Pflege von Tomaten nach dem Anpflanzen im Gewächshaus

Tomaten

Pflege von Tomaten nach dem Anpflanzen im GewächshausDie Pflege von Tomaten nach dem Anbau im Gewächshaus birgt ihre eigenen Geheimnisse, die wir Ihnen gerne verraten. Der Unterschied liegt im einzigartigen Mikroklima des Gewächshauses. Diese Feinheiten müssen daher sorgfältig beachtet werden, wenn Sie eine reiche Ernte einfahren, Ihre Familie mit köstlichen, knackigen Früchten verwöhnen und diese für den Winter einlagern möchten.

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Bedingungen für den Anbau von Gewächshaustomaten

Ein Gewächshaus schafft zwar optimale Bedingungen für die Ernte, doch sein Mikroklima bietet auch ideale Bedingungen für allerlei Krankheitserreger, die sich in dieser Umgebung besonders wohlfühlen. Daher ist Wachsamkeit geboten, und die vorgegebenen Bedingungen müssen unbedingt eingehalten werden.

Praktizieren Sie zunächst Fruchtwechsel. Wenn Sie letztes Jahr Tomaten angebaut haben, pflanzen Sie dieses Jahr Gurken und umgekehrt. So wird zumindest eine gewisse Fruchtfolge beibehalten.
Wenn Ihr Gewächshaus groß genug ist, können Sie verschiedene Gemüsesorten anbauen, die sich gut vertragen. Tomaten, Auberginen und Paprika passen gut zusammen und können gemeinsam gepflanzt werden. Gurken hingegen vertragen sich nicht so gut, daher sollten sie nicht zusammen mit Tomaten angebaut werden.

Eine gute Belüftung ist unerlässlich. Sorgen Sie für mehrere Fenster und entfernen Sie die Folie an ähnlichen Tagen regelmäßig. Tomaten lieben Luftzirkulation; stehende Feuchtigkeit ist schädlich, Zugluft hingegen stört sie nicht. Nur Frost und übermäßige Luftfeuchtigkeit schaden ihnen, da diese direkt zu Krautfäule führen.

Die Bodenvorbereitung ist entscheidend. Beginnen Sie damit etwa 10 Tage vor dem Pflanzen der Setzlinge. Entfernen Sie die oberste Bodenschicht und bringen Sie Kaliumpermanganat aus, um eventuelle Krankheiten von vorherigen Pflanzen zu beseitigen.

Guter Boden, ausreichend Licht, mäßige Feuchtigkeit und die richtigen Düngemittel sind der Schlüssel zu einer guten Ernte.

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Wann man Setzlinge pflanzt

Wann pflanzt man Tomatensämlinge?

In südlichen Regionen können Sie die Setzlinge im Mai ins Gewächshaus umpflanzen. In nördlichen Regionen mit kurzen Sommern sollten Sie ein bis zwei Monate früher beginnen, damit die Tomaten vor dem Wintereinbruch reifen können. Wenn Sie Ihre Setzlinge selbst ziehen, beachten Sie Folgendes: Frühreife Sorten pflanzen Sie am besten Ende März, mittelfrühe Sorten Anfang März und spätreife Sorten im Februar.

Erwärmen Sie den Boden vor dem Pflanzen, indem Sie ihn mit schwarzer Plastikfolie abdecken oder mit heißem Wasser gießen. Kalter Boden verhindert eine ordnungsgemäße Wurzelentwicklung; die Wurzeln können faulen, und es gibt keine Früchte. Es wird außerdem nicht empfohlen, die Pflanzen zu tief zu setzen, da die Wurzeln sonst Seitentriebe bilden und das Wachstum der Pflanze gehemmt wird.

Beim Düngen sollte man große Mengen Stickstoff vermeiden, da dieser das Wachstum der oberirdischen Pflanzenteile hemmt, anstatt die gesamte Energie auf die Fruchtentwicklung zu konzentrieren.

Tomatensetzlinge pflanzen

Nach dem Umpflanzen der Setzlinge an ihren neuen Standort lassen Sie sie die erste Woche in Ruhe, damit sie sich etablieren können. Beginnen Sie dann mit dem Gießen und Düngen. Bis zur Blüte gießen Sie alle 5 Tage; ein Eimer Wasser pro 2 Quadratmeter ist ausreichend. Sobald die Pflanzen blühen, erhöhen Sie die Wassermenge auf 2 Eimer pro 2 Quadratmeter. Gießen Sie besser früh morgens als abends. So verhindern Sie, dass sich Kondenswasser auf den Blättern bildet, was den Pflanzen schadet. Öffnen Sie nach 2 Stunden das Gewächshaus und lüften Sie gut.

Eine Woche nach dem ersten Gießen sollten Sie die Pflanzen stützen. Achten Sie auf unerwünschte Seitentriebe und entfernen Sie diese umgehend, um ein zu dichtes Wachstum zu vermeiden. Am besten entfernen Sie die Seitentriebe morgens; so können die Schnittstellen bis zum Abend verheilen und die Pflanze wird nicht geschädigt.

Nach zwei Wochen ist die erste Düngung nötig. Ein halbes Liter Königskerzenöl und ein Löffel Nitrophoska pro Eimer Wasser sind ideal. Gießen Sie vorsichtig einen Liter dieser Mischung unter jede Pflanze. Wiederholen Sie die Düngung nach 10 Tagen mit folgender Mischung: Geben Sie einen Löffel „Fertility“-Dünger in einen Eimer Wasser, vermischt mit einem Teelöffel Kaliumsulfat. Zwei weitere Düngungen dieser Art während der Saison, und Ihre Tomaten werden – vorausgesetzt, alle anderen Bedingungen sind erfüllt – prächtig gedeihen und Ihnen eine reiche Ernte bescheren.

Bestäubung von Tomaten

Tomatenbestäubung

An schönen Tagen muss das Gewächshaus geöffnet werden, nicht nur zur Belüftung, sondern auch für die Bienen. Ohne sie findet keine Bestäubung statt, und all Ihre Bemühungen wären vergeblich. Falls die Bienen Ihre Gewächshauspflanzen nur ungern anfliegen, können Sie ein Glas mit süßem Wasser, Honig oder Marmelade am Eingang aufhängen. Die Bienen werden vom Süßen angelockt und bestäuben gleichzeitig Ihre Tomaten. Um den Fruchtansatz zu erhöhen, besprühen Sie die Pflanzen mit einer 10%igen Borsäurelösung, und zwar nicht nur auf die Blätter, sondern auch auf die Blüten. Sie können die Bestäubung auch fördern, indem Sie die Pflanzen leicht schütteln, sie anschließend mit Wasser besprühen, um Pollen anzulocken, und dann das Gewächshaus zur Belüftung öffnen.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, wird Ihre Ernte bestimmt reißen. Viel Erfolg!
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Pflege von Tomaten nach dem Anpflanzen im Gewächshaus
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