So ziehen Sie hervorragende grüne Bohnen: Anbautipps

Bohnen

Grüne Bohnen sind einjährige krautige Pflanzen. Diese Hülsenfrucht produziert nicht nur eine große Menge nahrhafter Früchte, sondern reichert den Boden auch mit Stickstoff an und erhält so seine Fruchtbarkeit. Der Anbau und die Pflege von Spargelbohnen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, wenn man sie richtig pflanzt und die am besten geeignete Anbaumethode für die eigene agroklimatische Zone ermittelt.

Beschreibung und Eigenschaften von Spargelbohnen

Die Art verdankt ihren Namen dem spargelartigen Geschmack ihrer Früchte. Äußerlich ähnelt sie der Gartenbohne, wie auf dem Foto zu sehen ist. Im Gegensatz zur Gartenbohne besitzt sie jedoch sehr weiche Hülsen ohne Häute oder grobe Fasern. Während der Fruchtbildungsphase lassen sich die Sträucher der verschiedenen Arten anhand der Form ihrer Hülsen unterscheiden: Die Hülsen der Spargelbohne sind schmal und länglich.

Hauptmerkmale der Kultur:

  • Pflanzenstruktur – buschig, halbkletternd, kletternd;
  • Fruchtfarben: grün, gelb, violett und rot;
  • Die Schoten sind schmal und ziemlich länglich;
  • anspruchslos an die Lichtverhältnisse – viele Sorten gedeihen gut im Halbschatten und auf der Nordseite;
  • Blütenstände - aufgrund des dekorativen Charakters der Blüten werden einige Hybriden, insbesondere Kletterpflanzen, zur Gartengestaltung verwendet.

Wachstumsregionen

Hinweise auf den Anbau von Spargelbohnen in Europa reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Zuvor wurden sie in Süd- und Mittelamerika kultiviert. Die indigene Bevölkerung dieser Regionen glaubte an die heilende Wirkung der Bohnen. Abkochungen mit Spargelbohnen fanden breite Anwendung in der Kosmetik.

In Russland wurden Spargelbohnen ursprünglich zur Dekoration von Gartenpavillons, Vorgärten und Blumenbeeten verwendet und galten als reine Zierpflanze. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden sie auch als Nahrungsmittel genutzt. Heute wird die Pflanze fast überall angebaut, und zwar mit verschiedenen Anbaumethoden: In südlichen Regionen werden sie direkt aus Setzlingen gezogen, während in kühleren Klimazonen Jungpflanzen zum Einsatz kommen.

Aussaat im Freiland

Vor Beginn der Aussaat muss zunächst der geeignetste Standort bestimmt und der Boden vorbereitet werden. Außerdem sollten die Samen vorher eingeweicht werden, um eine optimale Keimung zu gewährleisten.

Standortanforderungen

Sonnige Beete sind ideal für diese wärmeliebende Pflanze, aber Spargelbohnen gedeihen auch im Halbschatten. Sie bevorzugen neutrale, schwarze Böden. Die Bodenvorbereitung sollte im Herbst mit der Einarbeitung von organischem Material beim Pflügen beginnen. Wenn Sie diese einfachen Hinweise befolgen, ist der Anbau von Spargelbohnen unkompliziert und Ihre Pflanzen werden Sie mit einer reichen Ernte an schmackhaften und nahrhaften Bohnen belohnen.

Wichtig!
Bei der Verwendung organischer Düngemittel empfiehlt sich Kompost oder Humus. Frischer Mist sollte aufgrund seines hohen Stickstoffgehalts und des Vorhandenseins von Krankheitserregern nicht verwendet werden.

Grüne Bohnen mit anderen Pflanzen kombinieren

Als beste Vorpflanzen für Bohnen eignen sich Kartoffeln, Auberginen, Kohl und Karotten. Es wird nicht empfohlen, Bohnen dort anzubauen, wo in der letzten Saison Zwiebeln, Knoblauch oder Erbsen gewachsen sind. Wurden in diesem Gebiet bereits Bohnen angebaut, sollte man ihnen eine dreijährige Ruhepause gönnen, bevor man sie erneut anbaut.

Buschige Sorten werden oft zwischen Kartoffel- und Kohlreihen gepflanzt. Kletternde Sorten benötigen eine Rankhilfe.

Vorbereitung von Saatgut für die Aussaat im Freiland

Trockenes Saatgut kann direkt in die Beete gesät werden. Um jedoch eine gleichmäßige Keimung zu gewährleisten, sollte es vorher vorbereitet werden. Das Einweichen des Saatguts in einer Kaliumpermanganatlösung hilft, mögliche Krankheitserreger abzutöten. Außerdem sorgt das Einweichen dafür, dass ungeeignete Samen an die Oberfläche gelangen. Geeignetes Saatgut wird anschließend unter fließendem Wasser abgespült und mit Küchenpapier abgetrocknet.

Sie können die Samen außerdem keimen lassen:

  1. Man nehme einen Dessertteller und decke ihn mit einer Schicht Gaze ab.
  2. Das Saatgut wird darauf verteilt und mit einer Stoffschicht abgedeckt.
  3. Der Behälter enthält eine Lösung aus Wachstumsstimulator und Wasser.
  4. Nach 24 Stunden beginnen sie mit der Aussaat.

Wie man Samen im Freiland aussät

Bei der Vorbereitung des Gartenbodens im Herbst genügt es nach der Nährstoffanreicherung, ihn aufzulockern und mit der Aussaat zu beginnen. Der optimale Zeitpunkt ist erreicht, wenn der Boden in 10 cm Tiefe 12–15 °C warm ist.

Die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Aussaat:

  1. Auf dem Gelände werden Gräben angelegt und mit sauberem Wasser bewässert.
  2. Lege 2 Bohnen im Abstand von 20 cm aus.
  3. Der Abstand zwischen den Furchen beträgt maximal 40 cm.
  4. Die Aussaat erfolgt je nach Bodenart: Bei leichten Böden beträgt die Pflanztiefe 5 cm, bei lehmigen Böden 3-4 cm.
  5. Der Boden wird von Hand leicht verdichtet und bewässert, wodurch die Bildung von Lufteinschlüssen in der Nähe der Bohnen verhindert wird.

In kälteren Gebieten, in denen die Gefahr wiederkehrender Fröste besteht, empfiehlt es sich, ein Gerüst über die Pflanzen zu bauen und eine Folie darüber zu spannen.

Vermehrungsmethode für Sämlinge

Um in den nördlichen Regionen innerhalb des entsprechenden Zeitraums eine gute Ernte zu erzielen, wird der Anbau aus Samen über Setzlinge bevorzugt.

Einen Container auswählen

Man kann die Samen zwar in Anzuchttöpfen aussäen, aber das Auspflanzen ins Freiland kann die empfindlichen Wurzeln beschädigen. Weniger erfahrene Gärtner verwenden daher besser Torftöpfe. So können die Spargelbohnen-Setzlinge problemlos ins Freiland gepflanzt werden. Sie wurzeln schnell und durchdringen die biologisch abbaubare Auskleidung der Töpfe mühelos.

Zeitpunkt und Technologie der Aussaat

Am besten beginnt man mit dem Vortreiben der Sämlinge einen Monat vor dem geplanten Auspflanzen ins Freiland. Die Reifezeit der jeweiligen Sorte beeinflusst den Zeitpunkt ebenfalls. Im Durchschnitt ist dies um den 20. April der Fall.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aussäen:

  1. Bereiten Sie die Behälter vor: Füllen Sie sie mit einem Substrat aus Rasenerde, Kompost und Flusssand und geben Sie etwas mineralische Agrochemikalien hinzu.
  2. Das Bodengemisch wird befeuchtet.
  3. Das Wechselgeld wird in eine rosa Manganlösung getaucht.
  4. Säen Sie 1-2 Bohnen pro Loch bis zu 4 cm tief.
  5. Die Pflanzen werden in einem hellen, warmen Raum untergebracht.
  6. Um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, wird der Behälter mit Glas abgedeckt, das nach dem Erscheinen der Sämlinge entfernt wird.
Wichtig!
Ein aktives Wachstum der Sämlinge ist nach einer zweiwöchigen Zeitspanne nach der Aussaat zu beobachten.

Pflege von Sämlingen

Sobald die Keimlinge erscheinen, sollte ein optimales Bewässerungsschema eingeführt werden, um die Erde gleichmäßig feucht zu halten. Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Um Verkrustungen vorzubeugen, sollte die Erde aufgelockert werden, sobald die oberste Schicht angetrocknet ist.

In fruchtbarem Boden gedeihen die Sämlinge gut ohne zusätzlichen Dünger. Eine Woche vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Sämlinge einen Tag lang abgehärtet werden. Nur kräftige Sämlinge werden zum Auspflanzen verwendet.

Spargelbohnen im Gewächshaus anbauen

In risikoreichen Anbaugebieten wird Spargelbohnen oft lieber in Innenräumen als im Freien angebaut. Dies ermöglicht kräftige Pflanzen und eine frühe Ernte. Kletterspargel ist aufgrund seiner platzsparenden Eigenschaften beliebter.

Die beste Zeit für die Aussaat von Bohnen im Gewächshaus ist vom späten Winter bis zum frühen Frühling. Bei einer Aussaat im Februar sollte für zusätzliche Beleuchtung gesorgt werden, um sicherzustellen, dass die Tageslichtstunden mindestens 12 Stunden betragen. Drahtseile werden entlang der zukünftigen Pflanzstellen gespannt, um ein Rankgitter zu bilden. Anschließend können die Pflanzregale mit Erde (20 cm Schicht) befüllt werden. Das Aussaatmuster und die Saattiefe entsprechen denen im Gartenbeet: 20 x 50 cm bzw. 3–4 cm.

Pflege der Ernte

Grüne Bohnen lassen sich auf vielfältige Weise anbauen, sogar in Innenräumen. Um jedoch die von den Anbauern angegebenen Erträge zu erzielen, ist eine sorgfältige Pflege erforderlich. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören regelmäßiges Gießen, zusätzliche Düngung, Auflockern des Substrats, Jäten und Schädlingsbekämpfung.

Bewässerung

Bohnen sind feuchtigkeitsliebend. Sie sollten reichlich, aber mäßig gegossen werden. Zu viel Feuchtigkeit kann Pilzkrankheiten begünstigen. Gießen Sie die Bohnen morgens oder abends direkt an den Wurzeln.

Bodenbehandlung

Die Zwischenräume zwischen den Reihen und um die Baumstämme herum sollten sauber gehalten werden. Unkraut jäten wird oft mit dem Auflockern des Bodens nach dem Gießen oder Regen kombiniert. Eine bessere Belüftung kann zu einer größeren Ernte führen. Um die Verdunstung zu reduzieren und die Intervalle zwischen Auflockern und Jäten zu verlängern, sollte der Boden unter den Pflanzen gemulcht werden. Torf oder Sägemehl eignen sich gut als Mulchmaterial.

Düngung und Fütterung

Bei Anpflanzung in fruchtbarem Boden genügt eine einmalige Düngung. Diese erfolgt während der Fruchtbildungsphase. Die optimale Nährstoffzusammensetzung besteht aus Phosphor und Kalium. Um diese zu erreichen, können Sie Superphosphat und Kaliumsulfat mischen und das Pulver anschließend in Wasser auflösen.

Wir bekämpfen Krankheiten und Schädlinge.

Schwierigkeiten beim Bohnenanbau entstehen häufig durch Verstöße gegen organisatorische, betriebswirtschaftliche und landwirtschaftliche Richtlinien. Wird die Hülsenfrucht beispielsweise ohne Einhaltung der Fruchtfolge auf demselben Feld wie im Vorjahr angebaut, kann sie von spezialisierten Krankheiten und Schädlingen befallen werden, deren Bestand sich seit der vorherigen Saison angesammelt hat.

Zu den häufigsten Krankheiten zählen Mehltau und Grauschimmel, Schädlinge sind Blattläuse und Keimlingsfliegen. Diese Krankheiten werden oft durch zu viel Feuchtigkeit verursacht. Die Bewässerung sollte entsprechend angepasst werden. Keimlingsfliegen befallen häufig Saatgut, das vor der Aussaat mit einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert werden muss.

Wichtig!
Am wirksamsten sind chemische Insektizide und Fungizide. Wer jedoch Bio-Produkte anbauen möchte, kann notfalls auch auf Hausmittel zurückgreifen.

Ernte und sachgemäße Lagerung von Feldfrüchten

Grüne Bohnen lassen sich in Schüben ernten: Die Hülsen können bis zum ersten Frost gepflückt werden. Wichtig ist, den optimalen Reifezeitpunkt zu erwischen, wenn die Hülsen und Bohnen weich und saftig sind. Ob die Bohnen reif sind, lässt sich durch Anstechen der Hülse überprüfen. Sie sollten dann zart sein.

Frisch geerntetes Gemüse lässt sich zwar im Kühlschrank aufbewahren, aber nur für kurze Zeit. Am besten friert man es sofort ein oder verwendet es nach Packungsanweisung. Nur die Portionen, die Sie in naher Zukunft zum Kochen verwenden möchten, sollten gekühlt werden.

Der Anbau und die Pflege von grünen Bohnen im Freiland oder im Gewächshaus sind einfach, da die Pflanze relativ anspruchslos ist. Neben allen Vorteilen des Anbaus reichert er den Boden mit Stickstoff an und liefert eine reiche Ernte an nährstoffreichen Bohnen und Stangenbohnen.

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