Tricholomes sind eine Gattung der Champignons aus der Familie der Tricholomeceae (Tricholomovye). Aufgrund ihres charakteristischen, reihenförmigen Wachstums werden sie im Volksmund auch „Reihenpilze“ genannt. Diese Pilze sind weit verbreitet, aber nur wenige Arten sind essbar. Daher ist es wichtig, sich vor dem Sammeln mit den Beschreibungen und Fotos essbarer Tricholomes vertraut zu machen, um Fehlgriffe zu vermeiden.
Charakteristische Merkmale der Arten und Sammelregeln
Die Gattung umfasst Arten aus allen Pilzkategorien, von essbaren bis zu giftigen. Triadovka-Pilze weisen folgende gemeinsame Merkmale auf:
- eine fleischige, gewölbte Kappe, die mit zunehmendem Alter abflacht;
- rissige Kanten;
- Vorhandensein von Platten;
- zylindrischer Schenkel;
- dickflüssiges Fruchtfleisch;
- Mehliger Geruch bei vielen Arten.
Die beste Zeit zum Pilzesammeln ist die erste Herbsthälfte. Pilze sind leicht zu finden, da sie in Reihen und großen Gruppen wachsen. Essbare und giftige Arten lassen sich anhand ihres Aussehens, Geruchs oder der Reaktion ihres Fruchtfleisches an der Luft unterscheiden.
Welche Arten gelten als vollständig essbar?
Folgende Arten sind durch essbare Ebereschenpilze im Herbst vertreten:
- Taubenmützen haben weiße, fleischige Kappen mit einem rissigen Rand. Sie sind halbkugelförmig. Die Oberfläche ist glatt und klebrig. Der Stiel ist gebogen. Die Stieloberfläche ist weiß, bei manchen Exemplaren ist die Basis jedoch grünlich. Die Lamellen sind breit und weiß.
- Die gelbbraune Varietät zeichnet sich durch ihren gewölbten, samtigen Hut aus. Rötliche Schuppen bedecken die gelbbraune Oberfläche dicht. Der Stiel ist gebogen und an der Basis verdickt. Er hat stets die gleiche Farbe wie der Hut. Die Lamellen sind zitronengelb.
- Der Hut des jungen Rotkehl-Ebereschenpilzes ist gewölbt, flacht sich aber mit zunehmender Reife ab und weist in der Mitte einen hervorstehenden Warzen auf. Die Oberfläche ist klebrig, schuppig und rotbraun. Der Stiel verdickt sich nach unten hin. Er ist oben weiß und unten gelbrot. Das Fleisch ist weiß oder gelblich und hat ein charakteristisches stärkeartiges Aroma.
- Der Schuppenpilz hat einen fleischigen Hut mit einer glatten, rotbraunen Oberfläche. Anfangs ist er gewölbt, nimmt aber mit zunehmender Reife eine unregelmäßige, abgeflachte Form an. Der Hutrand ist dünn und weist zahlreiche Risse auf, der Stiel ist breit und fleischig. Mit der Reife verfärbt sich der Pilz von weiß zu braun. Das Fleisch ist weiß und behält seine Farbe an der Luft bei. Es duftet angenehm nach frisch gemahlenem Mehl.
- Die graue Varietät zeichnet sich durch ihren aschgrauen Hut mit lila Schimmer aus. Die Oberfläche ist glatt und schlüpfrig. Der Stiel verdickt sich zur Basis hin. Seine Oberfläche ist weiß mit gelblichem Schimmer und mit einem mehligen Belag überzogen. Die Lamellen sind gewunden und weiß.
- Der Matsutake hat einen kleinen, braunen, rissigen Hut, unter dem sich weißes Fruchtfleisch befindet. Der Stiel ist dunkelbraun und länglich, wodurch er sich nur schwer aus der Erde ziehen lässt. Das Fruchtfleisch hat ein charakteristisches Pilzaroma.
- Der Mongolische Ebereschenpilz ähnelt einem Champignon. Sein Hut ist halbkugelig oder eiförmig und kann mit zunehmendem Alter leicht länglich werden. Die Ränder rollen sich nach innen ein. Junge Pilze haben einen weißen, glänzenden Hut, während ältere grau und matt werden. Der Stiel ist an der Basis verbreitert und mit großen, weißen oder cremefarbenen Schuppen bedeckt.

Mongolische Eberesche
Bedingt essbare Pilze
Folgende Ebereschenpilzarten gelten als bedingt essbar:
- silbrig (schuppig talgartig);
- golden;
- beschuht;
- schuppig (Süße);
- gelb-rot;
- bärtig;
- Grünfink.
In Russland sind folgende am gebräuchlichsten:
- Die Schuppeneberesche hat einen gewölbten oder flachgewölbten Hut. In der Mitte ist ein Höcker sichtbar. Die Hutoberfläche ist samtig und schokoladenbraun. Der Stiel ist keulenförmig. Er ist oben weiß und unten rosabraun oder gelbbraun. Das Fruchtfleisch kann weiß oder cremefarben sein. Beim Brechen verströmt es einen leichten, fruchtigen Duft.

Schuppeneberesche - Der Gelbrote Ebereschenpilz zeichnet sich durch seinen gelb-orangenen Hut aus, der vollständig mit purpurnen oder rotbraunen Schuppen bedeckt ist. Anfangs ist der Hut gewölbt, flacht aber mit der Zeit ab. Seine Oberfläche ist trocken und samtig. Der Stiel ist oft gebogen und weist an der Basis eine deutliche Verdickung auf. Er hat die gleiche Farbe wie der Hut und ist ebenfalls dicht mit Schuppen bedeckt, die jedoch etwas heller sind. Das Fleisch des Pilzes ist gelb und riecht unangenehm säuerlich.

Gelb-rote Eberesche - Der Bartpilz hat einen kegelförmigen Hut mit einem deutlichen Höcker in der Mitte. Seine Oberfläche ist rosabraun bis rötlichbraun, in der Mitte etwas dunkler. Der Stiel verbreitert sich nach oben. Er ist unten rötlichbraun und oben reinweiß. Das Fleisch ist geruchs- und geschmacklos.

Bart-Eberesche - Der Grünfink zeichnet sich durch seinen grünen Fruchtkörper aus. Der Hut ist gewölbt und grasgrün bis gelbgrün. In der Mitte befindet sich ein Höcker. Mit zunehmendem Alter bilden sich Schuppen auf der Hutoberfläche. Der Stiel ist breit, kurz und hat die gleiche Farbe wie der Hut. Die Lamellen sind leuchtend zitronengelb. Das Fleisch ist weiß und verströmt den für den Grünfink typischen mehligen Geruch.

Grünfink
Ungenießbare einfache Soldaten
Folgende Ebereschenpilzarten zählen zu den ungenießbaren Pilzen:
- weißbraun (weißbraun);
- gebrochen;
- Geißblatt;
- rauh;
- seifig;
- dunkel;
- deutlich (isoliert);
- schwefelhaltig (schwefelgelb);
- spitz.
In unserer Region sind die gebrochenen, rauen, dunklen und isolierten Sorten äußerst selten. Schauen wir uns die gängigen ungenießbaren Sorten genauer an:
- Die weißbraune Eberesche hat einen abgeflachten Hut mit einem Höcker und gewellten Rändern. Die Oberfläche ist schleimig und kann weinrot oder rötlich-braun sein. Dunkle Adern verlaufen über den gesamten Hut. Die Ränder sind hell. Der samtige, rosabraune Stiel weist stets einen weißen Fleck auf. Das Fruchtfleisch ist weiß und duftet mehlig.

Weißbraune Eberesche - Der Hallimasch hat einen gewölbten Hut mit gewellten Rändern. Die Oberfläche ist faserig und ungleichmäßig gefärbt. Die Färbung wird durch Adern und Flecken in folgenden Farbtönen dargestellt:
- Rot;
- Gelb;
- Olive;
- Braun. Die Lamellen des Pilzes sind miteinander verflochten und mit dunklen Flecken bedeckt. Der Stiel hat einen wolligen Ring. Oberhalb des Stiels ist seine Oberfläche beige, unterhalb weiß mit braunen Schuppen.

Ryadovka acumenia
- Die Schwefel-Sorte zeichnet sich durch ihren schwefelgelben Fruchtkörper aus. Der Hut ist gewölbt und kann mit zunehmendem Alter flacher werden. Seine Oberfläche ist samtig. Der Stiel ist dünn. Der obere Teil ist leuchtend gelb, der untere schwefelgelb. Das Fruchtfleisch hat die gleiche Farbe wie der Fruchtkörper und verströmt einen stechenden Acetylengeruch.

Schwefel-Eberesche - Die Waschnuss hat einen ausladenden Hut in der Farbe von Milchkaffee. Die Farbe ist in der Mitte dunkler und an den Rändern heller. Der Stiel ist faserig, oft gebogen und hellbraun. Beim Anschneiden nimmt das Fruchtfleisch einen rötlichen Schimmer an. Es verströmt einen intensiven, fruchtigen Seifenduft.

Seifenreihe - Der Spitz-Ebereschenpilz hat einen kegelförmigen Hut. In der Mitte befindet sich ein deutlich sichtbarer, spitzer Warzenhöcker. Die Oberfläche ist trocken und weist am Rand Risse auf. Der Hut ist dunkelgrau mit braunen Schattierungen. Der Stiel ist dünn und gebogen und kann als cremefarben beschrieben werden.

Tricholoma acuminata
Giftige Arten und Unterschiede zu essbaren Arten
Der Verzehr giftiger Ebereschenpilze ist extrem gesundheitsgefährdend. Dazu gehören unter anderem folgende Arten:
- Fichte;
- Weiß;
- Kröte;
- stinkend;
- kegelförmig (spitz);
- Tiger (Leopard);
- gesichtet;
- versengt (gebräunt).
Essbare Sorten können nur mit weißen, gefleckten und leopardengefleckten Ebereschenpilzen verwechselt werden. Sie lassen sich wie folgt unterscheiden:
- Der Weiße Ebereschenpilz zeichnet sich durch seine schneeweiße, manchmal gelbliche Farbe aus. Der Hut ist ausgebreitet und samtig. Der Stiel ist zylindrisch und leicht gebogen. Seine Oberfläche hat die gleiche Farbe wie der Hut. Der Pilz lässt sich anhand seines Fleisches identifizieren. Es verfärbt sich an der Luft und wird beim Brechen sofort rosa. Das Fleisch verströmt einen stechenden, unangenehmen, rettichartigen Geruch.

Weiße Eberesche - Der Hut der Gefleckten Eberesche ist ausgebreitet und glatt, mit einer kleinen Vertiefung in der Mitte. Er ist hellbraun. Dunkelbraune Längsstreifen und gleichfarbige Flecken sind über die gesamte Oberfläche deutlich sichtbar. Die Hutränder sind etwas heller. Der Stiel ist an der Basis verbreitert. Die Unterseite hat die gleiche Farbe wie der Hut, die Oberseite ist weiß.

Gefleckte Eberesche - Die Leoparden-Eberesche ist leicht an ihrem charakteristischen Leopardenmuster auf dem Hut zu erkennen: Dunkelgraue Flecken heben sich von hellgrauem Grund ab. Die Farbe verblasst zum Rand hin leicht. Der Hut ist breit und ausgebreitet. Der Stiel ist weiß und verdickt sich nach unten hin.

Leoparden-Eberesche
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Wege sind unter Pilzsammlern oft ein Gesprächsthema. Nachfolgend finden Sie eine Liste der am häufigsten gestellten Fragen zu Rjadowka-Pilzen sowie die entsprechenden Antworten:
Ryadovka ist eine große Pilzgattung. Aufgrund der Artenvielfalt kann die Bestimmung eines bestimmten Pilzes mitunter schwierig sein. Um essbare von ungenießbaren Exemplaren zu unterscheiden, ist es wichtig, die Merkmale der einzelnen Arten zu kennen.






































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