Paprikasamen – die besten Sorten für die Region Moskau, sowohl für Freiland als auch für Gewächshäuser

Pfeffer

Paprika Capsicum ist eine beliebte einjährige Pflanzenart aus der Gattung Capsicum und der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Dieses Gemüse wird aufgrund seines Geschmacks und seiner Nährwerte sehr geschätzt, weshalb man Vertreter dieser Art häufig in Gärten und Gewächshäusern findet.

Es gibt viele Paprikasorten, die sich geschmacklich in zwei Gruppen einteilen lassen: bittere und süße. Süße Paprika sind aufgrund ihres milden, leicht süßlichen Geschmacks bei Gemüsegärtnern beliebter. Vor dem Anbau empfiehlt es sich jedoch, die für die jeweiligen Klimabedingungen geeigneten Sorten zu ermitteln. Wer süße Paprika in der Region Moskau anbauen möchte, sollte sich vor dem Kauf des Saatguts über die dort am besten geeigneten Sorten informieren.

Klima und Pfefferanbau in der Moskauer Region

Im gemäßigten Kontinentalklima der Moskauer Region gedeihen Paprika sowohl im Freien als auch in Gewächshäusern. Die Region Moskau zählt zu den am besten geeigneten Gebieten des Landes für den Paprikaanbau, da die Sommer lang und feucht sind und die Temperaturen nie über 40 °C steigen.

Sämling
Die Pflanze liebt jedoch Wärme und verträgt Frost überhaupt nicht. Aus diesem Grund kann sie in der Region Moskau nur aus Setzlingen gezogen werden.

Bei der Direktsaat ins Freiland keimen die Sämlinge möglicherweise nicht, da der Boden zu gefroren ist. Verzögert man die Aussaat, kann es aufgrund des kurzen Sommers zu keiner Paprikaernte kommen. In beheizten Gewächshäusern lässt sich das Gemüse dank der konstanten Lufttemperatur ganzjährig anbauen.

Vor der Aussaat von Setzlingen ist es wichtig, den Pflanzzeitpunkt anhand des regionalen Klimas zu bestimmen. Dies sollte 50 bis 65 Tage vor dem endgültigen Auspflanzen der Gemüsepflanzen erfolgen. Wenn die Setzlinge später ins Freiland verpflanzt werden sollen, ist es ratsam, die Samen 50 Tage vorher auszusäen.

Schießt
Sollen die Setzlinge verpflanzt werden, empfiehlt es sich, das Pflanzmaterial 60 bis 65 Tage vor dem optimalen Pflanzzeitpunkt auszusäen.

Der richtige Zeitpunkt hängt auch davon ab, ob das Gemüse im Freien oder im Gewächshaus angebaut werden soll. Wenn Sie beispielsweise Paprika im Gewächshaus anbauen, können Sie die Samen Ende Februar oder Anfang März aussäen und die Jungpflanzen dann im April oder Mai ins Freiland pflanzen. Soll das Gemüse jedoch im Freien angebaut werden, empfiehlt es sich, die Samen für die Setzlinge Ende März auszusäen. Denn Ende Mai haben sich Boden und Luft ausreichend erwärmt, damit diese temperaturempfindliche Pflanze gut gedeihen kann.

Auswahl von Paprikasamensorten für den Freilandanbau in der Region

Für den Anbau im Freien empfiehlt es sich, bewährte Pflanzensorten zu wählen, die wechselnden Umweltbedingungen standhalten. Diese Sorten tragen auch im Gemüsegarten reichlich Früchte. Da das Klima in der Region Moskau recht rau sein kann, sind frühreife oder mittelfrühe Sorten für den Anbau im Freien am besten geeignet.

Gogoshary

Diese bei Hobbygärtnern recht verbreitete Sorte produziert kugelförmige Früchte mit deutlichen Lappen. Die Paprika sind klein und wiegen kaum 100–120 Gramm. Reife Paprika sind rot, färben sich aber während der Wachstumsperiode dunkelgrün. Unreife Paprika dieser Sorte haben zudem eine leichte Bitterkeit, weshalb sie sich gut zum Einmachen eignen.

Gogoshary
Gogoshary

atlantisch

Die kälteresistenteste Paprikasorte, daher auch ihr Name. atlantisch Diese Sorte eignet sich ideal für den Anbau in der Moskauer Region mit ihrem wechselhaften Klima. Sie ist sehr ertragreich und liefert etwa 13 kg Gemüse pro Quadratmeter. Die länglichen, dunkelroten Früchte können bis zu 20 cm lang werden und bleiben nach der Ernte lange frisch.

atlantisch
atlantisch

Montero F1

Dies ist eine Hybrid-Gemüsesorte, die eine Stütze benötigt. Es handelt sich um einen niedrig wachsenden Strauch mit roten, prismenförmigen Früchten. Jede Paprika kann bis zu 300 g wiegen und hat eine Wandstärke von 8 mm. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre frühe Reife und ihren hohen Ertrag aus. Vier Pflanzen können etwa 10 kg Früchte tragen.

Montero F1
Montero F1

Pappel

Eine mittelfrühe Paprikasorte mit länglichen, kegelförmigen Früchten. Die Früchte sind leuchtend rot. Obwohl die Pflanze nicht sehr hoch wächst, benötigt sie eine Stütze, da die dünnen Stängel unter dem Gewicht der Früchte brechen können. Die Sorte 'Poplar' liefert einen guten Ertrag von etwa 5 kg pro Quadratmeter. Die Früchte eignen sich hervorragend für Salate, zum Einlegen und Einkochen.

Pappel
Pappel

Ein Geschenk aus Moldawien

Eine krankheitsresistente Sorte mit roten, kegelförmigen Früchten. Die Paprika hat eine glatte Oberfläche. Sie ist eine mittelfrühe Sorte und trägt bereits 120 Tage nach der Keimung Früchte. Selbst bei mäßiger Pflege liefert sie eine gute Ernte. Der niedrige Strauch, bis zu 50 cm hoch, benötigt eine Stütze.

Ein Geschenk aus Moldawien
Ein Geschenk aus Moldawien

Goldenes Kalb

Diese mittelfrühe Sorte zeichnet sich durch ihre gelben Früchte aus, die nicht nur durch ihre leuchtende Farbe, sondern auch durch ihren Saftigkeitsgrad bestechen. Das fleischige, glänzende Gemüse ist in der Küche sehr beliebt und wird häufig in vitaminreichen Salaten und Vorspeisen verwendet. Die runden, kegelförmigen Früchte sind recht groß und wiegen bis zu 250 g.

Goldenes Kalb
Goldenes Kalb

Die besten Paprikasamen-Sorten für den Gewächshausanbau in der Region Moskau

Für den Anbau im Gewächshaus empfiehlt es sich, Sorten auszuwählen, die hohe Luftfeuchtigkeit vertragen und weniger hohe Lichtansprüche haben. Pflanzen, die empfindlicher auf Umweltschwankungen reagieren, können im Gewächshaus kultiviert werden, da dort über längere Zeiträume eine optimale Temperatur aufrechterhalten werden kann.

Bei der Auswahl von Sorten für die Anpflanzung in Innenräumen empfiehlt es sich, niedrig wachsende Sträucher zu wählen, da der Platz im Gewächshaus begrenzt ist.

Kalifornisches Wunder

Diese Sorte ist besonders bei unerfahrenen Gemüsegärtnern beliebt, da sie sich nach dem Auspflanzen schnell an einen neuen Standort anpasst. Die leicht länglichen und runden Früchte sind rot und dickwandig. Jede Frucht kann bis zu 130 g wiegen. Bei einer Pflanzung von vier Sträuchern pro Quadratmeter ergibt sich ein Ertrag von über 2 kg Gemüse.

Kalifornisches Wunder
Kalifornisches Wunder

Der Orangenkönig

Eine kleine Pflanze, die mit frühreifende Sorten Paprika. Die dickwandigen, orangefarbenen Früchte eignen sich hervorragend für Salate und Konfitüren. Sie sind würfelförmig mit abgerundeter Unterseite. Jede Paprika wiegt zwischen 120 und 150 Gramm. Dank ihres kompakten Wuchses können bis zu fünf Pflanzen auf einem Quadratmeter angebaut werden.

Der Orangenkönig
Der Orangenkönig

Bagration

Diese frühreife Sorte eignet sich ideal für den Anbau in Innenräumen, da sie hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugt und nur wenig Licht zum Reifen ihrer Früchte benötigt. Ihr Aussehen erinnert entfernt an eine Tomate oder ein kubisches Prisma mit abgerundeter Basis. Eine einzelne gelbe Frucht wiegt über 150 g. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Verwandten ist Bagration resistent gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge.

Bagration
Bagration

Alyonushka

Eine mittelfrühe Hybridsorte mit großen Früchten von 130 bis 140 g. Die Früchte sind prismenförmig mit stumpfer Spitze. Unreife Früchte sind hellgrün, biologisch reife rot. Die Pflanze liefert einen guten Ertrag: Drei Pflanzen können über 7 kg saftige, milde Paprikaschoten ergeben. Geeignet zum Rohverzehr.

Alyonushka
Alyonushka

Nacht

Eine mittelfrühe Hybrid-Gemüsesorte, die sich durch lange Fruchtstände und violette Paprika auszeichnet. Die würfelförmige Gestalt dieser Paprika verleiht ihr ein unverwechselbares Aroma. Die Fruchtwände können bis zu 7 mm dick sein. Die Früchte sind mittelgroß und wiegen typischerweise zwischen 100 und 110 g. Der Strauch kann bis zu 100 cm hoch werden, daher wird empfohlen, nicht mehr als 3 Paprika pro Quadratmeter zu pflanzen.

Alyonushka
Alyonushka

Merkmale der Sämlings- und Pflanzenpflege

Paprika kann eine sehr anspruchsvolle Pflanze sein, die sorgfältige Pflege benötigt, insbesondere bei der Anzucht von Sämlingen. Während des Anbaus sollten Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Häufigkeit und Qualität der Düngung genau überwacht werden.

Für noch nicht gekeimte Samen empfiehlt sich eine Temperatur von 27 bis 28 °C. Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, kann die Raumtemperatur zwischen 15 und 25 °C schwanken. Wichtig ist, dass die Tagestemperatur höher ist als die Nachttemperatur.

Wichtig!
Setzlinge können erst dann in die Erde gepflanzt werden, wenn sich der Boden auf 18°C ​​erwärmt hat.

Ende Februar oder Anfang März sind die Tage noch recht kurz, daher empfiehlt es sich, Sämlinge mit künstlichem Licht zu versorgen. Leuchtstofflampen eignen sich hierfür ebenfalls. Die empfohlene Beleuchtungsdauer ist von 8 bis 20 Uhr.

Befeuchten Sie die Erde, in der die Sämlinge wachsen, erst, wenn die oberste Schicht abgetrocknet ist. Zu viel Wasser kann bei jungen Pflanzen zu übermäßigem Längenwachstum und Pilzkrankheiten führen. Es wird empfohlen, zum Gießen weiches Wasser mit Zimmertemperatur zu verwenden.

Bewässerung
Eine ausgewachsene Pflanze benötigt jedoch häufiges und reichliches Gießen, insbesondere in Trockenperioden.

An heißen Sommertagen empfiehlt es sich daher, die Pflanze täglich zu gießen. Während der Blütezeit sollte sie ausschließlich an den Wurzeln gegossen werden. Wichtig ist außerdem, die Erde im Beet direkt nach dem Gießen aufzulockern, um die Sauerstoffzufuhr zum Wurzelsystem zu verbessern. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig vor, da die Wurzeln der Pflanze sehr nah an der Oberfläche liegen.

Sobald die Sämlinge einige voll entwickelte Blätter gebildet haben, empfiehlt es sich, sie zu düngen. Verwenden Sie einen Volldünger, der speziell für Gemüsepflanzen entwickelt wurde. Düngen Sie nach 10–14 Tagen erneut.

Bewässerung
Ein ausgewachsener Strauch sollte alle 10 Tage gedüngt werden, wobei man zwischen komplexen mineralischen und organischen Düngemitteln abwechselt.

Als organischer Dünger kann man Königskerzenaufguss verwenden, der im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt wird.

Junge Pflanzen müssen vor dem Auspflanzen ins Freiland abgehärtet werden. Dazu werden die Sämlinge auf eine Loggia oder einen Balkon gestellt, um sie an die Umgebungstemperatur zu gewöhnen. Die Abhärtung erfolgt schrittweise, indem die Zeit, die die Sämlinge täglich der frischen Luft ausgesetzt sind, erhöht wird.

Häufig gestellte Fragen

Warum kann man nicht gleichzeitig süße und scharfe Paprika im Gewächshaus anbauen?
Dieses Verbot besteht, weil diese Nutzpflanzenarten sich gegenseitig kreuzbestäuben können, was dazu führt, dass nur noch scharfe Paprikaschoten wachsen.
Welches Gewächshaus eignet sich am besten für den Anbau von Paprika?
Für den Anbau von Gemüse eignen sich Gewächshäuser aus Glas, Folie oder Polycarbonat, da Gemüse unter jeder Art von Abdeckung gut gedeiht.
Wie düngt man Paprika, um eine gute Ernte zu erzielen?
Die Pflanze kann sowohl mit Mehrnährstoffdünger als auch mit organischen Düngemitteln gedüngt werden. Für bessere Erträge empfiehlt es sich, diese Düngemittelarten abzuwechseln.
Wie wählt man die richtigen Samen aus?
Achten Sie bei der Auswahl von Saatgut auf die Kennzeichnung. Diese gibt neben dem Verfallsdatum auch den empfohlenen Standort (im Freien oder im Haus) an. Die Verpackung sollte außerdem eine Sortenbeschreibung inklusive Reifezeit enthalten. Am besten wählen Sie bereits vorbehandeltes Saatgut, das nicht zusätzlich eingeweicht werden muss.

Das Klima der Moskauer Region ermöglicht den erfolgreichen Anbau von Paprika in Gärten und Gewächshäusern. Um eine sichere Ernte zu gewährleisten, empfiehlt es sich jedoch, frühreife oder mittelfrühe Paprikasorten zu wählen.

https://www.youtube.com/watch?v=TJI2mM67D4w

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