Der Mokrukha-Pilz wird beim Sammeln oft übersehen. Sein unscheinbares Aussehen und der schleimige Belag auf dem Hut verwirren viele Pilzsammler. Diese Befürchtungen sind jedoch unbegründet: Die Früchte haben einen pikanten Geschmack und sind essbar. Der Mokrukha-Fichten- (oder Kiefern-)Pilz sticht unter anderen Pilzen hervor, wie auf dem Foto zu sehen ist. Eine detaillierte Beschreibung hilft Ihnen, den richtigen Pilz nicht zu verwechseln. Zur Familie gehören auch andere essbare und bedingt essbare Arten.
Charakteristische Merkmale des Fichtenpilzes
Kiefernmoos wächst meist in kleinen Büscheln in Wäldern. Es zeichnet sich durch seine stets feuchte Kappe aus.
Aussehen und Foto
Die Pilze sind mittelgroß. Junge Exemplare sind hell gefärbt und weisen reichlich klebrigen Schleim auf. Der Mokrukha-Pilz besitzt wenige, aber recht dichte Trennwände, durch die das helle Fruchtfleisch sichtbar ist.
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Feuchte Milben werden in verschiedene Arten unterteilt, aber ihr Aufbau ist ähnlich:
- Die Farbe des Hutes variiert je nach Art. Die meisten haben einen gedeckten Braunton. Der Durchmesser kann zwischen 6 und 14 cm liegen. Die Oberseite ist mit einer Schleimschicht bedeckt, und die Haut ist weich und lässt sich leicht abziehen. Junge Pilze sind gewölbt, ältere hingegen flach.
- Der Stiel ist 10 bis 14 cm lang. Er dunkelt bei Druck nach. Am Ansatz des Stiels am Hut befindet sich ein Schleimpolster. Mit zunehmendem Alter dunkelt der Stiel nach und wird schließlich schwarz.
- Die Kiemen stehen weit auseinander, sodass das Fleisch gut sichtbar ist. Jungtiere sind heller, die Farbe ändert sich jedoch mit dem Alter. Die Kiemen sind recht dick und dicht und mit Schleim bedeckt.
- Das Fleisch kann je nach Art rosa, gelb oder weiß sein. Ältere Pilze haben ein gräuliches Fleisch. Der Geruch ist schwer wahrnehmbar. Der Geschmack ist leicht säuerlich.
Regeln für Verteilung und Abholung
Der Fichtenspanner ist im nördlichen Teil des eurasischen Kontinents beheimatet. In Russland ist er in der gesamten Waldzone verbreitet. Am häufigsten findet man ihn in der Nähe von Fichten und Kiefern in Nadel-, Laub- und Mischwäldern. Er lebt in Dickichten und in der Nähe von Moosen. Gelegentlich ist er auch in der Nähe von Birken oder Kiefern anzutreffen. Er kann in nahezu jedem Wald vorkommen. Lediglich im Norden und im äußersten Süden Russlands fehlt er.
Vogelmiere findet man von Frühsommer bis Spätherbst in Anpflanzungen und Kiefernwäldern. Die beste Erntezeit ist die zweite Septemberhälfte. Suchen Sie nach kalkhaltigen Böden und höher gelegenen Stellen; die Pilze verstecken sich dort oft zwischen Steinpilzen.
Der Pilz sollte in der Mitte des Stiels abgeschnitten und der Rest mit Kiefernnadeln oder Blättern bedeckt werden. Vermeiden Sie es, Pilze in der Nähe von Straßen, Chemieanlagen oder militärischen Übungsplätzen zu sammeln.
Verbrauch
Dieser Pilz gehört zur Speisekategorie 4 und darf daher erst nach 15-minütigem Kochen verzehrt werden. Nur junge Exemplare sind unbedenklich; ältere Exemplare reichern giftige Substanzen an. Die Fruchtkörper können eingelegt, getrocknet, gesalzen, gebraten und gekocht werden. Das Fleisch hat ein angenehmes Aroma und einen milden Geschmack. Man sollte bedenken, dass sich die Farbe des Pilzes während der Wärmebehandlung verändert.
Unterscheidung von falschen, ungenießbaren Pilzen
Manche Schuppenpilzarten ähneln optisch dem Gemeinen Steinpilz und dem Butterpilz. Es gibt keine giftigen Pilze, daher hat ein Fehler beim Pflücken keine schlimmen Folgen.
Es gibt besondere Merkmale, die dabei helfen, Mokrukha von ähnlichen Pilzen zu unterscheiden:
- Seltene weiße Plättchen unter dem Hut, die sich in der Nähe des Stiels verdunkeln.
- Das Vorhandensein einer ausgeprägten Schleimschicht bei jungen Exemplaren.
- Bei älteren Exemplaren befindet sich ein dünner Schleimring an der Spitze des Stiels.
Arten von Kiefernmoosen und ihre Beschreibungen mit Fotos
Die Pflanze wird in fünf Arten unterteilt, von denen jede ihre eigenen charakteristischen Merkmale aufweist. Die Fichten-Mokruha (auch Kiefern-Mokruha genannt) gilt als die beliebteste und am weitesten verbreitete Art. Sie hat einen graubraunen Hut, der manchmal einen leichten violetten Schimmer aufweist. Ihr Durchmesser beträgt etwa 12 cm.
Die rosa Königskerze muss vor dem Verzehr besonders gründlich gekocht werden. Eigenschaften:
- Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 6 cm, ist rosagrau und hat gewellte Ränder. Die Mitte ist heller als der Rand. Junge Pilze haben einen gewölbten Hut, ältere hingegen einen flachen.
- Der Stiel ist nicht länger als 5 cm. Seine Unterseite ist hellrosa. Bei jungen Pilzen ist der Stiel weiß, bei älteren hingegen violett oder grau.
- Die Platten sind spärlich und dick und mit Schleim bedeckt.
Der Purpur-Rhododendron ist ein eher seltenes Mitglied der Familie. Trotz seines Namens erhält er seine Farbe nur unter der sengenden Sonne. Eigenschaften:
- Der glänzende Hut hat einen Durchmesser von etwa 14 cm und ist rotbraun oder lila gefärbt. Die Ränder sind nach innen gebogen.
- Der Stiel ist etwa 10 cm lang. Seine gebogene Form ähnelt einem Zylinder. Die Farbe entspricht der Kappe.
- Die bogenförmigen Kiemen lassen sich leicht vom Hut abtrennen. Sie sind lila oder violett gefärbt und dunkeln mit der Zeit zu Schwarz nach.
- Das Fruchtfleisch ist fleischig und faserig. Es ist innen gelb, färbt sich aber an der Luft rot.
- Insekten fressen diese Pilzart häufig. Es lohnt sich, sie vor dem Mitnehmen sorgfältig zu untersuchen.

Die Gefleckte Königskerze unterscheidet sich optisch von anderen Arten. Sie muss vor dem Verzehr eingeweicht und gekocht werden.
Das könnte Sie auch interessieren:Sie erkennen es an folgenden Merkmalen:
- Die Kappe weist dunkelbraune Flecken auf. An beschädigten Stellen verfärbt sie sich rot.
- Die weißen Platten sind weit voneinander entfernt und dunkeln mit der Zeit nach.
- Der Stiel ist dunkel, dicht und gebogen. Er weist charakteristische gelbe Flecken auf. Am Übergang zum Hut befindet sich ein schleimiger Belag, der sich später zu einem Ring auf der Spitze ausbildet.
- Das Fleisch ist gelb oder weiß.

Die Filzmokruha verdankt ihren Namen den Haaren auf ihrer Kappe. Sie weist folgende Merkmale auf:
- Der Hut ist glatt mit feinen Furchen an den Rändern. Er erreicht eine Größe von 10 cm.
- Der Stiel ist glatt und hat die gleiche Farbe wie die Kappe. Er ist in der Mitte leicht verdickt.
- Die rötlich-braunen Platten hängen am Stiel herab. Sie sind breit und voneinander entfernt.
- Das feste Fruchtfleisch weist verschiedene Ockertöne auf. Mit zunehmendem Alter verfärbt es sich braun.

Nützliche Eigenschaften, Rezepte und Verzehrbeschränkungen
Mokrukha stärkt das Immunsystem und unterstützt den Körper im Kampf gegen aggressive Bakterien. Pilze verbessern das Gedächtnis, lindern Müdigkeit und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Das Produkt enthält Substanzen, die die Blutbildung fördern. Besonders Menschen mit Schlafstörungen, Erkrankungen des Nervensystems und häufigen Migräneanfällen profitieren von Mokrukha. Es enthält zudem ein natürliches Antibiotikum, das bei Virusinfektionen hilfreich ist.
Sie müssen die Pilze weder einweichen noch gründlich reinigen; spülen Sie sie einfach gründlich unter fließendem Wasser ab. Seien Sie vorsichtig, da die schleimige Oberfläche viel Sand enthält. Sie können sie nach Belieben zubereiten: Gekocht oder gebraten schmecken sie köstlich. Verwenden Sie zum Braten nur wenig Öl: Die Pilze geben genügend Saft ab, um sie durchzugaren. Vermeiden Sie es, sie zu lange zu köcheln, da sie sonst trocken und geschmacklos werden.
Dieses Pilzomelett ist köstlich und gesund. Es schmeckt am besten zum Frühstück und ist eine hervorragende Proteinquelle.

Zutaten:
- Kiefernmoos – 500 g;
- mittelgroße Tomate – 1 Stück;
- Hühnereier – 3 Stück;
- Pflanzenöl – zum Frittieren;
- Gemüse – nach Geschmack;
- lockern - 1 Kneifen;
- Salz – nach Geschmack.
Zubereitungsmethode:
- Die Pilze putzen und waschen, dann in Stücke schneiden. Bei schwacher Hitze ohne Öl köcheln lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
- Tomaten und Pflanzenöl in die Pfanne geben.
- Eier und Backpulver mit einem Schneebesen oder einer Gabel leicht verquirlen. Die Mischung in die Pfanne gießen. Die Zutaten verrühren und Salz hinzufügen.
- Bei schwacher Hitze etwa 6–8 Minuten köcheln lassen. Vor dem Servieren mit Kräutern garnieren.

Diese koreanische Beilage ist in wenigen Minuten zubereitet und eignet sich perfekt als herzhafter Snack:
Zutaten:
- Kiefernmoos – 500 g;
- Zwiebel – 1 Stück;
- Koreanische Karotten – 100 g;
- Sonnenblumenöl – zum Frittieren;
- Salz – nach Geschmack;
- Gemahlener schwarzer Pfeffer – nach Geschmack.

Vorbereitung Schritt für Schritt:
- Waschen und putzen Sie die Pilze. Geben Sie sie in einen Topf und lassen Sie sie bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten köcheln.
- Das Wasser abgießen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. 10 Minuten in Pflanzenöl braten.
- Die Zwiebel hacken und in die Pfanne geben. 3-4 Minuten köcheln lassen, bis sie glasig ist.
- Karotten und gebratene Zutaten in einer geeigneten Schüssel vermengen. Kalt servieren.
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Richtig zubereitet ist Mokrukha sehr gesund und schmackhaft. Diese Pilzart ist leicht von anderen zu unterscheiden; es gibt keine Doppelgänger. In Maßen genossen, ist sie eine gute Quelle für Proteine und Vitamine.




















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