Die Verticillium-Welke ist eine gefährliche Krankheit, die Gemüsepflanzen vernichten kann. Paprika ist besonders anfällig: Die Pflanzen infizieren sich leicht und welken dann vor den Augen ab. Um solche Probleme zu vermeiden und Ihre Setzlinge zu retten, sollten Sie verticilliumresistente Paprikasorten anpflanzen. Diese Sorten besitzen ein starkes Immunsystem und sind resistent gegen den Bakterienbefall.
Claudio f1
Diese Hybridpflanze zeichnet sich durch hervorragende Keimfähigkeit und frühe Fruchtbildung ab 80 Tagen nach der Aussaat aus. Die Sträucher wachsen kräftig und erreichen eine Höhe von 50–70 cm. Jeder Strauch trägt 10–12 rote Paprikaschoten gleichzeitig. Die Paprikaschoten wiegen jeweils 200 g und haben eine 1 cm dicke Wand. Sie sind knackig, süß und saftig. Die Ernte eignet sich sowohl für den Frischverzehr als auch zur Weiterverarbeitung. Frische Paprikaschoten sind bis zu 2 Monate haltbar.
Claudio Die Sorte eignet sich für den Freilandanbau in den zentralen und südlichen Regionen des Landes, gedeiht in Sibirien jedoch am besten unter Plastikfolie. Sie ist gut frost- und trockenheitsresistent. Dank ihrer hohen Immunität ist die Hybride resistent gegen Verticillium-Welke und andere Krankheiten. Zu den Vorteilen von Claudio gehören:
- frühe Reifezeit;
- Frostbeständigkeit;
- Früchte von guter Qualität;
- kleine Büsche;
- Krankheitsresistenz.
Claudio ist in puncto Pflege etwas anspruchsvoll: Die Pflanzen benötigen regelmäßiges Gießen und viel Sonnenlicht, um eine leuchtende Farbe zu entwickeln.
Kakadu f1
Die Hybride eignet sich gut für den Anbau im Gewächshaus. Kakadu-VarianteDie Ernte beginnt in der zweiten Sommerhälfte, wobei zwischen Keimung und Reife ein Abstand von 130 cm liegt. Die Sträucher wachsen breit und groß und benötigen daher eine Stütze. Ausgewachsene Pflanzen erreichen eine Höhe von 1,5 m. Der Ertrag ist hoch: Jeder Strauch produziert 3–4 kg Paprika pro Saison.
Das könnte Sie auch interessieren:Die Früchte haben eine längliche, ungewöhnliche Form und sind 20 bis 30 cm lang. Sie wiegen bis zu 500 g und können gelb oder rot sein. Kakadu-Paprika werden häufig für Lecho (eingelegtes Gemüse) und zum Einlegen verwendet. Sie eignen sich auch zum Frischverzehr, da sie ein angenehmes Aroma, saftiges Fruchtfleisch und einen köstlichen Biss haben. Zu den Vorteilen von Kakadu-Paprika gehören:
- guter Geschmack;
- attraktives Aussehen;
- Resistenz gegen Pilz- und Viruserkrankungen;
- Die Fruchtwände sind dünn, 4-6 mm.
Gärtner bemängeln die durchschnittliche Reifezeit der Früchte als Nachteil beim Anbau von Kakadu. Da die Sträucher zudem stark ausladend wachsen, benötigen sie im Gewächshaus relativ viel Platz, da sie es nicht mögen, sich selbst zu überlassen werden.
Nafanya
Die Sträucher sind halbstämmig und hochwüchsig. Ihre Höhe variiert je nach Wachstumsbedingungen und liegt zwischen 70 und 140 cm. Sowohl der Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland ist möglich. Unter Plastikfolie wachsen die Paprikapflanzen schneller und tragen mehr Früchte. Die biologische Reife wird nach 120 Tagen erreicht. Der Ertrag beträgt 3,5 kg pro Pflanze.
Diese süß schmeckenden Paprikaschoten haben eine rote, 6–8 mm dicke Schale. Jede Schote ist 11–12 cm lang und dreikantig. Sie lassen sich gut lagern. Hauptsächlich werden sie frisch verzehrt. Sie eignen sich hervorragend zum Füllen, Backen und für Salate. Nafanya wird auch häufig zum Einmachen verwendet. Diese Sorte ist resistent gegen Viren und Pilzsporen sowie gegen Verticillium-Welke und Tabakmosaikvirus. Nafanya besitzt viele positive Eigenschaften:
- Kompaktbüsche;
- Pflegeleichtigkeit;
- Frostbeständigkeit;
- universelle Nutzung der Nutzpflanze;
- Langzeitlagerung.
Nafanya hat keine Mängel. Sie ist bei russischen Gärtnern sehr beliebt.
Wildfang
Sorvanets ist eine ertragreiche, frühreife Paprikasorte. Die Früchte reifen 85–90 Tage nach der Pflanzung. Die Pflanzen wachsen kompakt und erreichen eine Höhe von maximal 90 cm. Sorvanets eignet sich ideal für kleine Beete im Freien oder kleine Gewächshäuser. Die Sträucher vertragen Temperaturschwankungen gut und können im Freien angebaut werden.
Ein einzelner Strauch trägt 25–30 Paprikaschoten gleichzeitig. Bei optimaler Reife sind die Paprika gelb und färben sich später rot-orange. Sie sind gerippt, haben eine Wandstärke von 6–7 mm und wiegen 100–160 g. Ihre Form ist ansprechend und kegelförmig. Der Geschmack ist süß und nicht bitter. Hobbygärtner ernten Paprika gerne direkt aus dem Garten; seltener werden sie zu Konserven verarbeitet. Die wichtigsten Vorteile der Sorte Sorvanyets sind:
- frühe Reifezeit;
- freundlicher Fruchtansatz;
- geringe Größe der Büsche;
- gute Geschmackseigenschaften;
- Resistenz gegen Verticillium-Welke und andere Pflanzenkrankheiten.
Über die Sorte Sorvanets gibt es nichts zu beanstanden; im Gegenteil, Gärtner äußern sich positiv darüber.
Bagration
Agronomen empfehlen die Sorte Bagration für den Anbau in unbeheizten Gewächshäusern und im Freiland. Die Pflanzen sind anspruchslos an die Witterungsbedingungen und vertragen leichten Nachtfrost. Die Früchte reifen 120 Tage nach der Keimung. Die Pflanzen wachsen halbstämmig, breitwüchsig und benötigen eine Stütze. Die Stängel erreichen eine Höhe von fast einem Meter. Die Pflanzdichte beträgt maximal 8 Pflanzen pro Quadratmeter.
Die Paprikaschoten haben eine schöne Farbe und eine gleichmäßige Form. Ihre Schale ist gelb-orange, und die Früchte wiegen bis zu 150 g. Die Schale ist fest und 8 mm dick. Jede Pflanze trägt 15 Paprikaschoten, die alle gleichzeitig reifen. Hausfrauen verwenden Bagration-Paprika gerne für Salate, Füllungen und Eintöpfe. Die Sorte eignet sich hervorragend für Konserven, darunter Lecho, Saucen, Säfte und Vorspeisen. Sie ist resistent gegen Verticillium-Welke, Tabakmosaikvirus und Blütenendfäule.
Zu Bagrations Vorzügen gehören:
- hoher Ertrag;
- guter Geschmack;
- schönes Aussehen;
- einfache Kultivierung.
Bagration stellt hohe Ansprüche an den Boden und erfordert regelmäßige Düngung mit organischen und mineralischen Düngemitteln.
Bogatyr
Diese Sorte ist bei Gärtnern wegen ihres hohen Ertrags und ihrer einfachen Kultivierung sehr beliebt. Die Anzucht der Setzlinge unter Folie ist empfehlenswert, in Regionen mit stabilem Klima ist aber auch der Anbau im Freien möglich. Die Pflanzen verzweigen sich stark und erreichen eine Höhe von 60 cm. Die Krone zeichnet sich durch eine üppige, lang anhaltende Blüte aus. Die Reife beginnt 120 Tage nach der Keimung. Der Ertrag pro Quadratmeter beträgt 8 kg. Bogatyr Sie werden im industriellen Maßstab angebaut: Pro Hektar können 400 kg reife, schmackhafte Paprika geerntet werden.
Die Früchte sind zunächst grün und färben sich dann leuchtend rot. Ihre Schale ist sehr dünn, etwa 5 mm. Gewicht: 140–170 g. Bogatyr wird für den Frischverzehr angebaut, die Ernte eignet sich aber auch für Snacks und andere Konserven. Bogatyr ist sehr widerstandsfähig: Verticillium-Welke, Krautfäule und Fäulnis stellen für diese Sorte kein Problem dar. Die Vorteile von Bogatyr sind im Folgenden aufgeführt:
- Trockenresistenz;
- gute Immunität;
- allgemeiner Zweck;
- richtige Form der Früchte;
- ausgezeichnete Geschmackseigenschaften.
Zu den Nachteilen zählen Gärtner die verlängerte Fruchtbildung und die lange Reifezeit.
Pionier
Die kompakten Sträucher der Sorte Pioneer eignen sich ideal für kleine Gärten. Sie gedeihen in wechselhaftem Klima und vertragen Temperaturschwankungen. Diese Sorte ist ideal für die Pflanzung im Freiland. Die Sträucher erreichen eine Höhe von 70 cm und benötigen keine Stütze. Die Stängel wachsen aufrecht und kräftig. Die Paprika reifen 120 Tage nach der Pflanzung. Der Ertrag ist konstant, jede Pflanze produziert 2–3 kg Paprika.
Die Paprikaschoten sind rot mit glänzendem Schimmer. Sie sind kegelförmig und gerippt. Die Früchte wiegen bis zu 100 g und eignen sich ideal zum Einkochen. Das Fruchtfleisch ist saftig und süß. Pioneer zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften aus:
- Möglichkeit der Freilandpflanzung;
- pflegeleicht;
- geringe Pflanzenhöhe;
- guter Geschmack.
Zu den Nachteilen zählen sie den Bedarf an guter Beleuchtung, weshalb der Pflanzort in einem gut beleuchteten Bereich gewählt wird.
Der Erstgeborene Sibiriens
Die mittelfrühe Sorte wurde in Westsibirien gezüchtet und ist berühmt. Beständigkeit gegenüber niedrigen TemperaturenDie Pflanzen können im Freiland oder unter einer Plastikfolie angebaut werden. Sie wirken robust und haben kräftige, dicke Stängel, die nur einen halben Meter hoch werden. Eine Stütze ist nicht erforderlich. Die Sorte zeichnet sich durch ein starkes Immunsystem aus und ist resistent gegen Verticillium-Welke und andere Krankheiten.
Die Früchte sind pyramidenförmig und leuchtend rot oder gelb. Sie haben vier bis fünf markante Ränder. Die Paprikaschoten sind klein – etwa 50–60 g. Das Fruchtfleisch ist aromatisch, ausgesprochen süß, saftig und hat einen angenehmen Biss. Die Sorte „Pervenets“ liefert bei sachgemäßer Anbautechnik 4 kg Früchte pro Quadratmeter Anbaufläche.
Die Vorteile des Erstgeborenen sind:
- Süße der Früchte und geringe Größe;
- Bescheidenheit im Anbau;
- universelle Nutzung der Nutzpflanze;
- Haltbarkeit von Obst.
Für eine gute Ernte sollte der Boden für die Pervenets-Pflanze im Voraus fruchtbar sein. Er sollte Torf und Humus enthalten; Paprika gedeiht schlecht in lehmigem Boden.
Darina
Diese kompakten, halbausladenden Pflanzen eignen sich sowohl für die Freilandpflanzung als auch für die Anzucht unter Folie. Die Sträucher erreichen eine Höhe von 60 cm und benötigen keine Rankhilfe. Die Pflanze trägt gleichmäßig Früchte, bis zu 10 Stück gleichzeitig. Die vollständige Reife erfolgt 110 Tage nach Pflanzbeginn. Der Ertrag liegt bei etwa 3–4 kg pro Quadratmeter. Darina gilt als pflegeleichte Sorte: Sie ist resistent gegen Viren und Pilzbefall und gedeiht gut in lehmigen Böden.
Die Paprikaschoten verfärben sich in der zweiten Sommerhälfte von Gelb zu Rot und ihre Haut erhält einen herrlichen Glanz. Ihre Wände sind dünn, nur 5 mm dick. Die kegelförmigen Schoten wiegen 100 g. Sie eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, aber auch zum Kochen und Einmachen.
Zu Darinas Vorteilen gehören:
- schonende Reifung der Früchte;
- Kompaktheit der Pflanzen;
- allgemeiner Zweck;
- Resistenz gegen Krankheiten.
Paprika vertragen seltenes Gießen nicht, da sie in zu trockener Erde nicht gut gedeihen. Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig nach Sonnenuntergang.
Ilya Muromets
Der Strauch ist klein und erreicht eine Höhe von 60 cm. Eine Stütze ist nicht notwendig, da die Stängel aufrecht und recht dick wachsen. Die Reife beginnt 120 Tage nach der Keimung. Die Sorte eignet sich für den Anbau im Freien, wird aber auch für die Anzucht im Gewächshaus empfohlen. Ilya Muromets ist sehr resistent gegen Verticillium-Welke, Krautfäule und Fäulnis, und das Risiko von Pilzsporen und Viren ist minimal.
Bei optimaler Reife sind die Paprika grün; nach 2–3 Wochen färben sie sich rot und haben eine glatte, glänzende, 5 mm dicke Haut. Die Paprika sind trapezförmig und weisen keine Querrippen auf. Sie wiegen durchschnittlich 200–250 g. Diese Sorte eignet sich hervorragend zum Frischverzehr und ergibt köstliche selbstgemachte Pickles und Snacks. Zu den positiven Eigenschaften der Sorte „Ilya Muromets“ gehören:
- geringe Höhe der Büsche;
- Unprätentiösität in der Erziehung;
- ausgezeichneter Geschmack;
- starke Immunabwehr;
- Frostbeständigkeit.
Gärtner sagen, dass die Sorte keine Nachteile hat und empfehlen sie zum Anpflanzen.
Paprikasorten mit starker Immunität wachsen schneller als andere und sind seltener von Krankheiten betroffen. Um der Verticillium-Welke vorzubeugen, werden jedoch vorbeugende Maßnahmen ergriffen: Der Boden wird vorab mit einem Fungizid behandelt, und die Sämlinge werden ein- bis zweimal mit Fungiziden behandelt. Diese Kombination von Maßnahmen minimiert das Infektionsrisiko und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze.

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