Die besten Petersiliensorten zum Anpflanzen: Beschreibungen mit Fotos

Grünzeug und Kräuter

Petersilie ist sehr pflegeleicht und wächst oft sogar in den entlegensten Winkeln des Gartens oder Gemüsebeets. Um jedoch eine reiche Ernte zu erzielen, müssen einige wichtige Anbauhinweise beachtet werden. Die verschiedenen Petersiliensorten unterscheiden sich in Aussehen, Verwendung, Reifezeit und auch im Aroma. Petersiliensorten: Arten, Sorten mit Fotos und Beschreibungen, Anbau- und Pflegehinweise.

Merkmale der Kultur

Petersilie ist eine mehrjährige, selten einjährige, winterharte und feuchtigkeitsliebende krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Ihre Heimat sind die fernen Küsten des Mittelmeers. Die Samen keimen bei 2–5 °C, und die Sämlinge vertragen Temperaturen bis zu -8 °C. Bei manchen Arten treiben die Triebe sogar unter Schnee aus.

Aufmerksamkeit!
Die optimale Temperatur für den Anbau dieser Kulturpflanze liegt bei 16–20˚C.

In der Küche wird die Pflanze frisch, getrocknet, gesalzen und gefroren verwendet. Blätter und Wurzeln sind ein beliebtes Gewürz für Pickles, verschiedene Fleischgerichte, Salate, Suppen, Fisch und Fleisch. Gefrorenes Grün behält seine Nähr- und Heilwirkungen mehrere Monate lang. In der Volksmedizin werden Wurzeln und Samen verwendet. Gärtner kultivieren zwei Arten:

  1. Wurzelgemüse wird als Wurzelgemüse angebaut. Es bildet nur wenig Grün, seine Blätter sind dünn und zäh, und es hat ein schwaches Aroma und einen eher unauffälligen Geschmack. Wenn man die Blätter ständig entfernt, entwickelt sich die Wurzel schlecht.
  2. Blattpetersilie ist wegen ihres zarten, schmackhaften und aromatischen Grüns sehr geschätzt. Es gibt zwei Unterarten: die gewöhnliche Petersilie und die krause Petersilie. Letztere bildet eine dichte grüne Masse, hat aber einen milden Geschmack (und eignet sich daher besser zum Servieren). Diese Sorte wird nicht als Wurzelgemüse verwendet; die Wurzeln, die über den Winter übrig bleiben, frieren in den meisten Regionen nicht ein.

Im ersten Jahr bildet sich eine Blattrosette, eine Wurzel entwickelt sich, und im zweiten Jahr bildet die Pflanze einen Blütenstiel. Blattpetersilie hat eine dünne, verzweigte Wurzel, während Wurzelpetersilie eine große, karottenartige Wurzel besitzt. Die Blätter sind rosettenförmig angeordnet (Höhe und Form variieren je nach Art oder Sorte). Sie sind meist dreieckig, doppelt oder dreifach gefiedert, glänzend, gelb- oder weißgrün, manchmal mit rötlicher Basis, herzförmig, an der Spitze gekerbt, und der Lappen innerhalb der Kerbe ist verlängert und nach innen gebogen.

Der aufrechte Stängel erreicht eine Höhe von bis zu 150 cm. Von Ende Juni bis zum zweiten Augustdekade öffnen sich komplexe, doldenförmige Blütenstände mit kleinen, grünlich-gelben Blüten (zwittrig oder ausschließlich weiblich). Von August bis Oktober bilden sich stark duftende, zweizeilig angeordnete Früchte. Die Samen sind rund oder eiförmig, seitlich leicht abgeflacht, glatt und färben sich bei Reife dunkelbraun, bevor sie abfallen. Sie bleiben 3–4 Jahre keimfähig.

Der Wert der Petersilie

Alle Pflanzenteile enthalten einen Komplex an wertvollen Inhaltsstoffen und Vitaminen. Das Gewürz wirkt wundheilungsfördernd, entzündungshemmend, harntreibend, antiseptisch, krampflösend und gallentreibend. Es stärkt das Zahnfleisch und trägt zum Erhalt der Sehkraft bei. Es fördert die Blutbildung, regt den Appetit an und wird zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Nierensteinen sowie Leber- und Nierenerkrankungen eingesetzt.

Aufmerksamkeit!
Abkochungen, Aufgüsse und Zubereitungen auf Basis der Pflanze Kontraindiziert für SchwangereVor der Einnahme von Medikamenten sollte man einen Arzt konsultieren. Die Verwendung von Petersiliensamen in Nahrungsergänzungsmitteln ist verboten.

Die Pflanze hilft, Salze aus dem Körper zu entfernen und reduziert das Schwitzen. steigert die Potenz bei MännernFrischer Petersiliensaft trägt zur Normalisierung der Schilddrüsen- und Nebennierenfunktion bei und stärkt die Blutgefäße. Er wird außerdem zur Behandlung von Wunden, Prellungen, Abszessen und Insektenstichen eingesetzt. Ein starker Aufguss aus Petersilie und Zitrone hellt Sommersprossen und dunkle Flecken auf der Haut auf.

Die besten Petersiliensorten für den Anbau im Garten

Bei der Sortenwahl können Sie sich an Ihren persönlichen Vorlieben orientieren: Pflanzengröße, Geschmacks- und Aromaintensität, Ertrag und Reifezeit. Es gibt viele Möglichkeiten, aber wir konzentrieren uns auf diejenigen, die von Gärtnern in verschiedenen Regionen und Ländern die besten Bewertungen erhalten haben. Beginnen wir mit Petersiliensorten für die Moskauer Region, die besonders pflegeleicht sind und in wechselhaftem Klima gut gedeihen:

  1. Die Blattpetersilie 'Bogatyr' ist eine feuchtigkeitsliebende, schattenverträgliche, frühreifende Sorte (75–90 Tage) mit gekräuselten Blättern und einem kräftigen Aroma. Sie treibt nach der Ernte schnell wieder grün aus. Der Ertrag beträgt bis zu 3 kg/m².
  2. Die Petersilie 'Italian Giant' zeichnet sich durch eine üppige Rosette, glänzende Blätter und schnellwachsendes, zartes Laub aus. Der Ertrag beträgt bis zu 4 kg/m² pro Saison. Die Ernte sollte sechs Wochen nach der Aussaat beginnen. Ihr Hauptvorteil ist die Schattentoleranz, ihr Nachteil die langsame Keimung (bis zu 25 Tage). Die Samen der Petersilie 'Italian Giant' sollten im zeitigen Frühjahr ausgesät werden.
  3. Zartes Aroma – zeichnet sich durch hervorragende Hitze- und Kältetoleranz aus und reift in 120 Tagen. Die halbaufrechte, dichte Rosette produziert zahlreiche große, aromatische Blätter. Ertrag bis zu 3,5 kg/m².
  4. Die Petersiliensorte 'Biser' benötigt von der Aussaat bis zur Ernte maximal 58 Tage. Der Strauch ist buschig und erreicht eine Höhe von bis zu 50 cm. Die Blätter sind klein und duften angenehm. Der Ertrag beträgt bis zu 1,8 kg/m².
  5. Carnival ist eine ertragreiche, weit verbreitete Petersiliensorte, die von der Aussaat bis zur Reife 85–100 Tage benötigt. Die Rosette ist groß, die Blätter sind klein, saftig und wachsen sehr schnell.
Petersiliensorten

Die beschriebenen Sorten gedeihen gut ohne ständige Pflege, vertragen aber weder trockenen Boden noch zu dichtes Pflanzen oder die Nähe von Unkraut. Um die Verdunstung zu reduzieren, können die Beete mit Stroh abgedeckt werden. Es empfiehlt sich, die Sämlinge frühzeitig zu vereinzeln. Nun zu den besten Petersiliensorten für das Freiland:

  1. Esmeralda reift 68 Tage nach der Keimung. Die Rosette ist üppig und bildet etwa 30 Zweige mit gewellten, grünen und schmackhaften Blättern. Die Aussaat sollte Ende April erfolgen. Der Ertrag beträgt maximal 1,5 kg/m².
  2. Final ist eine Wurzelgemüsesorte, die von der Keimung bis zur ersten Wurzelernte etwa 130 Tage benötigt. Die Pflanzen sind klein, die Wurzeln wiegen jeweils 150–200 g, sind kegelförmig, etwa 25 cm lang und haben einen Durchmesser von maximal 3 cm. Der Ertrag liegt bei bis zu 4 kg/m².
  3. Die Petersilie 'Breeze' reift in 75 Tagen. Die Blätter sind lange haltbar und behalten ihr Aroma und ihre Marktfähigkeit. Nach der Ernte treibt die Pflanze schnell wieder aus. Der Ertrag beträgt bis zu 3 kg/m².
  4. Petersilien-Mooskrause 2 – die Gewürztriebe können 55 Tage nach der Keimung geerntet werden. Die Sträucher wachsen halbaufrecht und tragen schmackhafte, große, gekräuselte Blätter mit glänzender, irisierender Oberfläche. Das Grün wächst schnell nach. Ertrag bis zu 7 kg/m².
  5. Gloria-Petersilie reift in 60–65 Tagen (ab Keimung). Die Sträucher erreichen eine Höhe von maximal 35 cm, und die Rosette bildet etwa 26 grüne Blätter mit intensivem Geschmack und Aroma. Der Ertrag beträgt ca. 1,8 kg/m².
Aufmerksamkeit!
In nördlichen Regionen sollten für den Anbau im Freiland nur frühreife Sorten ausgewählt werden.
Blattpetersilie

Wir empfehlen Ihnen außerdem, Sorten wie Igla, Sudarynya, Lekar und Plain genauer zu betrachten. Wenn Sie Petersilie im Gewächshaus oder Frühbeet anbauen möchten, denken Sie daran, dass optimale Bedingungen geschaffen und aufrechterhalten werden müssen; darauf gehen wir später ein. Sorten wie Lyubasha, Pikantnaya, Bordovikskaya, Igl, Alba und die krause Slavyanskaya liefern bei Anzucht im Haus reiche und qualitativ hochwertige Ernten. Die besten Sorten Blattpetersilie sind:

  1. Titan ist eine ertragreiche Sorte, die bereits 45 bis 50 Tage nach dem Austrieb der ersten Blätter geerntet werden kann. Die Rosette ist breit, und der Strauch erreicht eine Höhe von maximal 73 cm. Die Blätter duften angenehm. Diese Sorte verträgt keine sauren Böden und gedeiht nicht gut, wenn sie nur selten zurückgeschnitten wird.
  2. Gigantella – von der Keimung bis zur Ernte vergehen nicht länger als zwei Monate. Im Laufe einer Saison bilden sich in der Rosette etwa 110 Blätter, die jeweils 45 bis 100 cm lang werden. Diese Sorte gedeiht sowohl auf offenen als auch auf geschützten Böden. Ihr Aroma ist intensiv, ihr Geschmack angenehm und vollmundig. Die besten Ergebnisse erzielt man durch Aussaat im Herbst. Der Ertrag beträgt bis zu 8 kg/m².
  3. Rialto zählt zu den besten Petersiliensorten im Handel. Ihre Zweige mit großen, fleischigen Blättern sind sehr begehrt. Die Ernte beginnt 95 Tage nach der Keimung, und die Sorte gedeiht unter allen Bedingungen gut. Der Ertrag ist hoch. Die Rosette ist breit, und die Blätter wachsen sehr schnell. Sie haben einen angenehmen Geschmack und ein feines, pikantes Aroma.
  4. Bravo ist eine pflegeleichte Sorte; die Ernte kann bereits 75 Tage nach der Keimung erfolgen. Die Blätter sind tief gefurcht, saftig und schmackhaft. Um das Wachstum zu beschleunigen, sollten ausgewachsene Triebe bis zum Rosettenansatz zurückgeschnitten werden.
  5. Petersilie Astra – von der Keimung bis zur Ernte vergehen 58–65 Tage. Die Rosette ist dicht, die Blätter sind duftend, groß und gekräuselt. Das Laub regeneriert sich nach dem Rückschnitt aktiv. Ertrag bis zu 5 kg/m².
die besten Petersiliensorten

Weitere empfehlenswerte Sorten sind: Chastushka, Green Crystal, Festivalnaya, Aromatic, Natalka, Universal, Butterbrodnaya, Kelley Krausepetersilie, Petra und Royal Velvet. Für den Anbau von Kräutern zum Verkauf empfiehlt es sich, schnell nachwachsende Sorten zu wählen. Um schöne, saftige, üppige und duftende Blätter zu erhalten, sollte die schützende Samenschale vor der Aussaat entfernt und die Samen anschließend in Wachstumsförderer eingeweicht werden. Wurzelpetersilie für offenes Gelände:

  1. Sakharnaya ist eine ertragreiche Sorte, die 98–105 Tage nach dem Austrieb der ersten Blätter reift. Die Früchte sind bis zu 35 cm lang, saftig und schmackhaft. Der Ertrag beträgt bis zu 5 kg/m².
  2. Alba – kegelförmige Wurzeln mit einem Gewicht von 150–320 g, bis zu 40 cm lang und etwa 9 cm im Durchmesser, reifen 160 Tage nach der Keimung. Das Fruchtfleisch ist weiß, saftig und aromatisch. Der Ertrag beträgt ca. 5 kg/m².
  3. Hoher Ertrag – die Wurzeln reifen 125 Tage nach der Keimung. Die Frucht ist saftig, spitz zulaufend, bis zu 25 cm lang und hat einen ausgezeichneten Geschmack.
  4. Pastushka – von der Keimung bis zur Ernte vergehen etwa 155 Tage. Die kegelförmige Wurzel, 25 bis 80 cm lang, ist schmackhaft und hat knackiges Fruchtfleisch. Der Ertrag beträgt bis zu 4 kg/m².
  5. Konika reift in 125 Tagen. Die Wurzel, bis zu 130 g schwer, ähnelt einem umgedrehten Dreieck, hat weißes Fruchtfleisch und einen ausgezeichneten Geschmack. Ertrag: 3 kg/m².
Aufmerksamkeit!
Um frisches, frisch geerntetes Wurzelgemüse länger haltbar zu machen, bestreut man es (in Holzkisten) mit Sand und lagert es in einem Raum mit einer konstanten Temperatur von 5–6 °C. Frische Blätter können im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Petersilienwurzeln

Die Wurzeln lassen sich genauso wie die Blätter verwenden – getrocknet, gekocht, eingefroren, eingelegt, gerieben in Salate gegeben oder in Gläsern eingemacht. Nach der Ernte die Wurzeln gründlich unter kaltem, fließendem Wasser abspülen und vor der Zubereitung schälen. Zum Trocknen schneidet man die Wurzeln am besten in 4 mm breite Streifen und breitet sie auf einer Papiermatte an einem gut belüfteten Ort oder im Freien an einem geschützten Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung aus. Getrocknete Wurzeln können püriert und in einem Glas aufbewahrt werden. Zum Einfrieren die Wurzeln mahlen, reiben oder in Scheiben schneiden.

Wie man Petersilie anbaut

Petersilie kann im Freien, im Haus oder auf der Fensterbank angebaut werden. Die Aussaat kann im Frühjahr, Hochsommer oder Herbst erfolgen. Bei Winteraussaat keimen die Sämlinge, sobald die Bedingungen günstig sind. Trockene Samen benötigen 15 bis 20 Tage bis zur Keimung. Durch Vorbereitung kann der Prozess um ein bis anderthalb Wochen beschleunigt werden.

Vor der Aussaat beschädigte oder zu kleine Samen aussortieren. Die verbleibenden Samen etwa 45 Minuten lang in einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung desinfizieren. Zum Einweichen die Samen in mehrere Lagen feuchtes Gaze wickeln und 5 Tage lang bei 22–25 °C lagern. Sobald die weißen Wurzeln erscheinen, die Samen eine Woche lang im Kühlschrank abhärten lassen und anschließend sofort aussäen. Andere, von Gärtnern häufig angewandte Saatgutvorbereitungsmethoden sind nicht wirksam.

Auswahl eines Standorts und Vorbereitung des Bodens

Petersilie gedeiht auch im Schatten gut, bevorzugt aber einen offenen, windgeschützten und sonnigen Standort. Als Nachbarpflanzen eignen sich Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch und Kohl, während Karotten am wenigsten geeignet sind. Im Winter sollte am Standort ausreichend Schnee liegen, um die Wurzeln vor Frost zu schützen und eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit zu gewährleisten. In Senken, wo sich Feuchtigkeit staut, wächst Petersilie selten.

Soll die Petersilie im Frühjahr ausgesät werden, bereitet man das Beet im Spätsommer vor. Nach dem Entfernen von Pflanzenresten werden Superphosphat, Kaliumsalz (maximal 20 g pro m²) und verrotteter Mist in den Boden eingearbeitet. Petersilie gedeiht nicht auf schweren Böden; Sand oder Torf verbessern die Bodenstruktur und machen den Boden durchlässiger und lockerer. Weitere Düngemittel sollten sparsam verwendet werden.

Landung

Nach der Vorbereitung der Aussaat sollten die Samen leicht antrocknen und einige Stunden an der Luft liegen gelassen werden. Anschließend wird die vorbereitete Fläche bewässert, am besten mit einer Gießkanne mit Siebeinsatz. Die Reihen sollten 15 cm auseinanderliegen, der Pflanzenabstand 3 cm und die Saattiefe 1–1,5 cm betragen. Werden die Samen zu tief gesät, verzögert sich die Keimung und die Sämlinge bleiben spärlich. Im Gewächshaus ist darauf zu achten, dass die Luftfeuchtigkeit konstant bei 70–80 % liegt und die Lufttemperatur im Sommer zwischen 15–20 °C und im Winter zwischen 10–15 °C (ohne Schwankungen) beträgt.

Aufmerksamkeit!
Unmittelbar nach der Aussaat ins Freiland können die Beete mit einer Polyethylenfolie abgedeckt werden; diese wird entfernt, sobald die ersten Keimlinge erscheinen.

Für die Anzucht von Petersilie in Innenräumen benötigen Sie breite oder längliche Gefäße mit Abflusslöchern von etwa 15–20 cm Tiefe. Das Einweichen der Samen ist für diese Anzuchtmethode unerlässlich: Legen Sie die Samen drei Tage lang in heißes (38 °C) Wasser und wechseln Sie das Wasser alle zwölf Stunden. Es empfiehlt sich, den Boden der Gefäße mit einer 2 cm dicken Schicht aus grobem Sand, Kieselsteinen oder Blähton zu bedecken. Sie können die Gefäße mit fruchtbarer Gartenerde oder handelsüblicher Blumenerde befüllen.

Vor der Aussaat sollte der Boden angefeuchtet, leicht angedrückt und bis zu 1 cm tief gefurcht werden. Im Hausgarten können die Samen etwas dichter gesät werden; 10 cm Reihenabstand und etwa 2–3 cm zwischen den Pflanzen sind ausreichend. Bedecken Sie die Samen mit Erde und stellen Sie den Anzuchtkasten auf ein helles Fensterbrett. Die Raumtemperatur sollte nicht unter 15 °C fallen oder über 20 °C steigen. Reicht das natürliche Licht nicht aus, hängen Sie eine Lampe über die Sämlinge (50 cm über dem Kasten). Die grünen Triebe können zurückgeschnitten werden, sobald sie 10 cm lang sind.

Wie man Petersilie pflegt

Bis zum Austrieb sollte der Boden regelmäßig feucht gehalten und Unkraut sorgfältig entfernt werden. Bei Frostgefahr die Pflanzen mit einem Vlies abdecken. Sobald die ersten zwei bis drei Laubblätter erscheinen, kann mit dem Ausdünnen begonnen werden. Wurzelpetersilie sollte im 5- bis 6-Blatt-Stadium erneut ausgedünnt werden, sodass ein Abstand von etwa 10 cm zwischen den Pflanzen entsteht. Bei Blattsorten sollte der Abstand zwischen den Rosetten 5–7 cm betragen.

Regelmäßiges Jäten der Beete ist unerlässlich. Für kräftige und robuste Pflanzen zweimal pro Saison düngen: beim Erscheinen der ersten Blätter und sobald sich eine kleine Rosette gebildet hat. Verwenden Sie dazu Königskerzen- oder Komposterde (1 kg pro Eimer Wasser) mit 15 g Superphosphat und Kaliumsulfat. Vor dem ersten Herbstfrost die Blätter von den verbleibenden Wurzelstöcken entfernen, leicht anhäufeln und mit Sägemehl mulchen.

Aufmerksamkeit!
Bei regelmäßiger, mäßiger Bewässerung wachsen Wurzelgemüse und Blattgemüse groß und duftend. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäule, zu wenig macht die Wurzeln hart. Nach dem Gießen und Regen sollte die Erde aufgelockert werden. Blattgemüse gießt man am besten mit einer Gießkanne mit Siebeinsatz.

Petersilie ist resistent gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Bei unsachgemäßer Pflege kann sie jedoch anfällig für Weißfleckenkrankheit, Falschen Mehltau, Rost, Echten Mehltau, Braunfäule und Dürrfleckenkrankheit werden. Sollten ungewöhnliche Flecken, Wucherungen oder andere Auffälligkeiten an den Blättern auftreten, behandeln Sie die Pflanze mit einer 1%igen kolloidalen Schwefellösung oder anderen geeigneten Mitteln (achten Sie dabei auf den richtigen Abstand zwischen Behandlung und Ernte).

Wir haben herausgefunden, wie Petersilie aussieht und welche Sorten als die besten gelten. Jeder, auch Gartenneulinge, kann diese Pflanze anbauen; sie ist sehr pflegeleicht und verträgt widrige Wetterbedingungen. Eine wichtige Frage bleibt jedoch: Ist Petersilie ein Gemüse? Die Pflanze zählt zu den krautigen, würzigen Gewächsen, die Wurzelsorten hingegen können problemlos als Gemüse eingestuft werden. Zum Schluss noch ein Tipp: Schneiden Sie das Grün und ernten Sie die Wurzeln nach und nach, sobald sie reif sind und Sie sie benötigen.

Petersilie
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