6 Möglichkeiten, Teeblätter im Garten zu verwenden

Düngemittel und Präparate

Die Zubereitung von Tee aus hochwertigen Teeblättern, oder sogenanntem gebrauchtem Tee, ist aktiv wird als Düngemittel verwendet Garten- und Zimmerpflanzen. Auch heute noch diskutieren Agrarfachleute kontrovers, ob dieser Dünger tatsächlich von Nutzen sein kann. Bei sachgemäßer Anwendung können die Blätter jedoch für viele Pflanzenarten positive Auswirkungen haben.

Wie wirkt sich die Teezubereitung auf Boden und Pflanzen aus?

Herkömmliche Brühmethoden, selbst wiederholtes Aufgießen, können nicht alle wertvollen Inhaltsstoffe aus den Teeblättern extrahieren. Sie bewahren große Mengen an Tanninen, die insbesondere im Gartenbau von Vorteil sind. Gleichzeitig können gründlich getrocknete Teeblätter mit der Zeit nach und nach Spurenelemente an den Boden oder die Pflanzenwurzeln abgeben.

Notiz!
Für diese Zwecke sollte ausschließlich Tee ohne Zuckerzusatz, Honig oder Gewürze verwendet werden. Andernfalls wird der Boden zu einem Brutplatz für Mücken, und die Gegend zieht ganze Ameisenkolonien an.

Die Wirkung von Tee auf Pflanzen

Das Brauen mit Tanninen ist vorteilhaft, da diese:

  • der Pflanze helfen, sich zu bilden;
  • dadurch widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Kälte werden;
  • regulieren Sie den Säure-Basen-Haushalt des Bodens;
  • wird zu einer vorbeugenden Maßnahme gegen Wurzelfäule.

Die getrockneten Blätter enthalten:

  • Kalium;
  • Kalzium;
  • Magnesium;
  • Eisen.

Bor, Aluminium und Mangan sind in Spuren enthalten. Sie alle fördern die aktive Bildung und Stärkung von Wurzeln, Blättern, Knospen und Blütenständen. Dadurch wird die Pflanze kräftiger und liefert, bei weiteren günstigen Bedingungen, einen deutlich höheren Ertrag. Großblättriger Tee, der empfohlen wird, lockert den Boden auf und verbessert seine natürliche Belüftung, was für die meisten Nutzpflanzen sehr vorteilhaft ist.

Welche Pflanzen man verwenden sollte

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Organischer Dünger in Form von Teeblättern oder kompostierten Teeblättern ist vorteilhaft für Gemüsepflanzen, Beerensträucher und Kräuter. Alle Pflanzen, die kräftige grüne Triebe, aktive Photosynthese und die Bildung zahlreicher Fruchtknoten benötigen, profitieren von dieser Ergänzung.

Dünger wird nicht für Wurzelgemüse oder Pflanzen verwendet, die in dichten, schweren Böden gedeihen. Er wird auch nicht empfohlen für Pflanzen, die zu starkem Dickenwachstum neigen, d. h. die oberirdisch viel Laub und Stängel auf Kosten der Früchte oder der unterirdischen Pflanzenteile bilden, die geerntet werden.

Anwendungsmethoden

Für die Herstellung von Düngemitteln Nur loser Blatttee ohne Zusätze oder künstliche Aromen kann geerntet werden. Teebeutel sind für die Zubereitung im Garten ungeeignet, da die Blätter darin zu fein gemahlen sind und gewöhnlichem Staub ähneln, oft mit Farbstoffen versetzt. Unabhängig von der Zubereitungsmethode müssen die Teeblätter vorher getrocknet werden. Am besten trocknet man sie an einem dunklen Ort, da direktes Sonnenlicht die in den Blättern enthaltenen Mikronährstoffe beeinträchtigen kann. Hohe Temperaturen sind nicht empfehlenswert.

In Tablettenform

Die Verwendung von fertigen Anzuchttabletten ist unter Gärtnern weit verbreitet. Sie beschleunigen das Austreiben der ersten Triebe deutlich und vereinfachen die Düngung in den ersten Wachstumswochen. Anstelle von Torftabletten können Sie auch selbstgemachte Teetabletten verwenden.

Notiz!
Am besten eignet sich Tee mit mittel- oder fein gemahlenen Blättern. Kenianische und indische Sorten werden in dieser Form verkauft.

Der Tee muss nicht stark getrocknet werden, da etwas Wasser zum Binden der Mischung benötigt wird. Für die Tabletten benötigen Sie außerdem Torf und Kokosfasern im Verhältnis 3:1:0,5, wobei 3 Teile Tee verwendet werden. Mischen Sie alles gründlich und geben Sie dann etwas Wasser hinzu, bis die Mischung leicht feucht ist. Legen Sie eine kleine Tee- oder Kaffeetasse mit Frischhaltefolie aus, geben Sie 3 Esslöffel der Mischung hinein, wickeln Sie die Tasse ein und drücken Sie sie auf eine ebene Fläche. Sie können die Setzlinge direkt einpflanzen oder sie mit offenen Enden der Schale trocknen lassen und für die spätere Verwendung in der Pflanzsaison aufbewahren.

Samenfüllstoff

Vorbereiten Saatgutfüller Selbst vorzuziehen ist schwieriger als gedacht. Vermeiden Sie zu viel Aktivdünger jeglicher Art. Die Sämlinge strecken sich sonst zu schnell, ohne die nötige Stabilität zu entwickeln, was unerwünscht ist. Tee eignet sich gut als Füllmaterial, da die Blätter Nährstoffe langsam und in kleinen Mengen abgeben.

Blätter verwenden Es kann mit Torf und Sand oder sogar Rasenerde vermischt werden. Die Basiserde sollte zwei Drittel des Gesamtvolumens des Füllmaterials ausmachen. Trocknen Sie den Tee vorher, um Schimmelbildung und Insektenbefall vorzubeugen.

Teekompost

Die Herstellung eines vollständigen Teekomposts ist schwierig. Zum einen benötigt man eine große Menge gebrauchter Teeblätter. Zum anderen führen die enthaltenen Tannine dazu, dass der Kompost sehr langsam verrottet und schnell austrocknet. Ständige Feuchtigkeit ist erforderlich, was die Entwicklung von Insekten und Parasiten begünstigen kann. Dieser selbstgemachte Kompost riecht stark, daher sollte der Teebehälter am besten außerhalb des Hauses oder der Wohnung aufbewahrt werden.

Teeblätter eignen sich optimal, wenn man sie dem Kompost in einer Menge von etwa 20 Prozent des Gesamtvolumens beimischt. Durch die Freisetzung von Enzymen beschleunigen die Blätter den Abbau anderer organischer Bestandteile erheblich, sodass der Kompost deutlich schneller einsatzbereit ist. Dieser Kompost mit Tee kann nach dem üblichen Düngeplan ausgebracht werden.

Notiz!
Sowohl grüner als auch schwarzer Tee eignen sich für diesen Zweck. Exotische Sorten von blauem, weißem und gelbem Tee beeinträchtigen den Gesamtgeschmack nicht, bieten aber auch keinen besonderen Nutzen.

Dünger

Als klassischer Dünger eignet sich frisch aufgebrühter, noch nicht getrockneter oder vorgetrockneter Tee, auch ein Aufguss aus diesen Zutaten ist möglich. Die erste Variante ist am besten für Freiland geeignet. Mischen Sie die Teeblätter. Besser mit Asche, das beim Pflanzen oder Ausgraben eingebracht wird.

Wenn Sie frische, noch feuchte Teeblätter hinzufügen, müssen Sie sich keine Gedanken über die Wachstumsphase der Pflanze machen. Sie können die Blätter jederzeit in die Erde geben und vorsichtig einarbeiten. Für Zimmerpflanzen eignet sich eine kleine Menge getrockneter Teeblätter. Geben Sie beim Umtopfen eine kleine Menge in die Erde.

Am besten gibt man den Dünger im Frühjahr direkt in die Pflanzlöcher, da dafür eine beträchtliche Menge Dünger benötigt wird. Bei mäßig alkalischen Böden beträgt die durchschnittliche Dosierung ein halbes Kilogramm pro Quadratmeter. Bei einer deutlichen pH-Wert-Abweichung sollte die Dosierung auf 0,7 Kilogramm pro Quadratmeter erhöht werden.

Ein nährstoffreicher Aufguss lässt sich wie folgt zubereiten: Übergießen Sie 1 Tasse trockene Teeblätter mit 3 Litern kochendem Wasser. Lassen Sie den Aufguss vollständig abkühlen. Am besten verbrauchen Sie ihn innerhalb der ersten 24 Stunden. Sie müssen diesen Dünger nicht abmessen; geben Sie ihn einfach beim Gießen anstelle von normalem Wasser hinzu. Dies ist eine hervorragende Option, wenn mitten in der Wachstumsperiode zusätzliche Nährstoffe benötigt werden. Die geringe Konzentration an Mikronährstoffen schadet selbst schwächsten Pflanzen nicht, sondern stärkt sie.

Verbesserung der Bodenstruktur

Zur Bodenverbesserung in einem bestimmten Bereich empfiehlt es sich, vor dem Umgraben trockenen oder noch feuchten Tee in den Boden einzuarbeiten. Dadurch wird der Boden aufgelockert und leichter. Am besten verwendet man die größten Teeblätter. Dank ihres hohen Tanningehalts sind sie auch bei hoher Luftfeuchtigkeit lange haltbar, sodass eine Anwendung pro Jahr ausreicht.

Teeblätter sind außerdem fähig zu:

  • Hilfe bei der Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Pflanzen;
  • das Schimmelrisiko verringern;
  • Reduzierung des Alkaligehalts.
Notiz!
Sie können ganz einfach feststellen, ob Ihr Boden zu alkalisch ist, indem Sie etwas Essig auf die Erde an einer Stelle gießen, an der keine Pflanzen wachsen. Wenn Sie eine chemische Reaktion mit einem sprudelnden Geräusch bemerken, ist der pH-Wert weit vom neutralen Bereich entfernt.

Die Schimmelbekämpfung ist besonders wichtig für alle, die zu Hause Blumen und Gemüse anbauen oder Gewächshäuser und kleine, überdachte Gärten nutzen. Für dauerhafte Ergebnisse empfiehlt sich die jährliche Anwendung von getrockneten Teeblättern. Im Laufe der Saison zersetzt sich der Dünger nach und nach und gibt dabei alle wertvollen Mikronährstoffe an Pflanzen und Boden ab.

Mulchen mit Tee

Eine der einfachsten Möglichkeiten, alte Teeblätter zu verwenden, ist die Umwandlung in Mulch. Das Abdecken des Bodens mit dieser Schutzschicht verhindert, dass er austrocknet und reißt, selbst bei widrigen Wetterbedingungen. Außerdem wird das Unkrautwachstum reduziert.

Sie können den Boden auf diese Weise auch im Frühling und Frühsommer mulchen. Die Blätter bleiben nach dem Gießen leicht, sodass die jungen Sämlinge problemlos ans Licht gelangen. Im Herbst kann die gesamte Mulchschicht zusammen mit der Erde untergegraben werden; sie dient dann als zusätzlicher Dünger.

Die Verwendung von Teeblättern als Teeaufguss ist eine vielseitige Methode, die Bodenqualität zu verbessern und die Pflanzenresistenz zu stärken. Sie eignet sich für risikoreiche Anbaugebiete, Schwarzerdegebiete und sogar südliche Regionen. Getrocknete Blätter sind lange haltbar, daher empfiehlt es sich, bereits im Herbst mit der Ernte zu beginnen, um im Frühjahr einen hervorragenden Dünger zu gewinnen.

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