Namen und Beschreibungen giftiger Pilze auf der Krim (+30 Fotos)

Pilze

Wer sich auf die Suche nach Pilzen in den Wald begibt, sollte sich nicht nur mit essbaren, sondern auch mit giftigen Pilzen vertraut machen. Die Krim beheimatet eine große Vielfalt an Pilzarten, darunter viele falsche und giftige. Der Verzehr ungenießbarer Pilze kann zu Vergiftungen führen oder sogar tödlich enden.

Verbreitungsgebiete ungenießbarer Pilze

Die Krim ist ein ideales Ziel für alle, die gerne in Ruhe Pilze sammeln. Dank des warmen Klimas gedeiht dort eine große Vielfalt an Pilzen, darunter oft auch ungenießbare Exemplare. Die Steppenzone bietet pilzreiche Gebiete, insbesondere die Flussmündungen von Donuzlav und Sasyk. Das Dorf Mramornoye ist reich an Pfifferlingen und beherbergt auch den Falschen Pfifferling. Ungenießbare Pilze findet man häufig in den Pilzzuchtgebieten des Demerdzhi-Gebirges, des Luchistom-Gebirges und in den Bergregionen der Halbinsel.

Auf der Ostkrim wachsen zwischen den echten Pilzen auch falsche Doppelgänger. Vorsicht ist geboten beim Pilzesammeln in den Wäldern von Feodosia, Sewastopol und der Region Bachtschissarai.

Tödlich giftige Pilze auf der Krim

Im ganzen Land haben Pilzsammler etwa 30 für Menschen giftige Pilzarten identifiziert. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch in ihrer Giftigkeit. Auf der Krim sind folgende Pilze am gefährlichsten:

  • weißlicher Sprecher;
  • Roter Fliegenpilz;
  • Grüne Knollenblätterpilze;
  • Schwefelgelber falscher Hallimasch.

Diese Arten sind meist als essbare Früchte getarnt. Fotos und Beschreibungen helfen bei der Auswahl, aber nur ein erfahrener Pilzsammler kann sie mit absoluter Sicherheit unterscheiden.

Weißer Redner

Der Fruchtkörper des Schleierlings weist keine klare Trennung zwischen Hut und Stiel auf. Junge Schleierlinge haben einen gewölbten Hut, der mit zunehmender Reife eine tellerförmige Gestalt annimmt. Der weiße Hut kann einen Durchmesser von bis zu 4 cm erreichen. Schleierlinge weisen zudem graue, hellrosa oder weißliche Oberflächen auf, die mit einem pudrigen Belag überzogen sind. Bei hoher Luftfeuchtigkeit wird der normalerweise trockene Hut glitschig und klebrig.

Das Fruchtfleisch ist weiß und behält seine Form auch an der Schnittstelle. Die Frucht duftet angenehm süßlich. Reife Exemplare haben einen hohlen Stiel, während der Stiel junger Früchte dichter ist.

Der Weißliche Knollenblätterpilz wächst bevorzugt in Gruppen in lichten Waldgebieten, auf Wiesen und Weideflächen. Ein unerfahrener Pilzsammler könnte ihn leicht mit dem essbaren Hallimasch oder Honigpilz verwechseln.

Bitte beachten Sie!
Diese Talker-Art gilt als besonders giftig, ist aber in der Regel nicht tödlich, da für eine schwere Vergiftung der Verzehr einer relativ großen Menge der Frucht erforderlich ist. Talker enthält Muskarin, einen giftigen Stoff, der schwere Vergiftungen verursachen kann.

Roter Fliegenpilz

Diese Art hat ein auffälliges Aussehen, wodurch eine Verwechslung mit essbaren Früchten ausgeschlossen ist. Der Stiel des Fliegenpilzes kann bis zu 20 cm hoch und etwa 2,5 cm breit werden. Junge Exemplare zeichnen sich durch einen halbkugelförmigen Hut aus, der mit zunehmendem Alter schirmförmig wird. Weiße, warzige Schuppen sind auf dem roten Hut deutlich erkennbar.

Der Rote Fliegenpilz bevorzugt saure Böden in vorwiegend Nadelwäldern, ist aber auch häufig in Mischwäldern anzutreffen. Beim Verzehr kann er Halluzinationen hervorrufen. Der Konsum großer Mengen dieser giftigen Früchte kann tödlich sein.

Todeshaube

Dieser Vertreter der Gattung Amanita verdient besondere Beachtung, da er als hochgiftiger Pilz gilt. Er bevorzugt fruchtbare Böden in lichten Buchen- und Mischwäldern. Der Grüne Knollenblätterpilz erreicht eine Höhe von bis zu 18 cm. Sein Hut ist grau oder grünlich. Junge Exemplare haben einen halbkugelförmigen Hut, der sich mit zunehmendem Alter abflacht. Das weiße Fleisch ist geschmacks- und geruchlos.

Das charakteristische Merkmal des Grünen Knollenblätterpilzes ist die weiße Volva, die oft unter der Erde oder den Blättern verborgen ist. Sie befindet sich am Stängelansatz. Grüne Knollenblätterpilze können mit Täublingen oder Champignons verwechselt werden. Wichtig zu beachten ist, dass sich die Lamellen des Pilzes mit der Zeit verdunkeln, während anderen ähnlichen Arten ein Ring am Stiel fehlt.

Durch Einweichen oder langes Kochen lässt sich das Gift nicht aus dem Fruchtkörper des Grünen Knollenblätterpilzes entfernen, daher ist beim Sammeln dieser Waldfrucht äußerste Vorsicht geboten. Schon 30 Gramm der giftigen Frucht können tödlich sein.

Falscher Hallimasch (schwefelgelb)

Der schwefelgelbe Falsche Hallimasch gehört zur Gattung Hypholoma. Sein Aussehen ähnelt stark dem der essbaren Wiesen- und Herbsthallimasche. Der Hauptunterschied zum Echten Hallimasch besteht im Fehlen eines Rings am Stiel.

Der Hut dieses giftigen Pilzes erreicht einen Durchmesser von bis zu 7 cm. Junge Exemplare besitzen einen glockenförmigen Hut, der sich mit zunehmendem Alter des Fruchtkörpers begradigt. Oberfläche und Fleisch sind schwefelgelb. Das Fleisch kann weißlich sein, hat einen deutlich bitteren Geschmack und einen unangenehmen Geruch. Der Falsche Hallimasch wird bis zu 10 cm hoch. Der Stiel ist faserig und glatt.

Eine Vergiftung durch diese Art tritt innerhalb der ersten Stunden nach dem Verzehr auf. Betroffene schwitzen stark, erbrechen und können das Bewusstsein verlieren.

Mäßig giftige Pilze

Diese Fruchtkörper können akute Vergiftungen des Körpers verursachen, tödliche Fälle sind jedoch im Gegensatz zu denen tödlicher Arten äußerst selten.

Falscher Pfifferling

Einige Quellen behaupten, der Falsche Pfifferling sei unter bestimmten Umständen essbar, die meisten gehen jedoch davon aus, dass seine Früchte giftig sind. Daher ist es ratsam, kein Gesundheitsrisiko einzugehen und nur essbare Pfifferlinge zu sammeln.

Der Hut ist gewölbt oder trichterförmig. Er kann bis zu 5 cm im Durchmesser erreichen und ist gelb bis goldfarben. Seine Mitte ist deutlich dunkler als der Rand. Das Fleisch hat einen eher unangenehmen Geruch und ist gelb-orange gefärbt.

Falsche Pfifferlinge findet man von August bis November in Mischwäldern. Man kann den essbaren Pfifferling vom falschen Pfifferling an seinem Stiel unterscheiden: Der Stiel des giftigen Pfifferlings ist rot mit einem orangen Schimmer. Außerdem ist der Stiel des falschen Pfifferlings deutlich dünner.

Weiße Eberesche

Der Hut dieser giftigen Frucht erreicht einen Durchmesser von bis zu 10 cm. Seine Oberfläche ist gräulich-weiß, stets matt und trocken. Bei reifen Exemplaren ist die Mitte des Hutes mit ockerfarbenen Flecken bedeckt und braun mit einem gelblichen Schimmer. Im frühen Reifestadium ist der Hut gewölbt mit nach innen gebogenen Rändern, mit zunehmendem Alter wird er jedoch ausgebreitet und ebenfalls gewölbt.

Die Stiellänge variiert zwischen 5 und 10 cm. Manche Exemplare sind mit einem mehligen Belag überzogen. Das weiße Fleisch nimmt an der Schnittstelle einen rosa Schimmer an. Junge Trichowki-Pilze sind geruchlos, während reife Pilze einen ausgeprägten, an Rettich erinnernden Geruch verströmen. Der Geschmack ist scharf und recht pikant. Der Verzehr weißer Trichowki-Pilze kann schwere Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Satanischer Pilz

Der Satanspilz ist eng mit dem essbaren Steinpilz verwandt. Er wächst in den Misch- und Eichenwäldern der Krim. Der Satanspilz trägt ab Juli bis Oktober Früchte.

Satanischer Pilz
Satanischer Pilz

Der Hut erreicht einen Durchmesser von 10–30 cm. Er ist halbkugelförmig und breitet sich im reifen Zustand leicht aus. Die Farbe des Hutes kann schmutziggrau, olivgrau oder cremeweiß sein. Exemplare mit grünlichen oder gelblich-rosa Streifen sind häufig. Das weiße Fruchtfleisch verfärbt sich bei Beschädigung blau oder rot. Alte Früchte haben einen unangenehmen Geruch.

Der Stiel der Frucht verjüngt sich zum Hut hin und erreicht eine Höhe von bis zu 15 cm. Er weist ein netzartiges Muster mit abgerundeten Zellen auf. Der Stiel ist tonnen- oder kugelförmig.

Champignon dunkle Schuppen

Der Dunkelbeschuppte Champignon ist ein giftiger Doppelgänger des wilden Champignons. Der Hut dieser ungenießbaren Art erreicht einen Durchmesser von etwa 5–8 cm. Junge Pilze zeichnen sich durch einen kugelförmigen Hut aus, der sich mit zunehmendem Alter nach außen wölbt und ausbreitet. Die Oberfläche kann weiß oder bräunlich sein. Kleine, hellbraune Schuppen sind deutlich auf dem Hut erkennbar.

Champignon dunkle Schuppen
Champignon dunkle Schuppen

Der Stiel der Frucht ist glatt und weist nahe der Basis eine knollenartige Verdickung auf. Er kann bis zu 8 cm hoch werden. Um den Stiel bildet sich ein Ring. Das weiche Fruchtfleisch ist weiß und hat einen schwachen, unangenehmen Geruch.

Man erkennt einen giftigen Champignon an der Schnittfläche. Das Fruchtfleisch eines wilden Champignons duftet angenehm, und die Schnittfläche verfärbt sich langsam rot. Eine giftige Frucht hingegen riecht unangenehm, und ihr Fruchtfleisch verfärbt sich beim Aufbrechen gelblich.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Was sind die ersten Anzeichen einer Vergiftung durch giftige Pilze?
Die ersten Vergiftungsanzeichen treten, je nach verzehrter Pilzmenge, innerhalb weniger Stunden oder Tage auf. Bei Übelkeit, leichtem Unwohlsein, Durchfall, Kopfschmerzen oder Erbrechen suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Kann man einen giftigen Pilz am Geruch erkennen?
Die meisten giftigen und ungenießbaren Pilze auf der Krim haben einen recht unangenehmen Geruch. Dies ist jedoch nicht der Hauptunterschied zu essbaren Arten. So ist beispielsweise ein junger Teufelsknollenblätterpilz völlig geruchlos, der Grüne Knollenblätterpilz hat einen sehr schwachen Geruch und der Weißliche Knollenblätterpilz duftet süßlich. Daher ist es wichtig, sich nicht nur mit dem Geruch, sondern auch mit anderen charakteristischen Merkmalen giftiger Pilze vertraut zu machen.

Unter den zahlreichen Pilzarten der Krim finden sich häufig auch falsche und giftige Exemplare. Vor der Pilzsuche ist es daher unerlässlich, die gefährlichen Arten genau zu studieren, da dieses Wissen nicht nur über Ihre Gesundheit, sondern sogar über Ihr Leben entscheiden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=Zwz7fCkqMpA

Fliegenpilz
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