Diese Pilze wachsen schnell und sind einfach anzubauen. Man muss nur ein paar Regeln beachten. Hier erklären wir Ihnen detailliert, wie Sie diese Pilze richtig züchten.
Welche Phasen umfasst der Vorbereitungsprozess?
Zunächst sollten Sie bedenken, dass Sie Myzel für die Zucht benötigen. Dieses Material ist bei verschiedenen Unternehmen, die selbst verschiedene Pilze züchten, leicht erhältlich. Es ist auch online verfügbar und kann zu Ihnen nach Hause geliefert werden. Kaufen Sie am besten keine großen Mengen, da Myzel bei längerer Lagerung verdirbt. Aus einem Kilogramm Myzel lassen sich etwa drei Kilogramm Myzel gewinnen. essbare PilzeDaher empfiehlt es sich, mit einer sehr kleinen Menge Myzel zu beginnen. Dieses Material muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die richtige Substratvorbereitung ist entscheidend für den erfolgreichen Anbau von Austernpilzen zu Hause. Sonnenblumen- und Buchweizenschalen eignen sich ideal, aber auch Sägemehl und ähnliche Materialien sind geeignet. Um ein sauberes Substrat zu gewährleisten, geben Sie die Schalen in Wasser und kochen Sie die Mischung mindestens zwei Stunden lang. Anschließend lassen Sie die Mischung auf 28 Grad Celsius abkühlen und gießen die Flüssigkeit ab.
Pilze in Blöcken zu züchten ist sehr einfach. Man verwendet einfache Beutel als Blöcke, die jedoch vor Gebrauch in einer schwachen Bleichlösung desinfiziert werden müssen. Zuerst wird das Pilzsubstrat ausgelegt, gefolgt von einer Schicht Myzel. Die erste Schicht sollte nicht dicker als sechs Zentimeter sein, das Myzel selbst nur einen halben Zentimeter. Anschließend wird der Beutel fest verschlossen und an allen Seiten im Abstand von jeweils fünfzehn Zentimetern versetzt eingeschnitten. Die Blöcke werden in einem kühlen, feuchten Raum platziert; ein Keller eignet sich ideal. Während der Inkubationszeit sollte die Lufttemperatur im Keller zwischen 19 und 23 Grad Celsius liegen, und der Raum muss regelmäßig gelüftet werden.
Wie wird die Pflege durchgeführt?
Bei der Zucht von Austernpilzen zu Hause (Video für Anfänger) ist es wichtig, einige Pflegehinweise zu beachten, insbesondere in den ersten Tagen. In den ersten drei Tagen kann die Temperatur des Substrats deutlich ansteigen. Es ist daher entscheidend, diese Temperatur zu überwachen, um eine Überhitzung zu vermeiden. Die maximal zulässige Substrattemperatur beträgt 30 Grad Celsius. Steigt die Temperatur deutlich an, sollten große Ventilatoren in der Nähe der Geräte installiert werden, um das Substrat zu kühlen.
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Nach nur zehn Tagen beginnt das Myzel aktiv zu wachsen und durchdringt den gesamten Block. Das Material hellt sich auf und verströmt einen intensiven Pilzduft. Nach der Inkubationszeit sollte die Temperatur auf zwölf Grad Celsius gesenkt werden. Es ist wichtig, dass die Temperatur nicht über fünfzehn Grad Celsius steigt und die Luftfeuchtigkeit bei 90 % bleibt. Diese Methode zur Zucht von Austernpilzen zu Hause ist für Anfänger ähnlich wie die im Gewächshaus; sie ist zudem am einfachsten zu verstehen und durchzuführen.
Wie man Pilze auf Baumstümpfen züchtet
Diese Methode ist zwar recht zeitaufwendig, aber auch sehr kostengünstig, weshalb sie bei vielen Anfängern beliebt ist. Leider hängt die Ernte nicht nur von der Pflege, sondern auch von der Wachstumsperiode und den regionalen Wetterbedingungen ab. Die Stümpfe müssen im Winter, spätestens Ende Januar, geerntet werden. Es ist entscheidend, die Stümpfe gut zu trocknen und sicherzustellen, dass sie frei von Schimmel und Beschädigungen sind; nur so können gute Pilze wachsen.
Bevor die Pilze selbst eingepflanzt werden, sollten die Stümpfe mindestens drei Tage lang in Wasser eingeweicht werden. Nur so entsteht ein ausreichend feuchtes Substrat für den Anbau von Austernpilzen zu Hause – ideal für Anfänger (siehe Foto). Feuchtigkeit ist unerlässlich, da sich das Myzel nur in feuchter Umgebung entwickelt. Die Stümpfe sollten an warmen Maitagen ins Freiland gestellt werden. Wichtig ist, dass keine Frostgefahr mehr besteht, da die Pilze sonst nicht wachsen. Platzieren Sie die Stümpfe nur an schattigen Stellen, vorzugsweise unter Bäumen. Vermeiden Sie sonnige Standorte, da die Pilze Feuchtigkeit und Schatten benötigen. Befeuchten Sie anschließend einfach die Erde um die Stümpfe herum; sie sollte gleichmäßig feucht gehalten werden.
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Diese Stümpfe liefern Ende des Sommers eine Ernte. Diese Methode erfordert praktisch keine Investition, kann aber sehr profitabel sein, wenn man die gezüchteten Pilze verkauft. Und wenn der Herbst warm genug ist, kann man bis November ernten.
Einige Regeln für die Zimmergestaltung
Zunächst einmal muss das Gewächshaus gut isoliert und ausreichend feucht sein, eine Deckenhöhe von mindestens drei Metern aufweisen und idealerweise über fließendes Wasser und einen Abwasseranschluss verfügen. Ein Gewächshaus ist jedoch nicht der einzige geeignete Ort für den Anbau von Pflanzen; ein alter Hühnerstall, ein Kuhstall, ein guter Keller oder eine Getreidescheune eignen sich ebenfalls.

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