Beschreibung von Butterpilzen und wie diese Pilze aussehen (+27 Fotos)?

Pilze

Der Herbst ist die Zeit für Waldwanderer, die die „stille“ Pilzsuche genießen. Eine der häufigsten Pilzarten in Zentralrussland ist der Pfefferpilz. Die Fotos und Beschreibungen bieten einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Arten dieses Pilzes. Sie wachsen in Nadel- und Mischwäldern und sind bereits im Frühsommer zu finden.

Charakteristische Merkmale von Butterpilzen

Namen wie Butterpilz, Butterzwergpilz und Gelber Pilz sind den meisten Menschen geläufig – sie alle bezeichnen denselben Speisepilz. Butterpilze sind bei Pilzsammlern sehr beliebt.

Aussehen und Foto

Butterpilze wirken stets leicht feucht, als wären sie mit Öl überzogen, was ihren Namen erklärt. Ein charakteristisches äußeres Merkmal ist ein glänzender, öliger Film, der auf Fotos sichtbar ist und sich auch beim Berühren des bis zu 10 cm großen Hutes gut erfühlen lässt.

Die Pilze variieren je nach Art in der Farbe von hellbraun über gräulich-oliv bis gelb. Der Fruchtkörper erreicht eine Länge von 3 bis 12 cm. Der Stiel ist glatt und hat einen Durchmesser von etwa 2 cm. Mykologen zählen bis zu 50 Arten zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleraceae).

Morphologie

Der Butterpilz gehört zur Gattung der Röhrenpilze (Suillus luteus) innerhalb der Ordnung der Röhrlingsgewächse (Boletaceae). Er weist charakteristische Strukturmerkmale auf, die ihn von anderen Arten unterscheiden:

  1. Der Hut junger Pilze ist gewölbt, bei reifen Pilzen flach mit einer leichten Erhebung in der Mitte und kann leicht nach oben gebogen sein. Das Hauptmerkmal des Butterpilzes ist sein Hut: Bei feuchtem Wetter ist er schleimig, an sonnigen, trockenen Tagen glänzt er wie mit Pflanzenöl eingefettet.

    Die Farbe variiert je nach Pilzart und Wachstumsbedingungen von Gelb über Olivgrün bis hin zu Braun und Hellbraun. Wichtig ist, dass sich die ölige Schicht der Huthaut leicht abziehen lässt. Die Oberfläche kann bis zu 16 cm² erreichen.

  2. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 10 cm und ist glatt, wobei einige Arten körnige Einschlüsse aufweisen. Charakteristisch ist ein Ring, der sich während der Reifephase des Pilzes bildet und zunächst weiß ist, später aber eine schmutzig-violette Farbe annimmt. Der Stiel ist zylindrisch geformt.
  3. Der Butterfisch besitzt eine cremefarbene oder grünliche röhrenförmige Schicht, die feinporig ist und (bei jungen Exemplaren) mit einem weißen Film überzogen ist.
  4. Das Vorhandensein von dichtem Fruchtfleisch von weißer und gelblicher Farbe, das in alten Fruchtkörpern wässrig wird.

Aufgebrochen verströmt der Pilz ein angenehmes Aroma mit einer leicht säuerlichen Note. Dank seiner einzigartigen Struktur lässt sich der Butterpilz leicht von anderen Arten unterscheiden.

Verteilungsort

Der Butterpilz wächst weltweit in allen Waldgebieten, sogar in Afrika und Australien, ist aber in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel am häufigsten anzutreffen. Er bevorzugt junge Kiefernwälder, ist aber auch in Laub- und Mischwäldern zu finden. Sandige Böden bieten ihm einen ausgezeichneten Nährboden. Auch an Grasrändern und im Halbschatten gedeiht er gut.

Interessanterweise wachsen Butterpilze vorwiegend an der Nordseite von Bäumen. Oft findet man eine ganze Familie unter oder in der Nähe eines einzelnen Baumes, da Butterpilze nicht einzeln wachsen. Ihre Anzahl hängt direkt von den Wetterbedingungen ab, da diese Art Feuchtigkeit benötigt und bei Trockenheit schwer zu finden ist.

Genießbarkeit

Butterpilze sind essbar. Einige Arten sind aufgrund ihres hervorragenden Geschmacks und ihrer Häufigkeit beliebter. Es gibt aber auch einige Arten, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sehen und nicht verzehrt werden sollten: den Sibirischen Butterpilz, den Bemerkenswerten Butterpilz und den Pfefferigen Butterpilz.

Artenvielfalt

Alle Pilze der Familie Oleraceae weisen ähnliche Artenmerkmale auf:

  1. Granularer Butterpilz, auch bekannt als Sommer- oder Früher Butterpilz. Sie besitzt einen dicken, fleischigen Hut und dichtes, nahezu geruchloses Fruchtfleisch. Aus der dünnen, röhrenförmigen Schicht können weiße Safttropfen austreten, und der Stiel ist mit kleinen, braunen Schuppen bedeckt. Das Hauptmerkmal ist das Fehlen eines Rings am Stiel. Sie bevorzugt junge Pflanzen mit viel Licht. Reifezeit: Mai bis November.
  2. Lärchen-Hahnenfuß. Der Pilz besitzt einen großen Hut mit bis zu 15 cm Durchmesser, weiches Fleisch, das sich beim Aufbrechen leicht rosa färbt, und einen angenehmen Pilzduft. Der Stiel ist bräunlich und weist körnige Einschlüsse auf. Er wächst bevorzugt in Laubwäldern und trägt von Juli bis November Früchte.

    Lärchenbutterpilz
    Lärchenbutterpilz
  3. Gelber Butterpilz. Der auch als Gemeiner oder Herbstpilz bekannte Pilz hat einen gelbbraunen, manchmal schokoladenbraunen Hut. Sein Fleisch ist dick und milchig, und der zylindrische Stiel ist stets eingeringt. Er bevorzugt Kiefernwälder und gehört zu den am weitesten verbreiteten Pilzarten. Reifezeit: Juni bis November.

    Gelber Butterpilz
    Gelber Butterpilz

Neben den weit verbreiteten Röhrenpilzen gibt es viele weitere Arten, die im Wald vorkommen und fast alle einen ausgezeichneten Geschmack haben und zum Verzehr empfohlen werden. Diese Arten lassen sich durch die Farbe ihres Hutes und ihres Fleisches unterscheiden:

  1. Grau.
  2. Bellini.
  3. Kastanie.
  4. Gelblich.

Regeln für die sichere Sammlung und Unterschiede zu falschen Arten

Da Butterpilze in verschiedenen Waldtypen wachsen, sind sie recht leicht zu finden. Sie bevorzugen helle Lichtungen, Waldränder und junge Nadelbestände; suchen Sie also dort nach ihnen. Interessanterweise wächst diese Art nie einzeln, und man kann ganze Familien auf einmal finden. Manchmal kann dies sogar eine ganze Lichtung ausmachen. Gegen Ende der Saison sind die Fruchtkörper wurmstichig, seien Sie daher beim Sammeln vorsichtig. Am besten sucht man nach Butterpilzen nach Regenfällen, da die Feuchtigkeit das massenhafte Wachstum der Pilze fördert.

Pilze werden über einen recht langen Zeitraum geerntet, von Mai bis Ende November (auch nach dem ersten Frost). Da die Wachstumsperiode der Butterpilze recht lang ist, haben Pilzsammler gute Chancen, diese aromatischen und nahrhaften Pilze zu ernten.

Trotz ihrer Attraktivität und der einfachen Sammelbarkeit gibt es giftige Doppelgänger des Butterpilzes, und es ist wichtig, diese unterscheiden zu können. Merkmale der falschen Arten:

  • Die Kappe sollte nicht lila sein, da dies ein eindeutiges Zeichen für Giftigkeit ist.
  • Lamellenstruktur am Boden der Kappe;
  • Der Stiel des essbaren Butterpilzes sollte keine anderen Farbtöne als Weiß, Braun oder Gelblich aufweisen.

Ungenießbare Arten von Butterpilzen haben Hüte mit kräftigeren, leuchtenderen Farben, und ihr Fleisch verfärbt sich sofort beim Anbrechen. Diese Methode kann angewendet werden, wenn man sich bei der genauen Art nicht sicher ist.

Nutzen und Risiken von Butterpilzen

Zahlreiche Studien haben die Vorteile des Verzehrs von Butterpilzen bestätigt. Sie enthalten eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen:

  • Vitamine – B1, B12, B2, B6, C, PP, A, E;
  • Mineralien – Kalzium, Kalium, Natrium, Eisen, Jod.
Gemeiner Butterpilz
Gemeiner Butterpilz

Dank ihres Gehalts an Mikronährstoffen können Butterpilze zur Linderung gesundheitlicher Beschwerden beitragen. Experten empfehlen den Verzehr von Pilzen aus folgenden Gründen:

  • Gicht;
  • Migräne;
  • die Notwendigkeit, Abfälle und Giftstoffe zu beseitigen;
  • zur Verbesserung der Immunität und der Magensaftsekretion.
Bitte beachten Sie!
Obwohl Butterpilze in den meisten Fällen gesund sind, können sie für Menschen mit Magengeschwüren, Kleinkinder und Schwangere schädlich sein. Diese Personengruppen sollten auf den Verzehr dieser Pilze verzichten.

Rezepte und Kochtipps

Butterpilze lassen sich in verschiedenen Gerichten verwenden, zum Beispiel eingelegt für den Winter, aber die richtige Zubereitung ist entscheidend. Beachten Sie bei der Zubereitung folgende Hinweise:

  • Die Steinpilze sollten vor dem Putzen nicht eingeweicht werden, da sie sonst glitschig und klebrig werden.
  • Die obere Haut des Hutes muss entfernt werden, da sie beim Verarbeiten einen bitteren Geschmack abgibt.
  • Das Bein leicht reinigen;
  • Nach der Reinigung 20-30 Minuten in Wasser einweichen;
  • Mehrmals gründlich in Salzwasser abspülen.
Geschälte Butterpilze
Geschälte Butterpilze

Erst wenn diese einfachen, aber notwendigen Schritte abgeschlossen sind, können Sie mit der Zubereitung von Gerichten aus Butterfisch beginnen.

Gebackene Kartoffeln mit Butterpilzen

Erforderlich:

  • Kartoffeln – 4 Stück;
  • Pilze – 200 g;
  • Zwiebel – 1 Stück;
  • Hartkäse – 200 g;
  • Mayonnaise – 2 Esslöffel;
  • Pflanzenöl – 2 Esslöffel;
  • Salz und Pfeffer.
Gebackene Kartoffeln mit Butterpilzen
Gebackene Kartoffeln mit Butterpilzen

Vorbereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Die Pilze in Salzwasser kochen.
  3. Die Zwiebel würfeln und leicht anbraten, die Pilze dazugeben und weitere 5 Minuten braten.
  4. Die Zutaten in mehreren Schichten in eine Pfanne geben: Kartoffeln, Champignons, Mayonnaise, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Bei 200 °C 20 Minuten im Ofen backen.
  6. Den Käse reiben.
  7. Das Backblech herausnehmen, die Auflaufform bestreuen und weitere 20 Minuten ruhen lassen.

Gebratene Butterpilze

Erforderlich:

  • Pilze – 1 kg;
  • Zwiebeln – 1-2 Stück;
  • Pflanzenöl – 50 g;
  • Salz, Pfeffer – nach Geschmack.
Gebratene Butterpilze
Gebratene Butterpilze

Vorbereitung:

  1. Die Pilze putzen und 20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen.
  2. Die Zwiebel klein schneiden und goldbraun anbraten.
  3. Die Butterpilze in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 15 Minuten braten.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Unerfahrene Pilzsammler stellen oft Fragen zu Butterpilzen:

Wie lange nach einem Regenguss erscheinen Butterpilze?
Natürlich sollte man nicht sofort nach dem Ende des Regens in den Wald rennen, aber innerhalb von 2-3 Tagen nach dem Regen erscheinen junge Butterpilze.
Wie reinigt man Pilze richtig?
Um Butterpilze zu reinigen, entfernen Sie die ölige Außenschicht des Hutes und säubern Sie den Stiel leicht ab. Weichen Sie die Pilze anschließend eine halbe Stunde in Wasser ein und spülen Sie sie danach gründlich ab.
Kann man rohe Butterpilze salzen?
Butterpilze eignen sich zum Kalteinlegen und benötigen keine Wärmebehandlung. Der Prozess dauert etwa einen Monat, das Ergebnis sind aber knusprige, köstliche Pilze.
Wie kann man verhindern, dass Butterpilze beim Braten austrocknen?
Damit die Pilze beim Braten saftig bleiben, sollten sie kurz blanchiert werden. Salz sollte erst kurz vor dem Braten hinzugefügt werden. Ein Spritzer Zitronensaft in der Pfanne verstärkt den Geschmack der saftigen Pilze.

Einer der häufigsten Speisepilze in Zentralrussland ist der Butterpilz. Da er oft in Gruppen wächst und in verschiedenen Wäldern vorkommt, kann man leicht einen ganzen Korb davon sammeln. Es gibt einige falsche Sorten dieses Pilzes, daher ist es ratsam, sich vor dem Sammeln im Wald gründlich zu informieren.

Butterdose
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