Günstige Tage für die Pflanzung von Paprikasämlingen im Jahr 2024 laut Mond und Regionen

Pfeffer

Gärtner und Gemüseanbauer nutzen den Mondkalender, um den optimalen Aussaatzeitpunkt für Paprikasamen zu bestimmen. Um eine gute Keimung und ein kräftiges Wachstum der Setzlinge zu gewährleisten, richtet sich der Zeitpunkt nach den Mondphasen. Im Jahr 2024 hat jeder Monat seine eigenen Mondphasen. Auch die klimatischen Bedingungen in den jeweiligen Regionen beeinflussen den Aussaatzeitpunkt, der ebenso berücksichtigt werden sollte wie die gewählte Sorte und die Anbaubedingungen (im Freien oder im Gewächshaus).

Was planen Sie sonst noch für die Anzucht von Setzlingen auszusäen?
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Einfluss der Mondphasen

Die Keimung von Samen, das Pflanzenwachstum und die Entwicklung hängen von den Mondphasen der Erde ab. Die Mondphasen werden bei der Planung und Durchführung aller Pflanzarbeiten berücksichtigt.

Es gibt 4 Mondphasen:

  • Neumond (die Zeit, in der der Mond nicht sichtbar ist);
  • wachsend (die Umrisse des Satelliten werden allmählich deutlicher);
  • Vollmond (der Mond ist vollständig von der Sonne beleuchtet und in seiner Gesamtheit am Himmel sichtbar);
  • abnehmend (die sichtbaren Umrisse des Mondes werden kleiner).

Bei zunehmendem Mond wird der Flüssigkeitstransport in den Pflanzen von der Erdoberfläche nach oben gerichtet. Die oberirdischen Pflanzenteile (Stämme und Blätter) sowie die Seitentriebe entwickeln sich aktiv. Alle Maßnahmen, die das Wachstum der Sämlinge fördern, können durchgeführt werden.

Bei abnehmendem Mond fließt der Pflanzensaft in die entgegengesetzte Richtung – von Blättern und Stämmen zu den Wurzeln. Das Wurzelsystem entwickelt sich, und die Nährstoffaufnahme aus dem Boden wird aktiviert. Zwei bis drei Tage vor Vollmond sind die günstigsten Tage für die Aussaat (das Grundwasser steht dann sehr nah an der Oberfläche, sodass die Samen Feuchtigkeit gut aufnehmen und leichter keimen).

Neumond und Vollmond gelten als ungünstige Zeiträume. An diesen Tagen sollten keine Eingriffe vorgenommen werden. Pflanzen befinden sich in der Ruhephase. Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung und Krankheitsbekämpfung sind erlaubt.

Wichtig!
Die Mondphase lässt sich auch visuell bestimmen. Betrachten Sie dazu die Mondsichel am Himmel. Sehen Sie ein „C“, nimmt der Mond ab. Bilden Sie gedanklich eine senkrechte Linie von der Mondsichel zu einem „P“, nimmt der Mond zu.

Sternbilder lassen sich nach ihrem Einfluss auf Kulturen unterteilen in:

  1. Günstig. Skorpion, Krebs, Fische.
  2. Neutral: Waage, Stier, Steinbock und Schütze.
  3. Ungünstig: Wassermann, Zwillinge, Jungfrau, Löwe und Widder.

Genaue Aussaattermine pro Monat

Es gibt eine einfache Regel, die erfahrene Gärtner immer befolgen: Säen Sie bei zunehmendem Mond, aber achten Sie darauf, dass es nicht auf den Tag vor oder nach Neumond oder Vollmond fällt.

Monat Januar Februar Marsch April Mai Juni
Günstige Tage 14-16, 23 12, 19-21 17-19 13-16 11-13, 21 8, 9, 17-19

Ungünstige Tage (Neumond, Vollmond + Tage davor und danach):

Die ungünstigste:

  • Januar: 10.-12., 24.-26.
  • Februar: 9.-11., 23.-25.
  • März: 9.-11., 24.-26.
  • April: 7.-9., 23.-25.
  • Mai: 7.-9., 22.-24.
  • Juni: 5.-7., 21.-23.

PaprikasetzlingeAnpflanzen von Setzlingen im Gewächshaus und im Freiland:

Monat Landedatum
Januar 14-16, 23
Februar 12, 19-21
Marsch 17-19
April 13-16
Mai 11-13, 21
Juni 8, 9, 17-19
Juli 14-17
August 11-13
September 7-9, 16
Oktober 4-7, 13-15
November 3, 10-12
Dezember 7-9

Schlechte Tage:

  • Januar: 10.-12., 24.-26.
  • Februar: 9.-11., 23.-25.
  • März: 9.-11., 24.-26.
  • April: 7.-9., 23.-25.
  • Mai: 7.-9., 22.-24.
  • Juni: 5.-7., 21.-23.
  • Juli: 5.-7., 20.-22.
  • August: 3.-5., 18.-20.
  • September: 2.-4., 17.-19.
  • Oktober: 1.-3., 16.-18., 31.
  • November: 1., 2., 15.-17., 30.
  • Dezember: 1., 2., 14.-16., 30., 31.

Alle nicht näher spezifizierten Tage gelten als neutral. Sie können an diesen Tagen arbeiten, sollten aber keine großen Ergebnisse erwarten.

Je nach Region

Bei Paprika müssen die klimatischen Bedingungen der jeweiligen Region berücksichtigt werden. In Zentralrussland und im Nordwesten liegt die Erntezeit in der Mitte der Saison, im Süden früh und im Ural, in Sibirien und im Fernen Osten am spätesten.

Region Zeitintervalle
Mittlere Zone Von Mitte Februar bis zum zehnten März
Nordwest Erste Märzhälfte
Ural, Sibirien März und Anfang April
Fernost Von Mitte März bis zum zehnten April
Süden Anfang bis Mitte Februar
Wichtig!
In kalten Regionen mit kurzen Tageslichtstunden benötigen die Sämlinge zusätzliche Beleuchtung mittels einer Phytolampe.

Beim Umpflanzen ins Gewächshaus können die Pflanztermine um 8-10 Tage verschoben werden. Behalten Sie aber auch hier das Wetter und die Wettervorhersage für die nächste Zeit im Auge.

Merkmale des Anbaus

Paprika anzubauen ist nicht schwer. Wichtig ist vor allem die richtige Vorbereitung von Saatgut und Erde sowie die richtige Pflege der Jungpflanzen. Beim Anbau im Gewächshaus oder im Freiland sollten die landwirtschaftlichen Richtlinien beachtet werden.

Boden und Saatgut vorbereiten

Am besten kauft man Erde im Laden. Man kann Universalerde kaufen (sie eignet sich für alle Pflanzen und enthält ausreichend Nährstoffe). Für Paprika empfiehlt es sich, zu Hause eine Mischung aus Humus, Torf und grobem Flusssand (im Verhältnis 2:2:1) herzustellen und diese im Ofen zu backen (oder mit kochendem Wasser zu übergießen).

Sie können Samen kaufen oder selbst gesammelte verwenden. Gekaufte Samen müssen nicht behandelt werden; selbst gezogene Samen sollten eine halbe Stunde in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht und anschließend getrocknet werden. Um eine optimale Keimung zu gewährleisten, können Sie sie in einer Kornevin-Lösung (einem Wachstumsstimulans) einweichen oder im Gefrierschrank aufbewahren.

Pflege, Bewässerung und Düngung

Bis die ersten Keimlinge erscheinen, decken Sie die Behälter mit Frischhaltefolie (oder Glas) ab und stellen Sie sie an einen dunklen Ort. Sobald die Samen keimen (nach 2–2,5 Wochen), entfernen Sie die Abdeckung und stellen Sie die Behälter an einen hellen Ort.

Für weiteres Wachstum und Entwicklung benötigen die Sämlinge Folgendes:

  • optimales Temperaturregime (25-27 °C);
  • regelmäßiges Gießen (den Boden bei Bedarf durch Besprühen befeuchten; das Wasser vorher 24 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen);
  • Beleuchtung (Sämlinge benötigen tagsüber 14-16 Stunden lang eine gute Beleuchtung).

Füttern Sie die Sämlinge:

  • nach der Keimung, im Stadium von 3 echten Blättern (zur Herstellung einer Lösung 5 ml Kaliumhumat in 2 Litern Wasser verdünnen);
  • während der Blütezeit (Nährstoffzusammensetzung herstellen aus 0,2 g Zinksulfat, 1 g Mangan, 0,2 g Kupfer, 1 g Eisen, 1,7 g Borsäure und 10 l).

Düngen Sie bis zum Ende der Blüte.

Wichtig!
Als Dünger eignet sich eine Mischung aus Harnstoff (ein halber Teelöffel) und Kaliumhumat (2,5 ml) oder aus Ammoniumnitrat (0,5 g), Superphosphat (3 g) und Kalium (1 g). Düngen Sie vor der Ernte oder zwei Wochen danach.

Verpflanzung in den Boden

Die Pflanzen werden ins Freiland verpflanzt. Sobald Boden und Luft sich ausreichend erwärmt haben (auf 18 °C), lässt der Frost endlich nach. Damit sich die Sämlinge schnell an die neuen Bedingungen anpassen und Wurzeln schlagen, müssen sie vor dem Auspflanzen abgehärtet werden. Stellen Sie dazu die Anzuchtschalen zwei Wochen lang täglich für ein bis zwei Stunden ins Freie.

Setzen Sie die Setzlinge im Abstand von 25–30 cm in die Erde. Der Reihenabstand sollte 50–60 cm betragen. Am besten pflanzt man die Setzlinge abends um. Um das Wurzelwachstum anzuregen, können Sie etwas Asche in die Pflanzlöcher streuen oder die Wurzeln in Kornevin tauchen.

Was man nicht tun sollte

Die häufigsten Fehler, wennbei der Verarbeitung von Paprika werden:

  • Verwendung einer zu starken Kaliumpermanganatlösung zur Saatgutbehandlung (oder Überschreiten der zulässigen Einwirkzeit der Saat in der Flüssigkeit);
  • Nichteinhaltung der Temperaturbedingungen, übermäßige Feuchtigkeit oder trockener Boden;
  • Pflücken (dabei können die Wurzeln der Sämlinge beschädigt werden; erfahrene Gärtner empfehlen daher, die Samen sofort in separate Becher auszusäen);
  • unzureichende Düngemittelmenge;
  • die ersten Knospen stehen lassen (sie hemmen das weitere Wachstum der Sämlinge);
  • zu späte Verlegung ins Freiland (die optimale Lufttemperatur in der Nacht sollte 13 °C betragen);
  • Anpflanzung im Schatten (Lichtmangel hemmt das Pflanzenwachstum)
  • unregelmäßige Bewässerung und unsachgemäße (zu tiefe) Auflockerung des Bodens;
  • zu späte Ernte (die Früchte sollten 30-40 Tage nach der Fruchtknotenbildung geerntet werden).
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