Pfifferlinge zählen zu den bekanntesten und nützlichsten Speisepilzen und zeichnen sich durch ihr ungewöhnliches Aussehen aus. Die Familie der Pfifferlinge umfasst viele Arten mit außergewöhnlicher Färbung. Eine dieser Arten ist der Schwarze Pfifferling (auch bekannt als Himmelblauer Pfifferling) – ein unverwechselbarer Pilz, dessen charakteristische Färbung und Form auf dem untenstehenden Foto zu sehen sind.
Charakteristische Merkmale der Varietät: Struktur, Artenunterschiede, Aussehen und Foto
Diese Pilzart zeichnet sich durch ein unverwechselbares Aussehen und eine beeindruckende Farbe aus:
- Hut. Der röhrenförmige Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 15 cm. Er ist wachsartig beschaffen, hat gezackte und nach innen gewölbte Ränder und geht fließend in den Stiel über. Die Unterseite ist faserig und runzelig und schwarzbraun bis schwarz.
Die Huthaut ist außen grau oder lila überzogen und weist zahlreiche große Falten auf. Bei Trockenheit verfärbt sie sich graubraun oder hellbraun. Das Sporenpulver ist weiß oder hellgelb. Die glatten, farblosen Sporen messen 8–14 × 5–9 µm und sind eiförmig oder ellipsoid.
- Zellstoff. Das Fleisch ist brüchig und sehr dünn, grau und verfärbt sich nach dem Kochen schwarz. Roh ist es geruchlos. Der Geruch entwickelt sich erst beim Trocknen und Kochen.
- Bein. Der Stängel ist 5–10 cm lang und 1–1,5 cm im Durchmesser. Er ist hohl und grau und verjüngt sich gleichmäßig von der Basis zur Wurzel. Die Wurzel ist braun oder schwarz und fühlt sich fest an.
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Verteilungsort
Diese Pilze wachsen in Laub- und Mischwäldern, wie auf dem Foto zu sehen ist. Ihre wichtigste Voraussetzung ist hohe Luftfeuchtigkeit. Sie wachsen in Gruppen oder seltener in Kolonien.
Ihr Verbreitungsgebiet in Russland umfasst den europäischen Teil, Südsibirien und den Fernen Osten. Sie kommen auch in gemäßigten Wäldern Europas und Nordamerikas vor.
Verbrauch
Diese Pilzart zählt zu den Speisepilzen, allerdings werden aufgrund der sehr zähen, gummiartigen Stiele nur die Hüte verzehrt. Nach einer Vorverarbeitung werden die Hüte gekocht oder getrocknet, in Suppen verwendet, zum Würzen eingesetzt und als Garnitur dienen.
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Regeln und Treffpunkte
Pfifferlinge sammelt man am besten von Anfang Juli bis Ende September in Nadel- oder Mischwäldern, vorzugsweise bei feuchtem Wetter. Sie keimen bereits im Frühsommer, die reiche Ernte ist jedoch im Juli und August zu erwarten. Sie wachsen sowohl auf Lichtungen als auch im Schatten von Bäumen. Vom Sammeln von Pilzen am Straßenrand wird abgeraten, da diese gefährlich sein können.
Das könnte Sie auch interessieren:Pfifferlinge wachsen oft in Gruppen. Wenn Sie also einen einzelnen Pilz entdecken, lohnt es sich, die Umgebung unter Laub, Moos und Kiefernnadeln am Boden abzusuchen. Schneiden Sie die Pilze vorsichtig mit einem scharfen Messer ab und achten Sie darauf, die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Arten und ihre Beschreibung
Es gibt zwei Arten mit ähnlichen äußeren Merkmalen wie die Trichterblume: die Trichterblume (Trichterblume flexuosa) und die Glatte Trichterblume (Urnula glabra). Erstere gehört zur Familie der Pfifferlinge.
Der Fruchtkörper ist becherförmig, manchmal röhrenförmig. Er kann 5–12 cm hoch werden. Wie bei den Pfifferlingen verjüngt sich der Stiel zur Basis hin. Der Hut ist am Rand gewellt und ähnelt einem tiefen Trichter mit 3–8 cm Durchmesser.
Der Becherling (Urnula gobletata) ähnelt dem Pfifferling weniger. Sein Fruchtkörper ist kelch- oder eiförmig. Er ist zunächst geschlossen, öffnet sich aber mit zunehmendem Alter und entwickelt dabei gezackte Ränder. Der Hutdurchmesser variiert zwischen 2 und 6 cm. Der Hut des Becherlings ist innen dunkel und außen heller. Das Fleisch ist trocken und sehr fest.
Nützliche Eigenschaften und Nutzungsbeschränkungen
Pfifferlinge enthalten viele wertvolle Spurenelemente, darunter Zink und Kupfer, Aminosäuren, die Vitamine A, B1, B2 und PP sowie Selen. Diese Zusammensetzung trägt zur Erhaltung und Verbesserung des Sehvermögens bei und ist ein hervorragendes Mittel zur Vorbeugung von Augenkrankheiten.

Die in Pfifferlingen enthaltenen Vitamine verbessern den Zustand der Augenschleimhäute, befeuchten sie und beugen Infektionskrankheiten vor. Pfifferlinge werden medizinisch zur Behandlung von Lebererkrankungen, insbesondere Hepatitis C, eingesetzt. Sie können auch indirekt helfen, Übergewicht, das durch Leberfunktionsstörungen verursacht wird, entgegenzuwirken.
Mitglieder dieser Pflanzenart enthalten einen speziellen Stoff namens Chinomannose. Dieser wird aktiv zur Behandlung von Abszessen, Furunkeln und Halsschmerzen eingesetzt und hemmt das Wachstum von Tuberkulosebakterien. Zur medizinischen Anwendung sollte dieser Stoff in Pulver-, Kapsel- oder Tinkturform eingenommen werden.
Das könnte Sie auch interessieren:Diese Pilze sind für Diabetiker vorteilhaft. Die darin enthaltenen Enzyme fördern zudem die Regeneration der Pankreaszellen. Menschen mit Pankreatitis und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sollten sie jedoch meiden oder nur in sehr geringen Mengen verzehren, wenn sie diese Pilze zu diesem Zweck einnehmen.
Pfifferlinge sind für Kinder unter 3 Jahren und Personen mit einer Unverträglichkeit gegen dieses Produkt nicht geeignet. Schwangere und stillende Frauen sollten ebenfalls auf den Verzehr verzichten.
Rezepte und Kochtipps
Pfifferlinge sind einfach zuzubereiten und benötigen nicht viel Zeit zum Kochen. Hier sind ein paar Rezepte:
- Für die Zubereitung eines der beliebten, aber dennoch schmackhaften Gerichte – Hähnchenfilet mit Pfifferlingen – benötigen Sie folgende Zutaten:
- Zwiebel;
- Sauerrahm;
- Grün;
- Pflanzenöl;
- geriebener Käse;
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hähnchenfilet mit Pfifferlingen
Die Champignons mit fein gehackten Zwiebeln in Pflanzenöl anbraten. Das Hähnchenfilet mit Salz und Pfeffer würzen und goldbraun braten. Das Filet mit der gebratenen Champignonmischung bedecken, mit saurer Sahne oder ungesüßtem Joghurt beträufeln und mit Käse und Kräutern bestreuen. Das Filet in die Pfanne geben und 5–10 Minuten backen, bis es gar ist.
- Ein ebenso einfaches Rezept ist Hackbraten mit schwarzen Pilzen. Dafür benötigen Sie:
- 1 kg Hackfleisch;
- 300 g Pilze;
- 2-3 Kartoffeln;
- 100 g Grieß;
- 1 Ei;
- 150 ml Wasser;
- 200-300 g gekochter Reis;
- schwarzer Pfeffer;
- Salz.

Hackbraten mit schwarzen Pilzen
Die Kartoffeln fein raspeln und mit Grieß, geriebenen Kartoffeln, Wasser, Pfeffer und einem Ei zu einer Hackfleischmischung verarbeiten. Die Pfifferlinge mit der Zwiebel anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen und die Hackfleischmischung darauf verteilen. Vorgekochten Reis und die gebratenen Pfifferlinge darübergeben. Die Folie fest verschließen und die Rolle auf das Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 35 Minuten backen.
Vor dem Servieren die Roulade in gleichmäßige Stücke schneiden und auf einem Teller anrichten. Falls noch Champignons übrig sind, diese in die Mitte des Tellers geben. Die Roulade passt hervorragend zu Kartoffelpüree, Salaten und frischem Gemüse.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen zu ungewöhnlichen Pilzarten und ihrer kulinarischen Verwendung:
Schwarze Pfifferlinge sind nicht nur ungewöhnliche Vertreter der Pfifferlingsfamilie, sondern auch weit verbreitet in der Medizin und als Zutat in der Küche. Sie lassen sich leicht verarbeiten und zubereiten und besitzen zahlreiche positive Eigenschaften. Bei richtiger Ernte und maßvollem Verzehr bereichern sie Ihren Speiseplan.





















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