Die besten Apfelsorten für die Leningrader Region

Apfel

Trotz ungünstiger agroklimatischer Bedingungen gedeihen im Nordwestlichen Föderationskreis zahlreiche Gemüse-, Beeren- und Obstsorten. Die Ernte fällt zwar geringer aus als in den südlichen Regionen, ist aber bei geeigneten Anbaumethoden von hoher Qualität. Für die Region Leningrad werden regional angepasste Apfelsorten, darunter auch Winterapfelsorten, ausgewählt. Gärtner sollten sich vor dem Kauf von Pflanzgut anhand von Beschreibungen, Fotos und Bewertungen der besten Sorten informieren.

Agroklimatische Merkmale der Leningrader Region

Die nordwestliche Region um St. Petersburg gilt als ungünstig für die Landwirtschaft, einschließlich des Gartenbaus. Die Leningrader Region zeichnet sich durch kalte, unbeständige Winter, kurze, milde Sommer, hohe Niederschläge, wenig Sonnenschein und eine geringe Bodenqualität aus. Ein hoher Grundwasserspiegel beeinträchtigt den Anbau von Gemüse und Obst.

Aufgrund ihrer Beschaffenheit zählt die Region zu den risikoreichen Agrarzonen. Die wichtigsten negativen Faktoren, die zu Ernteausfällen und sogar zum Absterben von Dauerkulturen führen können, sind:

  • regelmäßige Wintertauperioden;
  • im Winter starke Schwankungen der Tagestemperaturen;
  • spärliche Schneedecke, die häufig schmilzt;
  • ungleichmäßiger Niederschlag;
  • ständige Änderung der Windrichtung.

Ist es möglich, Apfelbäume im Klima von Leningrad anzubauen?

Die westlichen und nordwestlichen Teile der Region weisen ein subarktisches Klima mit starken Winden, Winterfrösten und einem langen Frühling auf. Die Böden sind unfruchtbar und größtenteils sumpfig. In den östlichen und südlichen Teilen herrscht kontinentales Klima. Die Winter sind mild: Schnee fällt nur im Dezember, mit häufigen Tauwetterperioden. Die Sommer sind überwiegend regnerisch und kühl. Die Böden sind podsolig.

In einem solchen Klima ist es schwierig, einen kräftigen, fruchttragenden Apfelbaum anzubauen. Mit der richtigen Pflege und der passenden Sortenwahl können engagierte Gärtner jedoch eine reiche Ernte einfahren. In subarktischen Klimazonen werden kleinfrüchtige Sorten und Hybriden mit hoher Toleranz gegenüber widrigen Wetterbedingungen bevorzugt. In kontinentalen Klimazonen tragen frühreife Sorten reichlich Früchte.

Zu Ihrer Information!
Da die Region durch tiefe Grundwasserüberflutung gekennzeichnet ist, eignen sich Bäume mit Immunität gegen Pilzkrankheiten am besten.

Auswahl einer Vielfalt

Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen müssen Gärtner die Obstsorten sorgfältig auswählen. Sie entscheiden sich nur für solche, die mit möglichst wenig Schaden am Baum angebaut werden können. Schließlich ist das Hauptziel eines Gärtners eine reiche Ernte an qualitativ hochwertigem Obst. Und ohne die Gesundheit der Pflanze zu erhalten, ist dies unmöglich.

Durch frühe Fruchtbildung

Die Qualität, die den ersten Fruchtansatz bestimmt. Basierend auf diesem Parameter werden zwei Hauptgruppen unterschieden:

  1. Frühtragend – die Bäume beginnen innerhalb von 4 Jahren nach ihrer Entwicklung Früchte zu tragen (beliebte ertragreiche Apfelsorten für die Region Leningrad: „Ladoga“, „Silver Hoof“).
  2. Spät – die Phase tritt erst im 7. oder 8. Jahr auf.

Bis zum Reifezeitpunkt

Die gebräuchlichste Sorteneinteilung basiert auf der Reifezeit der Früchte. Man unterscheidet zwischen frühen, mittelfrühen und späten Apfelsorten. Frühe Äpfel, auch Sommeräpfel genannt, sind für den Frischverzehr bestimmt und nicht lange lagerfähig. Herbstäpfel eignen sich für die Weiterverarbeitung. Sie behalten ihr ansprechendes Aussehen und ihren Geschmack etwa 2,5 Monate nach der Ernte. Soll der Apfel länger gelagert werden, sind späte (Winter-)Sorten die beste Wahl. Ihre Früchte werden unreif geerntet und gelagert.

Sommersorten

Frühreife Sorten reifen von Mitte Juli bis Anfang August. Sie sind bis zu drei Wochen lagerfähig. Im Vergleich zu spätreifenden Sorten schmecken sie süßer. Das Fruchtfleisch ist nicht so fest. Die Bäume sind frosthärter und weniger anfällig für die typischen Temperaturschwankungen im Frühjahr. Zu den besten Sorten zählen „Altai Rumyanoe“, „Mantet“ und „Solntsedar“.

Herbst

Diese Sorten sind vielseitig verwendbar. Gärtner empfehlen in ihren Rezensionen die Sorten „Baltika“ und „Aelita“. Sie haben ein intensives Aroma und können direkt vom Baum gegessen werden. Aufgrund ihrer durchschnittlichen Haltbarkeit können sie etwa 2,5 Monate gelagert werden. Dank ihrer weichen, saftigen Konsistenz eignen sie sich ideal für die Herstellung von Konfitüren, Marmeladen und Kompotten. Besondere Merkmale:

  • leuchtende Farbe;
  • Erntezeit – September;
  • Früchte von großer Größe.

Winter

Spät reifende Apfelsorten (z. B. Antey, Antonovka) zeichnen sich durch ihre lange Haltbarkeit aus, wodurch die Ernte lange Zeit Geschmack und Marktfähigkeit behält. Winteräpfel sollten jedoch nicht direkt nach der Ernte verzehrt werden: Ihre Schale ist hart und sauer, und das Fruchtfleisch ist noch nicht voll entwickelt. Nach der Ernte lässt man sie ruhen, bis sie den gewünschten Reifegrad erreicht haben.

Zu Ihrer Information!
Die Reifung erfolgt bei bestimmten Luftfeuchtigkeits- und Temperaturbedingungen, wobei die Früchte ihre charakteristische Farbe annehmen und an Säure verlieren. Stärke wird in Glukose umgewandelt, was den Früchten Saftigkeit und Süße verleiht.

Nach Geschmackseigenschaften

Um eine Sorte auszuwählen, die dem Geschmack entspricht, verwenden Gärtner ein anderes Klassifizierungssystem. Sie teilen Äpfel in drei Gruppen ein: süß, halbsüß und sauer. Zur ersten Gruppe gehören die „Süßigkeiten„Orlovim“. Sie sind säurearm, weshalb Kinder sie lieben. Zu den beliebten süß-sauren Sorten gehören „Idared“ und „Antonovka“. Wer saure Früchte bevorzugt, wird „Simirenko“ zu schätzen wissen.Ruhm den Siegern!".

Haltbarkeit und Lagerung

Wintersorten eignen sich am besten für den kommerziellen Einsatz und den Transport über lange Strecken. Zu den beliebten Apfelsorten gehören:

  1. "Welsey" und "Lobo" – eingelagert bis Februar.
  2. «spartanisch" – behalten ihren Geschmack bis April.
  3. „Vityaz“ ist die Apfelsorte mit der längsten Haltbarkeit, die ihre Eigenschaften erst im Mai verliert.
  4. Die Sorten „Winterlunge“ und „Rossiyanka“ halten ebenfalls bis zum Ende des Frühlings und sind sehr schmackhaft, aber ihre Früchte sind klein.

Krankheitsresistenz

Um die Widerstandsfähigkeit von Apfelbäumen gegen Schädlinge und Krankheitserreger zu erhalten, ist sorgfältige Pflege unerlässlich. In der Leningrader Region mit ihren ständigen Niederschlägen, dem kühlen Klima und dem hohen Grundwasserspiegel treten Pilzkrankheiten jedoch häufig auf. Daher sollten für den Anbau in dieser Region resistente Sorten ausgewählt werden. Schorfresistente Sorten sind beispielsweise „Osennee Polosatoe“, „Baltika“ und „Solnyshko“. Sorten wie „Orlovim“ und „Auksis“ zeichnen sich durch eine hervorragende Immunität aus.

Über die Nuancen der Fruchtbildung

Manche Apfelbäume weisen eine ausgeprägte Saisonalität in der Fruchtbildung auf. Ist ein Baum in einem Jahr überreichlich mit Früchten beladen, erfolgt die nächste Fruchtbildung erst mehrere Jahre später, wenn der Baum sich erholt hat. In der Landwirtschaft ist eine solche Zyklizität jedoch unerwünscht. Zudem sind bei einer großen Anzahl von Fruchtknoten die Früchte kleiner.

Mit jährlicher Fruchtbildung

Um eine gleichbleibende Apfelernte zu gewährleisten, sollten ertragreiche Sorten ohne ausgeprägten Fruchtzyklus gewählt werden. Gärtner beachten Folgendes:

  1. Lobo ist eine kanadische Sorte mit später Reifezeit. Die Früchte und Blätter weisen eine mittlere Schorfresistenz und eine gute Resistenz gegen Fruchtfäule auf.
  2. Die Sorte „Berkutovskoye“ ist das Ergebnis der Saratow-Selektion. Die Früchte sind rund, gleichmäßig und überdurchschnittlich groß. Ihr Durchschnittsgewicht beträgt 150 g, maximal 250 g. Die Farbe ist grünlich-gelb mit dunkelroten Streifen, die zu einem blassen Rotton verblassen.
  3. Die Sorte „Saffron Pepin“ ist eine Wintersorte. Die Bäume sind klein und rundlich. Die Früchte behalten ihren Geschmack und ihr Aussehen bis zum Frühjahr und lassen sich gut lagern.

Großfrüchtig

Um das Problem kleinerer Früchte bei einer reichen Ernte zu vermeiden, werden speziell gezüchtete Sorten mit größeren Äpfeln angebaut. Selbst bei ungünstigen Witterungsbedingungen behalten die Äpfel ihre Größe. Die Rekordhalter für große Früchte in kühlen Klimazonen sind „Antonovka Zolotaya“, „Auksis“ und „Antey“.

Zu Ihrer Information!
„Izbrannitsa“ ist eine bekannte, großfrüchtige, mittelfrühe Rebsorte, die sich für den Anbau im Nordwestlichen Föderationskreis eignet. Die Ernte erreicht ihren Höhepunkt Ende August und Anfang September.

Merkmale einzelner Apfelbaumgruppen

Züchter arbeiten jedes Jahr intensiv an der Entwicklung neuer Apfelsorten. Heute unterscheiden sie sich nicht nur in Reifezeitpunkt und Fruchtgröße, sondern auch in ihrem Wuchs. Säulen- und Zwergapfelbäume sind pflegeleichter. Ihr dekoratives Aussehen ermöglicht es ihnen, mehrere Zwecke gleichzeitig zu erfüllen: die Ernte köstlicher Äpfel und die Gartengestaltung.

Säulen

Dank ihrer kompakten Größe, die diese in den 1970er-Jahren eingeführten Apfelbäume aufweisen, ist es heute möglich, auch auf kleinem Raum reichlich saftige Früchte zu ernten. Die Pflanzung dieser Bäume ermöglicht einen Abstand von nur 70 cm zwischen den einzelnen Exemplaren. Die höchsten Sorten erreichen eine Höhe von 3 m, während kleinere Sorten bis zu 1 m hoch werden. Die ersten Früchte tragen bereits im zweiten Jahr nach der Pflanzung. Interessante Sorten:

  1. "Arbat" - Ertrag - bis zu 13 kg/Baum.
  2. Die Sorte „Garland“ erreicht im vierten Entwicklungsjahr ihr maximales Gewicht von 150 g. Der Ertrag liegt bei 6-7 kg pro Baum.
  3. 'Ostankino' ist eine halbzwergwüchsige Sorte, die große Früchte hervorbringt. Bei optimaler Pflege kann ein Baum bis zu 15 kg Früchte tragen.

Kleinwüchsigkeit

Sie sind ertragreicher. Ihre geringe Höhe erleichtert die Kronenpflege, die phytosanitäre Kontrolle und gegebenenfalls das Spritzen. Die Ernte ist unkompliziert. Es gibt natürlich zwergwüchsige Apfelbäume. Beim Kauf ist es jedoch wichtig, die Art der Unterlage zu überprüfen, da diese in der Regel halbzwergwüchsig oder zwergwüchsig ist. Der Gärtner wählt eine Sorte je nach Bedarf – Reifezeitpunkt und Geschmack.

Standard

Diese Baumform ist in Stadtparks weit verbreitet, da sie attraktive Kompositionen schafft. Doch auch in Gärten findet sie Anwendung. Apfelbäume mit Standardkrone sind besser belüftet, gedeihen besser, tragen reichlich Früchte und erhalten ausreichend Sonnenlicht. Aufgrund dieser Vorteile haben Züchter begonnen, gezielt verschiedene Sorten zu entwickeln. Gärtner schätzen Sorten wie „Gornoaltayskaya“, „Anis Purpurovy“ und „Uralskoye Nalivnoye“.

Finnische Auswahl

Inländische Zuchtinstitute bieten eine breite Palette an Sorten an. Nicht weniger interessant sind jedoch die von finnischen Spezialisten entwickelten Sorten:

  1. „Borgovskoe“ ist eine Sommerapfelsorte, die resistent gegen Kälte und Schorf ist.
  2. 'Mikey' – trägt Ende des Sommers in voller Pracht Früchte. Sie wird für ihre hohe Produktivität und ihren geringen Pflegeaufwand geschätzt, was bedeutet, dass sie nur wenig Zeit für die Pflege benötigt.
  3. Die Ananassorte „Ananaskaneli“ trägt in der ersten Septemberhälfte Früchte. Die Früchte sind saftig und aromatisch und behalten ihre Qualität bis zu den Neujahrsfeiertagen.
Zu Ihrer Information!
Unter den finnischen Herbstsorten ist 'Heta' sehr beliebt. Der Baum ist ertragreich, winterhart und gegen die meisten Krankheiten resistent.

Dekorativ

Landhausbesitzer interessieren sich nicht immer für Apfelbäume, die ausschließlich zur Fruchterzeugung angebaut werden. Ein Zierapfelbaum im Garten kann gleichzeitig köstliche Früchte liefern und den Garten mit Grün bereichern. Denken Sie beispielsweise an Kreppmyrten und Raykas. Diese Bäume haben wunderschöne Kronen, die während der Blütezeit mit zahlreichen Blüten bedeckt sind und anschließend hübsche Früchte tragen. Beliebte Sorten sind unter anderem 'Royalty', 'Rudolph' und 'Golden Hornet'.

Die besten Sorten für die Region

Da nicht alle Obstsorten im kühlen und feuchten Klima des Nordwestens optimal gedeihen, bevorzugen Gärtner Sorten aus einer Liste besonders geeigneter Sorten. Pflanzt man einen spät reifenden Apfelbaum außerhalb des dafür vorgesehenen Bereichs, besteht ein hohes Risiko, dass die Früchte nicht reifen. Wenn keine langfristige Lagerung erforderlich ist, empfiehlt sich die Verwendung von Sommer- und Herbstsorten.

Moskau spät

Hohe Bäume, deren Kronenform sich im Laufe des Wachstums verändert. Junge Exemplare weisen eine breite, pyramidenförmige Gestalt auf, während ältere Bäume eine breite, ovale Form besitzen. Die Krone besteht aus glatten, abgerundeten, braunen Trieben mit mittellangem Laub. Die großen Früchte reifen spät. Marktfähige Äpfel wiegen 160 g, einige Exemplare erreichen jedoch 230 g. Die Früchte sind einheitlich, rund und kegelförmig. Ihre Farbe ist gelbgrün mit einem leichten Rosaton, der nach der Reife sichtbar wird. Laut Erfahrungsberichten wurden keine nennenswerten Nachteile festgestellt. Ein kleiner Nachteil ist die dichte Krone ohne Erziehungsschnitt.

Orlovim

Diese vom Allrussischen Forschungsinstitut für Obstzüchtung entwickelte Sorte erfreute sich Ende der 1970er Jahre großer Beliebtheit. Ihr Hauptmerkmal ist ihre hohe Schorfresistenz. Mit zunehmendem Alter lässt diese jedoch nach, insbesondere unter ungünstigen Wachstumsbedingungen. Die Bäume erreichen schnell eine maximale Höhe von 5 m. Die gleichmäßigen, flach-kegelförmigen, leicht schrägen Früchte mit feiner Rippung wiegen bis zu 170 g. Die Schale ist glänzend und glatt. Während der Fruchtreife verfärben sie sich gelb.

"Sonne"

1998 beantragte der Züchter (das Allrussische Forschungsinstitut) die staatliche Prüfung der Sorte. Die Zulassung für den Anbau auf privaten und landwirtschaftlichen Betrieben erfolgte jedoch erst drei Jahre später. „Solnyshko“ ist zoniert. Die Bäume sind unterdurchschnittlich groß. Die Früchte erreichen typischerweise eine mittlere Größe. Handelsübliche Exemplare wiegen etwa 140 g, einige erreichen jedoch bis zu 200 g. Die länglichen Früchte sind breit gerippt und von einer glatten, grünlich-gelben Schale bedeckt.

Zu Ihrer Information!
Die Äpfel zeichnen sich durch ein reichhaltiges, süß-saures Aroma aus und hinterlassen einen angenehm frischen Nachgeschmack. Auf einer 5-Punkte-Skala erhalten sie für ihr Aussehen 4,4 und für ihren Geschmack 4,3 Punkte.

Karamell

Diese frühe Apfelsorte trägt noch einen zweiten, ebenso süßen Namen: „Konfetnoye“. Es handelt sich um einen schnellwachsenden Apfelbaum, der bereits vier Jahre nach der Pflanzung Früchte trägt. Der Name bezieht sich auf den charakteristischen, fast honigartigen Geschmack der Früchte. Gärtner kennen ihn auch unter den (gängigen) Namen „Karamelka“ oder „Konfetka“. Die Sorte ist sehr ertragreich. Ein fünfjähriger Baum kann in der Saison bis zu 50 kg Früchte tragen. Sie ist frostbeständig und robust und erholt sich selbst von größeren Schäden schnell.

"Stern"

Eine der wenigen Wintersorten, die in der Region Leningrad gut gedeihen. In jungen Jahren bildet der Baum eine kugelförmige Krone mit dichtem Laub und starker Verzweigung. Mit 15–20 Jahren erreicht er eine Höhe von 5 m und eine Breite von 6 m. Die Krone besteht aus langen Ästen mit zahlreichen Seitentrieben. Die Blätter sind charakteristisch gesägt und sitzen an kurzen Blattstielen. Die Früchte sind nicht sehr groß, fest und wiegen durchschnittlich 80–130 g. Bei geringem Fruchtertrag können sie schwerer sein.

Marat Busurin

Standardbäume liefern ihre erste Ernte im Frühherbst, die sich für die kurzfristige Lagerung eignet. Die ausladende, kugelförmige Krone ist nicht dicht. Das vegetative Wachstum ist durchschnittlich. Die Pflanze ist von Natur aus ein Halbzwerg. Die Blätter sind gelblich-grün und entlang der Mittelrippe gebogen. Die runden Früchte sind überdurchschnittlich groß. Die Schale ist glatt mit einer grünlich-gelben Grundfarbe. Die äußere Schale weist hellpurpurrote Flecken auf. Während der Lagerung wird die Färbung attraktiver – weiß marmoriert mit rosaroten Flecken.

Aelita (September)

Eine wüchsige Sorte mit einer breit-pyramidalen, lichten Krone. Die erste Fruchtbildung erfolgt erst im 5. bis 7. Jahr nach dem Austrieb am endgültigen Standort. Die gleichmäßigen, runden Tafelfrüchte sind überwiegend grünlich-gelb. Das Fruchtfleisch ist mittelfest und wird wegen seines Aromas und seiner Saftigkeit geschätzt. Der Geschmack der Sorte gilt als süß-säuerlich. Fruchteigenschaften:

  • Größen – unterdurchschnittlich;
  • Gewicht – 100-130 g;
  • Haltbarkeit – gut (kann etwa 2 Monate gelagert werden).

Antäus

Der Baum ist mittelgroß und erreicht eine Höhe von 2,5 m. Seine pyramidenförmige Krone ist licht. Durch die lockere, etagenförmige Struktur lässt er sich leicht beschneiden. Die hellbraunen Äste sind mitteldick. Die Früchte sind überwiegend ringförmig und reifen im zweiten oder dritten Jahr. Dank der regelmäßigen Fruchtknospenbildung produziert 'Antey' selbst in ungünstigen Jahren, in denen der Ertrag anderer Sorten deutlich sinkt, eine große Anzahl Äpfel. Ein ausgewachsener Baum kann bis zu 50 kg Äpfel tragen.

Zu Ihrer Information!
Diese Sorte weist eine erhöhte Frostresistenz auf und verträgt selbst strenge Winter.

Goldene Antonowka

Eine gleichnamige, weit verbreitete Sorte. Sie zählt nicht zu den frühreifen Sorten, da sie erst im fünften oder sechsten Jahr Früchte trägt. Der Ertrag ist sehr hoch und konstant. Ihre typische Winterhärte wird durch die jährliche Fruchtbildung kompensiert. Im Spätsommer werden Früchte mit einem Gewicht von bis zu 250 g geerntet. Kleinere Exemplare wiegen mindestens 170 g. Die Grundfarbe ist grünlich-gelb, selten rein gelb. Letzteres ist der Grund für den Namenszusatz der Sorte. Sie ist sehr schorfresistent. Die Pflanze ist mittelgroß.

Hilfs

Dies ist das Ergebnis der Arbeit litauischer Spezialisten. Sie entwickelten eine Sorte, die im Spätsommer reift und sich durch hervorragende Winterhärte auszeichnet. Ihre Beliebtheit verdankt sie ihrer Anspruchslosigkeit gegenüber den kargen Böden der Region Leningrad. Der Baum mit seiner runden Krone trägt ab dem fünften oder sechsten Jahr Früchte. Diese sind groß (bis zu 180 g), abgeflacht und rund. Die Ernte ist Mitte September reif. Da die Früchte sonst abfallen, sollte frühzeitig geerntet werden. Bei korrekter Ernte und Lagerung halten sie sich bis Februar, ohne an Geschmack einzubüßen. Ihr gelbes, festes und sehr saftiges Fruchtfleisch besticht durch ein erfrischendes süß-saures Aroma.

Baltika

Eine hochwachsende Pflanze, die eine Höhe von etwa 10 m erreicht. Kräftige Äste bilden eine dichte Krone mit wenigen Lücken. Die Sorte hat hellgrüne Blätter mit gesägten Rändern und einer zugespitzten Spitze. Sie blüht im späten Frühling. Die Blütenstände sind weiß. Die großen Früchte reifen allmählich und erreichen bei biologischer Reife ein Gewicht von 120 g. Die Schale ist gelb und färbt sich mit zunehmender Reife rosa. Das Fruchtfleisch ist weiß, fest, saftig und aromatisch. Charakteristisch für diese Sorte ist, dass sie keine Bestäuber benötigt – sie ist selbstbefruchtend. Die ersten Früchte werden im fünften Jahr geerntet. Die Pflanzen produzieren jedes Jahr weitere Früchte, die Ernte erfolgt jedoch erst im September. Die Haltbarkeit ist ähnlich wie bei Sommersorten – maximal 30 Tage.

Iedzenu

Eine weitere baltische Apfelsorte. Ihre späte Reife gewährleistet eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit und gute Transportierbarkeit. Sie erzielt hohe Erträge, die für ihre gleichbleibende Qualität geschätzt werden. Während der Fruchtbildung tragen die Apfelbäume gleichmäßige, rund-kegelförmige Früchte mit roten Streifen. Ihr Geschmack wird als gut bewertet. Sie wird häufig auf Saatgutunterlagen veredelt, wodurch sie als natürlicher Zwergbaum wirkt.

"Die Schönheit von Swerdlowsk"

Ein mittelgroßer Obstbaum, der bis zu 7 m hoch wird. Exemplare unter 5 m sind jedoch häufiger. Die kugelförmige Krone besteht aus gebogenen, skelettartigen Ästen mit brauner Rinde. Die Früchte sind regelmäßig, abgerundet-kegelförmig mit dezenter Rippung. Die ersten Früchte reifen im 6. oder 7. Jahr. Die Ernte erfolgt jährlich. Die Früchte fallen nicht ab. Die Winterhärte ist durchschnittlich; Sämlinge gedeihen am besten an Südhängen und windgeschützten Standorten. Junge Sämlinge sollten bei Kälte mit Schnee bedeckt werden. Die Toleranz gegenüber Schorf, Mehltau und Fruchtfäule ist relativ hoch. Selbst in Jahren mit starkem Krankheitsbefall wird die Pflanze selten befallen.

Zu Ihrer Information!
Dieser Obstbaum ist selbststeril (benötigt einen Bestäuber). Er lässt sich jedoch problemlos von den meisten einheimischen Sorten bestäuben.

Ladoga

Bei Gruppenpflanzung bildet der Baum eine mittelgroße Apfelplantage. Seine kompakte, runde Krone wird von kräftigen, skelettartigen Ästen gebildet. Seine Winterhärte ist vergleichbar mit der der Sorte „Antonovka Obyknovennaya“, einer seiner Elternsorten. Frostschäden an den Trieben erholen sich sehr schnell. Die erste Frucht trägt der Baum im vierten oder fünften Jahr. Die Früchte sind groß (115 g), hellgrün mit einer leichten, undeutlichen Streifenzeichnung und himbeerroter Färbung. Dieser ertragreiche Apfel ist schorfresistent. Er gedeiht am besten an fruchtbaren, sonnigen Standorten.

Mantet

Ein mittelgroßer Baum mit ovaler, lichter Krone. Seine skelettartigen Äste sind kräftig und wachsen nach oben. Die Frucht ist saftig und hat einen angenehmen, süßlichen Geschmack mit einer pikanten Säure im Abgang. Sie wiegt 90–180 g. Ihre Form ist kegelförmig bis länglich-rund, mit einigen Rippen an der Spitze. Die Schale ist dünn und glatt, gelbgrün, kann aber auch gelb mit einem leuchtend roten Schimmer sein. Das Fruchtfleisch ist weiß und zart. Die Frucht enthält Ascorbinsäure, Fruktose, Anthocyane und Pektin. Der Baum trägt bereits ab dem dritten Jahr Früchte. Die Ernte erfolgt Ende Juli. Aufgrund seiner geringen Frosthärte wird der Anbau in subarktischen Gebieten der Leningrader Region jedoch nicht empfohlen.

Ruhm den Siegern!

Diese frühe Sorte zeichnet sich durch mittelgroße Pflanzen mit geraden, skelettartigen Ästen aus. Diese verzweigen sich in einem spitzen Winkel vom Stamm (die untere Astreihe 65–75°, die obere 40–50°). Die Rinde ist braun. Die Früchte sind groß bis mittelgroß (bis zu 150 g) und länglich-rund, oft mit einer leichten, kegelförmigen Verjüngung an der Spitze. Sie können glatt sein oder feine Rippen aufweisen. Im reifen Zustand sind die Früchte hellgrün, die Grundfarbe ist jedoch unter einem blassen Rotton kaum noch erkennbar. Die Äpfel neigen dazu, schnell überreif zu werden. Um die marktfähige Qualität der Ernte länger zu erhalten, sollte sie zeitnah geerntet werden.

"Robin" ("Suislepskoye")

Die Art ist vor allem in den baltischen Staaten, Weißrussland und der Ukraine verbreitet. Die Pflanzen sind mittelgroß und besitzen eine dicht belaubte, zeltartige Krone. Die aufrechten, skelettartigen Triebe sind dunkel gefärbt. Der Ertrag ist uneinheitlich. Die Seitentriebe sind dick, rotbraun und spärlich behaart. Die dunkelgrünen Blätter sind mittelgroß bis groß, breit und fast oval. Die Früchte sind klein und wiegen jeweils zwischen 80 und 130 g (maximal bis zu 160 g). Sie sind ungleichmäßig geformt, meist jedoch abgeflacht-rund, oben kegelförmig, stark gerippt und manchmal unregelmäßig.

"Traum"

Es handelt sich um mittelgroße Bäume mit hohem Zierwert. Ihre Krone ist rundlich-kegelförmig, die Äste sind ausladend und dicht belaubt. Die Früchte reifen Anfang August – die Sorte zählt zu den Sommeräpfeln mit kurzer Haltbarkeit. Die Früchte der Sorte „Mechta“ behalten ihr Aroma jedoch bis zu zwei Monate lang, was für Sommeräpfel eine lange Haltbarkeit ist. Dank ihrer Vielseitigkeit eignen sie sich sowohl zum Frischverzehr als auch zur Weiterverarbeitung. Die Früchte sind nicht besonders groß – ein Exemplar wiegt etwa 140–150 Gramm, manchmal bis zu 200 Gramm. Die Farbe ist gelblich-grün mit einem gestreiften Schimmer.

Zu Ihrer Information!
Eine gute Ernte lässt sich nur auf Böden mit einer reichhaltigen chemischen Zusammensetzung erzielen. Regelmäßige Düngung ist erforderlich.

Silberner Huf

Der Baum ist mittelgroß und erreicht eine Höhe von etwa 3–4 m. Seine ordentliche, lichte Krone besteht aus gleichmäßigen Ästen mit gelber Rinde. Die nahezu einheitlichen, runden und kleinen Früchte erreichen ein Gewicht von bis zu 90 g, können aber bei sonnigem Wetter auch größer werden. Sie sind hellcremefarben mit einem orange-roten Schimmer. Das Fruchtfleisch ist weiß mit einem gelblichen Schimmer, sehr saftig und mittelfest. Die frühreifende Sorte „Silver Hoof“ ist süß-sauer und enthält 10–12 % Zucker. Die Früchte sind formstabil, zerfallen nicht und behalten ihre Festigkeit. Sie wird aufgrund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten geschätzt.

"Telvenauding"

Diese baltische Sorte wurde von estnischen Spezialisten entwickelt, was ihren ungewöhnlichen Namen erklärt. Die Früchte zeichnen sich durch eine gelbgrün-karmesinrote Farbe und einen ausgeprägten, dessertartigen Geschmack aus. Sie reifen in den letzten zehn Septembertagen und sind bis April lagerfähig. Die Sorte ist hoch und konstant ertragreich. Die erste Fruchtbildung erfolgt im fünften Wachstumsjahr.

Beim Anbau von Apfelbäumen in der Leningrader Region wird die Sortenwahl sehr sorgfältig getroffen. Schließlich kann nicht jede Sorte in den kurzen, kühlen Sommern und auf den kargen Böden ihr volles Potenzial entfalten.

Apfelbaumsorten
Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten