Der Täubling hat mehrere Doppelgänger. Frisch aus dem Boden sprießende Pilze werden oft mit einem echten Täubling, einem Birkenröhrling oder einem Steinpilz verwechselt. Weitaus gefährlicher ist es jedoch, die giftigen Falschen Täublinge oder Fliegenpilze anstelle dieses relativ essbaren Pilzes zu pflücken. Der Verzehr dieser Pilze führt selbst nach längerem Einweichen und Kochen zu einer Vergiftung. Echte Täublinge lassen sich anhand mehrerer charakteristischer Merkmale erkennen.
Beschreibung des Wertes
Der Valui ist ein Lamellenpilz aus der Familie der Strophariaceae. Aufgrund seines bitteren Fleisches gilt er vielen als ungenießbar. Nach längerer Verarbeitung ist er jedoch durchaus genießbar. Er ist auch unter den Namen Faustpilz, Stierpilz oder Rotzpilz bekannt. Die Reifezeit ist in der zweiten Sommerhälfte und im Frühherbst. Valuis wachsen vereinzelt in Laub- und Nadelwäldern im Schatten von Bäumen. Sie sind bezüglich der Bodenbeschaffenheit anspruchslos, kommen aber häufiger in feuchten Gebieten vor.
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- Der Hut, der einen Durchmesser von bis zu 15 cm erreichen kann, ist gebogen oder gerade und hat gerippte Ränder. Er ist mit Schleim bedeckt, der bei warmem Wetter austrocknet. Der Hut ist ockerfarben mit einem bräunlichen oder gelblichen Schimmer.
- Die Kiemen junger Exemplare sind cremefarben, verfärben sich aber mit zunehmendem Alter gelb. Bei Verletzungen tritt aus den Kiemen Saft aus.
- Reife Pilze haben dunkleres Fleisch. Bei Regenwetter entwickeln sie einen unangenehmen, feuchten Geruch und einen bitteren Geschmack.
- Junge Täublinge haben einen dichten, cremefarbenen, fassförmigen Stängel. Mit zunehmendem Alter bilden sich im Stängel Hohlräume, die sich mit weicherem Gewebe füllen. Die Farbe verändert sich zu einem bräunlichen Gelb. Der Stängel erreicht eine Höhe von 12 cm.
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Beim Pilzesammeln ist es wichtig, essbare von giftigen Arten zu unterscheiden. Der Täubling (Russula) hat gefährliche Doppelgänger. Selbst nach längerem Kochen und Einweichen kann der Verzehr zu Vergiftungen führen. Besonders gefährlich sind Hebeloma-Arten und strohfarbene Fliegenpilze.
Hebeloma-Klebstoff
Dieser Pilz ist auch als Falscher Täubling bekannt. Sein formschöner Hut erreicht einen Durchmesser von 3 bis 10 cm. Er ist gelblich-braun, die Mitte jedoch deutlich dunkler. Im jungen Zustand ist der Hut gewölbt und ähnelt einem Kissen. Später flacht er ab und bildet einen breiten Höcker mit gefalteten Rändern. Anfangs ist die Hutoberfläche mit Schleim überzogen, der mit zunehmendem Alter austrocknet.
Der zylindrische Stiel hat einen Durchmesser von 1–2 cm und erreicht eine Länge von bis zu 10 cm. Bei jungen Pilzen ist er weiß, verfärbt sich später aber gelblich oder braun. Ältere Pilze weisen am Stielansatz eine deutliche Verdickung auf. Der Stiel ist innen hohl und außen mit Schuppen bedeckt.
Die Hutunterseite ist mit Lamellen bedeckt. Ihre Farbe entspricht der des Stiels und variiert von weißlich über gelblich bis braun. Die Lamellen weisen kleine Einkerbungen auf. Bei feuchtem Wetter sammeln sich darauf braune Flüssigkeitstropfen. Das Fleisch junger Hebelomas ist weiß, nimmt aber mit zunehmendem Alter einen gelblichen Schimmer an. Es bildet eine dicke, lockere Schicht. Beim Aufbrechen verströmt eine Hebeloma einen stechenden, rettichartigen Geruch und schmeckt bitter.
Dieser Pilz ist hochgiftig. Er verursacht Verdauungsbeschwerden. Betroffene klagen über Erbrechen, Übelkeit, Blähungen und schmerzhafte Darmkrämpfe. Schwere Vergiftungen können Schwäche, Kopfschmerzen und Kribbeln in den Fingerspitzen hervorrufen. Eine Hebeloma-Vergiftung erfordert sofortige ärztliche Hilfe.
Strohgelber Fliegenpilz
Dieser Pilz hat einen kleinen, hellgelben oder bräunlichen Hut mit gewölbter Oberfläche, der bis zu 12 cm Durchmesser erreichen kann. Bei ausgewachsenen Exemplaren ist der Hut abgeflacht und mit hellen Warzen oder Punkten bedeckt. Der Fliegenpilz wächst auf einem cremefarbenen Stiel, der bis zu 15 cm hoch wird. Der Stiel weist an der Unterseite eine knollenartige Verdickung und eine schwach ausgeprägte Manschette aus dünnen Häuten auf.
Die dicht stehenden Lamellen sind cremefarben, manchmal gelblich. Das lose Fleisch dieser Fliegenpilzart ist geschmacklos und verströmt einen schwachen, rettichartigen Duft. Sie wächst in Nadelwäldern auf sandigen Böden. Die Reifezeit ist von Juni bis August.
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Valui-Pilze ähneln einigen essbaren und giftigen Pilzen. Sie wachsen in Laub- und Nadelwäldern an feuchten, schattigen Standorten. Sie werden erst nach langem Einweichen und Einkochen verzehrt, um ihre Bitterkeit zu entfernen.

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