Jeder erfahrene oder auch nur begeisterte Hobbygärtner wird Ihnen bestätigen, dass der Gemüseanbau und die Gartenarbeit komplex sind und ihre Tücken haben. Jede Gemüse-, Obst- und Blumensorte erfordert eine individuelle Herangehensweise. Die Kartoffelsorte „Natasha“ beispielsweise – mit Sortenbeschreibung, Fotos und Bewertungen – beschreibt, wie sie in verschiedenen Böden gedeiht, wie lange sie zum Reifen braucht, wie sie aussieht und ob sie transportiert werden kann. Diese Informationen helfen selbst unerfahrenen Gärtnern, eine gute Ernte zu erzielen.
Merkmal
Die Kartoffelsorte „Natasha“ macht ihrem Namen alle Ehre – trotz ihres schönen, ungewöhnlichen Namens. Die Knollen sind formschön, oval und haben eine dünne, leicht zu schälende Schale. Diese ist glatt und gelb, die Augen sind klein und flach. Das Fruchtfleisch hat eine warme, gelbe Farbe.
Der Stärkegehalt liegt bei 12-13%, das ist der Durchschnittswert.
Die Pflanzen sind mittelgroß bis mittelstark und halbaufrecht. Ihre Blätter sind groß und von hellgrün bis smaragdgrün gefärbt. Die Blattränder sind mäßig gewellt. Die Sorte wurde von Solana als frühe, ertragreiche und vielversprechende Tafelsorte in das staatliche Sortenregister eingetragen. Solana ist ein deutscher Produzent. Anbauempfehlung: Bevorzugt wird die Region um die mittlere Wolga.
Für und Wider
Die Sorte „Natasha“ ist unter Gärtnern und Kartoffelbauern noch nicht sehr beliebt, doch die vorgestellten Eigenschaften der Sorte selbst deuten auf ihre Vorteile hin:
1. Frühsorte, reift schnell;
2. Hoher Ertrag (berechnet in der Gesamtmenge);
3. Ein Strauch produziert gewöhnlich viele Knollen;
4. Schmackhaftes, schönes Fruchtfleisch;
5. Die Marktfähigkeit der Knollen liegt bei etwa 76-93%.
6. Zeigt eine gute Resistenz gegenüber einer Reihe von Krankheiten (leider haben auch Gemüse und Obst ihre eigenen Krankheiten), einschließlich Kartoffelkrebs durch den Goldenen Kartoffelnematoden, auch dem U-Virus und der weitverbreiteten Knollenfäule durch Rhizoctonia;
7. Die Knollen sind gut haltbar, können lange gelagert werden und behalten dabei etwa 93 % ihrer Qualität.
Die Sorte „Natasha“ sieht überaus attraktiv aus, die Knollen sind angenehm glatt, das Fruchtfleisch ist schön und die Form ist oval.
Es wurden keine besonders schwerwiegenden Mängel festgestellt.
Zeitpunkt und Pflanzmerkmale
Ein wichtiger Punkt bei der Beschreibung jeder Kartoffelsorte, denn für eine gute Ernte müssen alle notwendigen Bedingungen gegeben sein. Was braucht eine Kartoffel eigentlich? Abgesehen natürlich Anhäufeln und Schutz vor Schädlingen. Wer erinnert sich noch an das Dorf, an Omas Garten, wo Kartoffelpflanzen einen Ehrenplatz einnahmen, 60 % der gesamten Anbaufläche ausmachten? Endlose Reihen grüner Sträucher.
Zur Erntezeit waren die meisten Schulkinder schon weg, aber sie erinnern sich sicher noch gut an das häufige Anhäufeln, bei dem die Sträucher gründlich kontrolliert und alle unerwünschten Pflanzen entfernt werden mussten. Und dann waren da noch die Käfer! Gestreifte Kartoffelkäfer lieben die zarten Kartoffelblätter. Sie müssen von Hand abgesammelt oder vorher vergiftet werden.
Was ist das Besondere an „Natasha“? Sie sollte wie jede frühe Sorte unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen und des Klimas gepflanzt werden:
- Zuerst wird das benötigte Pflanzmaterial ausgewählt und dann etwa 1,5 bis 2 Monate vor der Pflanzung vom Lager in einen anderen, warmen Raum verbracht, um die Akklimatisierung und Keimung zu ermöglichen.
- Zum KeimenSämlingeDie Sorte Natasha sollte in Innenräumen bei gutem Licht und Wärme angebaut werden. Wählen Sie mittelgroße Knollen ohne Anzeichen von Krankheiten.
- Sobald sie keimen, müssen sie gründlich mit Prestige als vorbeugendes Mittel gegen Krankheiten und mit Heteroauxin, einem bekannten Wachstumsstimulans, behandelt werden.
- Erfahrene Gärtner bereiten ihre Beete im Herbst für die Aussaat vor, indem sie überschüssige Erde entfernen und umgraben. Im Frühjahr, wenn der Schnee geschmolzen und der Boden etwas wärmer geworden ist, graben sie erneut um und entfernen dann das restliche Unkraut. Der Boden wird sorgfältig eingeebnet.
Bei größeren Pflanzmengen kann der Pflanzvorgang maschinell erfolgen. Gärtner greifen jedoch häufig auf Handarbeit zurück. Das ist zwar zeitaufwendig, aber effektiv. Halten Sie einen Pflanzabstand von 30 cm ein, wobei Sie die spätere Größe des Strauchs und seiner Wurzeln berücksichtigen sollten. Der Abstand zwischen den Beeten sollte 70 cm betragen. Die meisten frühreifen Sorten werden so gepflanzt.
Düngen Sie alle Pflanzlöcher sparsam mit einer Mischung aus 700 g trockenem Kompost und 5 EL Holzasche. Mischen Sie alles gut durch und geben Sie die Mischung auf einmal in die Löcher.
Die Anpflanzung erfolgt in Reihen mit gleichmäßigem Abstand zwischen den Sträuchern. Dies bietet den zukünftigen Pflanzen einen bequemen und leicht zugänglichen Nährstoffbereich und erleichtert zudem die Kontrolle und das Anhäufeln.
Nach dem Pflanzen die Fläche sorgfältig mit einem Rechen ebnen. Die weitere Pflege kann in etwa 10-11 Tagen fortgesetzt werden.
Wie man pflegt
Die Vorbereitung des Beetes und die anschließende Pflanzung sind die halbe Miete. Danach müssen die jungen Kartoffelkeimlinge gepflegt werden. Glücklicherweise ist die Sorte „Natasha“ recht robust gegenüber Wetterschwankungen, insbesondere während der Wachstumsperiode. Das macht sie für Hobbygärtner attraktiv, da viele Regionen für ihr unbeständiges Wetter bekannt sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass modernen Gärtnern fortschrittliche Agrartechnologien zur Verfügung stehen. Diese Technologien helfen ihnen, die gewünschte reiche Ernte zu erzielen.
Bevor die ersten Triebe erscheinen, sollte das gesamte Kartoffelbeet gründlich bearbeitet und Unkraut entfernt werden. Zusätzlich kann frühzeitig mit einer Hacke oder einem Rechen gelockert werden, um die Bildung einer harten Kruste zu verhindern. Diese verhindert, dass Sauerstoff an die Triebe gelangt und hemmt deren Wachstum.
Sobald die Triebe erscheinen, sollten sie zum ersten Mal angehäufelt werden, da im späten Frühling Nachtfröste auftreten können. Das Anhäufeln mit Erde schützt die Triebe und verbessert die Feuchtigkeitsspeicherung. Diese Methode hilft auch, Unkraut einzudämmen.
Wird der Boden im Herbst gut vorbereitet und anschließend beim Pflanzen in jedes Pflanzloch zusätzlich Dünger gegeben, reichen zwei Düngergaben mit einer Blattdüngung aus. Dies hängt natürlich auch von den Bodeneigenschaften und dem Nährstoffgehalt ab.
Bewässerung ist zwar vorteilhaft für Kartoffeln und fördert die Knollenentwicklung, doch führt zu viel Wasser oft zu Fäulnis. Daher sollte sparsam und unter Berücksichtigung der natürlichen Niederschlagsmenge gegossen werden. Manche Sorten benötigen nur zwei Bewässerungen, andere bevorzugen feuchte Böden. Die Sorte „Natasha“ liegt irgendwo dazwischen.
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Bei ungünstigen Anbaubedingungen in der gewählten Region ist eine regelmäßige Kontrolle der Kartoffelpflanzen unerlässlich. Dies gilt insbesondere für das junge, gerade erst beginnende Laub. Die zarten Blätter sind besonders anfällig für verschiedene Schädlinge. Bei Anzeichen von Schäden sollten die notwendigen Schutzmaßnahmen ergriffen und die Pflanzen mit Insektiziden und Fungiziden behandelt werden.
Die Sorte „Natascha“ ist bei ausländischen Anbauern sehr geschätzt, da sie ursprünglich aus Deutschland stammt und dort noch bekannter ist. Kartoffeln erfreuen sich auch im Ausland großer Beliebtheit und werden weit verbreitet angebaut. Züchter arbeiten ständig an verbesserten Sorten. Schließlich ist es einfacher, eine schädlingsresistente Sorte zu entwickeln, als Gemüse mit schädlichen Chemikalien zu vergiften, deren Rückstände später auf den Tellern der Verbraucher landen könnten. Dies gilt insbesondere für Kartoffeln. In Russland werden jährlich Tausende Tonnen Kartoffeln angebaut, um Märkte, Geschäfte und Lebensmittelläden zu beliefern.
Die Anbautipps sind denkbar einfach. Die Sorte „Natasha“ benötigt weder teure Betriebsmittel noch wertvolle Düngemittel; die Pflege ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Anbau herkömmlicher Kartoffeln. Erfahrene Gärtner ernten oft zwei Ernten statt nur einer, da diese Sorte als frühreif gilt und somit früher als üblich geerntet werden kann. Die Reife der Kartoffeln erkennt man am Zustand des Laubs. Sobald das Laub zu trocknen beginnt, sind die Knollen fast erntereif.
Kenner achten auf eine Reihe von Merkmalen, die eine Sorte von einem hochwertigen und erfolgreichen Produkt unterscheiden:
• Aussehen;
• Geschmackseigenschaften;
• Anspruchsvolle Wachstumsbedingungen;
• Menge der Ernte;
• Transportierbarkeit.
Großproduzenten schätzen den hohen Ertrag und die gute Transportierbarkeit, da sie vom Verkauf ihres Gemüses profitieren, dessen Transport Stunden, wenn nicht sogar Tage dauern kann. Die Sorte „Natasha“ gilt als hochwertig und gut. Auch Köche loben die Kartoffeln. Sie haben eine angenehme, warme gelbe Farbe, und das Kartoffelpüree ist schön, lecker und klumpenfrei.
Sie wird in Suppen und verschiedenen Salaten verwendet; sie lässt sich lange kochen, behält ihre Form und verkocht nicht. Dank ihrer dünnen Schale lässt sie sich leicht schälen und ist recht ergiebig. Die Früchte sind meist mittelgroß, was ebenfalls praktisch ist. Profiköche bevorzugen Früchte, die weder zu groß noch zu klein sind, da sich die Mengen für Gerichte dann schwerer abmessen und die Früchte schwieriger schälen lassen. Auch im Alltag ist eine mittlere Größe wünschenswert.
Rückmeldungen von Praktikern
Die meisten sind sich einig, dass die Kartoffelsorte „Natasha“ in nahegelegenen Gärten, insbesondere in typischen ländlichen Gegenden, wo gekaufte Blumenerde nicht verwendet werden kann, wirklich einfach anzubauen ist. Es handelt sich um eine ertragreiche Speisekartoffel. Gärtner lobten auch den Geschmack der Kartoffel und stimmten damit erfahrenen Köchen zu. „Natasha“ hat ein schönes, warmes Gelb, das auch nach dem Kochen erhalten bleibt. Die Knollen sind ansprechend, sauber verarbeitet, leicht zu waschen und zu schälen und haben einen hervorragenden Geschmack. Selbst unerfahrene Köche genießen nahrhafte und appetitliche Gerichte.
Natürlich ist die Kartoffelsorte „Natasha“ unter Hobbygärtnern noch wenig bekannt, doch Experten sind zuversichtlich, dass sich dies bald ändern wird. Die Sorte hat alle Voraussetzungen, sich als vollwertige Ergänzung zu anderen lokalen Sorten zu etablieren und kann sogar mit ihnen konkurrieren. Wer möchte nicht eine schöne, krankheitsresistente und ertragreiche Kartoffel anbauen? Experten, die die Sorte bei ihrer Aufnahme in das Sortenregister eingehend untersuchten, stellten keine nennenswerten Nachteile fest. Und sie bietet viele Vorteile. Kartoffeln pflanzen Natasha-Variante.
Kartoffeln eignen sich sowohl für den Massenanbau als auch für den privaten Anbau. Sie sind bezüglich des Bodens nicht besonders anspruchsvoll, solange sie gut mit Nährstoffen versorgt werden. Auch vertragen sie verschiedene Klimazonen gut, insbesondere unerwarteten Frost, starken Wind oder Hagel. Sie benötigen sorgfältige und regelmäßige Pflege, sodass ein erfahrener Anbauer mit einer reichen Ernte rechnen kann. Grundsätzlich muss jede Kartoffelsorte regelmäßig angehäufelt und der Boden bearbeitet werden, insbesondere direkt nach dem Pflanzen. Die Sorten unterscheiden sich in ihrer Toleranz gegenüber Boden, Wetter und Feuchtigkeit. Einige Sorten benötigen im Sommer nur zwei vollständige Wassergaben, während andere häufiger gegossen werden müssen.

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