Ein leuchtender, dichter Hut, der an Herbstlaub erinnert, ein dicker Stiel, eine imposante Größe und ein angenehmer Geschmack haben den Rotkopf-Steinpilz in unseren Breiten zu einer beliebten Walddelikatesse gemacht. Trotz seiner weiten Verbreitung wissen nur wenige um die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser Pilze und dass es viele Arten mit jeweils eigenen Merkmalen gibt.
Charakteristische Merkmale von Espenpilzen
Der Begriff „Espenröhrling“ umfasst mehrere Pilzarten; tatsächlich schließt er alle Arten der Gattung Leccinum (auch Obabok genannt) ein. Diese Gattung gehört zur Familie der Röhrlingsgewächse (Boletaceae) innerhalb der Klasse der Agaricomycetes.
Aussehen und Foto
Rotköpfe zeichnen sich im Gegensatz zu vielen anderen Speisepilzen durch ihr auffälliges Aussehen und ihre beeindruckende Größe aus. Ein Foto des Pilzes hilft Ihnen, sich ein klares Bild vom Aussehen eines Rotkopfes zu machen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jede Art ihre eigenen Merkmale besitzt, die sie von anderen unterscheiden.
| Teile eines Pilzes | Farbe | Größe | Textur | Bilden |
|---|---|---|---|---|
| Hut | Von Orange bis Terrakotta (es gibt Ausnahmen). | Im Durchmesser von 5 bis 30 cm. | Dicht, glatt, kann eine leicht samtige Textur aufweisen. | Hemisphäre (bei Jungtieren); kissenförmig (bei ausgewachsenen Tieren). |
| Röhrenschicht | Von weiß zu braun. | Dicke 1-3 cm. | Porös. | Spindelförmig. |
| Bein | Weißgrau mit dunklen Einschlüssen in Form von Schuppen. | Im Durchschnitt 15 cm hoch und 5 cm breit. | Dicht (bei unreifen Pilzen); weich und faserig (bei reifen Espenpilzen). | Keulenförmig mit einer deutlichen Verbreiterung am unteren Ende. |
Morphologie
Der Rotkappenröhrling unterscheidet sich von anderen Pilzen nicht nur durch seinen leuchtend gefärbten Hut und den großen Fruchtkörper, sondern auch durch die Art und Weise, wie sein Fleisch auf Sauerstoff reagiert. Das Fleisch des Rotkappenröhrlings dunkelt an der Schnittstelle nach. Bei Verletzungen beginnt das Fleisch Chinone (Bestandteile des Pilzsafts) zu produzieren, die es bei Kontakt mit Sauerstoff zunächst rosa, dann blau oder schwarz färben.
Der Hut hat einen Durchmesser von 8 bis 25 cm (bei jungen Pilzen kugelförmig, bei reifen abgeflacht-konvex), ist samtig und rötlich. Der Stiel ist bis zu 27 cm hoch, dicht, dick, oft an der Basis bläulich und mit Schuppen bedeckt.
Verteilungsort
Rotkopf-Steinpilze sind recht häufige Pilze und wachsen in nahezu allen Wäldern weltweit. Man findet sie im Kaukasus, in Europa, Westsibirien und im Fernen Osten. Sie gedeihen nicht nur in Laubwäldern, sondern auch in Mischwäldern und bevorzugen kühle, schattige Standorte.
Verbrauch
Alle Arten der Gattung Leccinum sind essbar und können bedenkenlos Speisen beigemischt werden. Darüber hinaus lassen sie sich auf vielfältige Weise zubereiten, vom Einlegen bis zum Braten.
Arten von Espenpilzen und ihre Beschreibungen mit Fotos
Die Familie der Zitterpilze umfasst viele Arten, von denen jede ihre eigenen charakteristischen Merkmale in Größe und Farbe aufweist. Eine Beschreibung der Leccinum-Arten folgt.
Rote Zitterpappel oder Russula
Das Aussehen des roten Hutes verändert sich mit zunehmender Reife. In den frühen Wachstumsstadien ist er halbkugelförmig, später kissenartig und schließlich konvex. Auch die Farbe der Röhrenschicht ändert sich im Laufe des Wachstums: Anfänglich weiß, nimmt sie später einen ockerfarbenen Ton an.
Der Hutdurchmesser liegt typischerweise zwischen 7 und 18 cm. Seine Farbe hängt stark vom Standort ab. In Pappelwäldern weist der leuchtende Hut einen leichten Graustich auf, während er in der Nähe von Espen überwiegend dunkelrot ist.
Das Fruchtfleisch ist fest, faserig und weiß. Der Stiel ist mit Schuppen bedeckt, deren Farbe von weiß bis braun variiert. Er kann bis zu 18 cm lang und 4 cm breit werden. Die Frucht ist geruchs- und geschmacklos. Sie wächst bevorzugt in der Nähe von Espen, Pappeln, Eichen und Birken, jedoch nicht in der Nähe von Nadelbäumen.
Rötlich oder gelblich braun
Eine andere Bezeichnung für diese Pilzart ist Espenpilz. Er ist der größte der Espenpilze und zeichnet sich nicht nur durch seinen gedrungenen Körper, sondern auch durch die Höhe seines Stiels aus. Der Stiel misst 22 cm in der Länge und 7 cm in der Breite. Die Schuppen sind klein und braun bis schwarz.
Der Hut ist halbkugelförmig und von einer trockenen, matten Haut mit leicht samtiger Textur überzogen. Er hat einen Durchmesser von 25 cm und kann gelb oder braun sein. Mit zunehmendem Alter verblasst die Farbe und der Hut nimmt ockerfarbene Töne an. Das Fleisch ist, wie bei den meisten Rotköpfen, fest und weiß und färbt sich beim Anschneiden violett oder blau, wobei der Stiel einen grünen Schimmer aufweist. Diese Art wächst am häufigsten unter Birken.
Weißer Espenpilz
Dieser Pilz ist eine seltene Art und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Sein auffälligstes Merkmal ist die Farbe seines Hutes. Anders als seine farbenprächtigen Verwandten ist dieser Espenpilz reinweiß, daher sein Name. Die Huthaut verändert sich je nach Feuchtigkeit: In der Regenzeit wird sie schleimig, während sie in der Trockenzeit trocken und glatt bleibt.
Die röhrenförmige Schicht ist hell und verfärbt sich mit zunehmendem Wachstum grau. Die Hutform ähnelt der des panaschierten, schuppigen Pilzes ...
Eichensetzling
Sie ist von der roten oder gelbbraunen Sorte praktisch nicht zu unterscheiden. Die einzigen Unterscheidungsmerkmale sind der kastanienbraune Hut und die fast zylindrische Form des Stiels, der sich nur geringfügig zum unteren Ende hin verdickt.
Die Schuppen sind bräunlich-rot. Das Fleisch ist überwiegend weiß, kann aber vereinzelt graue oder fast schwarze Adern aufweisen. Es wächst vorwiegend in der Nähe von Eichen.
Kiefernrotkopf
Der Stiel ist recht hoch (bis zu 18 cm) und mit braunen Schuppen bedeckt. Der Hut ist braun mit einem orangenen Schimmer.
Die röhrenförmige Schicht verändert während ihres Wachstums ihre Farbe von Weiß zu Hellbraun mit einem gräulichen Schimmer. Die Schnittfläche weist einen purpurgrauen Farbton auf. Sie wächst in Kiefernwäldern.
Buntbeinige Espe
Diese Art unterscheidet sich von ihren Verwandten durch ihren kleinen rosa Hut und die hellrosa-gelben Schuppen am Stiel.
Der Stiel ist glatt und zylindrisch geformt. Die röhrenförmige Schicht ist kantig, rosa mit einem bronzenen Schimmer.
Sammlungsregeln
Am besten sammelt man Espenpilze nach dem Regen, da sie Feuchtigkeit lieben und bei hoher Luftfeuchtigkeit recht schnell wachsen.
Wo muss man suchen und wie muss man schneiden?
Diese Pilze gedeihen besser in Laubwäldern als in Mischwäldern. Es ist wichtig zu beachten, dass Espenpilze durchschnittlich 3–6 Tage zum Wachsen benötigen. Gehen Sie daher nicht öfter als zweimal pro Woche an denselben Ort. Andernfalls riskieren Sie, Ihre Pilze zu verlieren.
Sie wachsen vorwiegend in Gruppen, sodass man große Mengen Rotköpfe auf einmal sammeln kann. Am besten pflückt man junge Espenpilze, da sie schnell verderben und man leicht Gefahr läuft, sie nicht mit nach Hause nehmen zu können. Espenpilze sollten nicht aus dem Boden gezogen werden, da dies das Myzel beschädigen könnte. Die Pilze sollten vorsichtig mit einem Messer an der Basis abgeschnitten werden.
Unterschiede zu falschen, ungenießbaren Sorten
Beim Sammeln von Wildpilzen ist es wichtig, auch die Existenz ähnlicher, ungenießbarer Steinpilzarten zu kennen. Unter den dem Steinpilz ähnlichen Arten ist nur eine ungenießbar – der Gallpilz, auch bekannt als Falscher Steinpilz.

Um den Bitterling vom Espenröhrling zu unterscheiden, muss man wissen, dass der Stiel des Bitterlings keine Schuppen aufweist. Stattdessen ist der Stiel mit einem braunen Netz bedeckt. Der Hut ist hellbraun mit hellen Flecken am Rand. Die Schnittfläche des Pilzes verfärbt sich dunkelrosa, nicht blau, und später braun. Der bittere Geschmack dieses Pilzes lässt sich durch keine Verarbeitungsmethode entfernen.
Nützliche Eigenschaften und Nutzungsbeschränkungen
Rotkopfseitlinge schmecken nicht nur gut, sondern besitzen auch zahlreiche positive Eigenschaften. Ihr Fruchtfleisch enthält viele Vitamine und wertvolle Spurenelemente, darunter:
- Vitamine PP, C, A und B2;
- Kalium;
- Ballaststoffe;
- Proteine, Fette und Kohlenhydrate;
- Eisen;
- Phosphor;
- Aminosäuren.

Dank dieser Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen eignen sich Espenpilze zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel. Sie fördern zudem die Wundheilung und stärken das Immunsystem, wodurch sie sich zur Behandlung von Lippenherpes, Erfrierungen und anderen Hauterkrankungen eignen.
Rezepte und Kochtipps
Rotköpfe sind sehr empfindliche Pilze und verderben sofort nach dem Schneiden, daher müssen sie schnell wärmebehandelt werden. Vor dem Kochen oder Einfrieren von Espenpilzen sollten diese auf Fäulnis untersucht und beschädigte Stellen abgeschnitten werden. Dies beugt Vergiftungen vor. Vor jeder Wärmebehandlung werden die Pilze gründlich gewaschen.
Am besten schält man die Hüte der Pilze vorher und kocht sie mit Salz. Die Kochzeit beträgt 20–30 Minuten. Um den köstlichen Geschmack von Espenpilzen zu genießen, braucht man weder viel Zeit noch Mühe. Braten Sie die Pilze nach dem Kochen einfach in Butter mit Zwiebeln, gemahlenem schwarzen Pfeffer und Salz an.

Dazu benötigen Sie Folgendes:
- Espenpilze (200-300 g).
- Zwiebel (1 Stück).
- Butter (30-40 g).
- Salz und gemahlener Pfeffer (nach Geschmack).
Zwiebel und Champignons würfeln. Die Zwiebel zuerst glasig dünsten, dann die Hauptzutat hinzufügen. Die Champignons braten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Anschließend die Gewürze dazugeben und weitere 5–10 Minuten braten.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Dieser Abschnitt enthält Antworten auf häufig gestellte Fragen von unerfahrenen Pilzsammlern:
Um diese Pilze von Espenpilzen zu unterscheiden, schneiden Sie sie einfach an. Das Fleisch von Galläpfeln und Birkenröhrlingen verfärbt sich an der Verletzungsstelle nicht blau. Es ist außerdem ratsam, sich mit dem Aussehen von Espenpilzen vertraut zu machen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Espenröhrlinge sind Pilze, die bei vielen Pilzsammlern nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen ihres Aussehens beliebt sind. Bei einem Waldspaziergang kann man diese leuchtenden Pilze kaum übersehen. Sie sind zudem reich an Vitaminen und wertvollen Spurenelementen und werden daher auch in der Volksmedizin verwendet.






















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