Die mittelfrühe Gurkensorte „Druzhnaya Semeyka F1“ und ihre frühreife Variante „Veselaya Semeyka F1“ wurden von russischen Züchtern entwickelt. Beide benötigen keine bestäubenden Insekten und eignen sich daher sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland. Die botanische Beschreibung besagt, dass beide Sorten in allen Klimazonen angebaut werden können. Laut Gärtnerberichten benötigt das Gemüse regelmäßige Pflege. Regelmäßiges Gießen und Düngen sichert einen Ertrag von 9–11 kg pro Quadratmeter. Beide Sorten sind auf dem Foto zu sehen.
Merkmale der Sorten
In Regionen mit warmem Klima und ohne Frostgefahr wird die Sorte „Druzhnaya Semeyka F1“ angebaut. Die Ernte kann 45–50 Tage nach dem Austrieb erfolgen. Diese vom russischen Unternehmen Sedek entwickelte Sorte zeichnet sich durch eine gute Resistenz gegen Virus- und Bakterienkrankheiten aus. In Regionen mit unbeständigem Klima und kühlen Sommern kommt die Hybridsorte „Veselaya Semeyka F1“ zum Einsatz. Die erste Ernte kann 38–40 Tage nach dem Austrieb erfolgen.
| "Lustige Familien-F1" |
Familienfreundliche Formel 1 |
|
Die Früchte entwickeln sich in Büscheln. |
Clusterartige Anordnung der Eierstöcke an den Knoten |
|
In einem Knoten befinden sich 5 Früchte. |
Mittelgroßer Busch |
|
Die Länge einer reifen Frucht liegt zwischen 7 und 10 cm. |
Unbegrenztes Wachstum des Hauptstamms, daher regelmäßig überschüssiges Grün entfernen, um die Fruchtbildung zu beschleunigen |
|
Das durchschnittliche Gewicht einer Gurke liegt zwischen 90 und 120 g. |
Die weibliche Blütenform überwiegt |
|
Dunkelgrüne, dünne Haut mit zahlreichen großen Tuberkeln |
Mittelgroße, dunkelgrüne Blätter |
|
Die Haut ist mit weißen Stacheln bedeckt. |
Am Hauptstamm entwickeln sich bis zu 4 Fruchtknoten in einer Blattachsel, an den Seitenstängeln bis zu 8. |
|
Saftiges, knuspriges Fleisch |
Die Frucht hat eine regelmäßige zylindrische Form. |
|
Standardgeschmack ohne Bitterkeit |
Der Durchmesser einer reifen Gurke beträgt bis zu 3 cm und die Länge bis zu 10 cm. |
|
Hält kurzfristigen Temperaturschwankungen stand |
Das Gewicht einer reifen Frucht beträgt bis zu 100 g. |
|
Empfohlenes Pflanzmuster: 40 x 40 |
Die dünne, dunkelgrüne Haut ist mit Unebenheiten bedeckt, die von weißen Streifen durchzogen sind. |
|
Die Pflanzung erfolgt im Gewächshaus Anfang April und im Freiland Anfang Mai. |
Festes, knackiges Fruchtfleisch, Standardgeschmack |
|
In Regionen mit kaltem Klima erfolgt die Anpflanzung ausschließlich mit Setzlingen. |
Lange Fruchtperiode – die Ernte erfolgt bis zum ersten Frost. |
Die Hybridsorten „Druzhnaya Semeyka F1“ und „Veselaya Semeyka F1“ eignen sich für Salate, zum Einlegen, Einmachen und Schneiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Gemüsesorten sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf angebaut werden können.
Das könnte Sie auch interessieren:
Vorbereitung zur Landung
Trotz einiger Unterschiede in den Eigenschaften der beiden Sorten ist die Anzucht identisch. Es gibt zwei Möglichkeiten: die Anzucht mit Jungpflanzen oder ohne. Auf nährstoffarmen Böden und in Regionen mit unbeständigem Wetter empfiehlt es sich, die Samen in Torftöpfen auszusäen. Anschließend werden die Jungpflanzen ins Gewächshaus umgepflanzt.
Die Vorgehensweise ist wie folgt:
- Das gekaufte Saatgut wird in ein Gefäß mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung gegeben;
- Ein 2- bis 3-stündiges Bad desinfiziert die Samen;
- Das Saatgut wird für 1-2 Stunden in eine gesättigte Salzlösung eingelegt;
- Die Samen, die sich am Boden absetzen, können weiterverwendet werden, der Rest wird entsorgt.
- Das Saatgut wird 35-60 Minuten lang in einem Wachstumsstimulator eingeweicht.
Die vorbereiteten Samen werden in Torftöpfe gesät. Die erste Abhärtung erfolgt zwischen dem 11. und 14. Tag. Die Töpfe mit den Sämlingen werden täglich für 5–7 Minuten auf den Balkon gestellt. Dieses „Spaziergang“ stärkt die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen. Verpflanzung ins Freiland Die Pflanzung erfolgt, sobald zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens müssen mindestens zwei voll entwickelte Blätter vorhanden sein. Zweitens darf die Nachttemperatur nicht unter +15 °C bis +16 °C fallen. Die Pflanzen werden in 10–12 cm tiefe Löcher gesetzt, mit einem Abstand von 40 cm zwischen den Löchern und 35–40 cm zwischen den Reihen. Bei unzureichendem Platzangebot erfolgt die Pflanzung versetzt.
Das könnte Sie auch interessieren:Bodenzustandsüberwachung
Die Anzucht mit und ohne Setzlinge birgt Risiken. Ist der Boden zu sauer, keimen die Samen nicht. Messen Sie daher zunächst den pH-Wert. Liegt er über 6–7, geben Sie eine Mischung aus Asche und Dolomitmehl im Verhältnis 1:1 hinzu. Pro Quadratmeter Anbaufläche werden 2,5 kg benötigt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bodenfeuchtigkeit.
Die Hybridsorten „Druzhnaya Semeyka F1“ und „Veselaya Semeyka F1“ stellen recht hohe Ansprüche an die Bodennährstoffe. Bereiten Sie den Boden unmittelbar nach der letztjährigen Ernte vor. Lockern Sie ihn auf, entfernen Sie organische Abfälle und lockern Sie ihn. Wiederholen Sie das Auflockern und bringen Sie 2–3 Wochen vor der Pflanzung einen Volldünger aus. Weitere Empfehlungen:
- Im Freiland beträgt der Abstand zwischen den Pflanzen mindestens 60-70 cm.
- Neben jedem Busch wird ein Rankgitter angebracht;
- Sobald der obere Teil des Hauptstamms den Rand des Spaliergerüsts erreicht, wird er sofort abgeklemmt;
- In kleinen Gewächshäusern kann der Abstand zwischen den Sträuchern auf 35-40 cm reduziert werden;
- Vor der Bewässerung muss zwingend der Bodenfeuchtigkeitsgehalt überwacht werden;
- Nur die Wurzeln mit warmem, abgestandenem Wasser gießen – darauf achten, dass kein Wasser auf die Blätter gelangt;
- empfohlen Bewässerungsregime: 1 Mal alle 2 Tage;
- Wenn es plötzlich heiß wird, wird täglich bewässert;
- Die Feuchtigkeitszufuhr erfolgt abends oder morgens, bevor die Sonne ihre maximale Aktivität erreicht.
In den ersten zwei Wochen nach dem Auspflanzen am endgültigen Standort verwenden Sie einen komplexen Flüssigdünger. Geben Sie diesen gleichzeitig mit dem Gießen. Eine Pflanze benötigt 2 Liter der Mischung. Ab der dritten Woche können Sie auf Standarddüngung umstellen. Die Hybridsorten „Druzhnaya Semeyka F1“ und „Veselaya Semeyka F1“ bevorzugen organischen Dünger. Die Aufwandmenge beträgt 1,5–2 kg pro Quadratmeter. Bei Frostwarnung passt der Gärtner die Dosierung leicht an. Bereiten Sie eine Mischung aus Königskerzen- und Vogelkot im Verhältnis 1:3. Das fertige Produkt wird in der Nähe des Baumstammkreises ausgelegt.
Rezensionen
Tamara
Sobald die Gurken Früchte tragen, ernte ich sie täglich. Die Hybridsorte „Druzhnaya Semeyka F1“ neigt zum Überwachsen. Verzögert man die Ernte auch nur einen Tag, verliert das Fruchtfleisch seinen Geschmack.
Galina
Die Sorte „Veselaya Semeyka F1“ ist bis zu 3–4 Wochen haltbar und verträgt lange Transportwege. Ich baue sie kommerziell an. In der Region Krasnodar erziele ich Erträge von bis zu 15 kg pro Quadratmeter.
Andrey
Die Sorte „Druzhnaya Semeyka F1“ benötigt praktisch keine zusätzliche Pflege. Der Strauch ist äußerst resistent gegen Virus- und Bakterienkrankheiten. Ich muss lediglich für eine stabile Temperatur sorgen und Staunässe sowie Nährstoffmangel vermeiden. Der einzige Nachteil dieser Sorte ist ihre Anfälligkeit für Insektenbefall. Sollten Schädlinge auftreten, verwende ich ausschließlich biologisch aktive Mittel. Andernfalls nehmen die Früchte die Pestizide auf.
Die Hybridsorten „Veselaya Semeyka F1“ und „Druzhnaya Semeyka F1“ wurden von russischen Züchtern entwickelt. Sie eignen sich für alle Klimazonen und zeichnen sich durch gute Widerstandsfähigkeit, konstant hohe Erträge und geringen Pflegeaufwand aus. Das Saatgut ist im Handel erhältlich. Der Selbstanbau ist zwar möglich, der Ertrag sinkt dann aber auf 5–6 kg pro Quadratmeter. Beide Sorten gelten als vielseitig und eignen sich zum Schneiden, für Salate und zum Einmachen.

Wann sollte man laut Mondkalender im Mai 2024 Gurken pflanzen?
Gurken für ein Polycarbonat-Gewächshaus: die besten Sorten für die Moskauer Region
Ein Katalog spät reifender Gurkensorten für Freilandbeete
Katalog 2024: Die besten bienenbestäubten Gurkensorten