Fenchel ist reich an Vitaminen und besitzt viele positive Eigenschaften. Er ähnelt Dill, duftet aber weniger intensiv. Im Gegensatz zu Dill ist Fenchel eine anspruchsvolle Pflanze und benötigt viel Pflege. Kennt man die richtigen Anbaumethoden und den optimalen Aussaatzeitpunkt, gelingt eine reiche Ernte.
Vorteilhafte Eigenschaften der Pflanze
Der Wert von Gras Seine Zusammensetzung umfasst zahlreiche ätherische Öle, Flavonoide, die Vitamine A, C, B6, B3, B2 und B1, Kalzium, Eisen, Proteine und Fette. Dank dieser Inhaltsstoffe wird Fenchel zur Linderung von Krämpfen, als Desinfektionsmittel und als Diuretikum eingesetzt. Dillwasser ist bei Neugeborenen beliebt und wird ihnen bei Darmkrämpfen verabreicht. Fenchel wird bei akuten viralen Atemwegsinfektionen, Bronchitis, Kehlkopfentzündung, Mandelentzündung und Lungenentzündung empfohlen.
Fenchel wird in folgenden Fällen verwendet:
- Zur Normalisierung von Stoffwechselprozessen.
- Bei Problemen mit der normalen Funktion des Magen-Darm-Trakts.
- Bei Entzündungsprozessen.
- Zur Krebsprävention.
- Für die normale Funktion des Herzens.
- Zur Normalisierung des Blutdrucks.
- Zur Verbesserung des Sehvermögens, Prävention für diejenigen, die viel am Computer arbeiten.
- Zur Linderung von Asthmasymptomen.
- Zur Anregung der Milchbildung.
Im Garten lockt Fenchel (sowohl Gemeiner als auch Echter Fenchel) Insekten an, die dem umliegenden Gemüse nützen. Bei ausreichender Bewässerung kann Fenchel neben Gurken oder Kohl gepflanzt werden. Diese Gemüsesorten werden häufig von Blattläusen befallen, und der Anisduft des Fenchels wehrt sie ab.
Die Pflanze ist auch in der Küche sehr vielseitig. Sie findet Verwendung in zahlreichen Gerichten und als Garnitur. Fenchel wird Salaten, Suppen, Dressings und Konfitüren beigefügt. In der Konditorei findet sich das Aroma des Krauts in Kuchen, Getränken und Bonbons wieder. Auch in der Kosmetik- und Parfümindustrie ist Anisaroma beliebt.
Fenchel anbauen
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Pflanze anzubauen:
- mit Samen;
- durch Teilung des Rhizoms.
Die Vermehrung erfolgt am häufigsten durch Aussaat. Der Aussaatzeitpunkt ist jahreszeitlich bedingt: Bei einer geplanten Frühjahrsaussaat erfolgt die Aussaat Ende Februar oder Anfang März. Für eine Herbstaussaat wird Ende August oder Anfang September gesät. Zu dieser Zeit sinken die Bodentemperaturen auf 4 °C. Eine zweimalige Aussaat pro Jahr ist ebenfalls möglich.
Bereiten Sie das Fenchelbeet vor. Mischen Sie zunächst den Dünger: Für ein Beet benötigen Sie 2 Esslöffel Mineraldünger, 1 Eimer Kompost und etwas Kalk. Manche geben zusätzlich 0,5 kg Kompost und Holzasche hinzu. Säen Sie die Samen 2 cm tief aus.
Bei Aussaat im Frühjahr werden Gewächshausbedingungen geschaffen, indem man die Beete mit Plastikfolie abdeckt. Dadurch wird die für die Keimung notwendige konstante Feuchtigkeit aufrechterhalten. Nach 10–14 Tagen keimen die Sämlinge, und die Folie wird entfernt.
Fenchel ist eine vielseitige Pflanze, die nicht nur zum Kochen, sondern auch für medizinische und kosmetische Zwecke verwendet wird. Vor dem Kauf von Samen ist es wichtig, die richtige Sorte zu wählen – die gewöhnliche oder die Gemüsesorte. Die gewöhnliche Sorte liefert schönes, gesundes Grün, während die Gemüsesorte schmackhafte und nahrhafte Köpfe hervorbringt.

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