Heute gibt es eine riesige Vielfalt an Gurkensamen, zu denen folgende am beliebtesten gehören: selbstbestäubende Sorten Langtragende Bundgurken gelten als die besten Sorten für den Anbau im Gewächshaus und im Freiland. Dank gezielter Züchtung produzieren diese Sorten deutlich mehr Fruchtknoten als nicht-hybride Gurken.
Hybriden erfreuen sich im modernen Gemüseanbau großer Beliebtheit, da ihre Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Sorten sowohl von Experten als auch von Hobbygärtnern nachgewiesen wurde. Manche Gärtner meiden Hybridsaatgut, da sie vermuten, es enthalte gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Züchter betonen jedoch, dass Hybridsaatgut ausschließlich mit traditionellen Züchtungsmethoden hergestellt wird.
Allgemeine Merkmale von selbstbefruchtenden Gurkensorten
Clustergurken-Hybriden entstanden durch die Kreuzung verschiedener Gurkensorten mit weiblichen Fruchtknoten. Ihr charakteristisches Merkmal ist die Fähigkeit, jeweils 4–9 Früchte in Büscheln zu bilden, die einen üppigen Blütenstrauß ergeben. Clustergurken-Hybriden können stark, mittel oder schwach verzweigt sein. Je mehr Verzweigungen eine Pflanze hat, desto höher ist ihr Fruchtansatz.
Züchter haben speziell für den Anbau in kleinen Gewächshäusern Bouquetgurken entwickelt, da eine einzelne Pflanze etwa 10 kg Gemüse liefern kann. Für Essiggurken und Marinaden verwenden Gärtner Gurken mit schwarzen Stacheln – das sind Traubengurken, die bis zu 12 Fruchtknoten gleichzeitig ausbilden können. Selbstbefruchtende Gurken sind besonders beliebt, da diese Sorten auch von Hobbygärtnern angebaut werden können, die nur am Wochenende Zeit dafür haben.

Cluster-Sorten unterscheiden sich von Einzelsorten durch ihre Krankheitsresistenz und die Ausbildung einer größeren Anzahl von Fruchtknoten. Unter günstigen Bedingungen kann die erste Ernte 40–50 Tage nach der Aussaat erfolgen.
Die besten selbstbefruchtenden Sorten mit langer Fruchtperiode
Zu den Nachteilen selbstbefruchtender Gurken zählen die hohen Kosten. Eine Packung (5 Samen) ergibt jedoch fünf Pflanzen, die über die gesamte Wachstumsperiode etwa 50 kg Früchte tragen können. Die Samen tragen stets die Bezeichnung „F1“, was bedeutet, dass diese Hybride nicht in Innenräumen vermehrt werden kann, da sie ihre sortentypischen Eigenschaften nicht beibehält.
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Diese einheimische Hybridgurke wurde von den Züchtern von SeDeK für den Anbau in Zentralrussland entwickelt. Es handelt sich um eine mittelstark verzweigende, selbstbefruchtende Gurke, die bis zu vier Fruchtknoten pro Knoten ausbildet. Der Ertrag beträgt 25 kg pro Quadratmeter.

Die grünen, warzigen Gurken haben weißliche Streifen und sind mit Stacheln bedeckt. Ihr saftiges Fruchtfleisch ist angenehm aromatisch und enthält wenige Kerne. Gurken werden in Salaten verwendet, können aber auch für den Winter konserviert werden.
Ginga F1
Die Samen der Sorte Ginga F1 wurden in Deutschland gezüchtet. Diese selbstbefruchtende Sorte zählt zu den mittelfrühen Hybriden. Ihre mittelstark verzweigten Sträucher tragen etwa 10 cm lange Früchte und unterdurchschnittlich große grüne Blätter. Das Gewicht einer einzelnen Frucht liegt zwischen 80 und 90 g. Die feinwarzig genarbte Oberfläche ist sattgrün mit hellen Streifen und dicht behaart. Das Fruchtfleisch ist nicht bitter und enthält ein kleines Samenfach. Die Gurke ist hohlraumfrei.

Die deutsche Sorte liefert Erträge von bis zu 6 kg pro Quadratmeter. Ein besonderes Merkmal ist ihre gute Resistenz gegen Krankheiten wie Mehltau, Gurkenmosaik und Braunfleckenkrankheit.
F1 Beam Splendor
Diese frühreife Ural-Hybride ist resistent gegen plötzliche Temperaturschwankungen, Schädlinge und Krankheiten. Sie wird erfolgreich in den nördlichen Regionen Russlands angebaut. Jeder Knoten enthält 3–7 Fruchtknoten. Bei guter Pflege kann ein einzelner Strauch während der Vegetationsperiode etwa 400 Früchte tragen.

Die Samen werden nach folgendem Schema ausgesät: zwei Sträucher pro Quadratmeter. Beim Formen empfiehlt es sich, den Strauch auf einen einzigen Stamm zu erziehen. Dies fördert den Fruchtansatz am Hauptstamm, da die Pflanze keine Energie für das Wachstum von Seitentrieben aufwenden muss.
Die Gurke hat eine glatte, zylindrische Form. Ihre hellgrüne Oberfläche ist mit kleinen Noppen und weißen Stacheln bedeckt. Die Gurken haben spitz zulaufende Enden und helle Streifen auf der Oberfläche des Fruchtkörpers.
Diese Sorte erfreut sich aufgrund ihres hervorragenden Geschmacks großer Beliebtheit. Die Gurken sind nicht bitter, ihr zartes Fruchtfleisch hat ein ausgeprägtes Aroma und einen leicht süßlichen Geschmack. Gurken dieser Hybride sind vielseitig – sie behalten auch nach dem Kochen oder Einlegen ihre Knackigkeit und Festigkeit.
Okhotny Ryad F1
Okhotny Ryad ist eine frühreife Gurkensorte. Der mittelstark verzweigte Strauch bildet 3 bis 6 Fruchtknoten. Die höckerigen Früchte mit weißen Stacheln erreichen eine Länge von 8–11 cm. Diese selbstbefruchtende Pflanze kann sowohl im Freien als auch in kleinen Gewächshäusern angebaut werden. Die Früchte behalten auch nach einer Wärmebehandlung ihren ausgezeichneten Geschmack. Ein Nachteil dieser Sorte ist ihre Anfälligkeit für Falschen Mehltau, daher empfiehlt es sich, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.
Wie man Gurkensamen richtig auswählt
Bevor Sie Samen für eine bestimmte Sorte auswählen, sollten Sie die Anbaubedingungen (Gewächshaus oder Freiland, Bodenqualität und Pflegehäufigkeit) sorgfältig prüfen. Anschließend können Sie die passenden Samen auswählen.
Lesen Sie zunächst unbedingt das Etikett, auf dem der Name der Gurke angegeben ist und ein Foto der Frucht abgebildet ist. Die Informationen auf der Rückseite der Verpackung sind für unerfahrene Gärtner oft unklar, daher ist es wichtig, sich mit den grundlegenden Parametern vertraut zu machen:
- Bestäubungsmethode. Bei der Auswahl von Saatgut für ein Gewächshaus ist es besser Selbstbestäubende oder parthenokarpe (nicht bestäubende) Hybriden sind am besten geeignet. Soll die Pflanze im Freien wachsen, können bienenbestäubte Sorten erworben werden.

Selbstbestäubende Gurken - Verzweigungstyp. Alle Sträucher werden in schwach, mittel und stark verzweigt eingeteilt. Je mehr Seitentriebe gebildet werden, desto länger ist die Fruchtperiode.
- Behaarungstyp. Der Fruchtkörper der Gurke ist fast immer mit Warzen bedeckt, aus deren Mitte Haare wachsen. Diese Haare können weiß (weißstachelige Gurke) oder schwarz (schwarzstachelige Gurke) und manchmal auch braun sein. Weißstachelige Gurken eignen sich gut für Salate; sie haben eine zarte Schale und saftiges Fruchtfleisch. Schwarzstachelige Sorten haben eine festere Schale, wodurch die Frucht beim Kochen ihre Form behält.
- Reifezeit. Dieser Parameter sollte auf dem Klima und den Wachstumsbedingungen basieren. Frühe Gurken reifen im Juli, mittelfrühe im Spätsommer und späte im September.
Jeder Gurkensorte hat ihre Eigenheiten, daher wird Anfängern im Gartenbau empfohlen, mehrere Sorten gleichzeitig auszusäen, um die am besten geeignete auszuwählen.
Geheimnisse für den erfolgreichen Anbau von Büschelhybriden
Um die Anzahl der Fruchtknoten zu maximieren und eine Pflanze mit langer Fruchtperiode zu erhalten, befolgen Sie die Aussaatanleitung auf der Verpackung genau. Achten Sie beim Aussäen darauf, die Pflanzen nicht zu dicht zu setzen. Die Pflege von Gurken umfasst die Einhaltung der richtigen Temperatur, regelmäßiges Gießen sowie optimale Licht- und Luftfeuchtigkeitsbedingungen. Stark verzweigte Hybriden sollten an einem Rankgitter befestigt und regelmäßig gestutzt werden.
Dünger sollte maximal viermal monatlich ausgebracht werden. Stickstoffhaltige Dünger sollten mit Vorsicht verwendet werden, da ein Stickstoffüberschuss die Fruchtentwicklung beeinträchtigt. Die wöchentliche Ausbringungsmenge von Mehrnährstoffdünger sollte 15 g pro m² nicht überschreiten. Zur Vorbeugung von Pflanzenkrankheiten empfiehlt es sich, die Stängel regelmäßig mit speziellen Wachstumsstimulanzien zu besprühen. Diese beugen nicht nur Krankheiten vor, sondern fördern auch die Bildung neuer Früchte.

Um den Reifeprozess von Gemüse zu beschleunigen, empfehlen erfahrene Gärtner, einen großen Behälter mit verrottetem Gras oder Mist ins Gewächshaus zu stellen. Der Inhalt des Behälters setzt Kohlendioxid frei, was das Wachstum und die Reifung der Früchte beschleunigt.
Häufig gestellte Fragen
Mit der Wahl von Bouquet-Sorten lässt sich auch auf relativ kleinem Raum eine hervorragende Ernte erzielen. Diese Hybriden können zudem nicht nur im Gewächshaus, sondern auch im Freien angebaut werden. Ihre Pflegeleichtigkeit und Krankheitsresistenz machen sie selbst für Gartenneulinge geeignet.


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Edik
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