Es gibt zahlreiche Rezepte zur Herstellung von Hefedünger für Pflanzen. Organische Düngemittel sind in letzter Zeit wieder in Mode gekommen, obwohl es eine Zeit gab, in der Gärtner chemische Düngemittel natürlichen vorzogen.
Gängige natürliche Düngemittel für Garten- und Zimmerpflanzen sind Mist, Vogelkot, Holzspäne und Torf. Viele Grundstücke verfügen über eine Kompostgrube, in der Pflanzen- und Obstreste gesammelt werden, um durch natürliche Zersetzung Dünger zu erzeugen. Hühnermist und Kuhdung werden üblicherweise mit Wasser verdünnt. Diese Düngemittel eignen sich für Tomaten, Auberginen, Bäume und Sträucher.
Eine weitere hervorragende Option für natürliche Pflanzennahrung ist Hefenahrung, deren Rezept im Video zu sehen oder weiter unten im Text dieses Materials zu finden ist.
Es mag für manche überraschend sein, dass man Küchenhefe als Pflanzendünger verwenden kann. Hefe ist in jedem Geschäft fast kostenlos erhältlich; sie wird oft sogar an der Kasse angeboten. Aber wie verwendet man sie als Dünger?
Es besteht kein Zweifel daran, dass Hefe Düngemittel werden den Pflanzen zugutekommen.Da dieses Produkt viele Nährstoffe sowie Aminosäuren und Spurenelemente enthält, stärkt dieser Dünger die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen, beschleunigt ihr Wachstum und verbessert die Wurzelbildung. Der Boden wird mit essenziellen Elementen wie Stickstoff, Kalium und Phosphor angereichert. Zudem beschleunigt er den Abbau organischer Substanz und ermöglicht so ein gesundes Wachstum und eine optimale Entwicklung der Pflanzen.
Kochrezepte
Es gibt verschiedene gängige Methoden, um mit diesem Produkt Dünger herzustellen. Dabei kommt es darauf an, ob man Nass- oder Trockenhefe verwendet. Alternativ kann das Rezept auch Weizensauerteig enthalten. Wichtig ist, die richtigen Mengenverhältnisse einzuhalten, um die gewünschte Zusammensetzung zu erreichen. Hefe sollte immer in warmem Wasser aufgelöst werden, und der Dünger wirkt am besten auf warmem Boden.
Rezept Nr. 1
Lösen Sie 10 Gramm Trockenhefe und 5 Esslöffel Zucker in 10 Litern Wasser auf. Dadurch wird die Gärung in Gang gesetzt. Zur Verbesserung der Düngung können Sie etwas Holzasche und Hühnermist (jeweils etwa 500 Gramm) hinzufügen. Lassen Sie die Mischung zwei Stunden ziehen. Verdünnen Sie sie anschließend 1:10 mit Wasser und gießen Sie die Pflanzen damit.
Tipp! Dieser Dünger sollte nicht direkt auf den Stamm, sondern durch Bewässern der Erde um den Stamm oder Stängel der Pflanze herum angewendet werden.
Rezept Nr. 2
Gibt man ein Kilogramm feuchte Hefe zu fünf Litern Wasser, erhält man eine zweite Düngemittelvariante. Nach zwei Stunden, wenn die Substanzen reagiert haben, verdünnt man die Mischung eins zu eins mit Wasser und gießt den Boden mit dem Dünger.
Rezept Nr. 3
Geben Sie pro Kilogramm Weizenkörner so viel Wasser hinzu, dass die Körner vollständig eingeweicht sind. Die Körner quellen innerhalb von 24 Stunden auf und keimen. Zerkleinern Sie die Körner anschließend mit einem Mixer oder Fleischwolf. Geben Sie fünf Esslöffel Zucker und etwas Mehl hinzu.
Dieser Dünger sollte die Konsistenz von dicker saurer Sahne haben. Anschließend 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen und abkühlen lassen. Wie Sie sehen, enthält dieses Rezept keine Hefe, aber die Nährstoffzusammensetzung und die Wirksamkeit des Düngers entsprechen den ersten beiden Methoden.
In welchen Fällen anzuwenden
Die meisten Pflanzenarten reagieren gut auf Hefedünger. Dieser Dünger eignet sich jedoch am besten für Pflanzen, die ein starkes Wurzelsystem entwickeln oder eine üppige, reiche Fruchtbildung fördern müssen.
Für welche Pflanzen eignen sich Hefedünger am besten?
1. Tomaten und Paprika, Auberginen, Gurken und Bohnen.
2. Wurzelgemüse wie Radieschen oder Karotten, wenn man große Früchte entwickeln und eine frühe Ernte einbringen möchte.
3. Bei Sonnenblumen, um die Reifung zu beschleunigen.
4. Der Dünger eignet sich auch für Melonen (bei sachgemäßer Anwendung).
5. Dieses Produkt beschleunigt das Wachstum von Sämlingen optimal. Düngen Sie eine Woche nach der Aussaat; dies fördert die schnelle Entwicklung kräftiger Wurzeln.
6. Für Zimmerpflanzen: Blumen in offenen Blumenbeeten.
7. Obstbäume und -sträucher.
Wichtig! Hefedünger ist nicht für Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln geeignet. Diese Früchte werden dadurch zu weich und lassen sich nicht gut lagern. chemische Düngemittel für Gartenkulturen.
Bitte beachten Sie, dass die dauerhafte Verwendung dieses Düngemittels zu einem erheblichen Kalium- und Kalziumverlust im Boden führen kann. Daher ist es stets notwendig, zusätzlich Eierschalen oder Holzasche beizumischen. Zwei bis drei Anwendungen von Hefedünger pro Saison genügen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Hefe-Pflanzendünger und seine Rezepte sind recht einfach. Das Ergebnis ist ein Naturprodukt, das sich perfekt für eine Vielzahl von Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen, Obstbäumen und Sträuchern eignet.

Ammoniak für Zimmerpflanzen – Anwendung und Dosierung
Kaninchenmist ist ein komplexer Dünger, der eine sachgemäße Anwendung erfordert.
Was ist Iontoponik und wie wird sie in der Sämlingsaufzucht eingesetzt?
Wie man Mist für die Ausbringung auf Gartenbeeten vorbereitet: wichtige Regeln