. Falsche Pilze wachsen einzeln, das sollte man sich merken.
Essbare Pfifferlinge bevorzugen die Symbiose mit Birken, Eichen und Buchen, wachsen aber auch in Nadelwäldern, während ihre Doppelgänger ausschließlich Nadelwälder bevorzugen. Alte, morsche Bäume und Moose sind der Lebensraum dieser falschen Pilze, während der echte Pfifferling sich niemals auf einem umgestürzten Baum niederlässt und sich lieber im Laub und Gras versteckt.
Gelber Igelpilz
Ein Pilz, der oft mit Pfifferlingen verwechselt wird, ist der Gelbe Semmelstoppelpilz. Er ist ungiftig und gekocht durchaus essbar, sodass Sie ihn bedenkenlos mitnehmen können. Er hat jedoch einige Besonderheiten. Bei genauerem Hinsehen lässt sich ein Gelber Semmelstoppelpilz leicht von einem Pfifferling unterscheiden.
Der Hut ist je nach Wachstumsbedingungen gelblich (von milchig bis orange). Er ist flach mit nach unten gebogenen Rändern und hat einen Durchmesser von 6–12 cm. Der Stiel, bis zu 6 cm hoch, ist zylindrisch und an der Basis verbreitert; er kann etwas heller als der Hut sein.
Der Hymenophor besitzt kleine Stacheln, ein charakteristisches Merkmal des Gelben Semmelstoppelpilzes. Der Pilz wächst von Juli bis Oktober und bevorzugt Moos. Nach der Reife nimmt der Fruchtkörper einen bitteren Geschmack an, weshalb der Gelbe Semmelstoppelpilz als bedingt essbar gilt.
Rote Pilze Govorushki
Sie gehören zur Familie der Trichophyceae und werden auch oft als Rotfuchspilze bezeichnet. Diese orangefarbenen Pilze ähneln Pfifferlingen, sind aber nicht mit ihnen verwandt. Zu ihren charakteristischen Merkmalen gehören:
- Die glatte Kappe mit einer Erhebung in der Mitte hat einen rötlichen Farbton. Ausgewachsene Exemplare erreichen einen Durchmesser von bis zu 20 cm, und die Haut ist trocken und matt.
- Der Stiel ist bis zu 15 cm hoch, zylindrisch geformt und bei jungen Fruchtkörpern heller als der Hut selbst. Er verströmt einen stechenden, mandelartigen Duft.
- Die Lamellen des Pilzes sind dünn und absteigend, weiß und nehmen mit zunehmendem Alter einen cremefarbenen Schimmer an.
- Das Fruchtfleisch ist dicht und aromatisch, von weißer Farbe, die sich auch beim Pressen nicht verändert.
Talkers wachsen in Büscheln in Laub- und Mischwäldern und reifen zwischen Juli und Oktober. Zum Verzehr kocht man sie und lässt die bitter schmeckende Flüssigkeit abtropfen.
Trichterförmige Trichterblume
Der Trompetenpilz (Craterellus cornucopioides), ein Mitglied der Pfifferlingsfamilie, ist in vielen europäischen Ländern verbreitet und hat aufgrund seiner Form verschiedene Trivialnamen erhalten. In Deutschland ist er als „Totenmannstrompete“, in England als „Cornucopia“ und in Finnland als „Schwarzes Horn“ bekannt. Sein lateinischer Name lautet Craterellus cornucopioides. Er ist ein essbarer Pilz mit angenehmem Geschmack, aber nicht jeder kennt ihn.
Strukturelle Merkmale des trichterförmigen Trichters:
- Der Hut ist tief, trichterförmig mit gewelltem Rand und misst 3–8 cm im Durchmesser. Seine Farbe ist dunkel, fast schwarz, kann aber auch von schwarzbraun bis dunkelblau variieren. Die Färbung ist ein hervorragendes Bestimmungsmerkmal. Nach dem Trocknen hellt sich die Farbe des Pilzes auf.
- Der Stiel ist bis zu 8 cm hoch, hat einen Durchmesser von 1 cm und verjüngt sich zur Basis hin. Die Farbe entspricht der des Hutes.
- Die typischen Pfifferlingsplättchen fehlen, und die äußere Oberfläche des Fruchtkörpers ist warzig.
- Das Fleisch dieses Organismus ist dünn und zart, jung dunkelgrau bis braun. Im reifen Zustand färbt es sich schwarz und ist roh nahezu geruchlos.
Der trichterförmige Rhododendron wächst in Gruppen und bevorzugt offene, feuchte Standorte. Die Fruchtzeit dieser Art erstreckt sich von Juli bis September.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Zu den am häufigsten gestellten Fragen über Pfifferlinge gehören die folgenden:
Pfifferlinge haben eine typische Hutform mit gewellten Rändern und einem lamellenförmigen Hymenophor; einen mit dem Hut verwachsenen Stiel, der die gleiche Farbe hat, einen angenehmen Geruch und sind niemals wurmstichig.
- den Patienten ins Bett bringen;
- Reichlich Wasser und Tee anbieten;
- Nehmen Sie Aktivkohle oder ähnliche Medikamente ein. Warten Sie nicht, bis die Symptome verschwinden, sondern begeben Sie sich ins Krankenhaus. Vergiftungen können sehr schwerwiegende, sogar tödliche Folgen haben.
Da Pfifferlinge in vielen Wäldern vorkommen und von Juli bis November Früchte tragen, hat jeder Pilzsammler die Möglichkeit, seinen Korb zu füllen. Man sollte jedoch beachten, dass es auch bedingt essbare Pfifferlinge und andere Pilze gibt, die mit ihnen verwechselt werden können. Diese erfordern spezielle Zubereitungsmethoden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.






















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Sieger
Interessant ist eine Besonderheit der Pfifferlinge. In Eichenwäldern (unter Eichen) sind sie blassgelb, fast weiß. Sie wachsen dicht, haben dicke Ränder und sind farblos. In Espenwäldern hingegen leuchten sie in einem kräftigen Gelborange. Ihre Konsistenz ähnelt der von Pfifferlingen in Birkenwäldern. Dort variiert die Farbe der Pfifferlinge von Gelb bis Gelborange. Noch etwas: Pfifferlinge werden nicht von Trauermücken befallen. Manchmal findet man jedoch gelbe Hundertfüßer, die die Kiemen fressen.