Podtopolniki sind eine beliebte russische Pilzart aus der Gattung Ryadovka (Triaceae) innerhalb der Familie der Rjadowgewächse (Ryadovaceae). Ihren Namen verdanken sie ihrem Vorkommen unter Pappeln. Weitere Bezeichnungen für diese Art sind Pappelreihenpilze, Frostpilze und Zabaluyki. Podtopolniki sind bedingt essbar, aber erfahrene Pilzsammler schwören auf ihren hervorragenden Geschmack.
Charakteristische Merkmale der Sorte
Pappelpilze besitzen einzigartige Merkmale. Selbst nach eingehender Kenntnis der Beschreibung einer bestimmten Pilzart ist es jedoch nicht immer möglich, sie im Wald sicher zu bestimmen. Viele ungenießbare Pilze ähneln dem Pappelpilz, daher ist beim Sammeln äußerste Vorsicht geboten und auf alle unten beschriebenen Nuancen zu achten.
Aussehen und Foto
Der Pappelpilz ist an seinem glänzenden, kaffee- und milchfarbenen Hut zu erkennen. Je nach Entwicklungsstadium kann er gewölbt oder flach sein. Die Hutränder sind nach innen eingerollt und weisen charakteristische Risse auf.
Die Hüte sitzen auf großen, weißen oder rotbraunen Stielen. Die Pilze erreichen eine Höhe von bis zu 5 cm und eine Breite von bis zu 12 cm. Details zum Aussehen des Pappelpilzes sind auf dem Foto zu sehen.
Das könnte Sie auch interessieren:Artenunterschiede
Der Hut ist fleischig und hat eine feuchte, glatte Oberfläche. Bei jungen Exemplaren ist er halbkugelförmig und gewölbt; bei älteren Exemplaren ist er gebogen und nimmt eine unregelmäßige, abgeflachte Form an. Die Ränder sind dünn und rissig. Unter der Huthaut ist das Fleisch rötlich gefärbt.
Der Stiel ist fleischig und breit. Anfangs ist er weiß, nimmt aber mit zunehmendem Alter der Pflanze eine rötlich-braune Farbe an. Beim Drücken dunkelt die Stieloberfläche nach. Das Fleisch unter der Schale ist hellbraun.

Die Lamellen sind verwachsen. Bei jungen Pilzen sind sie weiß, bei reifen verfärben sie sich gelb und bekommen braune Flecken. Das Fleisch des Pappelpilzes ist weiß und behält auch nach dem Anschneiden seine Farbe. Es ist dick, fleischig und von fester Konsistenz. Bei Verletzung verströmt es einen mehlartigen Geruch, der charakteristisch für die Gattung Ryadovka ist.
Das könnte Sie auch interessieren:Verteilungsort
Pappelreihen sind in ganz Russland verbreitet. Sie sind besonders in pilzarmen Gebieten begehrt. Dazu gehören die folgenden Regionen:
- Region Saratow;
- Region Wolgograd;
- Region Omsk;
- Kasachstan;
- Altai-Region.
Große Pilzkolonien findet man in Parks, auf Plätzen, an Wegrändern und in Laubwäldern.
Verbrauch
Verschiedene Quellen klassifizieren die Pappel-Trichophyten in unterschiedliche Gruppen. Einige behaupten, sie seien essbar, andere halten sie für bedingt essbar. Ungeachtet dieser Klassifizierung sind Pappel-Trichophyten essbar, jedoch nur nach entsprechender Verarbeitung.

Rohe Ebereschenpilze sollten nicht verzehrt werden. Die Zubereitung zum Verzehr umfasst folgende Schritte:
- Gründliche Reinigung.
- 2-3 Tage einweichen lassen und dabei regelmäßig das Wasser wechseln.
- 30 Minuten kochen lassen.
Das könnte Sie auch interessieren:Regeln und Treffpunkte
Erfahrene Pilzsammler halten sich stets an die Grundregeln des Pilzsammelns. Dazu gehören folgende:
- Das Sammeln von Pilzen ist nur in ökologisch sauberen Gebieten erlaubt. Man sollte Autobahnen und Industriegebiete meiden.
- Vor der Ernte müssen Aussehen und Eigenschaften der Ebereschenpilze sorgfältig geprüft werden, um sie nicht mit ungenießbaren Doppelgängern zu verwechseln.

Pilze sammeln - Die Ernte wird in Körben und Kisten gesammelt. Plastiktüten sollten nicht verwendet werden.
- Um Zeit und Platz im Korb zu sparen, werden die gefundenen Pilze sofort auf Würmer untersucht.
- Die beste Tageszeit zum Pilzesammeln ist der Morgen, wenn Tautropfen auf den Hüten glitzern.
- Pappelpilze sollten nicht gepflückt, sondern mit einem scharfen Gegenstand, am besten einem Messer, abgeschnitten werden. Eine Beschädigung des Myzels kann die gesamte Pilzfamilie vernichten.
- Selbst erfahrene Pilzsammler legen niemals einen Pilz in einen Korb, der auch nur den geringsten Zweifel aufkommen lässt.
Pappelpilze erntet man am besten jung. Diese Pilzart zeichnet sich durch eine übermäßige Aufnahme von Stoffen aus der Umgebung aus, weshalb die Fruchtkörper älterer Exemplare giftig sein können. Pappelpilze wachsen unter Pappeln. Sie wachsen stets in großen Gruppen und Reihen. Allerdings können sie schwer zu finden sein, da sie sich gerne unter Laub verstecken und in den Boden eingraben.
Nützliche Eigenschaften und Nutzungsbeschränkungen
Pappelpilze besitzen viele positive Eigenschaften. Sie enthalten die natürlichen Antibiotika Clitocin und Fomycin. Diese Substanzen werden in der traditionellen Medizin verwendet und sind Bestandteil von Medikamenten zur Bekämpfung von Tuberkulose. Pilze sind reich an Mikro- und Makroelementen, die für den menschlichen Körper von Vorteil sind.
- Kalium;
- Magnesium;
- Phosphor;
- Natrium;
- Zink.
Sie enthalten große Mengen an Vitamin B, A und D sowie Thiamin und sind reich an Ballaststoffen und Glykogen. Pilze besitzen entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Sie sind hervorragende antibakterielle Mittel. Pappelpilze enthalten Substanzen, die bei der Bekämpfung verschiedener Viruserkrankungen helfen und eine antioxidative Wirkung haben.
Pappeln stärken das Herz-Kreislauf-System. Menschen mit chronischen Leber- und Magen-Darm-Erkrankungen sollten sie jedoch nur in Maßen verzehren. Auch bei ansonsten gesunden Menschen kann der Verzehr von rohen Pappeln zu Magenbeschwerden führen. Stillende und schwangere Frauen sowie Kleinkinder sollten auf den Verzehr verzichten.
Unterscheidung von falschen, ungenießbaren Pilzen
Pappelpilze werden oft mit dem giftigen Gefleckten Ebereschenpilz verwechselt. Die korrekte Artbestimmung erfolgt anhand der in der Tabelle beschriebenen Merkmale.
| Unterscheidungsmerkmal | Pappel-Eberesche | Gefleckte Eberesche |
|---|---|---|
| Hut | Konvex | Abgeflacht mit einer kleinen Vertiefung in der Mitte |
| Kaffeefarbe | Rotbrauner Farbton | |
| Einheitliche Färbung | Die Ränder sind einen Ton heller | |
| Bein | Keine Erweiterungen | An der Basis verbreitert |
| Weitere Unterschiede | Mangel an Tellern | Vorhandensein von Platten |
| Verteilungsort | Unter den Pappeln | Unter den Nadelbäumen |
Der bedingt essbare Bart-Ebereschenpilz wird oft mit dem Pappelpilz verwechselt. Diese Pilze lassen sich anhand der in der Tabelle aufgeführten Merkmale unterscheiden.
| Unterscheidungsmerkmal | Pappel-Eberesche | Bart-Eberesche |
|---|---|---|
| Hut | Konvexe, halbkugelförmige Form | Kegelförmig mit einem Höcker in der Mitte |
| Kaffeefarbe | Rotbraun, rosabraun | |
| Einheitliche Färbung | In der Mitte ist es einen Hauch dunkler. | |
| Bein | Keine Erweiterungen | Von oben erweitert |
| Weiß oder rötlich-braun, einfarbig | Oben weiß, unten rötlich-braun | |
| Weitere Unterschiede | Mangel an Tellern | Vorhandensein von Platten |
| Der Geruch von frisch gemahlenem Mehl | Fehlen eines ausgeprägten Geruchs | |
| Verteilungsort | Unter den Pappeln | Unter den Tannenbäumen |
Manchmal sieht der Pappelpilz einer dicht gedrängten Eberesche ähnlich. Man muss sich aber keine Sorgen machen, die beiden zu verwechseln, denn diese Pilzart ist essbar.
Rezepte und Kochtipps
Die Ebereschenpilze sind sehr schmackhaft. Sie lassen sich auf verschiedene Arten zubereiten: gesalzen, mariniert, gebraten oder als Pilzvorspeise. In jedem Fall müssen sie jedoch vorgeheizt werden.
Das könnte Sie auch interessieren:Einlegen
Das Einsalzen von Ebereschenpilzen ist einfach. Vorgekochte Pilze werden mit dem Hut nach unten in sterilisierte Gläser gelegt. Jede Schicht wird großzügig mit Salz bestreut. Die benötigte Menge an Zutaten hängt von der Anzahl der Schichten ab.

Für jedes Kilogramm des Hauptprodukts benötigen Sie etwa 50 g Salz. Verschiedene Gewürze wie Pfeffer und Knoblauch können der Füllung hinzugefügt werden – ganz nach Ihrem Geschmack. Legen Sie einige Johannisbeerblätter unter den Deckel, um Schimmelbildung zu vermeiden. Das Pickle ist nach zwei Monaten Reifezeit genießbar.
Einlegen für den Winter
Pappelpilze lassen sich für den Winter einlegen. Es ist einfach und günstig, sich einen Vorrat dieser knusprigen Leckerbissen für die kalte Jahreszeit anzulegen. Sie benötigen folgende Zutaten:
- Hauptmaterial – Eimer (10 l);
- Zucker – 0,5 Tasse;
- Salz – 0,5 EL;
- Gewürze nach Geschmack (Knoblauch, Piment, schwarze Pfefferkörner, Nelken, Kreuzkümmel usw.);
- Dill-Schirmchen und Lorbeerblätter, 1 Stück pro Glas;
- Essig – 1 EL;
- Wasser – 2 l.

Die vorbereiteten Pappelpilze werden erneut gekocht und 40 Minuten lang warmgehalten. Anschließend wird die Marinade zubereitet. Dazu Wasser mit Salz, Zucker und Gewürzen aufkochen, dann Essig hinzufügen und nach 5 Minuten vom Herd nehmen.
Legen Sie einen Dillzweig in das Glas. Verteilen Sie die Ebereschenpilze mit den Hüten nach unten darauf. Füllen Sie die restlichen Zwischenräume mit Marinade auf. Legen Sie ein Lorbeerblatt darauf. Verschließen Sie die Gläser. Nach 30 Tagen probieren.
Weitere Rezepte
Pilzkaviar ist eine köstliche und ungewöhnliche Vorspeise. Zur Zubereitung benötigen Sie folgende Zutaten:
- gekochte Früchte – 0,5 kg;
- Karotten – 1 Stück;
- Zwiebel – 1 Stück;
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die vorbereiteten Pappelpilze 45 Minuten garen. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Karotten anbraten. Alles gut vermengen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und 10–15 Minuten köcheln lassen. Das fertige Gericht kalt servieren.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Nachfolgend finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Pappelpilzen:
Pappelpilze sind eine Pilzart mit ausgezeichnetem Geschmack. Sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, sind aber erst nach der Verarbeitung zum Verzehr geeignet.














Welche Vor- und Nachteile haben Austernpilze für den Menschen (+27 Fotos)?
Was tun, wenn gesalzene Champignons schimmeln (+11 Fotos)?
Welche Pilze als röhrenförmig gelten und wie sie beschrieben werden (+39 Fotos)
Wann und wo kann man 2021 in der Region Moskau mit dem Sammeln von Hallimasch beginnen?