Gurkensorte Maryina Roshcha: Anbau, Pflanzung und Pflege (Fotos)

Gurken

Die frühreife Hybridgurke „Maryina Roshcha“ ist selbstbefruchtend. Russische Züchter haben sie für den Anbau in allen Klimazonen entwickelt. Entscheidend ist die Wahl einer Pflanzmethode, die Boden- und Wetterbedingungen berücksichtigt. Der Strauch „Maryina Roshcha F1“ erreicht eine Höhe von 2,5 bis 3,5 Metern. Seine Blätter sind sattgrün, und er bildet zahlreiche Seitentriebe. An einem einzigen Knoten entwickeln sich bis zu vier Fruchtknoten. Die Reife erfolgt 45 bis 50 Tage nach der Pflanzung.

Merkmale der Sorte

Die Früchte sind jeweils 11 bis 12 cm groß. Von einem Strauch können bis zu zwölf Früchte geerntet werden. Die knackigen, dickschaligen Früchte wiegen nicht mehr als 100–120 g. Je nach Klima variiert die Farbe der Früchte von Smaragdgrün bis Dunkelgrün. Ihre Oberfläche ist mit Noppen und Stacheln besetzt. Der durchschnittliche Ertrag beträgt bis zu 12 kg pro Quadratmeter. Weitere Merkmale:

  • resistent gegen Krankheiten: Echter Mehltau, Gurkenmosaik, Olivenfleckenkrankheit;
  • hält niedrigen Temperaturen stand;
  • kann bis zu 3 Monate lang gelagert werden;
  • kann transportiert werden, ohne sein marktgerechtes Aussehen zu verlieren;
  • Abwesenheit von Bitterkeit;
  • guter Geschmack.

Dieses Gemüse eignet sich für Salate, zum Garnieren und zum Rohverzehr. Die Sorte „Maryina Roshcha“ hat jedoch einige Nachteile. Zum einen benötigt sie eine Rankhilfe. Zum anderen ist der kommerzielle Anbau ihrer Früchte nicht wirtschaftlich. Dafür bietet „Maryina Roshcha“ aber auch zahlreiche Vorteile. Neben Frostresistenz und hohen Erträgen haben Botaniker weitere Pluspunkte identifiziert:

Gurken
  • viele Früchte an einem Strauch;
  • aktives Wachstum im Freiland, auf der Fensterbank;
  • aktives Wachstum unter Gewächshausbedingungen;
  • guter Geschmack;
  • stabile Immunität.

Dieses kalorienarme Produkt eignet sich für eine ausgewogene Ernährung und unterstützt die Verdauung. Maryina Roshcha enthält Kalzium, Natrium, Zink und Magnesium.

Notiz!
Diese Sorte eignet sich zur Zubereitung von Marinaden.

Hinweis für Gärtner

Maryina Roshcha kann entweder aus Samen oder Setzlingen gezogen werden. Grundsätzlich gilt: Die Reifezeit hängt von der Vorbereitung ab. Manche säen die Samen direkt ins Beet, andere bevorzugen die Setzlingsmethode. In diesem Fall werden biologisch abbaubare Torfquelltöpfe verwendet. Pflanztechnik:

  • Pflanztiefe: 1 bis 1,5 cm;
  • Die Behälter werden auf die Fensterbank gestellt;
  • Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, werden die Jungpflanzen ins Freiland oder ins Gewächshaus umgepflanzt.
  • Nach und nach zersetzt sich der Torfbecher und wird so zu einer Nährstoffquelle.

Bei der Direktsaat legen Gärtner die Samen sofort an ihren endgültigen Standort. Diese Methode ist nur in warmen Klimazonen praktikabel. In nördlichen Regionen liegt der Schwerpunkt auf der Anzucht von Setzlingen.

Saatgutaussaattechnologie

Der Boden wird im Herbst vorbereitet. Organische Pflanzenreste und Unkraut werden entfernt. Anschließend wird gedüngt. Die Samen werden ausgewählt und in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht. Auch die Standortwahl ist wichtig. Gärtner bevorzugen einen hellen Platz. Obwohl „Maryina Roshcha“ leicht anzubauen ist, sollten ihre Ansprüche nicht vernachlässigt werden. Mäßiges Gießen und ausreichend Sonnenlicht fördern den Ertrag. Weitere Empfehlungen:

  • Die Aussaat der Setzlinge erfolgt Ende März;
  • Die Pflanzung am endgültigen Standort erfolgt je nach Klimazone im April/Mai;
  • Gurken sind eine Kulturpflanze, die nicht oft neu angebaut werden kann;
  • Die Tropfbewässerung erfolgt unmittelbar nach der Aussaat;
  • Die Samen werden mehrere Tage lang mit einem Film bedeckt, der die Verdunstung der Flüssigkeit verlangsamt;
  • Nach dem Pflanzen wird der Boden aufgelockert und mit Mulch bedeckt;
  • Während der aktiven Vegetationsperiode fügt der Gärtner dem Boden mineralische Düngemittel hinzu.

Botaniker empfehlen, „Maryina Roshcha“ im Gewächshaus anzubauen. Dort sind die Samen vor Witterungseinflüssen und Schädlingen geschützt.

Notiz!
Auf jedem „Quadrat“ dürfen bis zu drei Wurzeln platziert werden, im freien Boden bis zu vier Wurzeln.

Man muss auf Schwierigkeiten vorbereitet sein.

Die Hybridsorte eignet sich besonders für sandige oder lehmige Böden. Vor der Aussaat muss der Boden trocken und ausreichend mit Sauerstoff versorgt sein. Regelmäßiges Auflockern ist hierfür unerlässlich. Vergessen Sie nicht, Dünger – mineralischen Dünger und Torf – auszubringen. Wie bereits erwähnt, tragen Rankhilfen und das Stutzen der Triebe zu einem höheren Ertrag bei. Das Stutzen erfolgt in einer Höhe von etwa 2–2,2 m. Dadurch entwickelt sich schnell ein buschiger Strauch mit vielen Fruchtknoten.

Regelmäßige vorbeugende Kontrollen der Setzlinge tragen dazu bei, das Risiko von Ernteausfällen zu minimieren. Obwohl „Maryina Roshcha“ ein starkes Immunsystem besitzt, sollten die Empfehlungen von Botanikern nicht außer Acht gelassen werden. Die wichtigste Regel ist, die Liste der Schädlinge und Krankheiten zu beachten, für die dieses knackige Gemüse anfällig ist:

  • Ameise;
  • Weiße Fliege;
  • Spinnmilbe;
  • Blattlaus.

Sobald Anzeichen von Schädlingsbefall an den Sämlingen sichtbar sind, werden diese von Hand entfernt. Alternativ kann eine Behandlung mit Insektiziden wie „Regent“ oder „Taboo“ erfolgen. Die Dosierung richtet sich nach der Pflanzfläche. Die Behandlung sollte nach zwei Wochen wiederholt werden. Zur Vorbeugung sind traditionelle Methoden zulässig.

  • Büsche mit Tabakstaub behandeln;
  • Besprühen mit Knoblauchtinktur;
  • Besprühen mit Wermuttinktur.

In allen oben genannten Fällen werden 3 kg des Produkts pro 10 Liter Wasser verwendet. Die Behandlung erfolgt morgens, solange noch Tau vorhanden ist. Die vorbeugenden Maßnahmen werden am Ende der Vegetationsperiode wiederholt.

Ernte

In allen Klimazonen können die Früchte bereits nach 1,5 Monaten geerntet werden. Mit dem Ende des Herbstes ist die Saison vorbei. Botaniker empfehlen, die knackigen Gurken bis Ende Oktober zu genießen. Vor der Ernte sollte die Gurke „Maryina Roshcha“ sorgfältig geprüft werden. Sie darf erst geerntet werden, wenn der Gärtner sicher ist, dass sie reif genug ist. Weitere Empfehlungen:

  • Die Ernte erfolgt abends;
  • darf nicht zu groß werden;
  • Die Früchte werden vorsichtig entfernt.

Nach der Ernte werden die Gurken in einer Reihe in Lagerkisten ausgelegt.

Rezensionen

Michael

Eine einfach anzubauende Pflanze mit hohem Ertrag. Sie lässt sich problemlos lange lagern und transportieren. Ich habe sie für den kommerziellen Anbau ausgewählt.

Victoria

In der Region Krasnodar habe ich Mitte Mai die Sorte „Maryina Roshcha“ angebaut. Ich habe kein Gewächshaus benutzt, sondern sie direkt ins Freiland gepflanzt. Anderthalb Monate später konnte ich die erste Ernte einbringen.

Gennady

Ich führe vorbeugende Behandlungen immer durch, solange die Pflanze noch feucht ist. Biologisch aktive Mittel haften an den Blättern. Ich verwende Tabakstaub. Er hat ein breites Wirkungsspektrum und schadet den Sämlingen nicht.

Die Hybridsorte „Maryina Roshcha“ ist für alle Klimazonen geeignet. Sie zeichnet sich durch hohe Widerstandsfähigkeit, exzellenten Geschmack und gute Haltbarkeit aus. Die Früchte eignen sich für vielfältige kulinarische Verwendung. Um den Ertrag zu steigern, werden die Samen im Haus vorgezogen. Kontrollieren Sie die Sämlinge regelmäßig und entfernen Sie kranke Pflanzen.

Maryina Roshcha
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