Die Tomaten blühen, aber es sind keine Fruchtknoten vorhanden. Was soll ich tun?

Tomaten

Die Tomaten blühen, aber es sind keine Fruchtknoten vorhanden. Was soll ich tun?Gärtner kennen das Problem: Ihre Tomaten blühen, aber es bilden sich keine Fruchtknoten. Was tun? Verständlich – schließlich haben sie die Setzlinge liebevoll gepflegt, sie großgezogen, ihnen alle nötigen Bedingungen geboten und wunderschöne, gesunde Pflanzen im Gewächshaus oder im Freiland ausgepflanzt. Voller Vorfreude erwarten sie die Ernte und beäugen die blühenden Blütenstände, doch es bilden sich keine Früchte. Wie frustrierend! Woran kann das liegen?, fragen sich Hobbygärtner. Erfahrene Gärtner hingegen geben Tipps und Tricks für solche Fälle. Lesen Sie auch: Tomaten von niedrig wachsenden Sorten Sie eignen sich am besten für offenes Gelände.

Warum reifen die Früchte nicht?

Es kann viele Gründe geben, darunter niedrige oder hohe Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Über- oder Unterdüngung und die Art der Düngemittel, um nur einige zu nennen. Schauen wir uns die Ursachen für Fruchtfall oder ausbleibenden Fruchtansatz genauer an und wie man diese Faktoren beseitigen kann, um eine lang ersehnte Ernte zu sichern.

Temperatur

Wenn sich das Wetter noch nicht stabilisiert hat und die Nachttemperatur unter 15 Grad Celsius fällt, wird es keine Ernte geben. Tomaten produzieren nämlich nachts Pollen, und Bienen bestäuben die Blüten morgens. Bei niedrigen Temperaturen hört die Blüte auf, und sinkt die Temperatur unter 10 Grad Celsius, stellt die Pflanze ihr Wachstum vollständig ein. Ist es zu kalt, können Tomaten zwar blühen, aber keine Früchte ansetzen.

So können Sie helfen: Wenn Ihre Tomaten im Gewächshaus stehen, können Sie sie auf verschiedene Weise wärmen. Neben der Heizung können Sie, falls der Temperaturunterschied nur wenige Grad beträgt, über Nacht Flaschen oder Krüge mit heißem Wasser hineinstellen. Diese geben über Nacht Wärme ab, sorgen für ein angenehmes Klima für Ihre Tomaten und fördern den Fruchtansatz. Sie können diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Luft nachts warm genug für die Tomaten ist. Stehen Ihre Pflanzen im Freiland und lassen sie sich nicht isolieren, bleibt Ihnen nur, auf wärmeres Wetter zu warten. Dann werden sie von selbst wachsen.

Luftfeuchtigkeit

Tomaten im Gewächshaus

Der zweite wichtige Faktor, insbesondere wenn die Pflanzen in einem Gewächshaus stehen, ist die Luftfeuchtigkeit. Sowohl hohe als auch niedrige Luftfeuchtigkeit schaden Tomaten.

Wie man helfen kannUm die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus zu erhöhen, können Sie die Tomaten morgens besprühen. Um sie zu senken, lüften Sie das Gewächshaus gründlich. In Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich, die Tomaten zu mulchen und Plastikflaschen mit Löchern in der Nähe der Pflanzen aufzustellen, um eine Tropfbewässerung direkt in den Boden und zu den Wurzeln zu gewährleisten.

Stickstoff – Überschuss oder Mangel

Ein Stickstoffüberschuss ist sofort erkennbar – die Pflanzen sind kräftig, prall und haben dichtes, grünes Laub. Sie sehen wunderschön aus! Doch weit gefehlt: Solche Sträucher bringen nur wenige Blüten hervor, und Früchte erfreuen das Gärtnerherz noch weniger. Ist der Strauch durch zu viel Stickstoff überdüngt, gießen Sie ihn mit einer Aschelösung und verdünnen Sie den Stickstoff mit anderen Mineralien. Informieren Sie sich. Wie düngt man Tomaten am besten? während der Blüte und des Fruchtansatzes.

Die Tomaten werden fett

Fehlt dem Boden Stickstoff, sieht es ebenfalls nicht gut aus. Die Stängel bleiben im Wachstum zurück, die Trauben entwickeln sich schlecht und der Fruchtansatz ist mangelhaft. Das richtige Gleichgewicht zu finden, ist daher entscheidend.
Ein schlechter Fruchtansatz kann auch durch starke Winde, Krankheiten, unzureichende Bewässerung, zu wenig Licht und einen Überschuss an Bor verursacht werden.

Was tun, wenn sich keine Früchte bilden, was muss man düngen?

Borsäurelösungen können den Fruchtansatz fördern; besprühen Sie die Pflanzen alle paar Tage ein- bis zweimal. Im Gewächshaus ist leichtes Schütteln – also leichtes Antippen der Pflanzen – wirksam. Dadurch wird der Pollen freigesetzt und auf den Stempeln abgelagert. Tomaten sind selbstbestäubend, daher ist es hilfreich, sie dabei zu unterstützen. Gehen Sie dabei vorsichtig und sanft vor, am besten bei sonnigem Wetter. Auch die Anwendung von Hefedünger ist empfehlenswert; Tomaten lieben ihn. Besprühen Sie die Pflanzen mit etwas Hefebrei, und bei gutem Wetter und ausreichender Luftfeuchtigkeit werden Sie mit einer reichen Tomatenernte belohnt.

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