Was tun bei einer Absenkung der Eierstöcke bei Paprika: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Pfeffer

Paprika ist eine anspruchsvolle und pflegeintensive Pflanze. Gärtner sollten sich über mögliche Probleme während des Anbaus im Klaren sein, um diese umgehend beheben zu können. Beispielsweise beginnen die Stängel eines Busches zu welken, und alles daran vertrocknet und fällt ab. Dies ist ein häufiges Problem, mit dem Gärtner konfrontiert sind.

Symptome und Ursachen

Probleme können in jedem Wachstums- und Entwicklungsstadium von Paprika auftreten. Bei einem Nährstoffmangel zeigt sich dieser sofort negativ an Wurzeln, Stängeln, Blättern, Blüten und Früchten. Daher ist eine reiche Ernte nicht garantiert, nur weil eine Paprika geblüht hat. Beispielsweise können die Sämlinge ohne besondere Probleme gut gewachsen sein, aber nach dem Auspflanzen ins Freiland fallen Blüten und Blätter ab. Symptome für möglichen Knospen- und Fruchtfall können sein:

  • schwaches Wurzelsystem der Sämlinge;
  • zu viel gekeimte grüne Masse;
  • stumpfe, schwache Blätter;
  • transparentes Gespinst auf Paprikablättern;
  • das Vorhandensein anderer Stressfaktoren.
Bitte beachten Sie!
Solche Probleme treten hauptsächlich bei Paprika auf, die im Gewächshaus angebaut werden.

Wenn Ihre Paprika begonnen hat, ihre Blütenstände und Fruchtknoten abzuwerfen, könnte Folgendes passiert sein:

  • das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen;
  • Mangel oder Überschuss an Düngemitteln;
  • Luftfeuchtigkeit unter 60 %;
  • hohe Lufttemperaturen (Temperaturen über +23 °C sind schädlich für Sämlinge, und Temperaturen über +26 °C sind schädlich für ausgewachsene Pflanzen).
  • schädliche Wetterbedingungen (Dürre, Dauerregen);
  • Mangelnde Bestäubung;
  • unorganisierte Bewässerung.

Wenn einer der oben genannten Faktoren nicht erfüllt ist, wirft die Paprikapflanze ihre Blüten oder Fruchtknoten ab.

Zu helle oder unzureichende Beleuchtung

Lichtmangel ist eine häufige Ursache für Blüten- und Fruchtknotenfall bei Paprikapflanzen, insbesondere in Gewächshäusern. Paprikasämlinge sind besonders anfällig für diesen Mangel, da sie Nährstoffe schlecht aufnehmen. Unter diesen Bedingungen:

  • schlecht wachsen;
  • nach oben strecken;
  • eine geringe Ernte erzielen.

Die ideale Tageslichtdauer für die volle Entwicklung beträgt 12 Stunden. Selbst wenn eine solche Pflanze blüht, sind die Erntechancen gering. Insekten meiden Schatten und bestäuben die Pflanze daher wahrscheinlich nicht. Ohne Bestäubung trägt die Pflanze keine Früchte. Die Blüten fallen ab, und es bilden sich keine Fruchtknoten.

Allerdings führt übermäßige Beleuchtung auch zu einer Überhitzung der Paprikapflanzen im Gewächshaus, was sich ebenfalls nachteilig auf Wachstum und Entwicklung der Gartenpflanzen auswirkt.

Erhöhte Temperatur

Die ideale Temperatur für Paprikasämlinge liegt bei +20–22 °C. Ausgewachsene Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber Temperaturschwankungen; ein Temperaturabfall von 5–7 °C ist für ihr Wachstum und ihre Entwicklung unproblematisch. Fällt die Temperatur jedoch unter diesen Wert, besteht die Gefahr von Fruchtausfall.

Bitte beachten Sie!
Eine Erhöhung der Temperatur auf 30°C kann die Qualität des Pollens negativ beeinflussen, und die Fruchtknoten der Paprika fallen ebenfalls ab.

Ein Temperaturanstieg auf 35°C oder mehr kann nicht nur zum Abfallen der Fruchtknoten führen, sondern auch die Pflanze zerstören.

Unzureichende Luftfeuchtigkeit

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Die Luftfeuchtigkeit ist für das optimale Wachstum und die Entwicklung der Pflanzen unerlässlich. Die ideale Luftfeuchtigkeit für Paprika liegt bei 60–80 %. Bei Feuchtigkeitsmangel kann die Pflanze wichtige Mikronährstoffe nicht aufnehmen, trocknet aus und stirbt schließlich ab.

Paprika reagiert empfindlich auf Feuchtigkeitsmangel/Feuchtigkeitsüberschuss:

  1. Bei einem Mangel trocknet die Pflanze aufgrund von Sauerstoffmangel aus.
  2. Bei einem Überschuss kommt es aufgrund der im Boden angesammelten Salze zum Wachstumsstopp.

Um die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus zu stabilisieren, ist regelmäßiges Lüften wichtig. Auch die Bewässerung sollte systematisch und ausreichend erfolgen. Sie können die Paprikapflanzen mit einer Sprühflasche oder einem anderen Gerät besprühen oder die Beete einfach mit einer Gießkanne gießen.

Schädliche Insekten und Krankheiten

Schädlinge und Krankheiten gelten selten als Todesursache bei Paprikapflanzen. Dies tritt meist erst in fortgeschrittenen Fällen auf, wenn die Pflanze kaum oder gar nicht gepflegt wird.

Die Bekämpfung von Infektionen, Krankheiten und Schädlingen zehrt an der gesamten Energie der Pflanze. Überschüssige Energie schüttet sie in Form von Blüten und wachsenden Paprikaschoten aus. Paprika wird häufig von Spinnmilben oder Gewächshausmottenschildläusen befallen.

Paprika ist anfällig für Pilz- und Bakterienkrankheiten:

  1. Die Verticillium-Welke wird durch zwei Arten von pathogenen Pilzen verursacht, die in das Wurzelsystem eindringen und zum Welken und Verfaulen der Pflanzen führen.
  2. Bakterienflecken. Es bilden sich dunkle Flecken auf den Blättern. Diese beeinträchtigen die Photosynthese und führen langsam zum Absterben der Pflanze.
  3. Krautfäule. Eine Pilzkrankheit, die dazu führt, dass die Pflanze mit braunen Flecken bedeckt wird und ihre Fortpflanzungsfähigkeit verliert.
  4. Phytoplasmose, auch Stolbur genannt, ist eine durch Mikroorganismen verursachte Krankheit. Sie wird durch Insektenschädlinge auf Pflanzen übertragen und führt zum vollständigen Absterben der Pflanze. Es gibt keine gegen diese Krankheit resistenten Sorten.
  5. Cladosporiose ist eine Pilzkrankheit, die am häufigsten Gemüse befällt, das in Gewächshäusern mit hoher Luftfeuchtigkeit angebaut wird.

Falsche Bodendüngung

Fehlen dem Boden essentielle Nährstoffe und Spurenelemente, verliert die Pflanze ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, wird schwächer und ihr Wachstum sowie ihr Stoffwechsel verlangsamen sich. Dies führt dazu, dass die Paprikapflanze keine Früchte trägt.

Aufmerksamkeit!
Bei Stresssituationen wirft der Strauch überschüssiges Material in Form von Blüten und Fruchtknoten ab.

Die wichtigsten Mikroelemente für Pfeffer sind:

  • Stickstoff – notwendig für die korrekte Bildung und Entwicklung des Stängels und der Grünmasse;
  • Kalium – erhöht die Widerstandsfähigkeit des Pfefferstrauchs gegenüber Temperaturschwankungen und fördert die Reifung der Paprika;
  • Phosphor – stärkt die Wurzeln und fördert die Bildung von Fruchtknoten.

Beim Düngen von Paprika kann man leicht einen Fehler machen, da diese Pflanzen recht anspruchsvoll sind. Gärtner überdüngen den Boden oft, was für die Pflanze genauso schädlich ist wie Unterdüngung. Zu viel Stickstoff ist besonders schädlich, da er das Wachstum von Stängeln und grünen Massen fördert und so die Blüte und Fruchtbildung verhindert. Zu viel Kalium und zu wenig Phosphor können zu großen Fruchtknotenansammlungen führen, die später abfallen. Bei zu vielen Früchten reicht der Phosphorgehalt der Pflanze nicht mehr aus, um diese zu verarbeiten.

Nährstoffmängel können mit den Symptomen einer Krankheit verwechselt werden, aber erfahrene Landwirte können das Problem leicht erkennen.

Böden Mikronährstoffmangel Manifestation

Leichter Sand oder sandiger Lehm

Jod, Kalium, Magnesium, Brom, Schwefel

An den Blättern bildet sich ein gelber Rand, die grüne Masse wird fleckig und vertrocknet, die Paprikapflanze blühen nicht.

Karbonat- oder Rekalkstein

Mangan, Bor, Zink

Die Blätter wachsen nicht mehr, bleiben klein und rollen sich ein. Stängel- und Wurzelwachstum stoppen, und die Pflanze trägt keine Früchte. Paprikasämlinge verlieren ihre Blüten.

Torf

Kupfer, Kalium, Bor, Mangan

Die Pflanze wächst schlecht, verliert an grüner Masse und trägt keine Früchte.

Die Pflanzdichte beeinflusst auch das Wachstum und die Entwicklung der Paprikapflanzen. Viele Gärtner glauben, je dichter sie ihre Paprikapflanzen setzen, desto höher ist der Ertrag. Tatsächlich konkurrieren dicht gepflanzte Paprikapflanzen jedoch um Nährstoffe im Boden. Das bedeutet, dass einige Pflanzen wichtige Mikronährstoffe erhalten, während andere unterversorgt sind. Dies ist stressig und kann nicht nur zum Abfallen der Früchte, sondern auch zum Absterben der Pflanze führen.

Aufmerksamkeit!
Die ideale Pflanzdichte unter Gewächshausbedingungen liegt bei 3–6 Pflanzen pro m² (abhängig von der Pflanzengröße). Dadurch wird sichergestellt, dass die Wurzeln ausreichend Nährstoffe erhalten und die Blätter die notwendige Luftzirkulation bekommen, um verschiedenen Krankheiten vorzubeugen.

Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems

Für eine gute Ernte ist es unerlässlich, die Wachstumsbedingungen der Pflanzen sorgfältig zu überwachen. Paprika benötigt ausreichend Nährstoffe, Licht, Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Bewässerung. Ein erfahrener Anbauer kann diese Bedingungen beim Anbau im Gewächshaus optimal anpassen.

Es gibt bewährte und von Landwirten erprobte Methoden, die helfen, ungünstige landwirtschaftliche oder natürliche Faktoren zu korrigieren.

Verfahren Beschreibung
 

Pflanzmethode

Durch Reihen- oder Versatzpflanzung wird eine ausreichende Pflanzdichte gewährleistet. Dies ist besonders wichtig unter Gewächshausbedingungen. Diese Methode sorgt dafür, dass die Sträucher ausreichend Licht und Luft erhalten und die Fruchtstände gesund bleiben.

Einen Schatten erzeugen

Bei heißem oder brütend heißem Wetter können Sie auf verschiedene Weise Schatten spenden. Pflanzen Sie beispielsweise höhere Pflanzen wie Tomaten, Bohnen oder Erbsen um die Paprikapflanzen herum.

Phytolampe

Bei bewölktem Wetter und wenig Sonnenschein (12 Stunden Sonnenlicht sind erforderlich) kann eine zusätzliche Lichtquelle – eine Pflanzenlampe – verwendet werden; die Sträucher werden dann aktiver blühen.

Bewässerung

Bei heißem Wetter sollte einmal wöchentlich gründlich gegossen werden. Nach dem Gießen die Erde auflockern, damit Sauerstoff an die Wurzeln gelangt. Am besten gießt man morgens oder abends, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, da die Sämlinge sonst vor der Blüte absterben.

Künstliche Luftfeuchtigkeit

Um bei Trockenheit optimale Luftfeuchtigkeit zu schaffen, können Sie spezielle Sprühnebelgeräte installieren. Im Gewächshaus besprühen Sie einfach die Wege um die Sträucher herum mit Wasser. Eine gute Belüftung ist unerlässlich.

Mulchen des Bodens

Beim Mulchen wird der Boden um eine gepflanzte Pflanze herum mit einem speziellen Mulchmaterial bedeckt, wodurch der Boden vor Überhitzung und Austrocknung geschützt wird.

Fütterungsregime

Der Düngebedarf der Pflanze richtet sich nach ihrem Zustand. Düngen kann alle zwei Wochen erfolgen, wobei mineralische und organische Dünger abwechselnd verwendet werden. Bei deutlichen Anzeichen von Nährstoffmangel kann zusätzlich gedüngt werden.

Fütterungszeiten

Während der Blütenbildungsphase benötigen Pflanzen mehr Stickstoffdünger. Während der Fruchtbildungsphase benötigen sie mehr Phosphor und Kalium.

Fütterung einstellen

Wenn das Laub des Strauchs recht dicht ist und die Pflanze begonnen hat, Blüten und Fruchtknoten abzuwerfen, ist es Zeit, die Düngung einzustellen. Überdüngung ist nicht empfehlenswert.

Zur Bekämpfung von Insektenschädlingen können Sie biologische und chemische Präparate einsetzen:

  • Aktara;
  • Actellic (Weiße Fliege);
  • Kleschevit (Spinnmilbe) usw.

Der Einsatz von starken Pestiziden ist notwendig, wenn es zu erheblichen Ernteausfällen kommt. Am besten versucht man jedoch zunächst, das Schädlingsproblem mit Hausmitteln zu lösen. Beispielsweise durch Besprühen mit Kamille-, Knoblauch- oder Schafgarbenaufguss oder einer Lösung aus Waschmittel.

Präventive Maßnahmen

Der sicherste Weg, Krankheiten und jegliche Probleme zu vermeiden, besteht darin, optimale Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung von Paprika zu schaffen. Unter Gewächshausbedingungen:

  • Sauberkeit aufrechterhalten;
  • sachgemäße Bodenvorbereitung;
  • Desinfektion;
  • Luftzirkulation.

Im Gewächshaus verschlechtert sich die Bodenqualität, wodurch sich krankheitserregende Bakterien und Pilze vermehren können. Daher ist es unerlässlich, den Boden vor dem Anpflanzen von Obst zu düngen. Im Herbst kann Stallmist als Dünger verwendet werden. Über den Winter sättigt sich der Boden und eliminiert so schädliche Krankheitserreger.

Bitte beachten Sie!
Im Frühjahr sollte sich der Boden 2 Wochen vor der Pflanzung erwärmen und mit Humus oder Mineraldünger angereichert werden.

Ratschläge von erfahrenen Landwirten

Gärtner, die erfolgreich Paprika anbauen, geben folgende Empfehlungen:

  • Paprikapflanzen vertragen das Umpflanzen praktisch nicht, daher sollten die Setzlinge direkt in separate Behälter gesät werden;
  • In der Nähe gepflanzte Blumen oder Zwiebeln können vor schädlichen Insekten schützen;
  • Bestimmte Methoden der Formgebung der Sträucher können die Größe oder Anzahl der Paprikaschoten beeinflussen;
  • Um den Fruchtansatz zu verbessern, können Stängel und Blätter unterhalb der ersten Verzweigung vorsichtig entfernt werden.
  • Man kann die Wachstumsspitzen des Strauchs (die Krone der Pflanze) abknipsen, damit die Pflanze aufhört zu wachsen und mit der Fruchtreife beginnt (diese Methode wendet man am besten 1-1,5 Monate vor dem Ende der Saison an).

Abfallende Blüten, sich entwickelnde Fruchtknoten und unreife Paprikafrüchte können die Ernte erheblich beeinträchtigen. Damit der Aufwand beim Anbau von Paprika nicht umsonst ist (und dieser ist beträchtlich), ist es wichtig, der Pflanze optimale Wachstumsbedingungen zu bieten. Kontrollieren Sie den Zustand der Pflanze regelmäßig, um Mangel oder Überschuss an Nährstoffen, Licht und Feuchtigkeit zu vermeiden. Eine rechtzeitige und umfassende Unterstützung der Pflanze trägt zu einer reichen Ernte bei. Bei korrekter Pflege behält die Pflanze ihre Blüten.

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