Die Familie der Tricholomoideae (oder Tricholomaceae) umfasst bis zu 2.500 Pilzarten, darunter der sehr bekannte Grüne Feuerling (Tricholoma equestre). Er zeichnet sich durch seine charakteristische grünliche Farbe aus, die ihm auch seinen russischen Namen gab.
Diese Pilzart ist unter verschiedenen Namen bekannt, darunter grüner, goldener, zitronengelber, gelber und grüner Pilz. Der Pilz ist essbar, jedoch nur bei sachgemäßer mechanischer, physikalischer und thermischer Verarbeitung; andernfalls kann er giftig sein.
Grundlegende Informationen über Grünfinken
Der Gold-Ebereschenpilz ist ein hellgrüner Pilz mit einem Hutdurchmesser von 5 bis 13 cm. Interessanterweise behält er seine Farbe auch während der Verarbeitung und vor dem Servieren bei.
Aussehen und Foto
Der Pilz zeichnet sich durch einen kurzen, verdickten Stiel aus, der fast vollständig im Boden steckt. Er hat eine gelbliche oder goldene Farbe, die stets heller ist als die Außenseite des Hutes.
Der Hut, bis zu 12–13 cm im Durchmesser, ist olivgrün bis gelbgrün und fleischig. Mit zunehmendem Wachstum dunkelt die Huthaut nach und wird bei älteren Pilzen dunkelgrün. Die Hutinnenseite hat die gleiche Farbe wie der Stiel und ist mit zahlreichen dünnen, länglichen Lamellen besetzt.
Der Grünfink hat im Anschnitt ebenfalls eine grünliche Farbe und ein festes Fleisch. Auf der Oberfläche befinden sich kleine Schuppen, an denen vor allem bei Regenwetter Pflanzen- und Erdpartikel haften bleiben. Grünfink duftet dezent nach Mehl.
Es ist schwierig, anhand einer Beschreibung die Unterschiede zwischen dem Täubling und anderen Pilzen zu erkennen. Daher zeigen wir ein Foto eines ähnlichen Pilzes – des Serukha. Unerfahrene Pilzsammler könnten die beiden verwechseln, da sie sich bis auf die Farbe sehr ähneln. Es handelt sich jedoch um völlig unterschiedliche Pilze: Der Serukha gehört zur Familie der Täublingsgewächse (Russulaceae), während der Täubling zur Gattung Ryadkovye gehört.
Morphologie
Morphologisch unterscheidet sich der Grünfink von anderen Arten durch seine charakteristische Färbung, seinen kurzen Schaft (4–6 cm lang und bis zu 2 cm dick), der oft zur Basis hin dicker ist, und die häufigen, kleinen Kiemen (6–11 mm dick), die die gleiche Farbe wie der Schaft haben. Die Kappe ist ungleichmäßig gefärbt: hellgelbgrün an den Rändern und dunkler, olivgrün bis senffarben zur Mitte hin. Im Gegensatz zu anderen Arten verströmt er keinen unangenehmen, stechenden Geruch.
Morphologisch ähnelt die essbare Graue Eberesche am ehesten dem Grünfink. Der einzige Unterschied liegt in der Farbe: Die Graue Eberesche ist mausgrau, dunkelgrau, manchmal mit einem grünlichen Schimmer.
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Grünfinken findet man typischerweise in Kiefernwäldern (meist trockenen) auf sandigen Böden. Sie sind auch auf leichten Lehm- und sandigen Lehmböden anzutreffen, wenn andere Speisepilze bereits verblüht sind, kurz vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit. Dies ist vermutlich der Grund, warum Grünfinken fast nie von Würmern befallen sind.
Verbrauch
Der Grünfink ist ein Lebensmittel mit zweifelhaftem Ruf: Einerseits gilt er als sehr schmackhaft und zum Verzehr geeignet, andererseits ist dieser Pilz gefährlich und sein Verzehr kann zu unvorhersehbaren Folgen führen.
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Bis 2001 galt der Pilz als bedingt essbar, doch später traten vermehrt Vergiftungsfälle durch übermäßigen Verzehr auf. Allein in Frankreich wurden drei Todesfälle verzeichnet. Die Toxine greifen vermutlich die Skelett- und glatte Muskulatur an, zerstören sie und verursachen zudem Rhabdomyolyse, die in schweren Fällen zu Nierenversagen führt.
Abholzeit und Regeln
Die „laute Jagd“ nach Grünfinken ist schwierig, da fast ihr gesamter Stiel im Boden verborgen ist und ihre Kappen mit dem Erdreich verschmelzen und oft unter den Nadeln zu finden sind. Am besten sammelt man Grünfinken im Spätherbst, kurz vor dem ersten Frost. Dies ist typischerweise zwischen Mitte Oktober und Anfang November der Fall. Diese Art wächst an offenen, sonnigen Standorten in der Nähe junger Nadelbäume, oft Kiefern, einzeln oder in Gruppen von bis zu acht Vögeln.

Da Pilze dazu neigen, umgebende Partikel wie Sand anzusammeln, sollte der Stiel vorsichtig senkrecht über dem Boden abgeschnitten werden. Bevor der Pilz in den Korb gelegt wird, sollte der Hut gereinigt werden: Er kann mit einem Messer abgeschabt oder mit einer Bürste abgebürstet werden. Sobald der Hut sauber ist und sich kein Sand mehr zwischen den Lamellen befindet, kann der Pilz in den Korb gelegt werden.
Wie kann man Grünfinken von falschen, ungenießbaren Pilzen unterscheiden?
Äußerlich ähnelt der Grünfink mehreren anderen Arten dieser Familie. So ähnelt er beispielsweise dem Kamillenpilz, einem giftigen Pilz, der leichte Magen-Darm-Beschwerden verursachen kann. Daher ist es wichtig, essbare von giftigen Arten unterscheiden zu können.
Diese Pilze haben ähnliche Farben (gelbgrün, gelblich) und Hutdurchmesser. Um Verwechslungen und Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen den Arten zu kennen: Der Schwefelporling verströmt stets einen intensiven, unangenehmen Geruch, der an Teer und Schwefelwasserstoff erinnert. Er besitzt wenige Lamellen, die immer mit dem bis zu 11 cm hohen Stiel verwachsen sind. Mit zunehmendem Alter nehmen die kleinen Mäuse, wie der Graue Porling auch genannt wird, eine rostbraune oder braune Farbe an.
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Zwei weitere ungenießbare Arten, die leicht mit dem Grünfink verwechselt werden können, sind die Eberesche und die Einsame Eberesche. Sie lassen sich wie folgt identifizieren:
- Die schwüle Eberesche hat einen scharfen, unangenehmen Geruch und Geschmack und ist zudem kleiner.
- Die isolierte Reihe zeichnet sich durch einen stechend unangenehmen Geruch und einen bitteren Geschmack aus, hat weiße oder gelblich getönte Platten, die nicht so dicht angeordnet sind wie die des Grünfinken.
Die positiven Eigenschaften des Grünfinken und Kontraindikationen für den Verzehr
Serukh und Zelenushka gelten als sehr nahrhaft; fast die Hälfte ihrer Zusammensetzung besteht aus Eiweiß, mit einer ähnlichen Menge an Kohlenhydraten, hauptsächlich Glykogen. Der Fettgehalt (in Form von Phosphatiden, Cholesterin und Lecithin) ist minimal.
Sie enthalten zudem eine große Menge an Aminosäuren (Tryptophan, Arginin, Methionin u. a.), Carotinoiden, Vitamin B6 und Spurenelementen (Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Jod u. a.). Brennwert: 19 kcal pro 100 g. Pilze weisen eine antistaphylokokkenwirksame Wirkung auf.
Folgende Gegenanzeigen bestehen:
- Kinder unter 12 Jahren;
- jegliche Pathologie der Nieren, der Leber und des Magen-Darm-Trakts;
- Blutgerinnungsstörung;
- Muskeldystrophie und niedriger Body-Mass-Index;
- jegliche Autoimmunerkrankungen;
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
- Diabetes mellitus;
- Langzeitanwendung von Antikoagulanzien;
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Streuregeln für den Winter
Vor der Zubereitung von Pilzen jeglicher Art müssen die Eigelbe gründlich gewaschen werden. Halten Sie sie dazu unter fließendes Wasser und klopfen Sie die Hüte leicht ab. Legen Sie sie anschließend für zwei Stunden in ein Gefäß mit warmem Salzwasser (damit sich eventuell vorhandener Sand am Boden absetzen kann). Spülen Sie sie danach mehrmals vorsichtig ab und entfernen Sie die äußere Schicht des Hutes.

Grünfinken werden niemals roh gegessen. Deshalb sollten die Pilze nach dem Putzen 20 Minuten lang gekocht werden. Anschließend können sie für den Winter eingelegt werden.
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Zum Einlegen von Grünfinken nach der Kaltmethode benötigen Sie ein trockenes, sauberes, tiefes Gefäß. Geben Sie Ihre Lieblingsgewürze (Lorbeerblatt, Dill, Knoblauch, Meerrettich, Pfeffer usw.) auf den Boden. Legen Sie die Pilze dann mit der Hutseite nach unten in einer einzigen Schicht darauf und bestreuen Sie sie mit Salz (40–50 Gramm pro Kilogramm Grünfinken).
Wiederholen Sie den Vorgang mit der nächsten Schicht, bis die Pilze aufgebraucht oder der Behälter voll ist. Drücken Sie die Pilze anschließend mit einer Presse fest an. Lassen Sie den Behälter eine Woche lang so stehen, bis die Pilze ihren Saft vollständig abgegeben haben. Stellen Sie ihn dann an einen kühlen Ort. Das Produkt ist innerhalb weniger Monate verzehrfertig.
Beim Blanchieren
Statt die Pilze lange einzuweichen, können Sie sie blanchieren. Geben Sie dazu 10 Gramm Salz pro Liter Wasser in einen Topf mit Wasser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen, nehmen Sie den Herd heraus, geben Sie die Pilze hinzu und lassen Sie sie eine halbe bis eine Stunde ziehen.
Einlegen
Für die Marinade können Sie beliebige Gewürze verwenden (z. B. Nelken, Piment, schwarzer Pfeffer, Lorbeerblatt, Zweige oder Blätter der schwarzen Johannisbeere, Kirschen, Meerrettich usw.). Nachdem das Wasser mit dem Gemüse, den Gewürzen und Salz (1,5 Esslöffel Salz pro Liter Wasser) 30 Minuten gekocht hat, geben Sie 1 Teelöffel Essig hinzu und schalten Sie den Herd nach 5 Minuten aus.

Anschließend wird der Inhalt des Behälters auf Gläser verteilt, mit Nylondeckeln verschlossen und an einen kühlen Ort (bei einer Temperatur von 1-6 °C) gebracht. Die Garzeit der Pilze entscheidet darüber, ob schädliche Bakterien, die beim Verzehr tödlich sein können, abgetötet werden. Verkürzen Sie die Garzeit daher nicht.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Grünfinken
Die häufigsten Fragen zu diesem Pilz sind:
Der Grünfink gilt als schmackhafter und gesunder Pilz, doch er enthält Giftstoffe. Um ihn gefahrlos zu verzehren, muss er daher unbedingt gut durchgegart werden. Man sollte große Mengen meiden und mögliche Gegenanzeigen beachten.













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