Kohl ist eine recht beliebte Nutzpflanze. Er besitzt viele positive Eigenschaften und lässt sich im Freien einfach anbauen, doch es gibt ein paar Dinge zu beachten. Lassen Sie uns darüber sprechen. Wir versichern Ihnen, dass sowohl erfahrene Gärtner als auch Anfänger problemlos eine reiche Ernte erzielen können.
Vorbereitung des Bodens für die Kohlpflanzung
Vor der Aussaat sind einige Dinge zu beachten, darunter die Wahl eines geeigneten Standorts, die Bodenvorbereitung und die Saatgutvorbereitung. Kohl ist für seine Kältetoleranz bekannt. Er sollte an sonnigen Standorten mit wenig Schatten gepflanzt werden.
Kohl ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet er einen essbaren Kohlkopf.

Im zweiten Jahr wächst ein Blütenstängel, aus dem Samen geerntet werden können.
Der Boden für den Kohlanbau sollte fruchtbar sein. Lehmiger Boden mit hohem Humusgehalt ist ideal. Dadurch wird die Feuchtigkeit länger gespeichert und das Wurzelsystem der Pflanze optimal genährt. Der Boden sollte zudem leicht sauer sein.
Als gute Vorpflanzen für Kohl eignen sich Gurken, Zwiebeln, Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte und Getreide. Diese Pflanzen reichern den Boden mit Nährstoffen an, die die Entwicklung des Kohlkopfes positiv beeinflussen. Kohl sollte erst nach zwei bis drei Jahren wieder an seinen vorherigen Standort gepflanzt werden.
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Der Boden für die Pflanzung wird im Frühjahr vorbereitet. Dazu muss er umgegraben, schmale Beete angelegt und mit Humus oder Kompost gedüngt werden. Superphosphat und Kaliumsulfat sind hervorragende Mineraldünger.
Vorbereitung von Weißkohlsamen für die Aussaat
Um die Keimung zu verbessern, weichen Sie die Samen in heißem Wasser ein. Dazu weichen Sie sie 15 Minuten in Wasser ein und anschließend einige Minuten in kaltem Wasser.


Es würde nicht schaden, die Samen 12 Stunden lang in einer Lösung aus mineralischen Düngemitteln einzuweichen.
Um die Samen zu härten, bewahren Sie sie 24 Stunden lang an einem kühlen Ort auf, beispielsweise im Kühlschrank oder im Keller. Dadurch können die Samen keimen.

Aussaat von Weißkohlsamen im Freiland
Für die Entwicklung und Reifung von Kohl ist eine rechtzeitige Aussaat unerlässlich. Andernfalls ist die Pflanze anfällig für Krankheiten und Schädlinge.


Die Samen sollten bereits im Mai, in manchen Gegenden sogar schon im März oder April, ausgesät werden. Warten Sie nicht zu lange mit der Aussaat, da der Kohl vor dem ersten Frost reifen muss.
Ziehen Sie zum Aussäen 1 cm tiefe Furchen und legen Sie die Samen im Abstand von 3–4 cm hinein. Drücken Sie die Erde nach dem Aussäen leicht an. Die ersten Keimlinge erscheinen in der Regel innerhalb einer Woche. Falls nötig, vereinzeln Sie die Keimlinge nach dem Auflaufen.


Pflege von Weißkohl
Die Bewässerung ist besonders wichtig. Sie muss qualitativ hochwertig und zeitgerecht erfolgen. Gießen Sie die Pflanze unmittelbar nach dem Einpflanzen und anschließend alle 3–4 Tage. Die Wassertemperatur sollte mindestens 18 Grad Celsius betragen.
Auch die Düngung ist ein wichtiger Bestandteil der Kohlpflege. Die erste Düngung erfolgt 20 Tage nach dem Pflanzen mit einer Königskerzenlösung. Die zweite Düngung ist 10 Tage später nötig. Hierfür eignet sich Hühnermist. Eine dritte Düngung ist nur bei späten Kohlsorten erforderlich.
Darüber hinaus ist es notwendig, Unkraut zu entfernen und Schädlinge und Krankheiten zu bekämpfen.
Die gefährlichsten Schädlinge sind Blattläuse, Nacktschnecken und Schnecken. Um sie zu bekämpfen, bestäuben Sie den Kohl mit Holzasche oder Tabak.
Chemische Präparate gelten ebenfalls als wirksame Mittel gegen Schädlinge.
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Kohl härten
Die Maßnahme wird im Sämlingsstadium durchgeführt. Sie erfolgt 20 Tage vor dem Auspflanzen der Sämlinge. Zur Abhärtung sollten die Sämlinge an einen kühlen Ort gestellt werden; die Temperatur darf nicht unter 5 Grad Celsius fallen. Bei warmem Wetter ist darauf zu achten, dass die Sämlinge Sonnenlicht erhalten.
Ernte
Frühkohl wird im Juli/August geerntet. Dazu werden die Köpfe mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Spätkohl wird zuletzt im Oktober/November geerntet. Dieser Kohl kann den ganzen Winter über gelagert werden. Soll der Kohl fermentiert werden, sollte die Ernte im Oktober erfolgen.

Kohl lässt sich besser lagern, wenn er mit einem langen Stiel geschnitten wird. Es empfiehlt sich außerdem, einige Blätter am Kopf zu belassen. Die Lagertemperatur sollte 0–5 Grad Celsius nicht überschreiten. Die Luftfeuchtigkeit sollte 80–85 Prozent betragen.
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