Im Herbst kann die Vielfalt der Pilze für unerfahrene Sammler verwirrend sein. Daher ist es wichtig, genau darauf zu achten, was im Korb landet. In Gebieten mit üppigem Mooswuchs findet man oft Vertreter der Familie der Röhrlingsgewächse (Boletaceae), auch bekannt als Steinpilze. Man sollte jedoch bedenken, dass nicht alle Früchte dieser Art essbar sind. Daher ist es wichtig, die feinen Unterschiede in Farbe und Reaktion beim Anschneiden zu kennen, um falsche Steinpilze zu erkennen.
Charakteristische Merkmale und Arten von falschen Steinflöhen
Dank seiner langen Fruchtzeit (von Juni bis November) und der Vielfalt an Sorten ist der Steinpilz bei Pilzsammlern sehr begehrt. Er ist mit dem Birken-Steinpilz verwandt und wird wegen seines unverwechselbaren Geschmacks und seiner leichten Verdaulichkeit geschätzt. Er wächst in Mischwäldern und bildet dabei eine regelrechte Symbiose mit den Bäumen.
Die roten, polnischen und bunten Röhrlinge zeichnen sich durch ihren besonders intensiven Geschmack aus. Daher ist es gut zu wissen, dass einige Sorten dieser Art nur bedingt essbar sind. Dazu gehören der Kastanien-, Pfeffer-, Gall- und Parasitenröhrling. Zu den charakteristischen Merkmalen eines „schlechten“ Pilzes gehören sein Wachstumsort, seine Größe und vor allem sein Geschmack.
Das könnte Sie auch interessieren:Um nicht getäuscht zu werden und einen falschen Steinpilz mit nach Hause zu bringen, sollten Sie den Pilz anhand von Fotos und Beschreibungen genau untersuchen und visuelle Unterschiede wie Farbe, Größe und Form erkennen.
Pfeffer
Die Erntezeit für diese Sorte erstreckt sich vom Hochsommer bis zum Spätherbst. Dieser Pfefferpilz zeichnet sich dadurch aus, dass er nur 2–3 Pilze pro Myzel bildet. Sein Geschmack entspricht seinem Namen: scharf und würzig.
Der Hutdurchmesser variiert zwischen 2 und 8 cm. Im jungen Stadium ist er gewölbt-rund, flacht aber mit zunehmender Reife ab. Die weiche Huthaut kann in der Sonne glitzern. Der Hut ist hellbraun, manchmal mit verschiedenen Rottönen. Das Fleisch ist locker und brüchig. Es ist gelb mit einem rötlichen Schimmer, der sich beim Anschneiden intensiviert.
Der Stiel des Pfefferpilzes ist recht dünn, erreicht einen Durchmesser von bis zu 2 cm und eine Höhe von bis zu 8 cm. Er ist zylindrisch und hat eine glatte Oberfläche, die die gleiche Farbe wie der Hut oder einen Hauch heller aufweist. Die röhrenförmige Schicht mit Poren unterschiedlicher Größe liegt fest am Stiel an. Diese poröse Schicht ist braun, manchmal mit einem rötlichen Schimmer. Beim Zusammendrücken tritt eine deutliche braune Färbung hervor.
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Kastanie
Die Erntezeit erstreckt sich von Juli bis November. Der Pilz wächst in kleinen Gruppen, manchmal auch einzeln. Er gedeiht in der Nähe von Bäumen wie Buche, Eiche und Kastanie. Oft wird er mit dem Polnischen Kastanienpilz verwechselt. Gekocht entwickelt er eine starke Bitterkeit, die er beim Trocknen jedoch vollständig verliert. Der Kastanienpilz hat ein dezentes Aroma.
Der Hut hat einen Durchmesser von 5–8 cm. Er ist leicht gewölbt, seltener flach. Die Farbe ist meist kastanienbraun, kann aber auch braun, hellbraun oder rötlich getönt sein. Der Hut fühlt sich trocken an; in Trockenperioden kann er aufgrund von Feuchtigkeitsmangel reißen. Das Fruchtfleisch ist weiß, in den frühen Reifestadien recht fest und wird mit zunehmendem Alter fester. Es dunkelt beim Anschneiden nicht nach, zeigt aber bei Druck braune Flecken.
Das könnte Sie auch interessieren:Der Stiel ist zylindrisch und hat die gleiche Farbe wie der Hut oder ist etwas dunkler. Er ist bis zu 6 cm lang und maximal 3 cm breit. Junge Pilze haben einen watteartigen Stiel, während reife Pilze innen hohl sind. Die röhrenförmige Schicht ist anfangs weiß oder hellcremefarben und verfärbt sich mit zunehmendem Alter gelb.
Parasitäres Schwungrad
Er wächst im Sommer und Herbst. Wie der Name schon sagt, wächst diese Art auf anderen Pilzen. Sie gedeiht in trockenen Gebieten auf sandigen Böden. Optisch ähnelt sie dem Grünen Steinpilz. Sie hat einen unangenehmen Geschmack, ist aber nahezu geruchlos.
Der Hut ist gewölbt, 2–7 cm im Durchmesser und hat nach innen gewölbte Ränder. Die Farbe variiert von zitronengelb bis rostbraun. Die Oberfläche fühlt sich samtig und leicht ölig an. Das Fleisch ist hellgelb, fest und behält seine Farbe auch beim Aufbrechen.
Der parasitäre Pilz hat einen sehr dünnen Stiel – maximal 1,5 cm lang. Seine Höhe beträgt in der Regel nicht mehr als 6 cm. Er ist zylindrisch geformt und von faseriger, fester Struktur. Seine Farbe variiert von olivgrün bis gelb. Die Poren der Röhrenschicht sind von der gleichen Farbe wie der Hut, weit und haben gerippte Ränder.
Gallenblase
Sie trägt von Juni bis Oktober Früchte in Laub- und Nadelwäldern. Sie wächst sowohl einzeln als auch in Gruppen. Sie hat einen charakteristisch bitteren Geschmack, der ein brennendes Gefühl verursacht.
Der Hut kann einen Durchmesser von 4–15 cm erreichen und ist gelbbraun bis hellbraun, oft aber hell. Junge Exemplare sind halbkugelförmig, ältere runder und ausladender. Das Fleisch ist im frühen Reifestadium weiß und nimmt mit zunehmendem Alter einen rosafarbenen Schimmer an. Es ist faserig und entweder geruchlos oder weist den typischen Pilzgeruch auf.
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Der Stiel ist oft zylindrisch und an der Basis verdickt. Er misst 3–13 cm in der Höhe und 2–3 cm im Durchmesser. Im reifen Zustand ist der Stiel von einem dichten Netz feiner, brauner oder grauer Fasern überzogen. Charakteristisch für diese Art ist, dass er sich beim Brechen sofort dunkelbraun verfärbt. Gallpilze werden selten von Insekten oder Würmern befallen.
Wie lassen sie sich von Speisepilzen unterscheiden?
Es ist schwierig, genau zu bestimmen, um welche Art von Steinpilz es sich handelt, da es etwa 18 Arten gibt, die sich in Größe und Aussehen unterscheiden.
Zunächst einmal ist die Wachstumsumgebung wichtig – es sollte sich, wie der Name schon sagt, um verschiedene Moosarten handeln. Drückt man auf die röhrenförmige Oberfläche eines echten Moospilzes, sollte außerdem ein bläulicher Fleck zurückbleiben.
Theoretisch gibt es keine falschen oder giftigen Steinpilze, doch in der Praxis werden diese Arten aufgrund ihres eher schlechten Geschmacks gemieden. Leider führt das Fehlen giftiger Doppelgänger dazu, dass Pilzsammler weniger aufmerksam sind und oft nicht alle Anzeichen des falschen Steinpilzes erkennen, der auch mit dem Birkenröhrling oder dem Butterpilz verwechselt werden kann.
Äußerlich lassen sie sich an ihrer Färbung unterscheiden: Sie besitzen eine weiße, schmutzig rosa oder hellbraune Röhrenschicht, die für den Steinpilz untypisch ist.
Bedingt essbare Pilze sehen möglicherweise besser aus als andere, weil sie aufgrund ihres unangenehmen Geschmacks selten von Insekten befallen werden.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Selbst erfahrene Pilzsammler haben noch Fragen zum Unterschied zwischen falschen und essbaren Steinpilzen:
Die hier besprochene Familie der Röhrlinge (Boletaceae) ist zwar nur bedingt essbar, lässt sich aber dennoch auf vielfältige Weise verarbeiten und zu einem schmackhaften Gericht verarbeiten. Informieren Sie sich sorgfältig über die Eigenschaften der einzelnen Arten, damit Sie Freude am Sammeln und Essen von Pilzen haben.
















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