Um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten, müssen Bohnen richtig gelagert werden. Sie können Insekten und andere Schädlinge beherbergen und auch von Schimmel und anderen Krankheitserregern befallen werden. Daher ist es wichtig, optimale Bedingungen zu schaffen, nicht nur für getrocknete, sondern auch für gefrorene und eingemachte Bohnen. Die wichtigste Voraussetzung für die Konservierung von Bohnen über den Winter ist Trockenheit. Hohe Luftfeuchtigkeit bietet ein ideales Umfeld für schädliche Mikroorganismen.
Wie man Bohnen vor Insekten schützt
Damit die Bohnen den Winter über frisch bleiben, werden sie zu Hause gelagert. Das ist jedoch nicht immer möglich. Sind die Bohnen von Schädlingen befallen, müssen sie zusammen mit dem restlichen Getreide entsorgt werden. Selbst in einem luftdichten Behälter können Bohnenkäfer die Samen fressen.
Bohnen vor Käferbefall zu schützen, ist nicht schwer. Beispielsweise schützt die Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln während des Wachstums vor Bohnenkäfern. Für die Aussaat sollten nur glatte, saubere und unversehrte Samen verwendet werden. Die Larven befinden sich im Inneren der Bohne, unter der dünnen äußeren Schicht. Fällt ein solcher Samen in den Garten, kann die gesamte Ernte vernichtet werden.
Schädlinge gedeihen bei hoher Luftfeuchtigkeit, warmem Wetter und samenbasierter Ernährung. Die Larven schlüpfen in der Hülse. Innerhalb weniger Wochen schlüpfen 30–50 neue Larven. Sie können auch in der Bohne abgelegt werden. Daher schlüpfen sie selbst in luftdichter Verpackung von innen. Es empfiehlt sich, Bohnen vor der Winterlagerung gegen Schädlinge zu behandeln.
So lagern Sie Bohnen zu Hause
Geben Sie die Samen in einen kleinen Stoffbeutel. Legen Sie Knoblauch oder ein paar Dillzweige hinein. Diese produzieren Substanzen, die Schädlinge abwehren. Bewahren Sie die Beutel auf dem Balkon oder in der Speisekammer auf. Es ist nicht nötig, die Schädlinge einzufrieren. Sie sind empfindlich gegenüber Temperaturen unter 7 °C. Daher können Sie die Samen einfach an einem kühlen Ort lagern.
Zur Aufbewahrung bei Zimmertemperatur eignet sich ein Glasbehälter mit Asche. Schädlinge meiden Druckfarbe. Man kann einen Karton mit Zeitungspapier auslegen und darin lagern. Diese Methode ist jedoch nicht die effektivste.
Um Bohnen für die Lagerung vorzubereiten, müssen Sie geeignete Behälter und einen Lagerplatz auswählen, um optimale Bedingungen zu schaffen. Für die Lagerung eignen sich verschiedene Behältertypen. Bei Gläsern ist die wichtigste Voraussetzung, dass sie luftdicht verschlossen sind. Jedes Material kann verwendet werden.
- Glas;
- Plastik;
- Keramik;
- Metall.
Der Deckel sollte dicht an den Rändern anliegen. Durch zusätzliche Dichtungen lässt sich ein absoluter Dichtverschluss erzielen.
Das könnte Sie auch interessieren:Der Beutel sollte klein, aus Naturfasern, leicht und atmungsaktiv sein. Er kann sowohl in Kühlräumen als auch in Innenräumen gelagert werden. Bei einem Karton muss die Luftfeuchtigkeit im Raum reguliert werden. Der Behälter sollte belüftet oder gegebenenfalls in einen anderen Behälter umgefüllt werden.
Grüne Bohnen erfordern unterschiedliche Aufbewahrungsmethoden. Am besten lassen sie sich in einem Plastikbeutel einfrieren. Im Kühlschrank halten sie sich maximal sechs Monate. Manche Hobbyköche kochen grüne Bohnen vor und frieren sie dann für den Winter ein.
Eine weitere Möglichkeit ist das Einkochen. Je nach Rezept wird dies entweder einfach in einer Marinade oder in Kombination mit anderem Gemüse als Dressing empfohlen.
Wie man Bohnen trocknet und einfriert
Das Produkt kann getrocknet oder eingefroren werden. Hierfür gelten spezielle GOST-Vorschriften. Richtig vorbereitete Bohnen tragen zur Haltbarkeit der Ernte bei. So trocknen Sie Bohnen zu Hause:
- Pflücken Sie die Schoten im Garten.
- Stellen Sie sie an einen sonnigen, gut belüfteten Ort im Freien. Dies kann in Ihrer Datscha oder auf Ihrem Balkon geschehen.
- Der Trocknungsprozess dauert 10–15 Tage. Äußerlich präsentiert sich die Frucht als gelbe, verschrumpelte, leicht geöffnete Hülse. Im Inneren bleiben die Samen fest.
- Anschließend die Bohnen im Ofen backen. Die geernteten Bohnen auf ein Backblech legen und mindestens 30 Minuten bei 60 °C erhitzen. Dadurch werden die Larven abgetötet und die Haltbarkeit der Bohnen verlängert.
Das könnte Sie auch interessieren:Die getrockneten Bohnen sind nun verzehrfertig, die Samen sollten jedoch nicht zur Aussaat aufbewahrt werden. Getrocknete Bohnen sind bis zu zwei Jahre haltbar. Die Lagerung in Innenräumen ohne Schädlingsbefall ist durchaus möglich; wichtig ist jedoch, sie vor Larven zu schützen.
Für die spätere Aussaat wird eine andere Methode angewendet: das Einfrieren. Das Samentütchen wird in den Gefrierschrank gelegt. Bei den niedrigen Temperaturen sterben die Larven ab, aber die Samen bleiben „lebendig“.
Man kann grüne Bohnen für den Winter vorbereiten, indem man sie einfriert.
Bei Zimmertemperatur und in Glasbehältern lagern.
Die Körner können bei Raumtemperatur gelagert werden. Die dafür notwendige Verarbeitung ist jedoch aufwendiger und dauert länger. Frieren Sie den Beutel mit der Kultur drei Stunden lang im Kühlschrank ein. Anschließend entnehmen Sie das Produkt und lassen es trocknen.
Die Mischung kann im Backofen auf 70 °C vorgewärmt werden. Anschließend in Beutel oder geeignete Behälter füllen. Der Deckel sollte dicht verschließen. An einem dunklen, trockenen Ort aufbewahren.
Um Bohnen in Gläsern richtig zu lagern, ist es wichtig, Schädlinge über den Winter fernzuhalten. Wird das Trocknen nicht ordnungsgemäß durchgeführt, können Schädlinge alle Samen befallen. Daher sollten sie luftdicht verpackt werden. Jeder Plastikbehälter oder Plastikbeutel ist geeignet. Nach dem Trocknen sollten die vorbereiteten Samen in einen luftdichten Behälter gegeben werden. Ein Glas mit Deckel ist die beste Wahl. So können keine Schädlinge eindringen.
Einmachen
Die Konservierung kann auf die gleiche Weise wie andere Präparate erfolgen:
- Zuerst müssen die Gläser sterilisiert werden.
- Als Nächstes die Bohnen auf einem Backblech oder in einer abgedeckten Pfanne erhitzen. Weiter erhitzen, bis die Bohnen anfangen zu platzen.
- Das Produkt im heißen Zustand schnell in Gläser füllen und verschließen.
- Mit dieser Methode können Sie Bohnen viele Monate lang haltbar machen.
Die Lagerung hängt vom Verarbeitungsverfahren und den Umgebungsbedingungen ab. Geeignete Orte für die Langzeitlagerung sind beispielsweise:
- Keller;
- Scheune;
- Kühlhaus.
Das könnte Sie auch interessieren:Die Temperatur an solchen Orten sollte +5 °C nicht überschreiten. Eine Lagerung im Keller oder auf dem Balkon ist möglich, jedoch nur für kurze Zeiträume. Da Temperatur und Luftfeuchtigkeit schwanken können, sollten die Körner in luftdichten Behältern verpackt werden. Für die Winterlagerung füllen Sie die Körner in Papier- oder Stoffsäcke um. Bei der Lagerung in Kisten müssen unbedingt Belüftungslöcher hineingestanzt werden. Diese Option ist aufgrund der Schimmelgefahr durch die hohe Luftfeuchtigkeit gefährlich. Eine ausreichende Belüftung ist in solchen Bereichen unerlässlich.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lagerfähigkeit von Bohnen. Diese hängt von der Verarbeitungsmethode ab. Manche Bohnen sind mehrere Jahre haltbar. Diese lange Haltbarkeit wird durch die Lagerung in Gläsern oder Konserven erreicht. Bei richtiger Verarbeitung halten sich Bohnen drei bis fünf Jahre und behalten dabei ihre Nährstoffe.
Hülsenfrüchte sind sehr gesund für den menschlichen Körper. Jede Verarbeitungsmethode führt jedoch zu einem Verlust dieser wertvollen Eigenschaften. Wiederholtes Einfrieren und Erhitzen beeinträchtigen sie. Bei optimalen Lagerbedingungen und richtiger Behandlung können Bohnen ihren Geschmack sechs Monate bis mehrere Jahre lang bewahren. Entscheidend ist die korrekte Lagerung nach der Ernte.

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