Beschreibung von Eichenpilzen und wie sie aussehen (+23 Fotos)?

Pilze

Einer der bekanntesten Speisepilze ist der Eichenröhrling. Er ist auch unter anderen Namen bekannt, darunter Eichenröhrling, Totenröhrling, Bluterbsenröhrling und Brauner Röhrling. Diese Art weist eine große Vielfalt an Unterarten auf. Jeder Pilzsammler sollte die verschiedenen Unterarten unterscheiden können, da einige giftig und lebensgefährlich sein können. Der Eichenröhrling zählt zu den Röhrenpilzen und ist unter bestimmten Bedingungen essbar. Der Steinpilz (Pilze) gilt als naher Verwandter des Eichenröhrlings.

Charakteristische Merkmale der Sorte

Der Podbubnik gehört zur Gattung Boletus und zur Familie der Röhrlingsgewächse (Boletaceae). Diese Art weist zahlreiche Vertreter auf, die sich nicht nur im Aussehen, sondern auch in Giftigkeit und Essbarkeit unterscheiden. Trotzdem besitzen alle Unterarten gemeinsame Merkmale – die Größe des Fruchtkörpers und die Struktur des Myzels. Fotos und eine detaillierte Beschreibung helfen, die wichtigsten Unterschiede dieses Pilzes zu erkennen.

Aussehen und Struktur

Der Eichenpilz ist ein höherer Pilz, der sich durch das Vorhandensein von Myzel und Fruchtkörper auszeichnet. Das Myzel verankert den gesamten Körper im Substrat und besteht aus Hyphen – langen, weißen Fäden, die sich zum Rand hin verjüngen. Jede Hyphe ist durch Septen in kernhaltige Zellen unterteilt. Diese sind nur unter dem Mikroskop sichtbar. Äußerlich ähneln die Hyphen einem verworrenen Netz.

Das Myzel bildet Sporen oder Fruchtkörper, die oberirdisch wachsen. Der Aufbau des Fruchtkörpers ermöglicht nicht nur die Klassifizierung des Pilzes, sondern auch die Bestimmung seiner Genießbarkeit. Der Fruchtkörper besteht aus Stiel und Hut. Der Hut kann einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen und ist 5–7 cm dick.

Eiche im Querschnitt
Eiche im Querschnitt

Der Hut ist halbkugelförmig mit gewelltem Rand und samtiger Oberfläche. Der Stiel des Steinpilzes ist massiv, an der Basis verdickt und erreicht eine Höhe von 5 bis 12 cm und einen Durchmesser von 4 bis 6 cm. Das Fleisch ist weiß, verfärbt sich aber bei Druck bläulich. Daher wird er auch als „Blutröhrling“ bezeichnet. Ein Querschnitt des Steinpilzes ist auf dem Foto zu sehen.

Verteilungsort

Die Eiche ist vorwiegend in Misch- und Laubwäldern gemäßigter Klimazonen anzutreffen. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden und gedeiht an sonnigen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Man findet sie in der Nähe von Eichen, Linden und Birken, aber sie wächst auch auf offenen Flächen wie Feldern.

Diese Art besiedelt auch felsige Standorte. Die meisten Eichen wachsen in Eichenhainen. Sie gedeihen in Gruppen, was die Ernte deutlich erleichtert. Die Bäume sind von Mitte Sommer bis September zu finden, mit der Hauptsaison Mitte August.

Verbrauch

Es ist unerlässlich, eindeutig erkennen zu können, ob ein bestimmter Pilz essbar ist oder nicht, da viele ähnliche Unterarten des Eichenröhrlings giftig sind. Der Eichenröhrling selbst gilt als bedingt essbar.

Eichenhuhn fressen
Eichenhuhn fressen

Das bedeutet, dass es vor dem Kochen und Verzehr gründlich durchgegart werden muss. Dazu wird es zunächst 15–20 Minuten in Wasser gekocht, bevor es weiterverarbeitet werden kann. Sein Geschmack ähnelt dem des Steinpilzes, daher wird es auch häufig gesalzen, gebraten oder eingelegt.

Arten und ihre Beschreibungen mit Fotos

Der Eichenröhrling kann oft mit seinen Unterarten verwechselt werden, darunter der Gemeine Eichenröhrling, der Gefleckte Eichenröhrling und der Kelé-Eichenröhrling. Diese Unterarten ähneln sich im Aussehen und im Lebensraum. Alle Arten haben zudem ähnliche Fruchtzeiten. Eine kurze Beschreibung jeder Art und ein Foto finden Sie weiter unten.

Boletus luridus

Diese Unterart gilt als die am weitesten verbreitete. Sie ist wärmeliebend und daher in Südeuropa weit verbreitet. Ihr Hut ist gelblich und von variabler Konsistenz. Das Fleisch ist gelb, gleichmäßig und fest, verfärbt sich beim Drücken oder Schneiden schnell blau und später schwarz.

Der Stiel ist massiv, hoch, dunkel mit einem rötlichen Schimmer und oft von einem dunklen Netzgewebe bedeckt. Er bildet häufig Mykorrhiza mit den Bäumen, unter denen er wächst. Der röhrenförmige Teil des Hutes ist goldfarben und färbt sich mit zunehmender Reife des Eichenpilzes rot.

Der röhrenförmige Teil des ausgewachsenen Eichenröhrlings ist olivfarben, daher auch sein Beiname „olivbrauner Eichenröhrling“. Diese Art wird häufig zum Kochen und für Saucen verwendet.

Boletus erythropus

Diese Pilzart ist auch als Blauer Pilz bekannt. Sie unterscheidet sich von der vorherigen Art durch ihre geringere Größe. Ihr Hut ist braun, samtig und hat eine besondere Eigenschaft: Er dunkelt bei Druck nach. Der röhrenförmige Teil ist rot mit einem gelblichen Schimmer an den Rändern. Beim Drücken färbt er sich sofort blau.

Der Stiel ist dünner, rot mit olivfarbenen Körnern an der Basis. Das Fleisch ist hellgelb und dunkelt beim Drücken stark nach. Man findet ihn am häufigsten in humusreichen Eichenhainen. Die Hauptsaison ist im September. Der Gefleckte Steinpilz ist bedingt essbar und muss daher vor dem Kochen erhitzt werden.

Kele-Eiche (Boletus queletii)

Das Hauptmerkmal dieser Unterart ist, dass sie ungenießbar und im frischen Zustand giftig für den Menschen ist. Der Quele-Steinpilz wurde nach dem französischen Mykologen und Gründer der Mykologischen Gesellschaft benannt. Er hat ein unverwechselbares Aussehen, das sowohl erfahrenen als auch unerfahrenen Pilzsammlern hilft, ihn von anderen Steinpilzen zu unterscheiden.

  1. Es hat eine olivfarbene Kappe mit samtiger oder wildlederartiger Textur, die sich später verändert und glatt wird.
  2. Der Hut ist braun und lässt sich nur schwer vom Stiel trennen.
  3. Der rohrförmige Teil hat eine orange Farbe, ähnlich einem Ziegelrot, und verfärbt sich bei Berührung leicht blau.
  4. Das Fruchtfleisch ist einheitlich hellgelb, das Fruchtfleisch des Stiels ist etwas dunkler.
  5. Der Stiel selbst ist cremefarben, gleichmäßig in der Farbe, ohne netzartige oder körnige Struktur, zylindrisch in der Form und verfärbt sich beim Anschneiden sofort blau, allerdings nicht sehr auffällig.
Bitte beachten Sie!
Einige Quellen weisen darauf hin, dass Kele nach gründlicher Wärmebehandlung seine toxischen Eigenschaften verliert, Experten raten jedoch dringend vom Verzehr ab.

Satans giftiger Pilz

Der Satanspilz ist ein gefährlicher, giftiger Pilz, der beim Verzehr tödlich sein kann. Unerfahrene Pilzsammler können ihn aufgrund seiner ähnlichen Erscheinung leicht mit dem Eichenpilz verwechseln.

Satanischer Pilz
Satanischer Pilz

Trotzdem gibt es einige Merkmale, anhand derer sie voneinander unterschieden werden können.

Kriterien Dubovik Satanischer Pilz
Hut Olivgrün, dunkeloliv, braun mit rötlichem Schimmer Bräunlich-gelb
Zellstoff Gelb, verfärbt sich nach dem Schneiden schnell blau. Beim Anschneiden färbt es sich sofort rot und wird dann allmählich heller.
Bein Gelb mit rotem Netz und Körnung Gelb, rotes Netz nur in der Mitte
Geruch Angenehm, fast unmerklich Unangenehm

Sammlung und Nutzung

Aufgrund ihres hohen Gehalts an organischen Stoffen werden Eichenpilze zur Herstellung von Antibiotika und in der Volksmedizin verwendet. Essbare Arten dienen, sofern sie rechtzeitig geerntet werden, auch zur Zubereitung verschiedener warmer Gerichte, Pickles und als Bestandteil von Gewürzmischungen.

Wann und wie sammelt man die Daten richtig?

Mitte Juli gilt als Beginn der Eichenpilz-Saison. Die Hauptsaison für die Pilzernte findet jedoch Anfang September statt. Die Pilze wachsen vorwiegend in Gruppen unter Bäumen und sind daher leicht zu finden. Die Pilzsuche beginnt früh am Morgen, bevor sie sich in der Sonne erwärmen (andernfalls verkürzt sich ihre Haltbarkeit erheblich).

Beratung!
Experten raten davon ab, alte oder überwachsene Pilze zu sammeln, da diese dazu neigen, schädliche Umweltstoffe anzureichern.
Die geernteten Eichenpilze werden sofort von Erde, Blättern und sonstigen Verunreinigungen befreit und mit dem Hut nach unten in einen Korb gelegt, um sie optimal zu lagern. Nach der Ernte werden sie sofort gekocht und anschließend weiterverwendet.

Rezepte und Verarbeitungsfunktionen

Vor dem Kochen die Pilze 15–20 Minuten in kochendem Wasser einweichen. Anschließend direkt weiterkochen. Der Verzehr roher Pilze kann zu einer Vergiftung führen, die sich durch akute Verdauungsstörungen äußert.

Eingelegte Eichenpilze
Eingelegte Eichenpilze

Eichenpilze werden meist mariniert oder gebraten. Die Marinade besteht aus Knoblauch, Lorbeerblatt, schwarzem Pfeffer, Dill, Nelken, Zucker und Meersalz. Zum Marinieren alle Zutaten in 200 ml Wasser geben und 5 Minuten kochen lassen. Anschließend die Pilze hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen lassen. Die gekochten Pilze werden in Gläser gefüllt, mit Essig beträufelt und fest verschlossen.

Ein besonders beliebtes Rezept sind gebratene Champignons mit Kartoffeln. Dafür werden die Champignons zunächst mit Zwiebeln und Butter angebraten, dann kommen die Kartoffeln dazu. Nach dem Anbraten wird das Gericht mit Sauerrahm bedeckt und im Ofen gebacken. Nach dem Backen kann man es mit Kräutern und Knoblauch bestreuen.

Nützliche Eigenschaften und Nutzungsbeschränkungen

Neben seiner Verwendung in der Küche wird der Eichenpilz auch medizinisch zur Herstellung des Antibiotikums Bolitol genutzt. Das Fruchtfleisch stärkt das Immunsystem. Der Pilz enthält Aminosäuren, die das Gedächtnis verbessern und Arteriosklerose vorbeugen können.

Nützliche Eigenschaften des Eichenpilzes
Nützliche Eigenschaften des Eichenpilzes

Darüber hinaus lindert der Verzehr von Eichenraute Verdauungsbeschwerden, verbessert die Funktion des Verdauungstrakts und senkt den Blutzuckerspiegel. Die in der Eichenraute enthaltenen Wirkstoffe beschleunigen den Stoffwechsel und führen so zu Gewichtsverlust.

In der Volksmedizin wurden aus dieser Art Tinkturen hergestellt, die zur Behandlung von Beschwerden und Störungen des Nervensystems eingenommen wurden. Der Pilz enthält Proteine, Fette, Kohlenhydrate, die Vitamine A, C, B1 und B2, Zink, Magnesium, Eisen und Mangan.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zu den häufigsten Fragen gehören Fragen zur Giftigkeit und zu den positiven Eigenschaften des Pilzes:

Kann man sich an einer Eiche vergiften?
Der Steinpilz gilt als bedingt essbar, kann aber bei unsachgemäßer Zubereitung Vergiftungen verursachen. Die Kele-Art ist giftig und ihr Verzehr lebensbedrohlich.
Kann man alte Eichenpilze sammeln?
Experten raten davon ab, alte Pilze zu sammeln, da diese schädliche Substanzen anreichern und zudem ihren Geschmack verlieren.
Kann man sie roh essen?
Der Pilz kann nur nach einer Wärmebehandlung verzehrt werden, da er im frischen Zustand giftig ist.

Der Poddubnik ist ein häufig vorkommender, bedingt essbarer Pilz, der in der Küche, der Volksmedizin und der Pharmazie zur Antibiotikaherstellung weit verbreitet ist. Diese Art weist zahlreiche toxinhaltige Unterarten sowie einen giftigen Doppelgänger auf, die unbedingt unterschieden werden müssen.

https://www.youtube.com/watch?v=fZDdUPcc368

Dubovik
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